1. Zirbentage am Glungezer

Die ersten Zirbentage am Glungezer

Um die Zirbe gebührend zu feiern, finden von 20. – 23. Juni erstmals die Zirbentage am Glungezer statt. Euch erwarten von naturkundlichen Führungen über Workshops und Vorträgen im Wald, Vorstellungen von Zirbenholz-Schnitzern und Musik, abwechslungsreiche Thementage:

  • Donnerstag, 20. Juni 2019: “Genuss und Gesundheit” rund um die Zirbe
  • Freitag, 21. Juni 2019: Wenn Zirbenholz zu leben erwacht: Schnitzern über die Schulter g’schaut
  • Samstag, 22. Juni 2019: Aufg’spielt am Glungezer – Volksmusik und gute Laune auf den Hütten und Almen am Glungezer
  • Sonntag, 23. Juni 2019: Unterwegs im Zirbenwald: Naturkundliche Themenführungen

Das Detailprogramm findet ihr direkt auf unserer Homepage unter “Zirbentage am Glungezer”!

© Sebastian Schels/Tirol Werbung

Die Zirbe im Sommer: der Zirbenweg und der Kugelwald am Glungezer

Das Erlebnis rund um die Zirbe könnt ihr nicht nur an diesen Tagen, sondern auch während des Sommers erleben: am Zirbenweg oder im Kugelwald am Glungezer.

Spaziert man den Zirbenweg am Glungezer entlang, steigt einem immer wieder ein ganz besonderer, aber dennoch vertrauter Geruch in die Nase – es ist der Duft der Zirbe! Sieht man sich genauer um, bemerkt man, dass man von hunderten, wenn nicht tausenden Zirben umgeben ist. Kein Wunder, am Glungezer befindet sich der größte Zirbenwald Mitteleuropas. Der Zirbenweg bietet einen Wandergenuss auf 2.000 Meter Seehöhe. Während der gesamten Wanderung blickt man hinunter auf den Talboden des Inntales und geniesst die atemberaubende Kulisse der gegenüberliegenden Karwendelkette.

© Daniel Zangerl

Die Zirbe reicht nicht nur gut, sondern aus ihr wurde am Glungezer eine ganze Bergerlebniswelt gebaut: der Kugelwald. Den spielerischen Umgang mit der Zirbe als Holzart können vor allem die Kleinsten dort erleben. Die weltweit einzigartige Kugelbahn sorgt für Bewegung, Spielfreude und kreatives Gestalten in freier Natur.

© hall-wattens

Die Zirbe und ihre Wirkung auf Mensch und Natur

Die Zirbe wird zu Recht liebevoll “Die Königin der Alpen” genannt: die wohltuenden Auswirkungen der Zirbe sind seit Jahrhunderten bekannt. Wertvolle Schätze können aus ihr gewonnen werden wie Öle, Liköre, Truhen, Betten oder Kissen. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tier- und Pflanzenwelt ist die Zirbe von großer Bedeutung. Vor allem für den Tannenhäher spielt sie eine tragende Rolle. Mehr dazu sei noch nicht verraten! Was es mit dieser Vogelart und der Zirbe auf sich hat, erfährt ihr bei einer der kostenlosen Führungen im Rahmen der Zirbentage.

© hall-wattens.at

 

Auf der Spur der Biene: Wildkräuterspaziergang

Welche Bedeutung hat die Biene für Fauna und Flora? Und welche Rolle spielen Wildkräuter dabei?

Bienen spielen eine größere Rolle für uns Menschen, als die meisten wissen.

Diese Fragen werden auf dem kurzweiligen Kräuterspaziergang, der jeden Dienstag in den Urlaubsaktivitäten der Region Hall-Wattens angeboten wird, beantwortet. Dazu gibt es für euch zwei leckere Rezepte mit Honig.

Dieses Jahr liegt das Augenmerk beim Kräuterspaziergang auf einem der wichtigsten Tiere für Flora, Fauna und den Menschen: Der Honigbiene. So entdeckt man unter fachkundiger Anleitung Wildbienen-Behausungen, lernt diese zu identifizieren und zu beobachten. Nebenbei werden im Gehen Kräuter, die für Mensch und Biene schmackhaft sind, gesammelt, unter anderem auch Spitzwegerich. Aus diesem wird dann beim Endpunkt des Spaziergangs aromatischer Spitzwegerichhonig zubereitet.

Biene auf Löwenzahn

„Die meisten Menschen sind sich gar nicht bewusst, wie essentiell das Fortbestehen der Bienen auch für uns Menschen ist.“, betont Claudia Pyka, zertifizierte Kräuterpädagogin und leidenschaftliche Imkerin. „Aber, und das ist überaus positiv einzuschätzen, viele beginnen sich vermehrt für die Honigbiene zu interessieren und wollen zum Beispiel wissen, wie man der Bienenpopulation helfen kann, sich zu behaupten.“

Claudia bei der Arbeit

Die Antwort darauf hat Bienenliebhaberin Claudia auch gleich parat: „Hier gilt die Devise: Zurück zum Ursprung! Eine Naturblumenwiese anlegen statt englischem Rasen, Wildbäume, Wildsträucher pflanzen – all das hilft, um zur Bienengesundheit beizutragen.“ Und hübsch anzusehen ist‘s obendrein.

Ein bunter Kräutergarten ist der ideale Lebensraum für Bienen.

Tipp: der Spur der Bienen: Unterwegs am Tulfer Kräuterweg

Jeden Dienstag um 10 Uhr (01.05. – 31.10.2019)

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Tourismusbüro Tulfes, Schmalzgasse 27

Gästetarif: kostenlos

Normaltarif: EUR 5, – pro Person

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen mit Gästekarte

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen

Anmeldung: bis spätestens Montag 18.00 Uhr im Tourismusbüro Hall in Tirol

Da die Kräuterwanderungen sehr gefragt sind, ist eine Voranmeldung beim Tourismusverband Region Hall-Wattens unbedingt notwendig.

Rezept Spitzwegerich-Honig

Eine Handvoll junge Spitzwegerichblätter waschen und trocken tupfen. Mit einem Messer klein aufschneiden und mit einem Nudelholz zerdrücken, bis grüner Saft austritt. Saft und Blätter mit echtem Bienenhonig (500 g) vermischen, in kleine Gläser abfüllen und zwei Woche kühl lagern.

Tipp: Der Honig ist auch ideal als Hustensaft verwendbar, da er keinen Alkohol enthält, ist er auch gut für Kinder verwendbar. Der fertige Honig kann eingefroren werden und dann in der kalten Jahreszeit verwendet werden.

Rezept Honig-Eis

Zutaten Honig-Eis (für 4 Portionen)

75 g Blütenhonig

250 ml Schlagsahne

1 Ei

2 Eidotter

½ EL Kristallzucker oder Agavendicksaft

Zubereitung Honig-Eis

Eine Schüssel über ein Wasserbad hängen. Eidotter, Eiweiß, Zucker und 2 EL Honig in die Schüssel geben. Schaumig rühren.

Anschließend die Schüssel in eiskaltes Wasser setzen und schlagen, bis die Masse lauwarm ist. Den restlichen Honig unterschlagen. Schlagsahne steif schlagen und unter die abgekühlte Masse heben. Für ca. fünf Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.

Statt Schlagsahne kann auch Jogurt verwendet werden, dann ist das Eis etwas leichter.

 

 

Musik im Riesen 2019

Kammermusikfestival “Musik im Riesen”

Das Kammermusikfestival “Musik im Riesen” bildet seit mehr als 15 Jahren einen Fixpunkt im kulturellen Veranstaltungskalender von Tirol. Dieses Jahr steht das Klavier im Mittelpunkt der Konzertreihe.

(c)Swarovski Kristallwelten

Vom 22. bis 26. Mai 2019 prägt das Piano das Programm des Kammermusikfestivals “Musik im Riesen”: Das Klavier im Konzert mit Orchester und als Soloinstrument, Musik an der Schnittstelle zwischen regionalem Schaffen und internationaler Ausstrahlung und sakrale Chormusik. Die Konzerte finden in Wattens und in Innsbruck statt.

Ein Hoch auf das Klavier

„Das Klavier scheint alle Instrumente im Orchester nachmachen zu können“ Yuja Wang, Starpianistin
.
Höhepunkt des Festivals ist der Auftritt zweier junger Weltstars am 25. Mai 2019: Pianistin Yuja Wang und Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla kommen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra nach Innsbruck.

Superstar Yuja Wang (c)Norbert Kniat

Klavier mit Orchester

Die unbändige Spielfreude von Yuja Wang wird auch zu hören sein, wenn die gebürtige Chinesin und Wahl-New-Yorkerin als Solistin in Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 4 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) bei „Musik im Riesen“ auftritt. Am Dirigentenpult steht dann ein anderer junger weiblicher Superstar: die Litauerin Mirga Gražinytė-Tyla, seit 2016 Musikdirektorin des CBSO und damit eine der jüngsten Dirigentinnen eines führenden Orchesters.

City of Birmingham Symphony Orchestra (c) Upstream Photography

Für das Festival der Swarovski Kristallwelten Wattens, dessen Hauptaugenmerk auf Kammermusik liegt, ist ein Orchesterkonzert dieser Größenordnung zwar ungewöhnlich, aber durchaus schlüssig: Man knüpft damit an frühere Konzerte für Kammerorchester an.

Als zweite Aufführung in großer Besetzung ist die Missa Omnium Sanctorum a-Moll für Soli, Chor und Orchester von Jan Dismas Zelenka geplant. Der Barockkomponist gilt heute als musikalischer Vorreiter, der schon bei Zeitgenossen wie Johann Sebastian Bach höchstes Ansehen genoss. Auf der Bühne erhielt er aber erst in den letzten Jahrzehnten die gebührende Aufmerksamkeit.

Musik für Klavier solo

Für eine Mitwirkung am Masterclass-Programm „Impuls“ konnten 2019 die Pianisten Paul Lewis und Aaron Pilsan gewonnen werden, die beim Festival jeweils ein Solokonzert geben. Zuerst eröffnet Paul Lewis „Musik im Riesen“ unter anderem mit Beethovens letzter Komposition für Klavier solo, den berühmten „Diabelli-Variationen“, und einem Spätwerk von Johannes Brahms. Dann spannt Aaron Pilsan mit Solowerken von Joseph Haydn bis Karol Szymanowski einen Bogen von der Klassik hin zum Impressionismus.

Paul Lewis (c)Jan Liebeck

Abschiede, Übergänge, (Neu-)Anfänge

Ein Thema, das alle Konzerte des Festivals berührt, ist jenes der Abschiede, Übergänge und (Neu-)Anfänge. Es findet sich in Antonín Dvořáks letztem vollendeten Streichquartett, das er in den USA begann und in Prag abschloss. Ebenfalls eindrucksvoll von Abschieden erzählt zwei Streichquartette von Dmitri Schostakowitsch. Das eine ist seiner verstorbenen Frau Nina gewidmet, das andere von ihm im Stillen als Nachruf auf sich selbst komponiert. Aufgeführt werden diese letztgenannten Werke vom Pavel Haas Quartet, dass sich durch seine klangschönen, farbenreichen Interpretationen auszeichnet.

Pavel Haas Quartet (c)Marco Borggreve

Den wohl wichtigsten Beitrag zum Thema Neuanfang leistet Knoedel, ein Ensemble, dass sich nach 17 Jahren wieder zusammengefunden hat. Die acht Musiker haben seit Auflösung von DIE KNÖDEL im Jahr 2000 jeweils eigene Wege beschritten. Sie pflegen aber nach wie vor einen frischen Zugang zu Klassik, Jazz und Volksmusik. Dies demonstrieren sie im Konzert und auf einer neuen CD, die sie im Rahmen des Festivals präsentieren.

Das wiedervereinte Oktett Knoedel (c)Ines Kapferer-Seebacher

Programmübersicht Musik im Riesen 2019

Mi., 22. Mai 2019, 20 Uhr: Paul Lewis (Klavier)

Do., 23. Mai 2019, 20 Uhr: Knoedel

Fr., 24. Mai 2019, 20 Uhr: Pavel Haas Quartet

Sa., 25. Mai 2019, 20 Uhr: CBSO, Mirga Gražinytė-Tyla, (Dirigentin), Yuja Wang (Klavier)

So., 26. Mai 2019, 11 Uhr: Aaron Pilsan (Klavier)

So., 26. Mai 2019, 20 Uhr: Choropax Kammerchor Wattens, Marini Consort Innsbruck, Ewald Brandstätter (Dirigent), Maria Erlacher (Sopran), Markus Forster (Altus), Willi Rogl (Tenor), Jakob Peböck (Bass)

Burgsommer Hall in Tirol: Programm 2019

Der Burgsommer Hall in Tirol gehört schon zum Sommer dazu – schließlich ist es bereits die 11. Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe in einer der wohl stimmungsvollsten Kulissen, die Tirol zu bieten hat: Dem Burghof der historischen Burg Hasegg. Beim Burgsommer Hall wird ein abwechslungsreiches Programm geboten – von Musik, Schauspiel und Festen bis zu einem einmaligen Zirkusprojekt. Auf in den Sommer!

Hier findet ihr das Programm im Detail:

Ab Donnerstag, 23. Mai 2019, Hofratsgarten: CIRCO PANIKO

Im Rahmen des Projektes „#kon.serviert – 30 Jahre Stromboli“

Manege frei für den CIRCO PANIKO! Der zeitgenössische Zirkus aus Bologna tourt mit hochwertigen und gleichsam unterhaltenden Programmen, die Zirkusartistik, Live-Musik, Tanz und Akrobatik miteinander verbinden. Die ArtistInnen, SchaustellerInnen und MusikerInnen entführen das Publikum in eine Welt voller Magie, Phantasie und feinsinnigem Humor. Der Zirkus gastiert erstmals in Österreich!
Weitere Spieltermine 24./25./26./27./28./29./30./31. Mai und 01./02. Juni 2019

Kartenvorverkauf: www.stromboli.at

Mittwoch, 05. Juni 2019, Burghof: Konzert mit FLO’S JAZZ CASINO

15 Jahre Universitätsstadt Hall: Sommerfest für Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freunde der UMIT mit Flo´s Jazz Casino und DJ in-style.

Donnerstag, 06. Juni 2019, Burghof: Konzert von HIGH SOUTH

Die Sensationsband aus den USA, die den Spirit der 70er-Jahre in die Zukunft führt. Reminiszenzen an The Eagles, The Byrds oder Crosby – legendäre Bands, die nie durch Modeerscheinungen zerrieben wurden. HIGH SOUTH knüpfen genau daran an und klingen nach Sonne, Freiheit und den Südstaaten.

Freitag, 07. Juni 2019, Burghof: Konzert von NO RISK NO FUNK

Die 11köpfige Funk-, Soul & Pop-Band NO RISK NO FUNK mit Bläsersatz, groovenden Rhythmen, mehrstimmigen Background-Vocals und einer stimmgewaltige Leadsängerin. Das Motto der Band: „The one thing that can solve most of our problems is dancing” (James Brown).

Samstag, 08. Juni 2019, Burghof: Sommerfest SALSA LIBRE mit LA BANDA DEL SOL

Karibische Vibes zum Salsa-Schwung – es soll getanzt werden beim Burgsommer Hall: Die Musiker von LA BANDA DEL SOL, deren Herkunftsorte von Hötting bis Havanna reichen, spielen authentischen Salsa von traditionell bis modern, in eigenen, jazzigen Arrangements, sowie Boleros und Chachachas.

Donnerstag, 13. Juni 2019, Burghof: TOUR DEL VINO 2019 & MAGNUMPARTY

Verschiedene Winzer präsentieren ihre Weine aus der Magnumflasche. Zu den ausgewählten Weinen werden besondere Köstlichkeiten serviert. Die Magnumparty in der Burg ist der Auftakt zur TOUR DEL VINO.

Weitere Informationen www.salzgast.at

Freitag, 14. Juni 2019, Burghof: Konzert von STRINGTANGO

Die reiche Vielfalt argentinischer Musik, mit einer Prise Jazz, einem Löfferl Kreisler, einem Hauch Nostalgie und ein wenig Gitarrenrock. Das sind die Zutaten von STRINGTANGO mit Florian Wilscher, Violine und Martin Wesely, Gitarre. Das Duo gibt Konzerte rund um den Globus, u.a. im Teatro Colon de Buenos Aires, im Radiokulturhaus in Wien und im Austrian Cultural Forum in New York.

Mittwoch, 19. Juni 2019, Burghof: Konzert von THE WESTERN COUNTRY BAND

Countrymusik – ein so vielseitiges Musikgenre: Die beliebte THE WESTERN COUNTRY BAND präsentiert Countrymusik, darunter Originale von Johnny Cash, Willie Nelson, John Denver oder Elvis Presley und zeigt was man aus diesen Klängen so alles rausholen kann. Ganz nach dem Motto: „Komm als Zuhörer und geh als Countryfan“!

Donnerstag, 20. Juni 2019, Burghof: Theater mit dem FEINRIPP ENSEMBLE:
R.I.P. – ei
nmal Hölle und zurück ermäßigt!

Die drei Schauspieler THOMAS GASSNER, BERNHARD WOLF und MARKUS OBERRAUCH reißen in Unterhosen die Tür ins Jenseits auf, um in der Unterwelt ihre Abenteuer zu bestehen. Nach vier Produktionen, in denen sie sich großen Büchern widmen wie der Bibel, den Märchen der Gebrüder Grimm und der Literatur Shakespeares, widmen sie sich nun einem ernsten Thema: dem Tod. Die Herangehensweise ist natürlich eine humoristisch-kabarettistische. Fein gerippt eben. Im Hades ist die Hölle los – so viel ist sicher!

Freitag, 21. Juni 2019, Burghof: Konzert von ZWEIKANALTON

Die Brüder Markus und Thomas bilden das Duo ZWEIKANALTON, das sich mit der neuen Single „Zukunfts-Ich“ einen musikalischen Brief schreibt. Mit „Ohne Dich kann das kein Sommer sein“ veröffentlichen sie ihren ersten Sommersong. Sie gehören zu den Puls4-Musiktipps und zählen zu den vielversprechenden, deutschen Nachwuchsstars.

Sonntag, 23. Juni 2019, Hofratsgarten: Konzert von CONCHITA

Klaren Geschlechterzuschreibungen hat sich CONCHITA schon immer neckisch entzogen und ist damit zu einer Ikone geworden. Die Liebe zur Verwandlung und zu großen Gefühlen bleiben und sind garantiert, wenn Conchita bekannte Pop-Balladen und hingebungsvolle Diven-Songs meisterlich interpretiert. Melodien, Bilder und Geschichten werden neu zusammengesetzt. Klassiker wie „Rise like a Phoenix“ dürfen natürlich nicht fehlen, auch „Have I ever been in Love“ oder „Heroes“. Mit im Gepäck sind einige frische, elektronische Sounds. Ein sympathischer Abend beim Burgsommer Hall mit fesselnder Live-Musik und pointiertes Entertainment.

Donnerstag, 27. Juni 2019, Museum Münze Hall: Ausstellung des Tiroler Künstlers GEORG LOEWIT

In „Solbad“ reflektiert Georg Loewit auch die touristische Entwicklung der Stadt Hall.

www.kunst-konzepte.at

Ab Freitag, 28. Juni 2019, Burghof: Theater Premiere HALLER GASSENSPIELE beim Burgsommer Hall

Diesen Sommer wird beim Burgsommer Hall das Stück „Bürger Schippel“ von Carl Sternheim aufgeführt: Dem Gesangsquartett der Besitzbürger Hicketier, Krey und Wolke ist der Tenor weggestorben. Einzig Paul Schippel, ein unehelich geborener, ungebildeter Proletarier, könnte mit seiner strahlend hellen Stimme die Lücke im Quartett füllen, für das zudem ein Gesangswettbewerb vor der Tür steht. So entschließen sich die wohlanständigen Bürger, Schippel in ihren Kreis aufzunehmen. Dieser macht seinerseits zur Bedingung, auch die Rolle des Verlobten der Witwe des Verstorbenen zu übernehmen…

Spieltermine: 30.06. / 4. / 5. / 7. / 11. / 12. / 14. / 18. / 19. / 21. / 24. / 25. / 26. / 27. Juli 2019

Vorverkauf bei Skribo-Moser in Hall ab Mai 2019

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Karten gibts bei allen ÖTicket-Vorverkaufsstellen und bei uns: TVB Region Hall-Wattens | Unterer Stadtplatz 19 | 6060 Hall in Tirol
Tel: +43 / 5223 / 45544-0

info@hall-wattens.at

Alle Infos zur Veranstaltung auch noch einmal hier: www.hall-wattens.at/burgsommer

Viele weitere Veranstaltungshöhepunkte findet ihr hier: www.hall-wattens.at/events

 

Frühlingsausflug zum Romedikirchl in Thaur

Irgendwie ließ der Frühling heuer etwas auf sich warten, findet ihr nicht? Und ist er dann endlich für ein paar Tage eingetroffen. Ob das schöne Wetter anhält? So sicher kann man sich das im März nicht sein! Aus diesem Grund nutzen wir gerade jede sonnige Minute im Freien und haben uns am vergangenen Samstag zu einem Ausflug nach Thaur aufgemacht. Genauer gesagt: Hinauf zum idyllischen Romedikirchl. Reist man mit dem Auto an, kann man wahlweise am Parkplatz Thaurer Alm (vom Gasthof Stangl links hinauf) oder beim Wasserstollen in Thaur parken. Bei Letzterem führt ein kurzer Kreuzweg durch den Wald hinauf zum Kirchl.

Spannender Weg zur Burgruine

Wir haben diesmal allerdings die andere Variante gewählt und sind gemütlich vom Parkplatz Thaurer Alm losmarschiert. Die kurze Gehzeit ist eigentlich nicht der Rede wert, ist man jedoch mit zwei Dreijährigen unterwegs, so kann sogar ein solch kurzer Weg zu einem endlosen Erlebnis werden 🙂

Vor allem, wenn es dort so spannende Dinge zu entdecken gibt wie ein Bienenhaus, niedliche Ponys und natürlich die geheimnisvolle Schlossruine Thaur. In den alten Gemäuern auf Entdeckungsreise zu gehen, ist für Kinder ein echtes Highlight!

Im Jahr 1232 wurde die Burg Thaur erstmals erwähnt und war damals die größte Burg im Inntal. 2003 wurde die heutige Burgruine dann restauriert und wissenschaftlich untersucht. Seit 2001 werden im Rahmen der Thaurer Schlossspiele immer wieder tolle Theaterstücke aufgeführt, u.a. Goethes „Faust“ 2005 oder „Die Geierwally“ im Jahr 2017.

Der Heilige Romedius von Thaur

Unterhalb der Ruine liegen das Romedikirchl und die Gaststätte Romediwirt. Die Burg und das Kirchlein sind eng mit dem Heiligen Romedius verbunden. Er wurde am Schloss Thaur als Sohn des „Grafen von Thaur“ geboren. Er war sehr fromm und gottesfürchtig und ließ die Kapelle zu Ehren des Apostels Petrus erbauen. Nach dem Tod seiner Eltern verschenkte er seinen gesamten Besitz und gründete eine Einsiedelei im Nonstal in Trient. Heute führt der Romedius- Pilgerweg von Thaur nach San Romedio im Nonstal. Die detaillierte Geschichte und Legende rund um den Heiligen Romedius könnt ihr hier nachlesen.

Das Romedikirchl ist auch eines der neuen “Kraftorte” der Region Hall-Wattens. Die besondere Magie des Ortes spürt man sofort, da waren wir uns einig.

Nach unserer spannenden „Wanderung“ sind wir hungrig beim Romediwirt eingekehrt. Dieser wurde vor einem Jahr neu eröffnet. Die Bauweise ist modern, trendig und trotzdem traditionell. Die Sonnenterrasse bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Inntal und die gegenüberliegende Bergwelt. Das Essen war hervorragend und es wurde uns versichert, dass frische und saisonale Produkte aus der Region bzw. aus Österreich sowie Nachhaltigkeit für die Betreiber des Romediwirts an erster Stelle stehen. Während wir Eltern die Frühlingssonne genießen konnten, haben sich unsere Kinder am kleinen angrenzenden Spielplatz ausgetobt.

Obwohl die Ruine, das Kirchlein und der Platz an sich schon Attraktion genug sind, bietet der Ort noch etwas ganz Besonderes: nämlich das Besucherzentrum „rundumthaur“ im ersten Stock des Gasthofs mit einem Museum zur 6.000-jährigen (!) Thaurer Siedlungsgeschichte sowie einer Eulenausstellung des Alpenpark Karwendel. Unseren Kindern haben die ausgestellten Eulenarten – vom Uhu bis zum Raufußkauz – besonders gut gefallen. Für Schulkinder bietet der geschichtliche Aspekt eine tolle Ergänzung zum Schulunterricht.

Weil wir das Wetter ausnutzen wollten und es unseren Kindern so gut gefallen hat, genossen wir dann auch noch einen wunderbaren selbstgemachten Kuchen mit Kaffee und waren schließlich eine der letzten Gäste, die diesen tollen Platz verließen.

Winterliche Veranstaltungen am Glungezer

Am Glungezer weht ein frischer Wind! Neben der neuen, topmodernen 10er-Gondelbahn, die in nur sechseinhalb Minuten direkt ins Skigebiet fährt, gibt es auch neue Veranstaltungen am “Hausberg der Tiroler”.

NEU: Tiroler Abende am Glungezer

Nach der Auffahrt mit der Gondel erwarten die Besucher im Alpengasthaus Halsmarter traditionelle Tiroler Gerichte und Livedarbietungen mit den „Tulfeiner Schuhplattlern“ und der Inntaler Gruppe „Die Unbezahlbaren“.

Wann? 11. | 18. | 25. Feber 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Sonder-Betriebszeiten 10er-Gondelbahn von 17.30 bis 23.00 Uhr (letzte Talfahrt)
Tarif Berg- und Talfahrt: € 14,50 /Erw., € 8,50/Kind*
Bei Gruppen sind Essensreservierungen erbeten – Gasthof Halsmarter, Tel. +43 5223 78361

*Jahres-, Saisonkarten sowie Freizeitticket und Snowcard sind an diesen Abenden nicht gültig.

Faschingsdienstag am Glungezer

Der Faschingsausklang wird am Glungezer so richtig gefeiert! Alle Maskierten erhalten an der Kassa einen Konsumationsgutschein für die teilnehmenden Hütten im Skigebiet, außerdem gibt es ein Kinderprogramm von 14 bis 17 Uhr beim Alpgengasthof Halsmarter.

Programm:

Kinderschminken, Schneerallye (Start 14:30 & 15:30), Schneespiele, mit dabei sind auch das Maskottchen „Wanda Panda“ von der Skischule Total, außerdem stehen zwei SkilehrerInnen für Anfänger und Fortgeschrittene zum Ski-Schnuppern zur Verfügung.

Kosten: Freiwillige Spenden, durchgeführt wird das Kinderprogramm vom Kindergarten Team Tulfes – Volderwald

Auf den Hütten gibt es Auftritte der Brauchtumgsgruppe “Tulfer Huttler”:

  • Ab 13 Uhr Musik auf der Tulfeinalm
  • Ab 16:30 Musik im Alpengasthof Halsmarter
  • Verlängerte Öffnungszeiten der 10er-Gondelbahn

Saitenspiele 2018: Gitarrenklänge in der Burg Hasegg

Konzerterlebnisse im stilvollen Ambiente der Burg Hasegg

Das Musikfestival “Saitenspiele” feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Es ist klein, fein, und stets auf das Kernthema reduziert: Die “Geheimnisse der Gitarre”.

Diese Geheimnisse sind vielfältig, man erleben akustische Gitarrenmusik in ihrem breiten Spektrum unterschiedlichster Stile und Besetzungen. In den Räumlichkeiten der Burg Hasegg finden sich dafür optimale akustische Verhältnisse sowie ein stilvoller Rahmen. Zwischen September und November finden drei unterschiedlich gestaltete Konzertabende statt. Jeder Abend bietet ein eigenständiges Programm und eine neue Besetzung.

Durch die unterschiedlichen Herkünfte und Traditionen der eingeladenen Künstler ist es gelungen ein sehr abwechslungsreiches Programm zu erstellen, das unerhörte Hörerlebnisse bietet.

Das Programm der Saitenspiele im Überblick

Konzert 1: SFERRAINA
Alte Musik mit modernem Horizont

Freitag, 9.November 2018, 20 Uhr
David Bergmüller – Laute, Barockgitarre, Theorbe
Tobias Steinberger – Rahmentrommeln

​Gegründet 2012, hat sich das Ensemble sferraina ganz dem Ziel verschrieben, alte Musik zeitgenössisch aufzuführen und mit einem modernen Horizont zu kontrastieren. Das Repertoire reicht dabei von den Instrumentalisten Giovanni Girolamo Kapsperger und Alessandro Piccinini bin hin zu den den frühbarocken Singer-Songwritern Benedetto Ferrari, Stefano Landi, Tarquinio Merula &c.

Sferraina

Die beiden Musiker Tobias Steinberger (Percussion) und David Bergmüller (Chitarrone) treten abwechselnd gemeinsam oder im Trio mit der Sängerin Tehila Nini Goldstein auf, die zu der dargebotenen Musik die textliche Ebene einfließen lässt. sferraina eröffnet in seiner Performance einen entrückenden Klangraum zwischen vergangenen Epochen und Gegenwart. Das Spannungsfeld der Darbietung Alter Musik in einem modernen Rahmen wird mit jedem Stück neu aufgespannt, die Frage nach Echtheit immer wieder neu gestellt: Was bedeutet es, Alte Musik zu spielen? Kann diese originalgetreu dargebracht werden, und was heißt das überhaupt? Macht es Sinn, von „richtigen“ und „falschen“ Interpretationen zu sprechen? sferraina stellt sich diesen Fragen, und wird versuchen, sie zu beantworten –  mit außergewöhnlich feinsinniger, irritierender und berauschender Musik.

Konzert 2: STRINGTANGO
argentinische Musik raffiniert gewürzt
Freitag, 16.November 2018, 20 Uhr

Florian Wilscher – Violine
Martin Wesely – Gitarre

Una Zamba in Ottakring, ein Heuriger in Misiones – das andere Argentinien. Unfug? – Travesuras! Gubitsch, Ramirez, Areco – das sind die Hauptzutaten. Eine Prise Jazz, ein Löfferl Kreisler (der Fritz!), ein Hauch Nostalgie und ein Zipferl Gitarrenrock.

Stringtango

In eigenen, raffiniert gewürzten Arrangements kreieren Florian Wilscher (Violine) und Martin Wesely (Gitarre) eine Klangwelt. Diese lassen trotz stilistischer Unterschiede und musikalischer Eigenständigkeit der einzelnen Werke ein homogenes und dennoch vielgestaltiges Ganzes entstehen. Konzerte führen sie um den ganzen Globus, u.a. ins Teatro Colon de Buenos Aires, ins Radiokulturhaus Wien, ins Porgy & Bess, ins Austrian Cultural Forum New York sowie zu diversen Festivals. Außerdem dokumentieren CD-Produktionen und Rundfunkauftritte ihren musikalischen Weg.

Konzert 3:  “SÖNKE MEINEN”

Fingerstyle up to date
Mittwoch, 21.November 2018, 20 Uhr

Sönke Meinen hat sich mit seiner Musik bereits in jungen Jahren in der nationalen und internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er verbindet virtuosen Fingerstyle mit Einflüssen aus klassischer Konzertmusik, Jazz und Weltmusik.

Sönke Meinen

Seit er auf der Bühne steht, war er Preisträger diverser Wettbewerbe, im Jahre 2016 gleich bei zwei der renommiertesten weltweit: als Gewinner des „Guitar Masters“-Wettbewerbs und Sponsoring-Preisträger des „European Guitar Awards“. Gitarrenlegende Tommy Emmanuel nennt ihn „einen der kreativsten Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene“. Sönke Meinen wurde 1991 in Aurich/Ostfriesland geboren. Nachdem er in seiner Jugend Unterricht bei dem Gitarristen Emile Joseph erhielt, studierte er bei den renommierten Musikern Thomas Fellow, Stephan Bormann und Reentko Dirks an der Hochschule für Musik in Dresden. Heute spielt Meinen Konzerte auf der ganzen Welt; weiters führten und führen ihn Tourneen u. a. nach Australien und China.
Neben seinen Solokonzerten steht Meinen regelmäßig mit Jazzgitarrist Philipp Wiechert, dem dänischen Violinenvirtuosen Bjarke Falgren oder Jazzsängerin Anna-Lucia Rupp auf der Bühne.

Mehr Informationen unter www.saitenspiele.com

Mehr Konzerte und Veranstaltungen in der Region gibt es hier

Live dabei bei der UCI Rad WM 2018

Link

Eigentlich bin ich nicht die “fanatische” Radfahrerin. Ab und zu trete und schiebe ich das Mountainbike auf die Alm und gebe auch mal Gas am Radweg, das ist schon alles. Aber was sich letzte Woche in Tirol und auch in meinem Heimatdorf während der UCI Rad WM 2018 abgespielt hat, hat mich wahnsinnig  begeistert.

Unvergessliche Stimmung

Diese vielen Menschen, alle gut drauf, lustig, friedlich und richtig in Fan-Stimmung. Was soll ich sagen: Ich wurde auf der Stelle infiziert mit dem WM-Virus. Radikal und ohne Aussicht auf Besserung – zumindest bis zum Ende der Veranstaltung 😉

So habe ich auch das Fahrrad meines Opas aus dem Keller geholt und geschmückt…

An jedem Monitor wurde gespannt auf den Lauf geschaut…

Zusehende bei der Expo in Innsbruck

 

Unser Regionsauftritt während der UCI Rad WM 2018

Fans jeden Alters waren auf der Strecke und haben gejubelt und jeden Fahrer und jede Fahrerin angefeuert wie hier in Wattens, dem Startort an zwei Renntagen:

und auch hier Richtung Patsch.

Was haben feiernde Menschen immer? Richtig: Hunger und vor allem Durst! Deshalb haben wir kurzerhand ein Rad zu einer mobilen Versorgungsstation umfunktioniert:

…auch zahlreiche andere, bestens gelaunte  “Labestationen” waren unterwegs:

Auch fixe “Standln” fanden guten Anklang.

Ein super Erlebnis war es, den berühmten “Radteufel” Didi zu treffen:

Er ist trotz seines fortgeschrittenen Alters eine Spaßkanone voller Energie, der es schafft, unglaubliche Begeisterung zu versprühen.

Ich bin fast ein wenig traurig darüber, dass die UCI Rad WM 2018 nun Geschichte ist. Aber meine Leidenschaft fürs “Radl” ist geweckt: eine wunderschöne Mountainbiketour kann ich euch z.B. hier empfehlen.

Kreatives Gemüse: WM-Salatfeld in Thaur

Wenn ihr öfters auf der Strecke von Absam nach Thaur unterwegs seid, habt ihr es vielleicht schon gesehen: Da wächst was – und zwar das kreative WM-Salatfeld!

Es sind sage und schreibe 60 000 Salatköpfe, die eine Willkommensbotschaft für die UCI Straßenrad WM 2018 bilden und damit ZuschauerInnen aus aller Welt begrüßen.

Lollo Rosso- und Kopfsalat bilden zusammen den originellen Schriftzug.

Romed Giner, seines Zeichens Ortsbauernobmann von Thaur, erklärt, wieso das WM-Salatfeld perfekt zum Ort passt: „Die Anbauflächen rund um Thaur werden nicht umsonst der „Gemüsegarten Tirols“ genannt“, schmunzelt er. Die Thaurer Bauern haben mit Unterstützung des Tourismusverbands Region Hall-Wattens das Projekt umgesetzt.

Weiter erklärt er, wieso das Gemüse aus Thaur so besonders gut schmeckt: „Hier wachsen über sechzig verschiedene Gemüsesorten, die ausschließlich mit klarem, sauberem Gebirgswasser bewässert werden.“

Wir Einheimischen wissen, dass Obst und Gemüse aus der Heimat einen besonderen Stellenwert hat. Aber auch für Gäste, die in unsere Region kommen, wird es immer wichtiger, zu wissen, dass ihr Essen auch im Urlaub regionaler Herkunft ist.

Alles zur Kulinarik in der Region

Über das Thaurer Gemüse

Die klimatischen Bedingungen sind auf den Thaurer Anbauflächen für Gemüse ideal: Eine ausgeprägte Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht zusammen mit reichlich Licht ermöglichen ein gesundes Wachstum. Außerdem sind so viele wertvolle Inhaltsstoffe bei dem angebauten Gemüse enthalten – von Salat und Gurken über Paprika und Sellerie bis hin zu exotischen Gemüsesorten wie Artischocken oder Obst wie Melonen. Einen besonderen Stellenwert hat das Radieschen – ihm ist sogar ein eigenes Fest gewidmet!

Beim Radieschenfest, das alljährlich im April stattfindet, feiert man die erste Ernte. (c)Flatscher

Mehr Infos unter www.hall-wattens.at/wm-salat

Abwechslungsreiche Radtour durch die Region Hall-Wattens

Ihr wisst es wahrscheinlich schon: Unsere Region ist offizielle Startregion bei der UCI Rad WM in Tirol von 22. – 30. September 2018. Grund genug, sich selbst in den Sattel  zu schwingen – wie wäre es mit einer Radtour zu allen elf Orten der Region?

Wir starten unsere Tour in Wattens, dem östlichsten Ort der Region. Hier findet man eine der berühmteste Sehenswürdigkeiten Österreichs: Die Swarovski Kristallwelten. Sie sind auch Startort für zwei Rennen bei der Rad WM.

Rennradprofi Annemiek van Vleuten vor einem der Startorte der UCI Rad WM: Den Swarovski Kristallwelten.

In Wattens eröffnet außerdem im Herbst 2018 das neue „Museum Wattens“ mit einer interaktiven Ausstellung und interessanten Exponaten. Entlang des beliebten Innradwegs könnte man gemütlich weiterradeln – doch vorher fordert ein knackiger Anstieg die Wadenmuskeln: Um Wattenberg, das pittoreske Bergdorf zu erkunden, sind schon einige Höhenmeter zu überwinden. Belohnt wird man mit atemberaubenden Ausblicken auf das Inntal und die gegenüberliegende Karwendelkette.

Wattenberg – bekannt für seine bevorzugte Lage

Natur und Kultur nah beieinander

Wer es gemütlich angehen will, der fährt am besten nach Volders. Hier finden sich Natur und Kultur auf engstem Raum wie die bekannteste „Autobahnkirche“ Österreichs, die Karlskirche. Als Burgherr oder Freifrau kann man sich auf den historischen Schlössern Aschach und Friedberg fühlen.

An Prachtbauten wie Schloss Friedberg kommt man in Volders vorbei.

Zurück in Wattens radelt man gemütlich weiter Richtung Fritzens. Der Ort ist bekannt für seine Schnapsbrennerbetriebe sowie für den bunten Blumenschmuck, der im Sommer die Häuser des Dorfes ziert.

Fritzens, das Blumendorf am Karwendelgebirge

Nach dem kleinen Stopp startet man erfrischt zum nächsten Etappenziel:  Während man den Anstieg nach Baumkirchen meistert, wandern die Gedanken zu den Radprofis, die die Strecken mit bis zu 80 km/h absolvieren.

Dorfidyll pur in Baumkirchen

Zum Glück ist nicht das gleiche Tempo gefragt wie bei den Rennen  – als Genussfahrer bleibt einem so mehr Zeit, den charmanten Ort zu bewundern. Viel Vorstellungskraft ist nicht nötig, um zu erkennen, warum das Dörfchen schon in der Bronzezeit ein begehrtes Siedlungsgebiet war. Umgeben von saftigen Wiesen und Wäldern, genießt man an vielen Plätzen eine herrliche Aussicht auf das Inntal, das einem hier scheinbar zu Füßen liegt.

Rauf ins Karwendel

Jetzt geht es noch einmal ordentlich bergauf, auf das Hochplateau mit dem Ort, bei dem der Name Programm ist: Gnadenwald ist wirklich „begnadet“  – sei es ob der besonderen Lage, der atemberaubenden Natur oder der zahlreichen Kirchen und Kapellen. Für ambitionierte Radler führt eine serpentinenreiche Straße vom Ortsteil Sankt Martin hinauf zur Hinterhornalm.

Tipp: Wem es mit dem “normalen” Bike zu anstrengend ist, leiht sich einfach bequem ein E-Bike aus.

Der Abstecher auf die Hinterhornalm ist anstrengend, wird aber mit einem wunderschönen Panorama belohnt.

Von Gnadenwald geht es entlang der offiziellen WM-Strecke dann Schlag auf Schlag: Auf Mils, einem liebenswürdigem Dorf, folgt sogleich Hall in Tirol, die bekannte Mittelalterstadt, das auch das Ziel der Radtour ist. Doch zuerst geht es weiter an den historischen Gebäuden und einladenden Geschäften, weiter nach Absam und Thaur.

Fahren auf der original WM-Strecke von Absam nach Thaur mit der Marienbasilika im Hintergrund

Während die Radprofis sicher keine Zeit haben, die ausladenden Gemüsefelder und die malerische Schlossruine in Thaur oder die imposante Wallfahrtskirche in Absam zu bewundern, hat man als Hobbyradler vielleicht sogar noch die Zeit, einen Abstecher ins Halltal zu machen. Es ist für Kletterer, Wanderer und Mountainbiker gleichermaßen Startpunkt für vielfältige Touren in den Naturpark Karwendel.

Wenn man dann, zurück in Hall, am Oberen Stadtplatz bei Kaffee und Kuchen sitzt, wird vielleicht bereits die nächste Tour geplant.

Kaffeepause in der Altstadt von Hall in Tirol

Ein mögliches Ziel: Tulfes am Fuß der Tuxer Alpen. In dem Dorf, das seinen bäuerlichen Charakter charmant bewahrt hat, kann man wunderbar aktiv ausspannen. Und ist dann bereit, wenn es wieder heißt: Auf die Plätze, fertig,- und rauf aufs Rad!

Tulfes: Lohnenswertes Ziel für Radausflüge

Alle Infos zum Radfahren und Mountainbiken gibt es unter: www.hall-wattens.at/bike