Der Rodelbauer von Absam

Heute gilt im Berufsleben oft: Je ausgefallener, desto besser. Stefan Prantner zieht da nicht mit. Der 25-Jährige hat einen „ausgestorbenen“ Beruf ergriffen: Er ist Rodelbauer. Und er hatte den richtigen Riecher: Handwerk ist heute beliebter als je zuvor.

Rodeln liegt im Trend: Die Winterdisziplin ist schon seit einiger Zeit zum Breitensport für die ganze Familie geworden. Da mutet es fast seltsam an, dass sich die echten Rodelbauer in Tirol beinahe an einer Hand abzählen lassen. Stefan Prantner ist einer von ihnen. Dem Absamer liegt das Rodel-Gen im Blut: Er führt den Familienbetrieb, der 1859 gegründet wurde, in fünfter Generation. „Rodelbauer kann man nicht mehr lernen. Der Beruf hat sich aus der Wagnerei entwickelt, aber den Wagner braucht man heutzutage nicht mehr. Darum habe ich zuerst Tischler gelernt und von meinem Vater dann das Rodelbauen.“

Weiterlesen

Ein winterlicher Familientag am Glungezer

Mit der neuen Glungezerbahn wird das Leben einfacher…wir haben die neue 10-er Gondelbahn auf ihre Familientauglichkeit getestet.

Wir waren mit unseren dreijährigen Zwillingen am vergangenen Wochenende dort – und waren begeistert. Das Personal war ausgesprochen hilfsbereit und freundlich. Wir waren mit den Rodeln unterwegs, und haben uns auch einen Teil vom neuen Premium Glungezer Winterwaldweg angesehen.

Die neue 10er-Gondelbahn: Perfekt für Kind, Hund und Kegel

Zugegeben, wer nostalgisch ist, dem wird der alte Sessellift hinauf zur Mittelstation des Glungezers bestimmt fehlen. Doch seien wir mal ehrlich – gerade uns Familien mit Kindern hat man damit das Leben ungemein erleichtert. Egal ob Sommer oder Winter, man braucht nun für einen Tagesausflug zum Glungezer keine akribische Planung mehr. Denn egal ob Rodel, Klumper, Kinderwagen, Hund, Ski oder Snowboard: nun hat alles gemeinsam mit Mama und/oder Papa in einer Gondel Platz.

Obwohl die Fahrt nur sechseinhalb Minuten dauert, kann man – gerade als Elternteil – in der Kabinenbahn den tollen Rundumblick auf Tulfes, das Inntal und die imposante Bergwelt ganz entspannt genießen, ohne zu befürchten, dass eines der Sprösslinge auf dumme Gedanken kommt.

 

Ein Traum: Glungezer Premium Winterwaldweg

Nachdem die Fahrt bereits so toll und aufregend war, mussten wir zu allererst eine kleine (frühe) Mittagspause einlegen. Wir überquerten die Piste und haben beim Start des Winterwaldweges unsere mitgebrachte Jause verzehrt. An diesem traumhaften Tag, konnte man dort die Sonne ausgiebig genießen. Gut gestärkt konnten wir dann unsere Wanderung beginnen. Der Weg ist bestens präpariert und bietet teilweise unglaubliche Ausblicke auf die Tuxer Alpen.

Lustiger Rodelspaß

Danach ging es auf der Rodelbahn hinab ins Tal. Dazu muss man wieder auf die Nordseite wechseln und fährt zuerst ein Stückchen der Piste entlang, bis dann hinter dem Ausstieg des Schleppliftes die eigentliche Bahn beginnt. Die Abfahrt ist recht lange und macht sehr viel Spaß.

Da es sich um keine offizielle Rodelstrecke handelt, ist die Strecke nicht gesichert und es wird auch keine Haftung übernommen. Unten angekommen befindet man sich nicht direkt bei der Talstation der Bahn, sondern etwas weiter westlich davon. Jedoch kann man hier ganz wunderbar die sogenannte Klumperwiese überqueren, und ist in wenigen Minuten wieder am Parkplatz bzw. der Talstation angekommen. Auf der Wiese lässt es sich mit den Kindern in der Sonne wunderbar spielen und verweilen.

 

Wer nicht schon am Berg beim Gasthof Halsmarter eingekehrt ist, könnte dies zum Beispiel auch im Larchnhittl unterhalb der Glungezerbahn nachholen. Es werden dort neben regionalen Köstlichkeiten auch hausgemachte Kuchen serviert. Eine Sonnenterasse und ein Kinderspielplatz runden das Angebot noch zusätzlich ab.

Fazit: Für uns war es ein entspannter und traumhaft schöner Familientag am Glungezer – wir kommen sicher bald wieder!

Alle Infos und Preise für die Glungezerbahn findet ihr hier: www.glungezerbahn.at

Das Freizeitticket Tirol ist gültig!

Vom WM-Fieber und gefeierten Weltmeisterinnen

Talwärts mit Volltempo

Das Dorf Tulfes ist seit Jahrzehnten Hochburg fürs “Klumpern”. Der Ritt auf dem zweikufigen Rodel ist vielleicht noch nicht so bekannt, jeder der mit dem Gefährt bereits einmal gen Tal gerodelt ist, kann die herrschende Begeisterung im romantischen Mittelgebirgsort über dem Inntal aber gut verstehen. Zwei Mal hatte Tulfes bislang die Ehre, die Klumper-Weltmeisterschaft auszutragen. Beim letzten Mal im Jahre 2010 kürte sich sogar eine Lokalmatadorin aus Tulfes zur amtierenden Weltmeisterin. Nun erhält die oftmals exotisch betrachtete Sportart eine große Bühne:

Von Bobstars und Alpenhockern handelt der Beitrag des Österreichischen Rundfunk (ORF), der am Sonntag, 18. Dezember um 16.35 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird.

Drehorte für die rasanten und lustigen Klumperfahrten und Rodelpartien mit anderen Geräten wie beispielsweise dem Zipfelbob waren in der Region Hall-Wattens unter anderem der Glungezer sowie die Orte Tulfes, Volders und Volderberg.

Bis ins späte Frühjahr begleitete das Filmteam unter der Leitung von Rainer Perle die wagemutigen Wintersportler, die den Riesenspass rund um die kultigen Schneesportgeräte mit der Kamera einfingen.

So lässt sich auf die gemütliche Art und Weise am vierten Adventssonntag bei einer heißen Tasse Tee der wilde Ritt auf der Klumper zuhause vor dem TV genießen.

Selbst ist der Mann / Frau aber auch 2011/2012 beim wöchentlichen Klumperspass: http://www.hall-wattens.at/de/klumperspass.html