Rezept: Tiroler Graukäsesuppe


Der Tiroler Graukäse ist ein traditionell produzierter Sauerkäse aus Kuhmilch und zählt wohl zu den bekanntesten Tiroler Käsesorten. Im Sommer wird Graukäse vielerorts direkt auf den Tiroler Almen selbst gemacht. Vor vielen Jahren fand die Käsespezialität dort auch ihren Ursprung. Hergestellt wird der Käse aus Magermilch, welche ein Nebenprodukt der Rahmgewinnung ist.

Früher galt Graukäse als ein Arme-Leute-Essen. Produkte wie Rahm sowie in weiterer Folge auch Butter waren damals von großer Bedeutung. Das Nebenprodukt Magermilch war hingegen uninteressant. Heutzutage schätzt man den Graukäse sehr. Trotz würzigem und herzhaftem Geschmack beinhaltet der Graukäse nur sehr wenig Fett (unter 2% F.i.T.).

In der Tiroler Küche wird der Graukäse gerne bei der Zubereitung von Kaspressknödeln verwendet. Der Geschmack des Graukäses verleiht dem Tiroler Kaspressknödel sein besonders würziges Aroma. Richtig schmackhaft ist auch der Genuss von sauer mariniertem Graukäse. Eine Scheibe Schwarzbrot mit Butter und Graukäse schmeckt ebenfalls hervorragend.

Wer schnell und einfach ein leckeres Gericht aus Tiroler Graukäse zaubern möchte, muss unbedingt eine Tiroler Graukäsesuppe ausprobieren.

Graukäse trifft nicht wirklich den Geschmack von Jedermann. Eine Graukäsesuppe schmeckt erstaunlicherweise auch Personen die den Käse in unverarbeiteter Form nicht unbedingt mögen. Probiert es aus!

Rezept Tiroler Graukäsesuppe (4 Portionen):

  • 250g Graukäse
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Kartoffeln
  • 60 g Butter
  • Etwas Mehl zum Stauben
  • 1 Liter Rinder- oder Gemüsebrühe
  • Schuss Weißwein
  • Etwas Rahm zum Verfeinern der Suppe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • Zum Garnieren: Schnittlauch
  • 3 Scheiben Schwarzbrot für Brotcroutons

Die Kartoffeln, die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und klein aufschneiden. Anschließend die Zutaten in einem Topf mit Butter glasig anrösten. Mit etwas Mehl stauben. Mit Brühe und einem Schluck Weißwein aufgießen. Den Suppenansatz ca. 15 Minuten kochen. Nachdem die Kartoffeln in der Suppe weichgekocht sind, den Graukäse in die Suppe einbröckeln und einkochen lassen. Die Graukäsesuppe mit einem Pürierstab oder einer Küchenmaschine pürieren. Nach dem Pürieren mit Rahm verfeinern.

Je nach Geschmack kann die Suppe mit frischem Schnittlauch oder angeröstetem Speck und Rosmarin garniert werden. Was auf keinen Fall fehlen darf, sind Brotcroutons! Zur Graukäsesuppe schmecken am besten welche aus Schwarzbrot. Dafür einfach Schwarzbrotwürfel in einer Pfanne anrösten.

Gutes Gelingen!

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