Sonnenaufgangstour im Herbst

Herbstliche Sonnenaufgangstour ins Karwendel

Es gibt kaum ein imposanteres Naturerlebnis als einen Sonnenaufgang am Berg  zu erleben. Aber: Im Sommer um kurz vor vier Uhr morgens daheim weg, um rechtzeitig zum Tagesanbruch auf einem Berggipfel zu stehen? Das klingt nur für passionierte Frühaufsteher attraktiv. Allen anderen empfehle ich eine Sonnenaufgangstour im Herbst – denn jetzt kann man beruhigt später losstarten zum Sonnenaufgangs-Abenteuer.

Tolle Sonnenaufgangstour im Karwendel: Auf den Hochmahdkopf

Die Tour auf den Hochmahdkopf dauert etwa zwei Stunden im Aufstieg. Man startet am Parkplatz Absam Halltal (kostenlose Parkplätze).

Nach wenigen Minuten verlässt man die Halltal-Straße und schwenkt links auf einen Waldweg ein. Diesem folgt man, bis die Schotterstraße den Weg quert. Ein kurzes Stück auf dieser entlang und schon geht es weiter zum Aufstieg Richtung Gipfel. Jetzt wird der Weg etwas steiler, Kondition ist gefragt! Nach etwa vierzig Minuten lichtet sich der Wald etwas – und wir merken, dass es am Horizont dämmert.

Weiter geht es hinauf entlang des neu aufgerichteten Wildtierzaunes und den Lawinenverbauungen. Nach ca. 1,5 Stunden erreicht man den Vorberg mit Kreuz und Bank. Der Vorberg liegt auf ca. 1500 Metern Seehöhe. Aber Pause gemacht wird nicht, es wird schon heller!

Es folgen noch die letzten (anspruchsvollen) 200 Höhenmeter – und gelangt dann zum Gipfel auf 1738 Metern Seehöhe. Gemütlich auf den Bankl’n sitzend offenbart sich ein Naturschauspiel: Die Sonne bricht hervor, mit den ersten, sanften Sonnenstrahlen des Tages. Malerisch leuchtet sie hinter den Gipfeln der gegenüberliegenden Tuxer Alpen. Alles um uns wird in strahlendes, weiches Licht getaucht – ein unvergesslicher Moment.

Wir können uns fast nicht sattsehen, verweilen noch eine Weile am Gipfel und machen uns dann den Weg retour den Steig nach St. Magdalena folgend. Der dortige Gasthof kommt einem sehr gelegen – schließlich gibt es nichts Besseres als ein großes Bergfrühstück nach einem Gipfelsieg!

Hinter der Kapelle St. Magdalena geht man den Weg retour über das Eibental. Vom Eibental dann noch den zweiten Teil des Fluchtsteigs und schon gelangt man wieder zum Parkplatz Halltal.

Tipps für Sonnenaufgangstouren:

  • Unbedingt eine Stirnlampe mitnehmen. Gerade zu Beginn der Tour kann es noch sehr dunkel sein und die Gefahr zu stolpern ist größer.
  • Warme Kleidung mitnehmen! In der Früh kann es empfindlich kalt werden.
  • Sich leise bewegen – viele Tiere sind nachtaktiv und werden sonst gestört.
  • Großzügig Aufstiegszeit einplanen. Es wäre doch schade, würde man den Sonnenaufgang verpassen! Eine Übersicht der Sonnenaufgangszeiten für den zentralen Teil Tirols liefert die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik).
  • Ausreichend Getränke und einen kleine Jause mitnehmen. Gerade im Herbst haben viele Almen und Jausenstationen bereits geschlossen.

Die Details zur Wanderung auf den Hochmahdkopf gibt es hier: https://www.hall-wattens.at/de/tours/auf-den-aussichtsreichen-hochmahdkopf.html#dmdtab=oax-tab1

 

Blick ins neue Museum Wattens

Wattens ist ein Ort, an dem Menschen von jeher großartige Ideen umsetzen konnten. Seien es die Pioniere von Wattenspapier, die seit Mitte des 16. Jahrhunderts hier ihre  Papier-Spezialprodukte, vor allem Zigarettenpapier und Teebeutel herstellen, oder Daniel Swarovski, der im späten 19. Jahrhundert perfekte Voraussetzungen für die Produktion seiner Kristalle fand.

Anfang Oktober hat jetzt ein Museum eröffnet, dass die Geschichte der Marktgemeinde und der Region, seiner Menschen und der Entwicklung der Industriebetriebe erlebbar macht – und weiter Geschichte schreibt: Das Museum Wattens.

(c)Lukas Schmied

Streifzug durch Wattener Lebenswelten

Ein Museum, das gar nicht so viel mit dem klassischen Museumsbegriff zu tun haben will: Mehr ein „Kulturkraftwerk“ soll es werden, ein Ort, in dem sich Menschen begegnen, Kultur erleben, aber auch von sich erzählen und so selbst Neues schaffen. Eine gute Voraussetzung dafür bildet der Standort des Museums: Direkt im Dorfzentrum gelegen, öffnet es sich bewusst auch für Vorbeigehende. Den kommunikativen Aspekt unterstreicht der Infopoint des Tourismusverbands der Region Hall-Wattens – hier können sich UrlauberInnen und Reisende Information abholen.

„Wunderkammer“ Wattens

Der Wunderkammerbegriff, der in Wattens durch die Swarovski Kristallwelten wesentlich geprägt wurde, findet auch im Museum Wattens Verwendung. Hier ist die Wunderkammer das Herzstück des Museums, der gläserne Faden, der sich von unten bis oben durch die Räumlichkeiten zieht und diese verbindet.

Kostbare Exponate finden ihren Platz in der gläsernen „Wunderkammer“.

Wattens erleben auf drei Stockwerken

Im Erdgeschoss prägt der Begriff „Heimat“ in vielen Ausprägungen das Museum. Der Begriff, oft recht widersprüchlich besetzt, ist einer, der für den Ort Wattens eine große Rolle spielt. So nannten sschon die Siedelnden in der Eisenzeit die Felder und Böden in Wattens ihre „Heimat“, heute sind es Menschen aus aller Welt, die diesen Begriff für sich neu definieren wollen und müssen.

WattenerInnen sprechen über den Begriff „Heimat“.

Im ersten Obergeschoss wird in neun Episoden vom Ort Wattens erzählt – aus verschiedenen Zeitaltern und verschiedenen Perspektiven, mit Exponaten, die einen schmunzeln, staunen und nachdenken lassen.

Habt ihr etwa schon einmal eine Sockenstrickmaschine gesehen?

Sockenstrickmaschine

Dabei kommen WattenerInnen auch aus längst vergangenen Tagen zu Wort – eine spannende Zeitreise. Berührend ist der Fokus auf Einzelschicksale, wie dem Mädchen Berta, dass mit seiner Familie aus Böhmen nach Wattens kam und hier eine neue Heimat fand.

Auch das Thema „Tourismus“ wird beleuchtet, früher noch Fremdenverkehr genannt. Was heute viele nicht mehr wissen: Wattens war im 19. und 20. Jahrhundert ein äußerst beliebter Ort für die klassische Sommerfrische – und ein Wattener Mitbegründer der ersten Landes-Tourismusorganisation Tirols vor fast 130 Jahren!

Übliche Ausstattung eines Fremdenzimmers

Das zweite Obergeschoss schließlich ist experimentell angelegt: Das „Laboratorium“ kann für Veranstaltungen angemietet werden, außerdem finden hier das Archivregal und der oberste Teil der gläsernen Wunderkammer Platz. Hier gibt es bewusst Platz für neue Ideen, für offenen Austausch und Kreativität, die in der Geschichte wurzelt.

Das „Laboratorium“ ist bewusst reduziert gestaltet. (c)Museum Wattens

Fazit: Das neue Museum Wattens bietet einen unglaublich vielfältigen Querschnitt der Geschichte von Wattens – vor allem aber wird ein Besuch interessant, wenn man sich auf die spannend erzählten Geschichten der Menschen, die dort zu Wort kommen, einlässt.

Info Museum Wattens

Öffnungszeiten:

Dienstag–Sonntag: 10–17 Uhr
Montag geschlossen

An folgenden Tagen gelten geänderte Öffnungszeiten oder ist das Museum Wattens geschlossen: 1. November, 24./25./26. Dezember, 1. Jänner

Eintrittspreise: Erwachsene € 6.-, mit der Gästekarte „Schatzkarte“ € 4,50.-, Kombiticket Museum Wattens und Swarovski Kristallwelten € 21.-, Kinder bis 18 Jahre und Freizeitticket Tirol-Inhabende kostenlos.

Kontakt:

Museum Wattens
Innsbrucker Straße 2
6112 Wattens
www.museum-wattens.com
hallo@museum-wattens.com

Kids on tour: Im Fahrradanhänger durch das wilde Naturjuwel Vomperloch

Gerade ist die UCI Straßenrad WM voll im Gange und zahlreiche Radfans erfreuen sich an diesem einzigartigen Großevent. Immer mehr wird das Fahrrad sowohl im Alltag als auch in der Freizeit zu einem beliebten Sportgerät. Dennoch: für (Klein)Kinder sind lange Strecken natürlich anfangs noch nicht machbar. Was tun also, wenn Eltern trotzdem ihrem Lieblingshobby nachgehen und eine längere Radtour möchten? Ganz einfach: ein Fahrradanhänger muss her. Wenn man nicht schon selbst in Besitz eines Anhängers ist, kann man diesen auch ausleihen, so zB bei „Die Börse Innsbruck“.

Heute geht es mit den Kindern in den Naturpark Karwendel, genauer gesagt von Gnadenwald hinauf zur Hinterhornalm, über die Walderalm und Ganalm hinab ins Vomperloch und wieder retour zum Ausgangpunkt.

Angekommen am Beginn der asphaltierten Mautstraße hinauf zur Hinterhornalm parken wir hier unser Auto. Die heutige Strecke befahren wir mit den E-Bikes, denn zwei Kinder mit einem Gesamtgewicht von fast 25 kg den Berg hinauf zu ziehen ist ohne elektrische Hilfe (fast) unmöglich. Nachdem der Fahrradanhänger am Bike hängt und die Kinder darin verstaut sind, beginnt die Radtour.

Immer wieder erleben wir fantastische Ausblicke hinab ins Inntal. Die herbstliche Luft ist schon etwas kühler als noch die Tage zuvor, doch zum „Radln“ wirklich angenehm. Kaum zu glauben, dass auf dieser doch recht steilen Asphaltstrecke (teilweise bis zu 14% Steigung!) jedes Jahr unzählige Teilnehmer beim beliebten Radrennen, der Hinterhornchallenge mitmachen.

Oben angelangt, dürfen sich die Zwillinge erstmal die Beine vertreten und wir schieben die Räder ein Stück. Der nun beginnende Schotterweg verläuft fast gerade in Richtung Walderalm. Nur am Ende gibt es eine kurze Steigung, dann erreicht man das traumhafte Plateau und kommt erst einmal aus dem Staunen gar nicht heraus. Eingebettet im Naturpark Karwendel – übrigens das größte Naturschutzgebiet Österreichs – sind wir von der einzigartigen und jetzt im Herbst noch klareren Bergkulisse einfach sprachlos. Diesen Ort möchte man am liebsten nie mehr wieder verlassen! Daher beschließen wir, so viel Zeit als möglich hier zu verbringen und essen auf der Alm zu Mittag.

Die Aussicht genießen bei Knödel und Käs‘

Auf der großen Sonnenterrasse genießt man Tiroler Köstlichkeiten wie sauren Graukäse, hausgemachte Kas- und Speckknödel oder ein Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Den Wirten ist es wichtig, nur einheimische Produkte zu verwenden und alles frisch zu kochen. 2017 wurde die Walderalm übrigens Sieger bei der Suche nach den bestem Kaspressknödel in Tirol.

Die Zeit nach dem Mittagessen nützen wir dann noch, um die Gegend ein bisschen zu erkunden und die ein oder andere Klettermöglichkeit auszuprobieren. Oberhalb der Alm liegt eine modern gestaltete Kapelle, von dessen Innenbereich man einen traumhaften Blick hinab zur Alm und auf das Karwendelgebirge hat. Errichtet wurde die sogenannte Maria-Schutz-Kapelle im Jahre 1965.

Gestärkt und auch etwas müde geht es jetzt weiter in Richtung Ganalm. Einem kleinen Nickerchen steht nichts im Wege, denn im Anhänger ist man mit allem gut versorgt!

Von der Ganalm zum Vomperloch

Die urige Ganalm befindet sich mitten im Vomperloch. Ganz anders als auf der Walderalm, wo die Landschaft eher lieblich ausfällt und man auf der Alm kaum einen Sitzplatz bekommt, hat die Gegend rund um die Ganalm ihren einsamen und rauen Charakter bewahrt.

Sie hat während der Sommermonate, wenn die Tiere auf der Alm sind, geöffnet und wird einfach bewirtschaftet. Bei schönem Wetter ist sie in der Vor- und Nachsaison auch an den Wochenenden geöffnet. Direkt neben der gemütlichen und von Bäumen beschatteten Almterrasse befindet sich eine kleine Holzkapelle. Ein Blick ins Innere des Sakralraumes ist sehr empfehlenswert, denn es ist hier ein einfacher, aber wunderschön gestalteter Flügelaltar zu sehen.

Durch das Vomperloch geht es hinab zur Landesstraße. Immer wieder sind wir sprachlos ob der wilden Schönheit, die dieses 15 km lange Seitental des Inntals zu bieten hat. Der Vomperbach, welcher dieses Tal durchfließt, hat sich schluchtartig in den Talgrund eingeschnitten. Er transportiert viel Schotter hinab zum Talausgang, wo dieser abgebaut wird. Kleine Bächlein und Wasserfälle, schroffe und steil abfallende Felsen sowie die herbstliche Landschaft „zwingen“ uns immer wieder stehen zu bleiben, um dieses Naturjuwel direkt vor unserer Haustüre zu bewundern.

Nach 22 km und ca. drei Stunden reiner Fahrzeit gelangen wir wieder an den Ausgangspunkt zurück. Eine lohnende Radtour mit vielen Höhepunkten, die uns allen sehr gut gefallen hat – und ideal für Fahrten mit dem Fahrradanhänger!

rundumTHAUR: Neue Ausstellung im Romediwirt

Im Romediwirt in Thaur kann man nicht nur ausgezeichnet essen und trinken – seit kurzem ergänzt eine interessante neue Ausstellung die Vorzüge des Ausflugsgasthofes: „rundumTHAUR“.

Im Obergeschoss des neu erbauten Gebäudes wandert man in abwechslungsreich gestalteten Räumlichkeiten durch 6000(!) Jahre Siedlungsgeschichte in Thaur, zur Thaurer Burg und dem Dorfpatron von Thaur, dem Heiligen Romedius. Außerdem erfährt man mehr über die geheimnisvollen Eulen, die das Gebiet „rundumTHAUR“ besiedeln.

6000 Jahre Menschen in Thaur

Schon in der Jungsteinzeit war Thaur ein beliebter Siedlungsraum. Besonders interessant, aber auch berührend ist zu sehen, dass die Menschen schon in frühen Zeiten Freude an Dingen wie Schmuck, Zierbeschlägen oder schön verzierten Ofenkacheln hatten.

Auch weniger friedliche Gegenstände sind ausgestellt, wie zum Beispiel das Panzerhemd eines Ritters aus dem Mittelalter.

500 Jahre altes Panzerhemd

Besonders interessant sind auch die Mauerreste einer vermutlich ottonischen Burganlage am Kiechlberg, die über 1000 Jahre alt ist. Es dürfte sich hier überhaupt um die erste Burganlage im gesamten Tiroler Raum handeln.

Einer, der auf  Bären reitet

Der Heilige Romedius ist der Sage nach auf einem Bären nach Trient geritten.

Der Heilige Romedius ist in Thaur allgegenwärtig. Nicht nur als Dorfpatron, der der Legende nach auf einem wilden Bären zum Bischof von Trient gereist ist, sondern auch als Namensgeber für die zahlreichen „Romeds“ des Dorfes. Der für viele speziell klingende Vorname wird in dieser Häufigkeit nur in diesem Ort gegeben – aber dafür seit Generationen! In der Ausstellung wird kurzweilig erklärt, was es mit dem Heiligen Romedius auf sich hat und vor allem, wieso er trotz intensiver Recherchen stets ein Mysterium bleiben wird.

Bereits im 17. Jahrhundert wurde ausführlich über den Dorfheiligen berichtet.

Es „uhut“ im Karwendel

Der Naturpark Karwendel hat die Gestaltung des Schwerpunktes „Eulen“ übernommen, von denen es rund um den Gasthof und im gesamten Gebiet des Naturparks sehr viele gibt. Dabei gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Wusstet ihr, dass sich der Bestand von der größten heimischen Eule, dem Uhu, wieder erholt hat? Er gilt zurzeit nicht mehr als gefährdet. Dies ist umfangreichen Schutzbemühungen zu verdanken.

Der grimmige Blick täuscht: Die Population des Uhus in Österreich hat sich zum Glück wieder erholt.

Interaktiver Outdoor-Rundgang

Die Entdeckungsreise kann im Freien fortgesetzt werden: Hier geht man mithilfe einer kostenlosen „rundumTHAUR“ – Smartphone-App auf eine vertiefende Entdeckungsreise zu den Themen, die im Schauraum präsentiert werden. Kindern erklärt der lustige „Knappe Kunibert“, was auf der Burg damals alles passiert ist.

Info zur Ausstellung „rundumTHAUR“ im Obergeschoss des Romediwirts

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Barrierefreier Eingang auf der Hinterseite des Hauses

Eintritt kostenlos

 

Kreatives Gemüse: WM-Salatfeld in Thaur

Wenn ihr öfters auf der Strecke von Absam nach Thaur unterwegs seid, habt ihr es vielleicht schon gesehen: Da wächst was – und zwar das kreative WM-Salatfeld!

Es sind sage und schreibe 60 000 Salatköpfe, die eine Willkommensbotschaft für die UCI Straßenrad WM 2018 bilden und damit ZuschauerInnen aus aller Welt begrüßen.

Lollo Rosso- und Kopfsalat bilden zusammen den originellen Schriftzug.

Romed Giner, seines Zeichens Ortsbauernobmann von Thaur, erklärt, wieso das WM-Salatfeld perfekt zum Ort passt: „Die Anbauflächen rund um Thaur werden nicht umsonst der „Gemüsegarten Tirols“ genannt“, schmunzelt er. Die Thaurer Bauern haben mit Unterstützung des Tourismusverbands Region Hall-Wattens das Projekt umgesetzt.

Weiter erklärt er, wieso das Gemüse aus Thaur so besonders gut schmeckt: „Hier wachsen über sechzig verschiedene Gemüsesorten, die ausschließlich mit klarem, sauberem Gebirgswasser bewässert werden.“

Wir Einheimischen wissen, dass Obst und Gemüse aus der Heimat einen besonderen Stellenwert hat. Aber auch für Gäste, die in unsere Region kommen, wird es immer wichtiger, zu wissen, dass ihr Essen auch im Urlaub regionaler Herkunft ist.

Alles zur Kulinarik in der Region

Über das Thaurer Gemüse

Die klimatischen Bedingungen sind auf den Thaurer Anbauflächen für Gemüse ideal: Eine ausgeprägte Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht zusammen mit reichlich Licht ermöglichen ein gesundes Wachstum. Außerdem sind so viele wertvolle Inhaltsstoffe bei dem angebauten Gemüse enthalten – von Salat und Gurken über Paprika und Sellerie bis hin zu exotischen Gemüsesorten wie Artischocken oder Obst wie Melonen. Einen besonderen Stellenwert hat das Radieschen – ihm ist sogar ein eigenes Fest gewidmet!

Beim Radieschenfest, das alljährlich im April stattfindet, feiert man die erste Ernte. (c)Flatscher

Mehr Infos unter www.hall-wattens.at/wm-salat

Das geheimnisvolle Voldertal

Das Voldertal versteht nicht zu protzen. Was das Tal bietet, stellt es nicht in die Auslage. Doch es ist ein Tal voller Geheimnisse. Wir wollen hier einigen Geheimissen nachgehen.

Das Voldertal mündet in Volders mit der Rafflerschlucht in das Inntal. Oberhalb der Schlucht bewacht das 800 Jahre alte Schloss Friedberg den Eingang zum  Tal.

In einem leichten Linksbogen zieht das Tal bis zum 2.479 Meter hohen Naviser Jöchl in die Tuxer Alpen hinein. Massentourismus ist im Voldertal ein Fremdwort. Daher gibt es zwar viele Almen, es sind aber Almen im ursprünglichen Sinn und keine Gastwirtschaften.

Auf den Almen im Voldertal wird im Sommer Vieh gehalten, meistens Rinder, aber auch Schafe oder Ziegen. Vielen Steigen im Voldertal sieht man an, dass sie nur selten begangen werden. Oft sind es nur Steigspuren, die mehr oder weniger deutlich durchs Gelände führen und manchmal auch kaum markiert sind. Eine gute Wanderkarte ist gerade im Voldertal eine große Hilfe.

Anhand von drei Wanderungen im Tal möchte ich ein paar Eindrücke von diesem Tal vermitteln. Die erste Wanderung ist einfach, die zweite erfordert Trittsicherheit und eine gewisse Ausdauer, die dritte ist ein Ausflug in den weglosen hochalpinen Bereich. Auch wenn das Gelände dort nicht wirklich schwierig ist, verlangt diese Tour alpine Erfahrung und Orientierungsvermögen.

Spuk auf der Stiftsalm

Eine einstündige Runde über die Stiftsalm bietet uns einen ersten Eindruck vom Voldertal. Wir starten beim Gratis-Parkplatz gleich hinter dem Volderwildbad. Jahrhundertelang haben Gäste das Volderwildbad  besucht, um Ruhe und Heilung zu finden, ehe das Bad 1965 geschlossen wurde. Heute ist das Ensemble mit der Kapelle zu den Heiligen Ärzten Kosmas und Damian renoviert und ein beliebter Ort für Hochzeiten.

Vom Parkplatz nehmen wir für einen halben Kilometer die Straße in Richtung Windegg, ehe uns ein Steig links zurück in den Wald hinaufführt. Nach wenigen Metern sehen wir rechts im Fels eine Grotte mit Schutzengeln.

 

Der Weg zieht weiter vorbei an mit Farnen und Moosen bewachsenen Felsblöcken, bevor er sich zu einem Karrenweg verbreitert. Bald darauf erreichen wir die gewellten Wiesen der Stiftsalm. Bei der Alm fällt besonders die Kapelle zur schmerzhaften Muttergottes mit ihrem Zwiebeltürmchen ins Auge.

Die Stiftsalm und ihr Oberleger waren bis ins 16. Jahrhundert ganzjährig bewirtschaftete Höfe. Dann kaufte das Haller Damenstift die beiden Höfe und machte aus ihnen Almen, um das Stiftsvieh versorgen zu können. Die Stiftsdamen dürften aber nicht den besten Ruf gehabt haben. Eine Sage berichtet von einer geizigen Äbtissin, die es den Sennen und Sennerinnen streng untersagte, Bettlern auch nur das Geringste zukommen zu lassen. Besser sollten sie es den Schweinen vorwerfen. Schon kurz nach ihrem Tod soll die Äbtissin auf einem weißen Schimmel reitend auf der Stiftsalm erschienen sein. Auch in späterer Zeit soll es auf der Alm immer wieder spukhafte Erscheinungen gegeben haben, so war etwa immer wieder vom Stiftsgeist die Rede.

Wenn die Alm bewirtschaftet ist, können wir uns hier mit frischer Milch stärken, ehe wir dem Fahrweg noch ein paar hundert Meter taleinwärts folgen und dann über die Voldertalstraße wieder zum Volderwildbad hinausspazieren.

Im Herzen des Voldertals

Bei dieser zweiten Wanderung besuchen wir das Herz des Voldertals, die mystische Waldlichtung Schwarzbrunn und die Gwannalm darüber.

Auf der Voldertalstraße können wir vom Volderwildbad noch einige Kilometer taleinwärts mit dem Auto fahren, weil wir beim letzten Bauernhaus vor dem Volderwildbad vier Euro Maut in den Automaten geworfen haben. Die Fahrt bis zum Parkplatz Nößlach erspart eine Stunde Gehzeit. Zehn Gehminuten unterhalb vom Parkplatz liegt übrigens direkt am Bach die Voldertalhütte der Naturfreunde, die von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet ist und in der man auch nächtigen kann.

Vom Gatter beim Nößlachparkplatz gehen wir eine halbe Stunde taleinwärts bis zum Schwarzbrunn. Für mich schlägt hier das Herz des Voldertals. Die vom Voldertalbach durchflossene Waldlichtung ist übersät mit Felsbrocken. Mit Flechten bewachsene Wurzelstöcke ragen in die Luft, dazwischen fließen kleine Bäche dahin, an denen im Frühsommer Dotterblumen ihre gelbe Pracht entfalten.

Früher mag hier ein See gelegen sein, zumindest weiß die Sage vom Glungezerriesen von einem zu berichten. Aus Rache über seine verschmähte Liebe schob der am Glungezer hausende Riese den Königspalast mit seinem König und vier liebreizenden Töchtern mit einer riesigen Steinlawine zu Tal. In Mondnächten sollen die ertrunkenen Königstöchter über dem See geschwebt sein. Der Riese hingegen hat sich ob seiner Tat selber verwunschen und als Zwerg in den See gestürzt.

 Vom Schwarzbrunn folgen wir dem Steig zum Klausboden hinauf, dort überqueren wir auf einer Eisentraverse den Voldertalbach und wandern weiter zur Gwannalm. Fünf Minuten vor der Gwannalm führt rechts der Weg wieder zurück zum Schwarzbrunn hinunter. Bevor wir den schmalen Steig zum Schwarzbrunn nehmen, schauen wir noch kurz hinüber zur Alm.

Oberhalb der kleinen Hütte donnert der Gwannalmbach talwärts. Unterhalb vom Wasserfall balancieren wir auf Steinen über den Bach um zur kleinen Almhütte zu gelangen.

Wer fit ist und genug alpine Erfahrung hat, kann von der Gwannalm auf das Rosenjoch hinaufsteigen, der mit 2.796 Metern höchste Gipfel im Voldertal. Der Weg durch das Gamskar ist gut markiert, stellenweise gibt es aber nur Steigspuren. Noch vor etwa 150 Jahren lag hier der größte Gletscher der Tuxer Alpen. Der Sage nach ist das Rosenjoch der Sitz einer Eisgöttin.

Sind wir wieder beim Schwarzbrunn zurück, empfehle ich, auf der rechten Seite des Voldertalbachs ein Stück hinunterzuwandern. Nach einem kurzen Waldstück sehen wir links bei der Mündung des Melchmahderbachs einen gespaltenen Felsblock. Der Spalt ist gerade so breit, dass man sich hineinstellen kann. Wer das macht, wird Zeuge, wie sich das helle Rauschen des Baches in ein dumpfes Grollen verwandelt. Über einen Karrenweg kommen wir von hier einfach wieder zum Schwarzbrunn-Forstweg hinauf.

Ein ungewöhnlicher See

Doch nicht alles im Voldertal ist über Steige erreichbar. Im hintersten Voldertal gibt es einen geheimnisvollen See, der bergseitig abfließt. Über eine kleine Felsklippe rinnt sein Wasser in einen danebenliegenden Bachlauf, um gemeinsam mit dem Bach an Ort und Stelle zu verschwinden. Unterirdisch bahnt sich das Wasser seinen Weg talwärts und kommt erst ein gutes Stück weiter unten wieder ans Tageslicht.

Der See liegt oberhalb der Melkböden, die wir über die Steinkasernalm auf einem Fahrweg erreichen. Steinkasern ist ein Almdorf mit vielen kleinen Hütten. Über den Sommer sind in einem Brunnen ein paar Kisten mit Bier, Radler und Limo gekühlt und wir können uns zu einem moderaten Preis selber bedienen. Um zum See zu kommen, folgen wir vom Stall auf den Melkböden einem Karrenweg etwa 200 Meter in südliche Richtung und steigen dann links durch steile Wiesen zu dem See hinauf.

Wenn wir vom See noch eine knappe Viertelstunde weiter durch das Tal in Richtung Osten hinaufgehen, kommen wir zu dem aufgelassenen Bergbau im Eisenkar. Noch heute zeugen die Überreste einer Knappenhütte, ein verschütteter Stolleneingang und Ansammlungen von rotem Eisenerz am Boden von der Arbeit der Bergknappen. Sie haben hier vor etwa 200 bis 300 Jahren Eisenerz aus dem Berg geholt und es auf den heute noch sichtbaren Stellen zerkleinert und vom tauben Gestein getrennt.

Die drei Vorschläge mögen eine Inspiration sein, um selber im Voldertal auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich mache das immer wieder und berichte davon auf meinem Blog www.voldertal.at.

Der Romedius-Pilgerweg über die Alpen

Auf zwölf Etappen auf den Spuren des heiligen Romedius von Tirol ins Trentino

Weit sichtbar über dem Inntal thront die kleine Romediuskapelle bei Thaur als Ausgangsort für den Romedius-Pilgerweg: Vor Ort verspürt man, egal ob Pilger oder Wanderer die schwer beschreibbare Magie des besonderen Ortes, welche alle Kraftorte gemeinsam haben. Die Kapelle ist dem Heiligen Romedius geweiht.

Prachtvolle Kapelle: Der beeindruckende Innenraum der Romedius-Kapelle

Prachtvolle Kapelle: Der beeindruckende Innenraum der Romedius-Kapelle

Die Romedius-Kapelle auch „Romedikirchl“ genannt, wurde auf einer Anhöhe oberhalb des Dorfes, in der Nähe des Thaurer Schlosses im Jahre 1779 anstelle einer romanischen Doppelkapelle errichtet. Östlich ist die zweigeschossige ehemalige Eremitage angebaut. Der untere Raum weist ein gotisches Gewölbe auf, das obere Geschoß beherbergt heute die Sakristei.

Romedius Kapelle aussen

Ein Kraftplatz hoch über den Tiroler Inntal: Das „Romediuskrichl“ über Thaur

Blick von Romedius ins Inntal

Beim Start hat man gleich die Berge des Alpenhauptkammes im Blick, der Zielort San Romedio ist noch zwölf Tagesetappen entfernt.

Der heilige Romedius soll, adeliger Herkunft vom Schloss zu Thaur, sein gesamtes Hab und Gut verschenkt haben, um nach Rom zu pilgern und wurde dann in Tavon auf dem Nonsberg Einsiedler.

Mit Bär, Pilgerstab und Pilgermuschel unterwegs

Um ihn ranken sich zahlreiche Legenden. Die wahrscheinlich bekannteste berichtet, dass er eines Tages, als er schon alt war, den Bischof von Trient besuchen wollte. Bei seiner Abreise schickte er seinen Gefährten, das Pferd zu satteln. Dieser kam aber zurück und berichtete, dass ein Bär das Tier zerfleischte. Romedius erteile ihm daraufhin den Auftrag, dem Bären das Zaumzeug anzulegen. Überraschenderweise fügte sich das wilde Tier und so ritt er auf dem Bären nach Trient. Deshalb wird der heilige Romedius meistens mit dem Pilgerstab, der Pilgermuschel und oft auch mit einem Bären dargestellt.

Der heilige Romedius wird häufig mit dem Bären als Begleiter dargestellt, er gilt als der Schutzpatron der Wanderer und Pilger.

Der heilige Romedius wird häufig mit dem Bären als Begleiter dargestellt, er gilt als der Schutzpatron der Wanderer und Pilger.

Der Heilige Romedius passt als „Schirmherr“ für den Romedius-Pilgerweg von Thaur nach St. Romedi im italienischen Trient in doppelter Hinsicht: Neben dem Namensgeber gilt der Heilige Romedius als Schutzpatron der Pilger und Wanderer. Beste Vorzeichen also für die zwölf Etappen des Romedius-Pilgerweges. Seit diesem Frühsommer empfiehlt sich der neue Romediwirt mit seiner ausgezeichneten Küche direkt neben der Kapelle als erster Einkehrpunkt auf der Reise.

Der Romediwirt direkt neben der Kapelle lädt mit ausgezeichneter Küche zur Einkehr und Stärkung.

Der Romediwirt direkt neben der Kapelle lädt mit ausgezeichneter Küche zur Einkehr und Stärkung für den Pilgerweg.

Der vielseitige Pilgerweg wurde durch den Dekan Pfarrer Martin Ferner und Johann Staud  aus Thaur ausgearbeitet. Welchen Weg der heilige Romedius genau genommen hat, ist unbekannt, ebenso ob dieser noch existiert. Entlang des Pilgerweges wird seinen Spuren bei der Überquerung des Alpenhauptkammes von Nordtirol in den Trentino nachgegangen. Wer sich dem Romedius-Pilgerweg ganz widmen möchte, sollte sich zwölf Tage Zeit nehmen. Natürlich kann sich jeder Pilger seine Zeit und Etappen auch selbst einteilen.

Kraftplätze aneinandergereiht wie an einer Perlenkette

Den Pilger erwarten auf dem Weg kulturelle und landschaftliche Schönheiten: So geht an den ersten Tagesetappen vorbei an der wilden Sillschlucht, über Maria Waldrast, vorbei am türkisfarbenen Oberberger See weiter zur Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Auf italienischer Seite warten dann mit der knapp 2.700 Meter hohen Schneebergscharte der höchste Punkt ebenso wie das liebliche Südtiroler Städtchen Meran, das mit 293 Meter Seehöhe den tiefste Punkt der Tour markiert.
Auf den beiden Schlussetappen geht es dann von Unserer Lieben Frau im Walde über Romeno nach San Romedio zum Ziel der Fußwallfahrt. Jeder Einzelne dürfte am Ende seine eigene Bilanz für den Marsch auf der Via Romedio ziehen, neben zahllosen individuellen Impressionen und Erinnerungen hat jeder Wanderer bzw. Pilger beeindruckende 9.600 Höhenmeter erwandert.

9.600 Höhenmeter und zahlreiche Gipfel und Täler erwarten den Wanderer

9.600 Höhenmeter und zahlreiche Gipfel und Täler erwarten den Wanderer

Hinweis: Der Romedius-Pilgerweg eignet sich für Bergwanderer mit guter körperlicher Verfassung und Kondition. Einzelne Streckenabschnitte verlangen Trittsicherheit sowie Orientierungsvermögen und Bergerfahrung.

Die Schutzhütten bzw. Gaststätten sollten schon im Voraus gebucht werden, damit die bequeme Übernachtung gesichert ist. Vorab bitte über die Wegbeschaffenheit informieren, generell ist die Zeit von Mitte Juni bis Oktober für diesen Pilgerweg gut geeignet.

Das Pilgerheft und zahlreiche Informationen finden man hier.

Weitere Pilgerziele, Informationen zur Wallfahrt und Kraftorte in den Bergen sind hier zusammengestellt.

Da ist was los! Vorschau Veranstaltungen 2018

In der Region Hall-Wattens ist stets für Abwechslung gesorgt. Dieser Artikel gibt euch einen kurzen Ausblick auf Vereinsfeste und große Sport-Veranstaltungen im Sommer und Herbst 2018.

Vereinsfeste

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15.06. – 17.06.18              Vereine Dorffest in Tulfes mit Highland Games

Das Tulfer Dorffest erfreut sich seit eh und je großer Beliebtheit. Dieses Jahr finden außerdem die „Highland Games Tulfes“ statt. Hier werden in verschiedenen kernige Disziplinen wie Fasslrolen, Baumstamm werfen oder Seilziehen die jeweiligen Sieger Innen ermittelt. Ein tolles Spektakel für das Publikum!

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(c)Millerclan

Das ausführliche Programm gibt es hier.

23.06. – 24.06.18              Bezirksschützenfest Baumkirchen

Die Schützen des Schützenbezirkes Hall i.Tirol veranstalten an zwei Tagen ein Fest mit vielen Attraktionen und Musik.

29.06. – 01.07.18              Bezirksmusikfest Thaur

Bei diesem großen Musikfest wird das 225-Jahre-Jubiläum der Musikkapelle Thaur gefeiert.

(c)Studio für Fotografie

(c)Studio für Fotografie

30.06. – 01.07.18              Fest der Vereine Volders

Beim Fest der Verein in Volders präsentieren sich die Vereine des Ortes mit einem abwechslungsreichen Programm zum Mitmachen sowie Standln mit g’schmackiger Kulinarik. Am Samstag spielen die „Mooskirchner“ und am Sonntag gibt es einen Frühschoppen.

17.08. – 18.08.18              Dorffest Absam

Beim Dorffest in Absam, das im Zweijahres-Rythmus stattfindet,  wird eine bunte Mischung aus Musik, Attraktionen und Kulinarik geboten.

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14.09. – 16.09.18              Bezirkstrachtenfest Thaur

Zwei Tage lang lädt Thaur zum Bezirkstrachtenfest ein.

Großveranstaltungen im Sport

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26. 05. 18                          Raiffeisen Halbmarathon Hall-Wattens

Start – und Zielgelände: Bachlechnerstraße
13 bis 20 Uhr

Die Strecke des Raiffeisen Halbmarathon Hall-Wattens führt von der Haller Altstadt den Inn entlang bis nach Wattens und über die Dörfer wieder zurück nach Hall, wobei es auf der abwechslungsreichen Strecke auch einige Höhenmeter zu bewältigen gilt.

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16.09.18                       Raiffeisen Turmlauf Hall in Tirol
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486 Meter, 2 Türme, 1 Tunnel und 590 Stufen: es gilt den bekannten Haller Münzerturm – das Wahrzeichen der Stadt Hall in Tirol – und den gegenüberliegenden Medienturm in Bestzeit zu „erlaufen“. Spannung verspricht auch der Feuerwehrlauf, bei dem fitte Feuerwehrmänner in voller Montur den Münzerturm bezwingen. www.turmlauf.at
9 bis 18 Uhr
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22.09. – 30.09.18       UCI Straßenrad – WM 2018

Im September 2018 werden die UCI Road World Championships – das sich jährlich wiederholende Top-Event im internationalen Straßenradsport – in Tirol zu Gast sein. Mehr als 1.000 Athleten werden an acht spannenden Wettkampftagen im Einzel- und Mannschaftszeitfahren sowie im Straßenrennen an den Start gehen. Mehr

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17.11. – 18.11.18       Österreichische Turnmeisterschaften in Wattens

Der Allgemeine Turnverein Wattens organisiert die Österreichische Meisterschaft in der örtlichen Sporthalle. Es werden rund 700 Turnerinnen und Turner aller Altersklassen erwartet, die in spannenden Wettkämpfen um die Titel turnen.

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Haller Bauernmarkt reloaded

Ab 24. März rückt er nämlich stärker ins Zentrum des Oberen Stadtplatzes -auf den „Hauptplatz“ zwischen Apotheke und Stubenhaus. Und kann dort weiter wachsen. Dass mehr Platz schon seit einiger Zeit dringend benötigt wird, ist sonnenklar:
„Über die Jahre sind wir einfach größer und größer geworden“, erklärt Hildegard Posch von der ARGE Bauernmarkt. „Vor allem wegen der Produktvielfalt, die deutlich zugenommen hat.“

Ein weiterer Vorteil des geändertes Standorts: Es besteht künftig freie Sicht auf das prächtige Haller Rathaus. „Viele Menschen kommen nicht nur zum Einkaufen allein auf den Bauernmarkt“, sagt Werner Nuding, Obmann des Tourismusverbands Region Hall-Wattens. „Sie wollen auch das Ambiente in der Altstadt erleben und verweilen.“ Jetzt kann man gemütlich in einem der Lokale sitzen, das Treiben

beobachten und genießen.

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Beliebt ist auch die „Sommeröffnungszeit“ des Haller Bauernmarkts: Von März bis November ist er jeweils von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.

Viele Menschen kommen vor allem wegen des familiären Klimas zum Haller Bauernmarkt. „Die Kunden wissen viel über uns und wir wissen viel von ihnen“, lacht Hildegard Posch. „Wir haben halt alle gerne Zeit für einen Plausch und wir verstehen uns untereinander sehr gut. Das schätzen die Leute genauso wie die Qualität unserer Produkte.“

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Nur lokale Produkte bester Qualität

Bei der Auswahl neuer Produkte oder Anbieter geht die ARGE Bauernmarkt nach sehr strengen Richtlinien vor. So müssen alle Produkte, die angeboten werden, von Bauern aus der Region stammen. „Jeder der hier verkauft, muss selbst produzieren“, stellt Hildegard Posch klar.

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Das Sortiment wird dabei, wie schon erwähnt, stetig erweitert: So gibt es seit rund zwei Jahren ein Frischfleisch-Angebot sowie frischen Fisch aus der Umgebung.
Seit Kurzem gibt es beim Bauernmarkt auch so genannte Tiroler Bio-Mandelpilze – bekannt auch als Götterpilze – aus Volderwald. „Sie zeichnen sich durch Gourmetqualität aus“, erklärt Petra Apltauer vom Moserhof in Volderwald. „Es sind die einzigen Pilze, die man auf Grund ihres Mandelaromas auch für Süßspeisen verwenden kann.“ Zudem enthalten sie viele wertvolle Inhaltsstoffe.

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Haller Bauernmarkt
Oberer Stadtplatz Hall in Tirol
Sommeröffnungszeiten (März bis November): jeden Samstag, 9:00 bis 13:00 Uhr

Mehr Infos zum Haller Bauernmarkt

Beim Bauernmarkt am Samstag, den 24. März warten auf die Besucher außerdem ein Gewinnspiel mit Glücksrad und Live-Musik von den „Zsommgschwoaßt’n“ aus Absam.

Weitere Bauernmärkte und Bauernläden findet ihr hier.

Weil i will Schifoan …. am Glungezer

„… weil Schifoan isch des leiwaundste, was man sich nur vorstellen kann“… er hat ja so recht, der Ambros! Pulverschnee und Sonnenschein…. was braucht man mehr für einen perfekten Schitag. Der Glungezer – „mein Berg“ schon von Kindesbeinen an.

Auch wenn der Lift seine 50 Jahre auf dem Buckel hat – treu und zuverlässig bringt er mich hinauf bis auf 2.300 m und die Abfahrt ist nirgends so ein Genuss 🙂 Die perfekt präparierten Naturschneepisten am Glungezer sind legendär.

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Dieser Ausblick vom Schartenkogel über das Voldertal und die zig Berggipfel der Tuxer Alpen begeistert mich immer wieder aufs Neue.

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Die Piste zu Füssen des 2.677 m hohen Glungezer Gipfels – ein Blick hinauf und ich möchte am liebsten die Tourenschi anschnallen … von hier wären es „nur“ 300 Höhenmeter.

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Keine Angst vor der „Kalten Kuchl“ – es gibt wohl keinen Schleppflift mit so einer Steigung! Ein kleiner Nervenkitzel ist schon immer dabei, aber das sind wohl nur die Kindheitserinnerungen 😉 die Piste da hinunter ist mein Geheimtipp!

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Das steile Stück lässt aber man aber gleich hinter sich 🙂 und ich genieße die Wintersonne in vollen Zügen. Traumhaft!

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Zu guter Letzt noch ein Einkehrschwung auf der Hütt’n  – perfekt! Treffender kann Wolfgang Ambros es in seiner „Hymne“ nicht beschreiben:

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„Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn‘ scheint, dann hob‘ i ollas Glück in mir vereint. I steh‘ am Gipfel schau‘ obe ins Tal. A jeder is glücklich, a jeder fühlt sich wohl.“ 🙂

(Wolfang Ambros/„Schifoan“)