Haller Kirchen erzählen ihre Geschichten: Pfarrkirche St. Nikolaus

Die Altstadt von Hall ist voll von historischen Gemäuern, Prachtbauten und Verborgenem. Vor allem aber erzählen die Gebäude der Stadt viele Geschichten – so auch die mächtige Pfarrkirche St. Nikolaus.

Die Haller Pfarrkirche wurde 1281 erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Errichtung einer ersten, spätgotischen Hallenkirche im Jahr 1320 wurde das Gotteshaus ein Jahrhundert später unter Stadtbaumeister Hans Sewer (1420 – 1440) erweitert und ausgebaut. Die Gewerkenfamilie Fieger ließ 1490 eine Privatkapelle an die Fassade mit Zinnengiebel, welcher mit der Figur des Patrons Nikolaus gekrönt ist, anbauen.

Ansicht von Westen mit dem markanten Staffelgiebel und der Statue des Hl. Nikolaus, dem Patron der Haller Pfarrkirche

Den barocken Turm wiederum erhielt die Pfarrkirche nach dem Erdbeben von 1670. Das Innere der Kirche überrascht den Besucher durch den barocken Prunk. Aber – wieso ist der Altarbereich verschoben? Dafür gibt es eine einfache Erklärung: Für den Erweiterungsbau von 1420 war der Chorraum der Vorgängerkirche weiter verwendet worden. Da die Geländestufe, auf der die Kirche gebaut ist, nach Süden hin steil abfällt, verschob Baumeister Sewer die dreischiffige Halle nordwärts.

Blick durch das Mittelschiff des Langhauses zum Chor. Deutlich ist der Knick in der Raumachse zwischen Langhaus und Chor zu erkennen.

Klerikale Kostbarkeiten in der Pfarrkirche St. Nikolaus

Der Großteil der Innenausstattung entstand nach 1752. Zu der Zeit schuf Josef Adam Mölk mit vielen Gehilfen die Deckenfresken. Sie stellen Szenen der Nikolauslegende und einiger anderer Heiliger dar. Auch die Kanzel, die Altäre und die Orgel wurden zu der Zeit neu gestaltet.

Blick durch das Mittelschiff zur Orgelempore. Die sichtbaren Eisenstangen im Gewölbe wurden nach dem Erdbeben 1670 eingezogen.

Das Altarblatt des prachtvollen, schwarzgoldenen Hochaltar schuf Jan Erasmus Quellinus aus Antwerpen (1657). Dem Haller Künstler Franz Xaver Fuchs ist es zu verdanken, dass das barocke Innere der Kirche nach mehreren Regotisierungsvorhaben am Beginn des 20. Jahrhunderts erhalten geblieben ist.

Wunderschöner Palmeselchristus aus dem 1. Viertel des 15. Jahrhunderts. Der Palmesel wird jedes Jahr am Palmsonntag schön geschmückt bei der Prozession mitgeführt. Der Innenraum des Esels ist hohl, früher füllte man ihn mit Broten, welche während der Prozession auf den Boden fielen und von der erfreuten Bevölkerung eingesammelt wurden.

Zu den wenigen gotischen Stücken die noch in der heutigen Kirche vorhanden sind, zählen der Palmesel und ein Passionsbild sowie die beiden Steinbecken für Tauf- und Weihwasser und die bekannte Marienstatue im Barockaltar der Waldaufkapelle  im nördlichen Seitenschiff.

Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert mit Spätrenaissance –Aufsatz

In dieser Kapelle ist neben dem Stifter und dessen Familie Kooperator Josef Lambichler (1883 – 1956) begraben. Er kümmerte sich besonders während der beiden Weltkriege aufopfernd um die Haller Jugend.

Waldaufkapelle. Ritter Florian Waldauf stiftete die Kapelle zusammen mit einem bedeutenden Reliquienschatz. Das aufwändig und prachtvoll gestaltete spätgotische Gitter der Kapelle zeigt Wappen des Stifters und seiner Frau Barbara Mitterhofer. Am Altar ist auch die gotische Muttergottes im Strahlenkranz zu sehen, eine der noch wenigen erhaltenen gotischen Figuren in der Kirche.

Aufwändige Renovierung

Aufgrund eines Brandes im Dachstuhl 1880 sowie der Abdeckung des Dachs in Kriegszeiten und des damit verbundenen Wassereintritts wurde eine Restaurierung  der Deckenmalereien notwendig. Es gab insgesamt vier Bauphasen und es wurden auch Projekte wie die Gestaltung des Altarraums, die Erneuerung der Elektrik und der Beleuchtung angegangen. Außerdem reinigte man die Altäre, Zunftstangen und Skulpturen professionell. Ein Riesen-Projekt! Die feierliche Wieder-Eröffnung der Pfarrkirche St. Nikolaus erfolgt dann am 29.10.2017.

Tipp: Wer die Kirche in den nächsten Tagen besucht. kann ein wunderbares, von Speckbacher Schützen bewachtes Ostergrab bewundern. Es ist mit Sicherheit eines der schönsten Ostergräber in Tirol!

Die Karwoche und das Osterfest in Hall in Tirol

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Das Osterfest ist der Höhepunkt des Kirchenjahres und wird auch dementsprechend zelebriert.

In Hall in Tirol prägen vor allem Tradition und Glaube die Osterzeit. Auch der Haller Ostermarkt, die Ausstellung “Kunst am Ei” sowie die Aufführungen im Rahmen des Osterfestivals stehen ganz im Zeichen dieser Traditionen zu Ostern.

Der Palmsonntag in Hall in Tirol

Hall und Arco im Trentino sind seit langem und eng traditionell miteinander verbunden. Jedes Jahr am Sonntag vor dem Palmsonntag kommt eine Delegation der Trentiner Schützen nach Hall und bringt frische Mimosen und Ölzweige für die Haller Bevölkerung. Nach einem zweisprachigen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus sind alle dazu eingeladen, sich mit frischen Ölzweigen zum Binden von Palmbuschen und -stangen zu versorgen.

Am Palmsonntag wird bei trockenem Wetter der jahrhundertealte Palmesel vom Oberen Stadtplatz über die Gassen der Haller Altstadt in einer feierlichen Prozession in die Pfarrkirche geführt. Abgesehen vom kunsthistorischen Wert des 1430 geschnitzten, lebensgroßen Palmesels (Einzug Jesu nach Jerusalem) weist die Skulptur eine Besonderheit auf: Der Bauch des Esels ist ausgehöhlt und war früher mit Brot gefüllt. Zur Freude der Kinder rumpelte das zuvor geweihte Brot beim Umgang über die Pflastersteine aus der geöffneten Bauchlade. Ein guter alter Brauch, der leider abgekommen ist! Stattdessen gibt es heute geweihte Brezeln. Mmhh!

Sonntag, 14. April 2019 um 09:30 Uhr: Palmweihe mit Prozession

Es sind Raritäten der Ei-Kunst die jährlich in der Sonderausstellung „Kunst am Ei“ (Eintritt frei) im Barocken Stadtsaal in Hall in Tirol gezeigt werden. Von feinster Malerei, Kalligraphie, Gravur bis hin zu Toneiern bietet die Ausstellung eine große Vielfalt an kunstvoll gestalteten Eiern.

Freitag und Samstag, 12. und 13. April 2019 von 09:00 bis 17:00 Uhr Ausstellung “Kunst am Ei”

Am Palmsonntag Wochenende zieht der Frühling offiziell in die Haller Altstadt ein. Über 40 Aussteller präsentieren beim Haller Ostermarkt selbstgemachte Oster- und Frühlingsdekorationen. Neben hochwertigen Floristenarbeiten, Flechtkörben, Osternestern und Kerzen gibt es bemalte Eier und Süßigkeiten aller Art. Der Ostermarkt findet am Stiftsplatz statt. Für Kinder gibt es ein tolles Kinderprogramm. Eine Bastelstation, ein Streichelzoo und am Samstag auch Ponys sorgen für Unterhaltung der kleinen Gäste.

TIPP: Am Samstag um 11:00 und 14:00 Uhr kommt der Osterhase auf den Markt.

Freitag und Samstag, 12. und 13. April 2019 von 09:00 bis 17:00 Haller Ostermarkt

Die Eröffnung des Haller Ostergrabes findet am Karsamstag um 10:30 Uhr statt. Viele bunte Lichterkugeln und Blumen schmücken das aufwändige und prächtige Grab im Altarraum der Pfarrkirche St. Nikolaus. Das Grab wird von zwei Schützen der Speckbacher Schützengilde bewacht. Im Altarraum kann man das Grab ca. 14 Tage lang aus nächster Nähe andächtig bewundern.

Samstag, 20. April 2019  um 21:00 Uhr – Die Feier der Osternacht

Der Haller Kirchenchor umrahmt die feierliche Osternacht musikalisch. Im Anschluss an das Hochamt werden Brot und Wein gereicht. Endlich ist die Fastenzeit vorüber!

Wir wünschen eine frohe Osterzeit!

 

Ostermarkt Hall in Tirol

Das Angebot am Haller Ostermarkt reicht von selbstgemachten Dekorationen für Haus und Garten bis hin zu süßen Bäckerswaren. Egal, ob Palmkatzerln, Blumen, Kerzen, Kärtchen oder Osterhasen – am Haller Ostermarkt findet man das passende Ostergeschenk.

Neben dem Ostermarkt bei dem 40 Aussteller ihre Produkte präsentieren gibt es ein umfangreiches österliches Programm an Veranstaltungen zu entdecken.

Ostermarkt Hall in Tirol Bastelware Idee Ostern

Freitag, 23. März

Ostermarkt Osterei Ostern Hall in Tirol Altstadt

Samstag, 24. März

Ostern Ostermarkt Blumen Dekoration

Sonntag, 25. März

Palmbrezen Palmbuschen Ostern Ostermarkt Hall in Tirol

Frohe Ostertage!

Ostermarkt Palmzweige Palmkatzerln

 

Der Osterhase kommt: Ostermarkt in Hall

Ostermarkt in Hall in Tirol

Beim Ostermarkt am Stiftsplatz, einem der schönsten Plätze der Haller Altstadt, werden zwei Tage lang an über dreißig Marktständen kunstvolle Ostereier, selbstgemachte österliche Geschenke und Dekorationen, Osterspezialitäten aus Konditorenhand angeboten. Doch nicht nur im Freien gibt es viel zu entdecken, ein besonderer Schatz zeigt sich im Barocken Stadtsaal, bei der Ausstellung „Kunst am Ei“, die in Tirol einzigartig ist.

Ostermarkt (c)Flatscher

Vorösterliches Programm in Hall in Tirol:

Freitag, 7. April 2017
09:00 bis 17:00 Uhr: Haller Ostermarkt und „Kunst am Ei“ im Barocken Stadtsaal
10:00 bis 17:00 Uhr: Streichelzoo
13:00 bis 16:00 Uhr: Musik: Familie Runggatscher
14:00 bis 17:00 Uhr: Spiel- und Bastelstation für Kinder, Ponyreiten

Samstag, 8. April 2017
09:00 bis 17:00 Uhr: Haller Ostermarkt und „Kunst am Ei“ im Barocken Stadtsaal
10:00 bis 11:30 Uhr: Stadtführung Hall in Tirol
11:30 bis 12:15 Uhr: Führung im Bergbaumuseum Hall in Tirol
10:00 bis 13:00 Uhr: Musik: Saxofemmes+
10:00 bis 17:00 Uhr: Streichelzoo, Ponyreiten und Spiel- und Bastelstation für Kinder
11:00 bis 11:30 Uhr: Pfarrkirche Hall – OrgelSPIEL Hannes Chr. Hadwiger
11:00 und 14:00 Uhr: Osterhase bringt Ostereier für die Kinder

Sonntag, 9. April 2017
09:30 Uhr: Palmsonntagsliturgie (Palmweihe am Oberen Stadtplatz, Palmprozession mit der Salinenmusik)
19:00 Uhr: Eucharistiefeier mit Passion

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Basteln im Museum: Monster aus Papier

Dienstag 26. März 14 bis 17 Uhr
Mittwoch 27. März 14 bis 17 Uhr

Gemeindemuseum Absam
Anmeldung bis 25. März erbeten unter 0676 / 84 05 32 700

Teilnahme kostenlos

“Wo die Wilden Kerle wohnen”, “Flusi das Sockenmonster”,
“Das Krümelmonster” …  Monster bevölkern zahlreiche Kinderbücher.
Im Gemeindemuseum Absam werden diese an zwei Tagen in den Osterferien nachgebaut.
Aber keine Angst, es sind nur Papiermonster (zum Mitnehmen).

Die 2. Woche beim Osterfestival 2012

Nachdem die erste Woche regen Publikumszulauf und großes Medieninteresse Auch die zweite Woche des Osterfestivals wartet mit vielen hochkarätigen Veranstaltungen in Hall auf:

Dienstag, 03.04.2012, 20:15 Uhr, Salzlager Hall:

ensemble recherche: HUBER, PAUSET, RIHM, SCIARRINO

©Osterfestival

Das ensemble recherche ist seit Jahren beim Osterfestival Tirol zu hören. Aufs Neue wird faszinierend sinnlich und kompetent jene Neue Musik zugänglich gemacht, die meist schon wenig später zu den Klassikern der Gegenwart zählen darf. Bei aller instrumentalen Virtuosität geschieht – neben dem artistischen, ästhetischen Vergnügen auch die klare Deutung unseres Seins in seinen aktuellen Nöten, Zielen, Wegen und Umwegen. Die “Schwarzmärkte” von Brice Pauset z. B. wurden von der iranischen Künstlerin Chohreh Feyzdjou (gest. 1996) inspiriert: In ihrer Kritik an einem ohne schöpferische Konflikte glatt und konsumierbar gemachten Leben weist sie auf den Verlust der Zusammenhänge, der Bedeutungen der Freiheit des Einzelnen für alle.

Donnerstag, 05.04.2012, 20:15 Uhr, Salzlager Hall:

KLAGELIEDER: AUBERY Leçons des Ténèbres

©Osterfestival

Die Leçons des Ténèbres (“Finstermetten”) sind Klagegesänge über die Zerstörung des Lebens und der Kultur, dem Propheten Jeremia zugeschrieben. Neben den bekanntesten Vertonungen des französischen Barock von Jean Gilles, François Couperin, Marc-Antoine Charpentier, de Lalande oder Michel Corrette ist die Musik von Mathieu Aubery eine Entdeckung. Über den Komponisten wissen wir fast nichts, außer dass er von 1722 bis 1736 Mitglied der spanischen Königlichen Kapelle war. Seine Leçons sind in bestem französischen Stil gehalten: Zwei Solisten bringen in hochexpressivem, elegant verziertem Gesang die immer gültige Klage über den Verlust des guten Lebens, eindringlich begleitet von wenigen Instrumentalisten: Convertere Jerusalem… Wende dich zurück zu deinem Gott!

Karfreitag, 06.04.2012, 15:00 Uhr, Stiftskirche:

Karfreitagsliturgie in der Stiftskirche (Herz-Jesu-Basilika), freier Eintritt

©Osterfestival

Am Karfreitag wird in den christlichen Kirchen etwas gepriesen und besungen, was der durchschnittliche Bürger kaum je nur denken möchte, nämlich die Ohnmacht des allmächtigen Todes. Jener Tod Gottes am Kreuz, der qualvolle Tod des Menschensohns, wird genau erzählt, in wunderbarer Harmonie feierlich besungen im ersten, Jahrhunderte alten lateinischen Gesang der Kirche: Alles Heil für die Welt geht von ihm aus – vom Kreuz, dem Ort schlimmsten Endes. Immer wieder singen sie “O crux, ave” – “Sei gegrüßt, Kreuz” – und in langer Klage über sein Leid fragt Christus selbst “Popule meus, quid feci tibi? Aut in quo contristavi te? Responde mihi.” – “O du mein Volk, was tat ich dir? Betrübt’ ich dich? Antworte mir!” An diesem Nachmittag um 15 Uhr ist die Passion, die Tragödie der Menschen und alle Hoffnung zu erleben. Still und machtvoll wie selten eine unserer vielen Klagen.

Karsamstag, 07.04.2012, 07:00 Uhr, Stiftskirche:

Trauermette in der Stiftskirche (Herz-Jesu-Basilika), freier Eintritt

©Osterfestival

Unter den Offizien der Karwoche beeindruckt vor allem der Gesang der Frühmette, der so genannten Trauermetten: Das Dekor ist von schlichter Strenge, ohne Teppiche und Schmuck, der Altar bleibt unbedeckt. Die bewusst einfach gehaltene Kleidung der Kirchenfürsten betont die vorrangige Bedeutung der Passion Christi in Lesung und Gesang der Heiligen Schriften. Zu sehen sind nur ein großer fünfzehnkerziger Leuchter, die sechs Altarkerzen und, in der Mitte des Chors, das Pult, von dem aus die “Lektionen” gesungen werden. Im Verlauf des Gottesdienstes werden von einem Priester eine nach der anderen Kerze ausgelöscht. Ganz zum Schluss wird die letzte Kerze einen Augenblick hinter dem Altar verborgen, wobei die Anwesenden durch Klopfen auf die Stühle gewissermaßen Aufruhr simulieren (“fragorem facientes”), um das Wiedererscheinen zu erzwingen. (Bericht 16. Jh).

Karsamstag, 07.04.2012, 18:00 Uhr, Salzlager Hall:

KAPSBERGER Musik der Karwoche

©Osterfestival

Giovanni Girolamo Kapsberger (ca. 1580-1651) ist mit seinen virtuosen Lautenstücken erst seit Kurzem wieder in unserem Gedächtnis. Zu höchsten Ehren kam er unter Papst Urban VIII. (Barberini), dessen lateinische Gedichte er vertonte. Von 1625 bis zum Tod seines Förderers 1644 stand Kapsberger im Dienst der Familie Barberini. Er war sowohl als Theorbist wie auch als Komponist berühmt. Das Ensemble Vivante lässt seine geistliche Vokalmusik erstmals wieder erklingen und zeigt, dass “il Tedesco della tiorba” zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist.

Karsamstag, 07.04.2012, 20:15 Uhr, Salzlager Hall:

MONTEVERDI-Zeit: Passion, Ostern

©Osterfestival

Das Konzert bringt Musik, die von den Nonnen im Kloster der “Bräute Jesu” zu Bologna aufgeführt und teilweise auch komponiert wurde. (S. Cesis, C.M. Cozzolani, R. Aleotti, M.X. Perucona, L.O. Vizzana, C.F. Rusca, I. Leonarda und R.G. Badalla). Besser bekannt sind die Männer, die für das Kloster geschrieben haben: Banchieri oder auch Monteverdi. Das Repertoire reichte von polyphonen Dialoge und Madrigale von Monteverdi, die eigens für das Kloster umkomponiert Werken für verschieden große Ensembles über Solomotetten bis zu Lamentationen des Adeligen Alessandro Della Ciaia aus Siena. Und es gab da auch dramatische Dialoge und Madrigale von Monteverdi, die eigens für das Kloster umkomponiert wurden.

Weitere Infos: http://www.hall-wattens.at/de/osterfestival-tirol-2012.html

 

 

 

 

Vorschau Osterfestival: Ein Starpianist mit musikalischen Wurzeln in Hall

Das diesjährige 24. Osterfestival verspricht ein kultureller Leckerbissen zu werden: Angekündigt haben sich hochkarätige Künstler aus dem In- und Ausland. Einer von ihnen hat seine musikalischen Wurzeln in Hall:

Der Tiroler Michael Schöch erhielt seinen ersten Klavierunterricht an der Städtischen Musikschule Hall. Er studiert in der Meisterklasse von Prof. Gerhard Oppitz. Seit 2005 studiert er Orgel bei Prof. Edgar Krapp ebenfalls an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Schöch erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie z. B. 1. Preise beim Bundeswettbewerb Prima La Musica, Bösendorfer-Klavierstipendium, Preis der Richard-Wagner-Gesellschaft München. Im November 2007 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Franz Schubert“ in Russe/Bulgarien und den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Schubert.

2011 gewann er den 1. Preis des ARD-Musikwettbewerbs im Fach Orgel, diese Auszeichnung wurde vor 40 Jahren das letzte Mal vergeben.

Beim Osterfestival wird er mit dem Tiroler Landesjugendorchester, den Tiroler Landesjugendchören Nord-und Südtirol und dem Universitätschor Innsbruck Musik von Arvo Pärt und Werner Pircher aufführen und beim Werk “Ein Hauch von Unzeit” von Klaus Huber und Younghi Pagh – Paan mitwirken. Man darf gespannt sein!

Tickets sind erhältlich unter www.osterfestival.at, im TVB Region Hall-Wattens, in allen Raiffeisenbanken und Sparkassen sowie bei allen ÖTicket – Verkaufsstellen.            Weitere Infos zum Osterfestival: http://www.hall-wattens.at/de/osterfestival-tirol-2012.html