Tiroler Apfelbrot – Rezept


Riecht ihr es auch? Es duftet nach Weihnachten: Nach Tannen, frisch gebackenen Keksen und – leckerem Tiroler Apfelbrot!

Egal ob zum Frühstück oder als Jause zwischendurch – eure Familie wird es lieben. Eigentlich ist das Tiroler Apfelbrot eine einfache Variante des “Zelten”, schmeckt aber mindestens genauso gut. Nach einem altüberlieferten Rezept backe ich heute mit euch diese wunderbare und saftige Adventköstlichkeit. Ich bin mir sicher, dass es jedem von euch gut gelingen wird. Also los!

Zutatenliste

1,5 kg Äpfel

30 dag ganze Nüsse

30 dag Feigen

50 dag Zucker (ich mag es etwas weniger süß und nehme nur die Hälfte)

30 dag Rosinen

1/8 l Rum

3 EL Kakao

1 TL Nelkenpulver

1 TL Zimt

½ TL Lebkuchengewürz

1 Prise Salz

50 dag Roggenmehl

50 dag Weizenmehl

2 Pkg. Backpulver

Die Zubereitung

Feigen halbieren und in eine große Schüssel geben.

Rosinen und Nüsse dazugeben.

Geriebene Äpfel dazugeben. Man kann die Äpfel auch mit der Schale verwenden, hab beides ausprobiert – macht keinen Unterschied und man spart sich Arbeit .

Zucker, Kakao, Nelkenpulver, Zimt, Lebkuchengewürz, Salz und Rum dazugeben, gut vermischen und mit einem Tuch bedeckt über Nacht stehen lassen.

Am nächsten Tag das Roggen- und Weizenmehl sowie das Backpulver unter die Masse mengen.

Wir geben die Brotmasse auf die bemehlte Arbeitsfläche und kneten sie solange, bis man eine schöne Teigkugel geformt hat. Sollte die Masse zu sehr kleben, einfach etwas Mehl hinzufügen.

Entweder zwei große oder vier kleine Laibchen formen, mit Wasser bestreichen und  auf ein, mit Backpapier belegtes Blech geben. Bei 150 Grad ca. 1 Stunde backen.

Das fertig gebackene Apfelbrot kann man ausgekühlt gut einfrieren. Aber vermutlich ist der wunderbare Duft viel zu verlockend und man wird es sofort verkosten wollen. Die Apfelbrotscheiben schmecken am besten mit Tiroler Bauernbutter. Diese findet ihr in den Höfläden und Bauernmärkten der Region Hall-Wattens.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

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