Die Urforelle als Tiroler Kulturgut

Auf den Spuren von Kaiser Maximilian I.

Nicht nur die Geschichte von Hall in Tirol hat Kaiser Maximilian I. geprägt, er hat auch seine Spuren in der Thaurer Fischzucht hinterlassen. Als begnadeter Jäger sowie Fischer ließ der Habsburger Herrscher vom Piburger- sowie Achensee Fische nach Thaur bringen. Diese wurden dort aufgezogen und in die höher gelegenen Gebirgsseen für die Fischerei ausgesetzt. Urkundlich wird die Fischzucht das erste Mal im Jahr 1504 erwähnt. Somit ist die Anlage in Thaur die älteste Fischzucht Tirols! Kaiser Maximilian I. hätte damals sicher nicht gedacht, dass die Forelle rund 500 Jahre später als Urforelle zum Tiroler Kulturgut ernannt wird.

Vom Maschinenbautechniker zum Fischzüchter aus Leidenschaft

Eigentlich ist Nikolaus gelernter Maschinenbautechniker. Gemeinsam mit seinem Vater begab er sich schlussendlich auf einen ganz anderen Weg. Seit 2016 ist er Vollerwerbslandwirt und betreut mit Herzblut die Fischzucht in Thaur. Seine Faszination für Fische seit Kindheitstagen an, bestärkt ihn in seinem täglichen Schaffen. Auf dem Areal befinden sich nicht wie zu Zeiten Kaiser Maximilians I. zwei, sondern insgesamt 25 ausgebaute Kiesteiche sowie ein Bruthaus. Die Zucht hat sich von damals auf heute stark verändert. Täglich steht Nikolaus vor neuen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt: Von Fischreihern über die Instandhaltung der Anlagen bis hin zu den sich ständig verändernden Umweltbedingungen.

Nikolaus und die Fischzucht in Thaur

Wie der Vater so der Sohn

Seine Begeisterung zur Urforelle sowie der Kunst der Fischzucht spürt man nicht nur im Gespräch, sondern auch auf dem über 3,2 Hektar großen Areal in Thaur. Schon sein Vater Dr. Nikolaus Medgyesy, Biologe und Entdecker der Urforelle, war von dieser längst vergessenen Kunst und Fischart angetan. Auf seinen Forschungsstudien nahm er Nikolaus von klein an mit. Kein Wunder, dass auch seine Kinder Thomas und Niklas gern mit dem Fischereimeister mitgehen, um mehr vom Tiroler Kulturgut zu erfahren.

Die Fischzucht

Schon allein die Aufzucht der Tiroler Urforelle ist in der Fischzucht Thaur besonders. Die Fische werden von Hand und mit viel Liebe gezüchtet. Weder Chemikalien noch Medikamente bekommen die Tiere zu fressen. Die Fischzucht ist eine sehr aufwendige: Von den Eiern über die Larve bis hin zum fertigen Fisch vergehen rund zwei Monate. Vor allem im Anfangsstadium gehören schlaflose Nächte zur Aufzucht einfach dazu. Jeden Tag, um nicht zu sagen mehrmals, schaut Nikolaus nach den kleinen Eiern und saugt die unbefruchteten Eier ab. Nicht immer einfach, da man mit nur einer falschen Bewegung mehrere Eier zerstören kann. Aktuell befinden sich in diesem Stadium rund 160.000 Bachforellen sowie 80.000 Seeforellen im Bruthaus.

Die Fischzucht in Thaur

Faszination Urforelle, Setzlinge und frischer Genuss ab Hof

Die Bachforelle gab es schon vor rund 20.000 Jahren und gilt als Relikt aus der Eiszeit. Die in Tirol donaustämmige Urforelle ist ein Tiroler Kulturgut, welches es zu bewahren gilt. Der Fisch hat sich über die letzten Jahrhunderte immer wieder behauptet und war so gut wie ausgestorben. Die Zucht in Thaur trägt ihren Teil zur Erhaltung des Kulturguts bei. Nikolaus ist der Einzige in Europa, der die Urforelle züchtet. Er hat sich dem Artenschutz der Urforelle verschrieben. Neben dem Ab-Hof-Verkauf, steht für ihn vor allem die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die Urforelle wird für Besatzungszwecke in den Gewässern gezüchtet. Zudem werden auch Speisefische wie Seeforelle, Bachforelle, Elsässer Saibling sowie Tigerfisch vor Ort aufgezogen und frisch verkauft. Von „Fischen auf Eis“ hält Nikolaus nichts. Erst wenn man selbst gesehen hat, wie mühe- aber liebevoll in Thaur gezüchtet wird, kann verstehen, wie aufwendig ein Fischzuchtbetrieb für den Einmannbetrieb heutzutage ist. Es gibt keine fixen Öffnungszeiten für den Ab-Hof-Verkauf. Nach Terminvereinbarung mit dem Fischereimeister kann man Fisch frisch vom Kiesteich holen und vor Ort ausnehmen lassen.

Frisch gefischte Fische direkt Ab-Hof.

Gebeizte Tiroler Forelle – Ein sommerlicher Rezeptvorschlag

Zutaten für 4 Personen: ca. 1 1/4 kg Filet, 100 g Salz, 50 g weißer Zucker, 50 g brauner Zucker, 2 EL Senfkörner grob, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 80 g Dill (fein gehackt), schwarzes Bauernbrot und Honig-Senf-Sauce

Zubereitungstipp von Fischereimeister Nikolaus: Salz mit weißem/braunem Zucker vermischen, Senf- und Pfefferkörner mörsern und unterheben. Alles auf die Fleischseite geben und Dill zum Garnieren verwenden. Tipp: Die Filetstücke in einem Gefrierbeutel bestreichen und die Luft aus dem Beutel streichen. Für 24 Stunden in den Kühlschrank geben. Danach die Salzkruste grob entfernen und ohne Haut in Tranchen schneiden. Serviertipp: Am besten schmeckt die gebeizte Forelle auf einem schwarzen Bauernbrot mit Butter bestrichen – dazu Honig-Senf-Sauce mit Dil. Mahlzeit!

Buchtipp für den Sommer: Eskapaden in Tirol

Ab nach draußen!

Mit Abstand die besten Ausflugstipps für Tirol: Das Eskapaden Buch beinhaltet echte Klassiker gemischt mit versteckten und noch eher unbekannten Orten. Die neue Buchserie des DuMont Verlags liefert jede Menge Inspiration, um das eigene Land zu entdecken. Genau richtig für den Sommer 2020, indem die meisten von uns vermutlich weniger weit reisen werden. Das heißt aber nicht, dass man deswegen weniger sehen muss!  

Eskapaden Tirol- Reiseführer

Ein halbes Jahr hatte ich Zeit für die Recherche zu den Ausflügen, zum Glück konnte ich bereits auf ein breites Archiv zurückgreifen, um eine gute Auswahl zu treffen. Machbar sollen alle Touren für jeden mit zwei gesunden Füssen sein! Hin und wieder kommt man dabei zwar sicherlich ins Schwitzen, wenn es mal wieder bergauf geht, dafür hat man sich den Radler (oder die Kaspressknödelsuppe!) am Ende umso mehr verdient.

Die Tipps sind für ganz Tirol und aufs ganze Jahr verteilt, der Schwerpunkt liegt aber sicherlich im Sommer. Die meisten Touren sind kostenlos machbar, hie und da braucht man ein Fahrrad oder ist gut beraten mit einem Seilbahnticket die Anreise zu verkürzen. Fast alle sind öffentlich gut erreichbar, so dass man auch ohne Auto tief in die Berge vordringen kann.

Eine Eskapade mit dem e-Bike in den Tuxer Alpen

Von den 52 Eskapaden liegen fünf unmittelbar in der Nähe von Hall in Tirol, eine der Touren darf ich mit freundlicher Genehmigung des DuMont Verlags exklusiv hier vorstellen. Die Tour führt mit dem eMountainbike aus Tulfes nach Steinkasern… kommt ihr mit? Gut, dann geht’s jetzt los!

Mountainbike-Tour Steinkasern im Voldertal/Tirol

Es ist schon einige Jahre her, dass ich zum ersten Mal an einem kalten Novemberabend bei den urigen Almhütten angekommen bin. Damals konnten wir vom Wandersommer nicht genug bekommen und haben die lauen Herbsttage bis spät nach Ende des Tageslichtes ausgenutzt. Seitdem ist Steinkasern eins meiner Lieblingsziele in der Region, wobei ich mittlerweile sagen kann: mit dem eBike macht es fast noch mehr Spaß! Der Weg hinauf ins Tal ist dank gut befestigter Forststraße ein wahrer Genuss und auch für Anfänger ein gutes Terrain. Ohne Motor haben hingegen wohl nur geübte Mountainbiker eine Chance …

Steinkasern Moutainbike-Tour
Steinkasern Almen im Voldertal

Mein persönlicher Lieblingsplatz auf der Tour ist der Klausboden – ein ebener Talboden durch den der Volderwildbach fließt. Am Anfang der Ebene steht ein großer Stein auf dem einige Bäume sich dem Himmel emporstrecken. Hier fühle ich mich jedes Mal als würde ich die erste Seite eines Märchenbuches betreten.

Mountainbike-Tour zu Steinkasern im Voldertal/Tirol

Das Ziel der Tour ist natürlich nicht minder schön: Die alten Almhütten stehen nah beieinander und im großen Brunnen gibt es gegen einige Münzen kühle Getränke. Diese erfreuen sicherlich auch die München-Venedig-Wanderer, die hier vorbeigehen auf ihrem langen Weg in den Süden.

Eskapaden Tirol-Reiseführer Sommer

#Buylocal in Hall in Tirol

Auf den Geschmack gekommen? Dann holt euch das Buch am besten beim regionalen Buchhändler eures Vertrauens oder direkt in Hall in Tirol in der Buchhandlung Riepenhausen am Langen Graben 2. Dort könnt ihr übrigens auch ab 20€ versandkostenfrei online bestellen.

Mehr von und über Lea findet ihr auf ihrem Outdoor- & Reiseblog www.escape-town.com.

Cheese! Fotoshooting der Tirol Kollektion in Hall und Volders

Beim Grafen zu Gast

Am ersten Tag stand Schloss Friedberg in Volders auf dem Programm, genauer genommen der mittelalterliche Hof mit dem romantischen Brunnen und der herrliche Garten, der sogar einen Pool hat und für Feste aller Art gemietet werden kann. Die Traditions-Linie der Tirol Kollektion mit seinen natürlichen und edlen Materialen passte sehr gut in die Umgebung des Schlosses aus dem 13. Jahrhundert.

Im Garten des Grafen von Schloss Friedberg packte auch mal der Fotograf mit an, wenn es darum ging, störende Gegenstände für das nächste Motiv aus dem Weg zu räumen.

Der Spaß an der Sache ist wichtig

Die Models Tanja, Tirol Werberin und Alexander, IT-Profi, standen zum ersten Mal für den Tirol Shop vor der Kamera. Sie hatten viel Spaß dabei, was eine Voraussetzung für das Entstehen ausdrucksvoller Fotos ist.

Was so locker aussieht, ist in Wahrheit sehr anstrengend. Den ganzen Tag hindurch zu posen und immer frisch und fröhlich auszusehen, ist nicht ohne. Fotograf Nicolas Hafele aus Innsbruck hat es verstanden, die sympathischen Models jederzeit zu motivieren und die einzelnen Szenen sehr gut abzulichten. Und eventuelle optische Ermüdungserscheinungen wurden von der Visagistin Sabrina einfach weggezaubert. Sabrina kümmerte sich darum, dass Make up und Haare der Models den ganzen Tag über perfekt waren. Die Tirol Shop Kollektion brauchte viel Platz – in einem Schloss zum Glück kein Problem.

Die Altstadt Hall, wenn alles noch schläft

Am zweiten Tag traf sich das Foto-Team in der Altstadt in Hall. Früh morgens war der Treffpunkt am Oberen Stadtplatz angesetzt, um einerseits das sanfte Licht nach Sonnenaufgang nutzen zu können und andererseits, weil kurz nach Sonnenaufgang noch wenig Passanten unterwegs waren.

Tirol Shop-Chefin Claudia, die sich auch für das Design der Tirol Kollektionen verantwortlich zeigt, schaut ganz genau, dass die Teile – hier an Model Clemens – zur Geltung kommen.

Andere Models, gleiche Freude beim Shooten

Die Models, die für diesen Tag engagiert wurden, heißen Denise und Clemens, beides Mitarbeiter der Tirol Werbung. Sie repräsentierten die LifestyleLinie der Tirol Kollektion. Dazu gehören unter anderem die beliebten Sprüche-T-Shirts und die Sportlinie. Denise und Clemens posierten vor der Kamera wie geübte Profimodels und hatten sichtlich Spaß dabei, wobei ihnen der Teil mit dem Tüten-Eis wohl am besten gefallen hat.

Beide Tage waren nicht nur fototechnisch ein voller Erfolg! Das Fotografen-Team bedankt sich bei Anna Grießer und dem Team des Tourismusverbandes Hall Wattens für die freundliche Unterstützung.

Wer sehen möchte, wie die professionellen Fotos geworden sind und Lust auf die Sommerkollektion des Tirol Shops bekommen hat, findet alles auf www.tirolshop.com!

Ich packe meinen Tourenrucksack

Eine gute Vorbereitung ist das Um und Auf

Man kann noch so gut ausgerüstet und motiviert sein, fehlt es an der entsprechenden Vorbereitung der nächsten Skitour, nützt einem das beste Equipement nichts. Unser erstes Fazit lautet somit: Eine Skitour ist nur so gut, wie die vorherige Tourenplanung. Ob und wie ihr sie schlussendlich plant, ist natürlich jedem selbst überlassen. Auch in Bezug auf die Auswahl der Ausrüstung und wie man den Tourenrucksack packt. Im folgenden Beitrag möchten wir euch unsere Checklisten und Tipps für eine gute Tourenplanung mit auf den Weg geben.

Unsere Checkliste für die Planung der Tour an sich

  • plant die Tour gemäß Wetterbericht, Lawinenwarndienst und eurem Können
  • informiert euch auf der Plattform alpine auskunft, vielleicht ist jemand die ausgesuchte Tour in den letzten Tagen schon gegangen! HINWEIS: Auf diese Plattform kann jeder seine Tour reinstellen, also immer Vorort eine eigene Abschätzung der Lage treffen – auch ein Anruf im ortsansässigen Alpenverein kann bei der Planung nützlich sein
  • plant genügend Zeit für die Tour und Pausen ein – es kann immer etwas unvorhergesehenes Eintreten und wenn es nur die falsche Spurwahl ist
  • Handy aufladen nicht vergessen und auch die Batterien des Lawinenverschüttungsgerätes (LVS) überprüfen
  • unbedingt am Tag selbst erneut die Wetterlage sowie den Lawinenwarndienst checken
  • Tourenrucksack am Vorabend packen (am besten auch die Jause schon vorbereiten)

Die Ausrüstung per se

Jedem ist es schon einmal passiert, dass er die Skitourenfelle zuhause vergessen hat – ärgerlich! Zu einer Skitour gehört eben auch entsprechendes Equipement: Ski, Skitourenschuhe. Teleskop Skistöcke sowie Felle. Am besten noch zu Hause vor Abfahrt die Felle auf die Ski kleben – wobei sich hier die Geister scheiden!

Die Frage der richtigen Kleidung, muss im Enddefekt jeder selbst für sich herausfinden. Häufig ist man bei der ersten Skitour viel zu warm gekleidet, den man kommt ordentlich ins Schwitzen! Der Zweibellook ist sicherlich der beste – oft ist es am Start noch recht „zapfig“, denn kaum kommt der erste Anstieg muss schon die erste Jacke häufig weichen. Wie viele und welche Socken, Unterhemden, atmungsaktive Longsleeve, Weste etc. man benötigt, ist ganz unterschiedlich und hängt von jedem selbst ab.

EIN ERPROBTER TIPP VON UNS: für den Aufstieg ein atmungsaktives Longsleeve und Weste. Für den Windschutz gibt es beim Starten oder bei Wind noch eine Hardshelljacke. Das LVS darf nicht fehlen – das kommt unter die Weste und so nah an den Körper wie möglich. Um Blasen vorzubeugen, schwören manche auf 2 Paar Socken, andere auf Blasenpflaster, wieder andere haben einfach nur Glück 🙂 …

Der Tourenrucksack

Die Packliste für den Rucksack fällt schon etwas länger aus:

  • Lawinenschaufel, Lawinensonde und Lawinenverschüttetengerät – das LVS unter der Weste sprich eng am Körper tragen
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Brille, Sonnencreme und besonders im Frühling eventuell an eine Schildkappe denken
  • Mütze, Handschuhe (dünn – Aufstieg/dick – Abfahrt), Halstuch und Helm nicht vergessen – es gibt fürs Skitourengehen schon eigens entwickelte leichtere Helme
  • Wechselkleidung nicht vergessen: Shirt / Unterhemd, warme Daunenjacke und Windshell für den Auf- und Abstieg
  • Tee und Jause am besten schon am Vortag vorbereiten: ausreichend Trinken und vor allem an kalten Tagen ist ein Tee sehr empfehlenswert; am Gipfel oder Ziel angekommen, hat eine gute Jause übrigens noch nie so gut geschmeckt! Schokolade oder ein Energieriegel sollte auch niemals fehlen! TIPP: ein wenig Kleingeld einstecken, schon bei möglichen Parkkosten
  • Kleines Erste-Hilfe-Set mit Wärmedecke (!)
  • Karten, Kompass und eventuell GPS-Gerät dürfen auch nicht fehlen, besonders wenn man neue Touren geht und sich im Gelände nicht gut zurechtfindet: Verlasst euch nicht auf eine Handyapp – zu schnell kann der Akku hier leer werden!
  • Handy mit vollem Akku mitnehmen – aber beachtet, dass man dieses am Besten direkt am Körper trägt, damit die Batterie länger hält

WICHTIG: Das LVS auf keinem Fall im Rucksack lassen, sondern wie erwähnt eng am Körper tragen vor dem Start das Gerät unbedingt einschalten oder je nach Modell auf “Senden” schalten und einen Partner bzw. Gruppencheck machen.

Tourentipp für die ersten Versuche im freien Gelände

Der Largoz von der Krepperhütte bietet sich auf Grund seiner Tourenlänge und der Hangneigung gut für die erste Tour im freien Gelände. Die Orientierung ist recht leicht und skitechnisch weißt diese Tour auch keine besonderen Schwierigkeiten auf! Mehr zur Tour findet ihr unter https://www.hall-wattens.at/de/tours/skitour-auf-den-largoz-zwischen-traumhaften-haengen-waldabfahrten.html

HINWEIS: Es reicht nicht aus, die Ausrüstung einfach nur dabei zu haben, man muss auch wissen wie sie bei einem Notfall „Lawine“ anzuwenden ist. Hierzu gibt es immer wieder auch Kurse vom Alpenverein Sektion Hall in Tirol!

Ein paar Impressionen von der Tour

Lichtfestival in den Swarovski Kristallwelten

Von einem virtuellen Cello und einem funkelnden Karussell

Nach Einbruch der Dunkelheit tauchen Lichtinszenierungen derzeit den Garten der Swarovski Kristallwelten in ein magisches Licht. Man erlebt bei diesem Lichtfestival tatsächlich das funkendste Wintermärchen der Alpen! Gemeinsam mit Familie und Freunden kann man ganz einfach durchspazieren und die mystische Stimmung genießen. Oder aber, man wird dank der vielen interaktiven Elemente selbst Teil des Festivals. Bei der Kristallwolke zum Beispiel lassen sich durch Berührung eines virtuellen Cellos Beleuchtung und Ton verändert und man kann gemeinsam eine ganze Licht-Komposition erschaffen. Oder ihr schickt beim Spielturm eure Wünsche als verschlüsselte Lichtbotschaften direkt in den Himmel.

Eines meiner absoluten Highlights ist Jaime Hayons wundervolles Carousel, das selbstverständlich auch im Winter seine Runden dreht. So kann man bei herrlich nostalgischer Musik die winterliche Kulisse genießen und gerne auch noch eine zweite Runde mitfahren.

Ein Blick in die Wunderkammern

Auch ein Rundgang durch die Wunderkammern lohnt sich. Wer in der Blauen Halle internationale Weihnachtsboten bewundert hat, kann – nach einem Kuss unter dem Mistelzweig – den bekannten Kristalldom mal in einem anderen Licht sehen. Und am Ende des Rundgangs findet sich im großen Store sicherlich das eine oder andere Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde.

Weihnachtskeks und Kiachl

Wer jetzt eine Stärkung braucht, den erwarten Glühwein, Punsch und Kiachl bei den beiden Food Trucks im Garten. Im Restaurant Daniels Kristallwelten ist neben den Weihnachtskeksen aus der hauseigenen Patisserie besonders die Tea Time zu empfehlen. Dabei kann man sich durch Sandwiches und Süßigkeiten kosten und dampfenden Tee genießen. Täglich von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Familien aufgepasst!

Bei Adventsonntagen mit offenem Atelier und Kinderworkshops für jedes Alter können Familien und Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wer lieber zu coolen Weihnachtshits tanzt, der ist bei der Schwarzlichtdisco (jeden Samstag von 17:00 bis 20:00) genau richtig. Kinderschminken inklusive.

Das Lichtfestival in den Swarovski Kristallwelten kann bis 6. Januar 2020 täglich von 8:30 bis 21:00 Uhr besucht werden. Viel Spaß beim funkelndsten Wintermärchen der Alpen!

>> Mehr zum Lichtfestival

Wie das barocke Jesuskind dem modernen 3D-Scanner begegnete

Der Hintergrund zu dieser kreativen Idee

Das Krippenwesen hat in Tirol Tradition. Mit Stolz präsentieren die Gemeinden in den jeweiligen Pfarrkirchen ihre Schätze. Die ersten nachweisbaren Krippen wurden im Jahr 1608 aufgestellt. Zu ihnen gehört auch jene aus der Gemeinde Tulfes in der Region Hall-Wattens. Sie befand sich ursprünglich in der Spitalskirche Innsbruck und wurde 1786 an die Kirche Tulfes verkauft. Die Barockkrippe enthält neben den zum Teil in Samt und Seide bekleideten Figuren ein äußerst wertvolles Jesuskind.

Nicht nur in religiöser Hinsicht steht das Tulfer Christkind heuer im Mittelpunkt, sondern auch aufgrund des Projekts „Tiroler Design-Krippe | Barock trifft High-Tech“. Das Kindlein ist der Fokus der futuristischen Hightech-Krippe, die teilweise aus einem 3D-Drucker gemacht wurde. Die Initiative dazu stammt von der Firma WESTCAM aus Mils bei Hall in Tirol.

WESTCAM vereint Krippenkunst aus dem Frühbarock mit den modernsten Technologien von heute. Und dies alles für einen guten Zweck. Zugunsten der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel”, werden 2 Stück dieser Krippen versteigert. Es handelt sich um Unikate im Wert von etwa € 6.000. Hinzu kommt eine Holzkiste, welche passend zur Region in Zirbenholz gehalten ist. Die Krippenfiguren sind in edlen Säckchen aus weinrotem Samt verpackt und auf Natur-Leinen-Kissen gebettet.

Die Firma WESTCAM designt für “Licht ins Dunkel”

Die Firma WESTCAM besteht seit 1990 und versteht sich als das führendes Systemhaus für technische Software. Seit 2015 wird mit dem neuen Unternehmensbereich des 3D-Printings ein noch stärkerer Fokus auf diese zukunftsträchtige Technologie gesetzt.

Ganz bewusst verzichtet WESTCAM dieses Jahr auf Weihnachtsgeschenke für deren Kunden. Stattdessen investiert die Firma ihr Know-How und Geld in die Kreation einer Design-Krippe für einen karitativen Zweck im Rahmen von Licht ins Dunkel:

  • Die Krippe “Barock trifft High-Tech” wird ab der 1. Dezemberwoche im ORF Landesstudio Tirol in Innsbruck als wertvolles Kunst-Exponat ausgestellt sein und kann danach online oder live ersteigert werden.
  • Eine zweite Krippe wird am 22.12.2019 ab 20:15 Uhr in der Live-Auktionsgala ORF III – Kultur und Information vom Wiener Dompfarrer Anton Faber gesegnet und anschließend live versteigert.

Abgerundet wird das soziales Engagement von WESTCAM zugunsten des Licht ins Dunkel Soforthilfe-Fonds beim Ö3 Weihnachtswunder 2019!

Wie eine Krippe aus einem 3D-Drucker entsteht

Irgendwie fast unwirklich, dass eine Krippe aus dem Drucker kommt. Die moderne Krippe im Polygon-Style wird vom Wiener Designer Daniel Zeisner im Auftrag von WESTCAM kreiert. Dazu entwirft er verschiedene Designvorschläge, aus denen die Firma schlussendlich eine Auswahl trifft. Maria, Josef und die Futterkrippe sind moderne, aus Aluminium gefräste Skulpturen. Auch der Boden ist eine Fräsarbeit, wurde jedoch mit Gold überzogen. Der Stern hingegen ist ein 3D-Druck aus Aluminium. Das Jesuskind stellt die Besonderheit und den Gegenpol zur modernen Krippe dar. Das über 400 Jahre alte Kindlein aus Tulfes wurde vor Ort mittels optischer 3D-Messtechnik eingescannt. Die aus dem Scan gewonnenen 3D-Daten bildeten die Basis für die Re-Produktion mit einem industriellen 3D-Drucker. Das dafür verwendete Material ist Bronze.

Der Scan und das Jesuskind

Einige werden sich nun fragen, ob denn ein Scan-Vorgang für das frühbarocke und wertvolle Kindlein unbedenklich ist. Manuel Veider (Leitung Dienstleistungen 3D-Messtechnik bei WESTCAM) beruhigt uns:

“Der 3D-Scan-Vorgang wird von WESTCAM mit einem optischen High-End Messsystem der Firma GOM durchgeführt. In der Industrie werden diese Messsysteme zur hochgenauen Geometrieprüfung von Komponenten verwendet. Die Systeme von GOM sind sehr vielseitig einsetzbar, wie man an diesem Beispiel schön sehen kann. Die Digitalisierung des Christkindes erfolgt berührungslos mittels Streifenlichtprojektion – diese Technologie ist mit der Funktionsweise eines Beamers vergleichbar. Um keinerlei Beschädigungen am frühbarocken Christkind zu verursachen wurde hier bewusst auf Laser-Technologie verzichtet. Die Technologie der Streifenlichtprojektion ist für beliebige Oberflächen verwendbar und hat keinerlei negative Auswirkungen auf das jeweilige Scan-Objekt. Das blaue Licht garantiert uns zusätzlich höchste Datenqualität zur Weiterverarbeitung.”

In der Bildreihe sowie im Video könnt ihr die Entstehung dieser einzigartigen Weihnachtskrippe nachverfolgen!

 

 

Als Tourismusverband freut es uns ausgesprochen, dass sich unsere Firmen in der Region Hall-Wattens auf kreative und besondere Weise für soziale Projekte einsetzen. Ein großes Lob an die Firma WESTCAM aus Mils bei Hall!

Wir wünschen uns, dass die beiden „Design-Krippen | Barock trifft High-Tech“ einen hohen Versteigerungswert erzielen und bedanken uns beim Team der Firma WESTCAM für das tolle Engagement.

Kiachln – eine Tiroler Spezialität

Geschichte der Tiroler Kiachln

Kiachln sind eine Tiroler Germteigspezialität und können entweder süß oder pikant genossen werden. Oft werden sie auch Ziachkiachl genannt, weil der Teig vor dem herausbacken gezogen wird. Ein anderer Volksmund behauptet, dass die Kiachl übers Knie ausgezogen wurden, deshalb nennt man sie in manchen Gegenden auch “Kniekiachl”. Dieses Gericht ist eigentlich sehr deftig und schwer, was jedoch nicht verwunderlich ist, wenn man sich dessen geschichtlichen Hintergrund näher anschaut.

In der Vergangenheit war Tirol stark von Landwirtschaft und Bergbau geprägt. Zwei Sparten, bei denen schwere körperliche Arbeit zu verrichten war. Lebensmittel wie Mehl, Milch, Eier und Butter hatte man fast immer zu Hause und waren die Basis für viele Tiroler Rezepte. Heute werden die Kiachln nur mehr zu besonderen Anlässen gereicht und vorzugsweise im Winter. Sehr gerne werden sie gemeinsam mit einer Tasse Glühwein am traditionellen Haller Adventmarkt genossen.

Die verschiedenen Varianten der Kiachln

Wunderbar schmecken Kiachln mit Sauerkraut. Dazu muss man das Sauerkraut einfach waschen, dünsten und es danach mit Speckwürfeln, Zwiebel und Knoblauch, etwas Salz und Zucker verfeinern. Damit es schön sämig wird, kann es mit Mehl oder Maisstärke gestaubt werden. In der süßen Variante serviert man das Gericht mit Preiselbeermarmelade, Apfelmus, Kompott oder einfach nur mit etwas Staubzucker.

Wie die Kiachln zubereitet werden

Obwohl es nicht wenig Arbeit ist, Kiachln zu machen, ist die Zubereitung selbst realtiv einfach. Man benötigt folgende Zutaten:

40 das Mehl, 2 dag Germ, 3 dag Zucker, 1/4 l Milch, 2-3 Dotter, 1 Stamperl Rum, 3 dag Butter und Backschmalz

Zuerst bereiten wir unser Dampfl vor. Das Mehl geben wir in eine Schüssel und in der Mitte formen wir ein Loch, in welches wir den Germ bröseln. Diesen rühren wir mit Zucker und handwarmer Milch zu einem Brei. Wir streuen Mehl darüber und lassen das Dampfl zugedeckt ca. 15 Minuten gehen.

Währenddessen geben wir die Butter zur Milch und lassen sie darin schmelzen. Danach kommt der Dotter dazu und wir verquirreln alle Zutaten.

Dann zuerst das Dampfl leicht unter das Mehl heben, salzen, die Dottermilch mit der Butter und den Rum zugeben. Nun kneten wir alles zu einem Teig der sich leicht von der Schüssel lösen lässt. Danach sollte der Teig an einem warmen, zugfreien Platz rasten, damit er aufgehen und die doppelte Höhe erreichen kann.

Nach ca. 30-40 Minuten können wir mit der Verarbeitung fortfahren. Jetzt sticht man löffelgroße Kugeln ab, rundet sie mit der bemehlten Hand und lässt sie nochmals aufgehen.

In der Zwischenzeit geben wir in eine hohe Pfanne unseren Backschmalz und lassen diesen heiß werden. Die Kugeln zieht man dann so aus, dass in der Mitte nur ein dünnes Häutchen ist und am Rand ein dicker Wulst. Die obere Seite kommt zuerst ins heiße Schmalz. Damit sie schön aufgehen, schöpft man etwas heißes Fett darüber, dann umdrehen und hellbraun fertig backen. Das Loch in der Mitte sollte dabei hell bleiben.

Danach die Kiachl vom Fett abtropfen lassen und heiß servieren.

Gutes Gelingen und Mahlzeit!

Besinnliche Vorweihnachtszeit: Hall in Tirol

Ganz anders so in Hall in Tirol. Der Haller Adventmarkt, eingebettet in einer historischen Altstadtkulisse umgeben von der verschneiten Tiroler Bergwelt, überzeugt mit Gemütlichkeit und Charme.

Regional und hochwertig ist die Produktpalette der Standbetreiber. Zum Großteil handgearbeitet. 34 Marktstände, davon 7 Gastronomiestände, schmücken im Advent den Oberen Stadtplatz in Hall.

Köstlichkeiten wie Kiachl und Punsch versüßen einen die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken.

Jeden Abend um 18:00 Uhr erklingen am Oberen Stadtplatz stimmungsvolle Melodien. Chöre und Bläser verleihen dem Adventmarkt eine weihnachtliche Atmosphäre.

Für Kinder bietet der Haller Adventmarkt neben dem Streichelzoo täglich um 17:00 Uhr ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Am Mittwoch besucht Kamel Ali von 15:00 bis 18:00 Uhr den Weihnachtsmarkt. Samstag, Sonntag und Dienstag lassen Ponys Kinderherzen höher schlagen.

Sollte es jemanden zu kalt sein für einen Punsch oder Glühwein am Adventmarkt so empfielt es sich eine wärmende Kaffepause in einem der gemütlichen Haller Cafés einzulegen. Cafè Lizette, Cafe Post, Konditorei Weiler, und viele mehr …

Wer am Haller Adventmarkt keine Geschenke gefunden hat der hat in der Haller Altstadt die Qual der Wahl. Bummeln Sie durch die Gassen von Hall. Neben Bekleidungsboutiquen, Juwelieren und Kindergeschäften gibt es viele kleine aber besonders feine Einkaufsmöglichkeiten.

So zum Beispiel Evelyn’s Geschenkestüberl. Hier findet das Christkind neben Holzschalen, Tischdecken und Vasen stilvolle Weihnachtsdekorationen und Schmuck.

Ob eine Kleinigkeit zu essen oder nur ein Glas Wein – die Wurstkultur in Hall zählt zu den kulinarischen Geheimtipps der Altstadt. Vegetarische Köstlichkeiten sowie Wurstgerichte und Snacks verzaubern im Advent jeden Feinschmecker.

Wer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist wird hier bestimmt fündig. Tee- & Kräuterdrogerie Hall in Tirol. Ob feine Tees, Naturkosmetik, kleine Geschenke oder Wohnaccessoires in der Schatzkiste der Tee – Kräuterdrogerie findet man für jeden das passende Geschenk.

Bei Katrin Stiller im Büro im Laden findet selbst der ideenloseste Schenker ein passendes Geschenk für Weihnachten.

Besondere Geschenke für besondere Menschen gibt es im Geschäft LebensART.  Hier findet man Individuelle Schmucktstücke aus Holz, Glas, Metall und Keramik die das Leben und Wohnen schöner machen.

Wer jetzt immer noch kein Geschenk gefunden hat der kann sich im Tourismusverbandsbüro Haller Guldiner (Einkaufsmünzen) besorgen. Mit dem Guldiner kann der oder die Beschenkte sich dann selbst vom Charme der Haller Altstadt sowie den individuellen Geschäftslokalen überzuegen.

Lassen Sie den vorweihnachtlichen Besuch der Haller Altstadt bei einem Abendessen ausklingen. Die traditionellen Gasthäuser der Altstadt (Gasthaus Goldener Löwe , Goldener Engl, …) sorgen für einen kulinarischen Abschluss.

TIPP: Mittwochs im Advent findet um 17:00 Uhr eine stimmungsvolle Adventstadtführung statt. (Treffpunkt: TVB Büro Hall in Tirol, Unterer Stadtplatz 19)

PS: Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage Hall (1 Stunde kostenlos parken)

Aktuelle Informationen zu den Adventmärkte in der Region Hall-Wattens finden Sie hier.

Wir wünschen eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Nachts im Museum

Museen in der Region Hall-Wattens

Von Larven über Münzen bis hin zu funkelnden Kristallen. Die Museen von Absam bis Wattens haben so einigen kostbaren Schatz zu bieten. Nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die großen Entdecker sind sie immer wieder einen Besuch wert. Ein Streifzug durch die verschiedensten Museen startet jetzt.

Absamer Matschgerer Museum

Die Matschgerer der sogenannten MARTHA-Dörfer (Mühlau, Arzl, Rum, Thaur und Absam) blicken auf eine jahrhundertlange Tradition zurück. Den Brauchtum rund um die Fasnacht nehmen sich die Absamer streng zu Herzen. Nicht nur während des traditionellen Treibens, sondern auch unter dem Jahr kann man die prächtigen Larven besichtigen. Die Absamer Matschgerer  können auf ihr Museum besonders stolz sein. An die 200 Larven und Gewänder aller Matschgerer Figuren sind dort ausgestellt. Über 200 Jahre alt sind die ältesten Larven des Vereins. Kein Wunder, dass UNESCO den lebendige Brauchtum gewürdigt hat.

TIPP: Beim traditionellen Fasnachtsumzug können die Larven und das bunte Treiben hautnah erlebt werden. Am Sonntag, den 16. Februar 2020 findet in Mils bei Hall in Tirol der nächste Umzug statt!

Bergbaumuseum Hall in Tirol

Das Bergbaumuseum gibt einen Einblick in die Geschichte der Salzgewinnung. Die Nachbildung des 1967 stillgelegten Bergwerks im Halltal, Stollen, Schächte, Werkzeuge, Mineralien, eine Rutschbahn und vieles mehr erwarten Besucher direkt in der Haller Altstadt. Das Museum vermittelt einem das Gefühl, selbst “unter Tag” zu sein. Eine Führung durch das Bergbaumuseum ist ein Erlebnis für Alt und Jung.

Museum Wattens

Spannende Einblicke in die Vergangenheit gewährt das Museum Wattens. Was ist Heimat? Ist Wattens Heimat? Was macht den Ort aus? Das Museum sammelt Geschichten und erzählt die Geschichte der Marktgemeinde im Inntal. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde hat die Ansiedelung der berühmten Swarovski Werke und der Swarovski Kristallwelten beigetragen.

Burg Hasegg / Münze Hall

Das Museum der Münze Hall ist die Wiege des Talers und des heutigen Dollars. Man spürt einer Vergangenheit nach, in der Reichtum bare Münze bedeutete und Geld noch einen magischen Glanz hatte. Vor der Münze Hall gibt es zudem ein besonderes Highlight: Der historische Wasserradantrieb, der im Inneren der Münze Hall so manches Geheimnis Preis gibt. Im Areal der Burg Hasegg / Münze Hall befindet sich zudem auch die Stadtarchäologie der Stadt Hall in Tirol. In den Räumlichkeiten bekommt man einen Einblick sowie eine Einführung in das mittelalterliche Leben in der Haller Altstadt.

ORF – Lange Nacht der Museum am 05. Oktober 2019

Natürlich war das noch lange nicht alles! Gesamt gibt es in der Region Hall-Wattens zehn Museen, die darauf warten, erkundet zu werden.

Neugiergig geworden? Viel mehr zu sehen und zu entdecken, gibt es im Rahmen der ORF – Langen Nacht der Museen am kommenden Samstag, 05. Oktober 2019! Unter dem Motto MAX GOES HALL können Besucher von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr früh Geschichte in der Region Hall-Wattens hautnah erleben. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Viel Spaß beim Geschichtsunterricht mal anders!

 

 

Kraftort: Marienbasilika in Absam

Das Gnadenbild

Es war der 17. Jänner 1797 als Rosina Bucher die Erscheinung der Mutter Maria an einer der Fensterscheiben in ihrer Stube erblickte. Versuche, das Frauenbildnis zu entfernen, waren vergebens. Es erschien immer wieder. Erst Tage später machte die Muttergotteserscheinung in den umliegenden Dörfern die Runde. Immer mehr Leute kamen nach Absam, um sich selbst ein Bild von diesem Wunder zu machen. Nicht einmal Unterlassungen seitens des Dekans konnten die Pilger daran hindern, sich das Gnadenbild anzusehen. Weder von offizieller, noch von staatlicher Seite wurde die wundersame Erscheinung anerkannt, dennoch entwickelte sich eine Eigendynamik, die bis heute nicht zu bremsen ist.

Die Wallfahrtskirche Absam wird zur Marienbasilika

Die Entstehung der Pfarrkirche St. Michael zur Marienbasilika in Absam geht weit über die Marienerscheinung hinaus. Aufgrund des Salzabbaus im Halltal wurde Absam als eingeständige Pfarre um 1280 ernannt. Als das Gnadenbild 750 Jahre später erschien, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Absamer Kirche im Jahre 2000 einen außerordentlichen Status erhielt. Sie wurde als einzige Tiroler Kirche, die nicht in Verbindung zu einem Kloster oder Stift steht, zur Basilika erhoben. Damit wollte man der Tatsache, dass Absam der bedeutendste Marienwallfahrtsort Tirol ist, Rechnung tragen.

Marienplatz, Marienkapelle und Votivtafel-Kapelle

Die Marienbasilika ist aufgrund der Lage am Ortsende, mit einem schönen Blick auf Thaur und bis nach Innsbruck, ein idyllischer Wallfahrtsort. Der Kirchenvorhof war einst den Kriegsopfern beider Weltkriege gewidmet. 2010 wurde der Vorhof neu gestaltet: Jutta Katharina Kiechl zeichnete dafür 21 zart farbige Bilder, welche den Platz umrahmen. Absam ist und bleibt neben der Wallfahrt auch eine beliebte Hochzeitskirche.

Ein Schmuckstück ist die Votivtafel-Kapelle, welche sich gegenüber der Sakristei im östlichen Teil des Mesnerhauses befindet. Der einfache, saalartige Raum birgt einen barocken Altar mit Kreuzigungsgruppe und ein Fesko in Stuckrahmung. Neben den künstlerischen Malereien, befinden sich über 400 Votivtafeln in der Kapelle. Das sogenannte “Anliegen-Buch” erzählt von den vielfätligen Sorgen und Erhöhrungen der Gläubigen, welche zur Wallfahrt nach Absam kamen.

Jeweils am ersten Sonntag im Monat findet um 14.00 Uhr die Monatswallfahrt statt, beginnend mit dem Rosenkranzgebet und anschließender Krankensegnung.

Das Dorf Absam und seine Geschichte

Volkskultur, Geigenbau und gelebte Glaubenstradition prägen das malerische Tiroler Dorf Absam, welches am Fuße des Karwendels liegt. Die Ortschaft ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Pilger und Wallfahrer, sondern auch für Sporgbegeisterte und Naturliebhaber. Das wildromantische Halltal lädt genauso zu ausgedehnten Entdeckungstouren ein, wie das Schutzgebiet „Naturpark Karwendel“, das auf mehr als 920 km² „Natur pur“ bietet. Der berühmte Geigenbauer Jakob Stainer (1617 bis 1683) lebte und arbeitete in Absam. Besonders ausgelassen geht es in der Faschingszeit zu, wenn die Absamer „Matschgerer“ unterwegs sind.

Mehr zur Marienbasilika und den Kraftorten in der Region Hall-Wattens gibt es via www.kraft-ort.at!