Wie das barocke Jesuskind dem modernen 3D-Scanner begegnete

Der Hintergrund zu dieser kreativen Idee

Das Krippenwesen hat in Tirol Tradition. Mit Stolz präsentieren die Gemeinden in den jeweiligen Pfarrkirchen ihre Schätze. Die ersten nachweisbaren Krippen wurden im Jahr 1608 aufgestellt. Zu ihnen gehört auch jene aus der Gemeinde Tulfes in der Region Hall-Wattens. Sie befand sich ursprünglich in der Spitalskirche Innsbruck und wurde 1786 an die Kirche Tulfes verkauft. Die Barockkrippe enthält neben den zum Teil in Samt und Seide bekleideten Figuren ein äußerst wertvolles Jesuskind.

Nicht nur in religiöser Hinsicht steht das Tulfer Christkind heuer im Mittelpunkt, sondern auch aufgrund des Projekts „Tiroler Design-Krippe | Barock trifft High-Tech“. Das Kindlein ist der Fokus der futuristischen Hightech-Krippe, die teilweise aus einem 3D-Drucker gemacht wurde. Die Initiative dazu stammt von der Firma WESTCAM aus Mils bei Hall in Tirol.

WESTCAM vereint Krippenkunst aus dem Frühbarock mit den modernsten Technologien von heute. Und dies alles für einen guten Zweck. Zugunsten der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel”, werden 2 Stück dieser Krippen versteigert. Es handelt sich um Unikate im Wert von etwa € 6.000. Hinzu kommt eine Holzkiste, welche passend zur Region in Zirbenholz gehalten ist. Die Krippenfiguren sind in edlen Säckchen aus weinrotem Samt verpackt und auf Natur-Leinen-Kissen gebettet.

Die Firma WESTCAM designt für “Licht ins Dunkel”

Die Firma WESTCAM besteht seit 1990 und versteht sich als das führendes Systemhaus für technische Software. Seit 2015 wird mit dem neuen Unternehmensbereich des 3D-Printings ein noch stärkerer Fokus auf diese zukunftsträchtige Technologie gesetzt.

Ganz bewusst verzichtet WESTCAM dieses Jahr auf Weihnachtsgeschenke für deren Kunden. Stattdessen investiert die Firma ihr Know-How und Geld in die Kreation einer Design-Krippe für einen karitativen Zweck im Rahmen von Licht ins Dunkel:

  • Die Krippe “Barock trifft High-Tech” wird ab der 1. Dezemberwoche im ORF Landesstudio Tirol in Innsbruck als wertvolles Kunst-Exponat ausgestellt sein und kann danach online oder live ersteigert werden.
  • Eine zweite Krippe wird am 22.12.2019 ab 20:15 Uhr in der Live-Auktionsgala ORF III – Kultur und Information vom Wiener Dompfarrer Anton Faber gesegnet und anschließend live versteigert.

Abgerundet wird das soziales Engagement von WESTCAM zugunsten des Licht ins Dunkel Soforthilfe-Fonds beim Ö3 Weihnachtswunder 2019!

Wie eine Krippe aus einem 3D-Drucker entsteht

Irgendwie fast unwirklich, dass eine Krippe aus dem Drucker kommt. Die moderne Krippe im Polygon-Style wird vom Wiener Designer Daniel Zeisner im Auftrag von WESTCAM kreiert. Dazu entwirft er verschiedene Designvorschläge, aus denen die Firma schlussendlich eine Auswahl trifft. Maria, Josef und die Futterkrippe sind moderne, aus Aluminium gefräste Skulpturen. Auch der Boden ist eine Fräsarbeit, wurde jedoch mit Gold überzogen. Der Stern hingegen ist ein 3D-Druck aus Aluminium. Das Jesuskind stellt die Besonderheit und den Gegenpol zur modernen Krippe dar. Das über 400 Jahre alte Kindlein aus Tulfes wurde vor Ort mittels optischer 3D-Messtechnik eingescannt. Die aus dem Scan gewonnenen 3D-Daten bildeten die Basis für die Re-Produktion mit einem industriellen 3D-Drucker. Das dafür verwendete Material ist Bronze.

Der Scan und das Jesuskind

Einige werden sich nun fragen, ob denn ein Scan-Vorgang für das frühbarocke und wertvolle Kindlein unbedenklich ist. Manuel Veider (Leitung Dienstleistungen 3D-Messtechnik bei WESTCAM) beruhigt uns:

“Der 3D-Scan-Vorgang wird von WESTCAM mit einem optischen High-End Messsystem der Firma GOM durchgeführt. In der Industrie werden diese Messsysteme zur hochgenauen Geometrieprüfung von Komponenten verwendet. Die Systeme von GOM sind sehr vielseitig einsetzbar, wie man an diesem Beispiel schön sehen kann. Die Digitalisierung des Christkindes erfolgt berührungslos mittels Streifenlichtprojektion – diese Technologie ist mit der Funktionsweise eines Beamers vergleichbar. Um keinerlei Beschädigungen am frühbarocken Christkind zu verursachen wurde hier bewusst auf Laser-Technologie verzichtet. Die Technologie der Streifenlichtprojektion ist für beliebige Oberflächen verwendbar und hat keinerlei negative Auswirkungen auf das jeweilige Scan-Objekt. Das blaue Licht garantiert uns zusätzlich höchste Datenqualität zur Weiterverarbeitung.”

In der Bildreihe sowie im Video könnt ihr die Entstehung dieser einzigartigen Weihnachtskrippe nachverfolgen!

 

 

Als Tourismusverband freut es uns ausgesprochen, dass sich unsere Firmen in der Region Hall-Wattens auf kreative und besondere Weise für soziale Projekte einsetzen. Ein großes Lob an die Firma WESTCAM aus Mils bei Hall!

Wir wünschen uns, dass die beiden „Design-Krippen | Barock trifft High-Tech“ einen hohen Versteigerungswert erzielen und bedanken uns beim Team der Firma WESTCAM für das tolle Engagement.

Ein Kulturprogramm mit 16 Stationen

Haller Nightseeing

Jährlich findet am Vorabend des Österreichischen Nationalfeiertages das Haller Nightseeing statt. Ein Fixtermin bei vielen Einheimischen und das aus gutem Grund. Man entdeckt bei dem Kulturprogramm der besonderen Art interessante und bis dato unbekannte Schätze, welche einem ansonsten verborgen bleiben. Das heurige Nightseeing am 25. Oktober 2019 findet bereits zum 14. Mal statt. Ein Kulturprogramm mit 16 Stationen, von Kultur bis hin zur Geschichte der größten Altstadt Westösterreichs kann hautnah erleben werden. Neben spannenden Führungen und Inszenierungen, halten auch Geschäfte und gastronomische Betriebe ihre Pforten bis Mitternacht geöffnet.

Preview im Vorfeld

Das Stadtmarketing Hall und der Tourismusverband Region Hall-Wattens laden InhaberInnen und MitarbeiterInnen der Haller Geschäfte jedes Jahr zu einem Preview ein. An diesem Abend bekommt die Kaufmannschaft einen Vorgeschmack auf ausgewählte historische Programmpunkte. Am Tag des Nightseeings selbst, haben sie keine Zeit da sie die Besucher in ihren schmucken Läden empfangen. Heuer wurden zwei ganz besondere Highlights präsentiert. Zum einen die Sonderausstellung der numismatischen Gesellschaft in der Haller Münze zum Thema “Kaiser Maximilian I. – Die Münzen eines Medienkaisers” und zum anderen die Johanneskirche im ehemaligen Salinenareal. Die Kirche ist per se ein barockes Juwel der Stadt, welches seit der kürzlich abgeschlossenen Restaurierung in neuem Glanz erstrahlt.

Johanneskirche Hall – Ein barockes Juwel erstrahlt in neuem Glanz

Vor allem von der Präsentation und Führung in der Kirche war ich überwältigt. Stadtführerin Anita Töchterle-Graber und Restaurator Michael Schretthauser berichteten spannend und im Detail über Baugeschichte und Bildprogramm der qualitätsvollen Fresken von Josef Adam Mölk. Die Ausführungen und bildreichen Erklärung der Arbeiten an Deckenmalerei, Raumschale und Altar erweckten die aufwendige Restaurierung zum Leben.

Wie man ein Fresko restauriert, was dabei zu beachten ist, und was ein Fresko ganz grundsätzlich ist, erklärte Michael Schretthauser anschaulich anhand von seinen Utensilien. Interessant war auch das von ihm selbst nachgestellten Fresko. Anhand der Skizzen und Zeichnungen konnte man nachvollziehen wie viel Arbeit und Zeit der Künstler damals in die heutigen Kunstwerke investiert hatte.

Wer erfahren möchte, weshalb die Johanneskirche früher als “Pfannhauskapelle” bezeichnet wurde und warum Johannes Nepomuk mit seiner abgeschnittenen Zunge in der Hand abgebildet ist, sollte unbedingt an dieser Führung teilnehmen:

Treffpunkt: Johanneskirche, Salinenpark (vis-à-vis Tourismusbüro, Unterer Stadtplatz 19)
Führungen: 17:00 Uhr, 18:00 Uhr und 19:00 Uhr – Dauer: ca. 45 Min.

Interessant ist auch der Umstand, dass die Ausstattung der Kirche mit ihren barocken Fresken eng mit gegenreformatorischen Bestrebungen des Kaiserhauses verbunden war. Für die damalige Zeit und vor allem in der Salzstadt Hall war dies ein entscheidender Punkt. Heute steht die Johanniskirche den Katholiken der evangelischen beziehungsweise der altkatolischen Glaubensgemeinscht zur Verfügung. Von Taufen über Hochzeiten bis hin zu Begräbnissen wurden schon dort zelebriert. Das prunkvolle barocke Juwel soll im komenden Jahr auch teilweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Mehr dazu direkt bei den Führungen!

Die Münzen eines Medienkaisers

Nicht nur in der Johanneskirche gab es für mich einiges zu entdecken. Im Anschluss an die Ausführugen der Stadtführerin sowie des Restaurators der Kirche, ging es für die geladene Gesellschaft weiter in das Museum Münze Hall. Dort findet noch bis Mitte Jänner die Sonderausstellung der numismatischen Gesellschaft zum Thema “Kaiser Maximilian I. – Die Münzen eines Medienkaisers” statt. Mehr sei noch nicht verraten!

Das Kulturprogramm 2019

Gleich 16 Stationen laden dieses Jahr beim Nightseeing dazu ein, Kultur und Geschichte der Stadt Hall bei Nacht zu entdecken. Alle Programmpunkte sind kostenlos, keine Anmeldung notwendig.

Schaut vorbei beim Haller Nightseeing und lasst euch begeistern von Halls Geschichte und Geschichten, Besonderheiten und Kuriositäten!

Nachts im Museum

Museen in der Region Hall-Wattens

Von Larven über Münzen bis hin zu funkelnden Kristallen. Die Museen von Absam bis Wattens haben so einigen kostbaren Schatz zu bieten. Nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die großen Entdecker sind sie immer wieder einen Besuch wert. Ein Streifzug durch die verschiedensten Museen startet jetzt.

Absamer Matschgerer Museum

Die Matschgerer der sogenannten MARTHA-Dörfer (Mühlau, Arzl, Rum, Thaur und Absam) blicken auf eine jahrhundertlange Tradition zurück. Den Brauchtum rund um die Fasnacht nehmen sich die Absamer streng zu Herzen. Nicht nur während des traditionellen Treibens, sondern auch unter dem Jahr kann man die prächtigen Larven besichtigen. Die Absamer Matschgerer  können auf ihr Museum besonders stolz sein. An die 200 Larven und Gewänder aller Matschgerer Figuren sind dort ausgestellt. Über 200 Jahre alt sind die ältesten Larven des Vereins. Kein Wunder, dass UNESCO den lebendige Brauchtum gewürdigt hat.

TIPP: Beim traditionellen Fasnachtsumzug können die Larven und das bunte Treiben hautnah erlebt werden. Am Sonntag, den 16. Februar 2020 findet in Mils bei Hall in Tirol der nächste Umzug statt!

Bergbaumuseum Hall in Tirol

Das Bergbaumuseum gibt einen Einblick in die Geschichte der Salzgewinnung. Die Nachbildung des 1967 stillgelegten Bergwerks im Halltal, Stollen, Schächte, Werkzeuge, Mineralien, eine Rutschbahn und vieles mehr erwarten Besucher direkt in der Haller Altstadt. Das Museum vermittelt einem das Gefühl, selbst “unter Tag” zu sein. Eine Führung durch das Bergbaumuseum ist ein Erlebnis für Alt und Jung.

Museum Wattens

Spannende Einblicke in die Vergangenheit gewährt das Museum Wattens. Was ist Heimat? Ist Wattens Heimat? Was macht den Ort aus? Das Museum sammelt Geschichten und erzählt die Geschichte der Marktgemeinde im Inntal. Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde hat die Ansiedelung der berühmten Swarovski Werke und der Swarovski Kristallwelten beigetragen.

Burg Hasegg / Münze Hall

Das Museum der Münze Hall ist die Wiege des Talers und des heutigen Dollars. Man spürt einer Vergangenheit nach, in der Reichtum bare Münze bedeutete und Geld noch einen magischen Glanz hatte. Vor der Münze Hall gibt es zudem ein besonderes Highlight: Der historische Wasserradantrieb, der im Inneren der Münze Hall so manches Geheimnis Preis gibt. Im Areal der Burg Hasegg / Münze Hall befindet sich zudem auch die Stadtarchäologie der Stadt Hall in Tirol. In den Räumlichkeiten bekommt man einen Einblick sowie eine Einführung in das mittelalterliche Leben in der Haller Altstadt.

ORF – Lange Nacht der Museum am 05. Oktober 2019

Natürlich war das noch lange nicht alles! Gesamt gibt es in der Region Hall-Wattens zehn Museen, die darauf warten, erkundet zu werden.

Neugiergig geworden? Viel mehr zu sehen und zu entdecken, gibt es im Rahmen der ORF – Langen Nacht der Museen am kommenden Samstag, 05. Oktober 2019! Unter dem Motto MAX GOES HALL können Besucher von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr früh Geschichte in der Region Hall-Wattens hautnah erleben. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Viel Spaß beim Geschichtsunterricht mal anders!

 

 

40 Jahre Theaterverein Thaur

Die erste Theaterspielgruppe in Thaur

Durchforstet man das Tiroler Landesarchiv, findet man Plakate von Theateraufführungen in Thaur aus dem 18. Jahrhundert. Die Spielstätten waren früher meist alte Bauerntennen, die vor allem mit Besuchern aus Innsbruck und Hall gut besucht waren. Besonders beliebt waren Ritter- und Musikstücke, die zum Besten gegeben wurden. Erst in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts traute man sich an Singspiele wie “Im weißen Rößl” oder “Der Vogelhändler” heran. In der Festschrift des Theatervereins Thaur wird erwähnt, dass um diese Zeit die erste Theaterspielgruppe Thaur gegründet wurde. Auf der Bühne im Gasthaus Giner spielte die Gruppe einige Theateraufführungen, bis es zum Abbruch dieser kam. Nachdem es die Spielstätte im Gasthaus nicht mehr gab, war es auch mit dem Theaterspielen im Ort vorbei. Mit der Gründung des Theatervereins Thaur kam es erst viele Jahre später wieder zur Belebung dieser alten Tradtion.

Die Gründung des Theatervereins Thaur

Ing. Josef Giner hatte in den Zeiten der Theaterspielgruppe Thaur erste Bühnenerfahrung gesammelt. Sein Theaterfieber war ausschlaggebendes Motiv für die Gründung des Theatervereins Thaur. Die unermüdlichen Bestrebungen einen Verein zu gründen, schienen anfangs aussichtslos. Als sich die Gemeinde Thaur dazu entschloss, das alte Schul- beziehungsweise Gerichtsgebäude in ein Veranstaltungshaus umzubauen, konnte er sein Vorhaben in die Tat umsetzen. Am 31. Mai 1979 war es dann soweit und gesamt 13 Personen gründeten im Gasthof Stangl den Theaterverein Thaur.  Das erste Stück mit dem Titel “Warum-Darum” wurde im darauffolgenden Jahr aufgeführt. Heute ist er Ehrenobmann des Vereins und stets bemüht, jede Vorstellung zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Die Schlossruine Thaur als Spielstätte

Eigentliche Spielstätte ist das “Alte Gericht in Thaur”. Dennoch wurde mit den ersten “Jedermann-Rufen” die sogenannten “Thaurer Schlossspiele” ins Leben gerufen. Der Name kommt von der besonderen Spielstätte. Im Rythmus von zwei Jahren wird die Schlossruine oberhalb von Thaur zum Freilufttheater umgestaltet. Die Burgruine ist schon von weit unten sichtbar. Oben angekommen, bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Region Hall-Wattens. Kein Wunder, dass das Schloss einst als Unterkunft für damalige Landesfürsten diente. Im Laufe der Zeit verlor die Anlage jedoch immer mehr an Bedeutung. Der Verfall machte vor der Ruine keinen Halt. Für die Thaurer jedoch war die Schlossruine schon immer ein magischer Ort. Auch der Theaterverein erkannte schnell, dass man diesen Ort besonders gut für Theateraufführungen nützen kann. Nach unzähligen Stunden harter Arbeit sowie der Installierung notwendiger Infrastruktur, wurde aus der Burgruine ein Freilufttheater. Die Schlossruine lockt seit jeher unzählige Kulturbegeisterte an. Gespielt wird im Innenraum, welcher sich ideal anbietet. Im vorderen Bereich ist die Bühne aufgebaut und dahinter ist Platz für 170 Theaterbesucher.

Wissenswert: Die Schlossruine Thaur ist einer von zehn Kraftorten der Region Hall-Wattens.

Die Auswahl der Stücke und der Schauspieler*innen

Die Auswahl der Stücke erfolgt sehr familiär. Jeder ist eingeladen, seine Vorschläge einzubringen. Nach vielen Sitzungen, Diskussionen und Überlegungen entscheidet schlussendlich der Ausschuss, welches Stück gespielt wird. Die Idee zum aktuellen Stück “Harold und Maude” kam von Rainer Bachor – liebevoll “Mastermind” genannt. Er hat das Stück nicht nur vorgeschlagen, sondern auch adaptiert. Seit dem Gründungsjahr gab es gesamt 84 Produktionen und 365 Vorstellungen. Ist das Stück einmal fixert, braucht es noch Schauspieler, Statisten und Helfer. Aufgrund der langlährigen Geschichte des Theatervereins in Thaur, gibt es einen großen Pool nicht nur an Schauspieler*innen. Auf der Spielerliste befinden sich gesamt 69 Namen. Das älteste Mitglied ist bereits 90 Jahre alt und immer noch aktiv am Geschehen beteiligt. Man muss nicht zwingend aus Thaur stammen, dennoch sind alle Mitwirkenden im aktuellen Stück aus ebendieser Ortschaft.

Geheimtipp: Wer schon immer mal Bühnenluft schnuppern wollte, hat nun die Gelegenheit. Der Theaterverein Thaur sucht immer nach Nachwuchs und Interessierten!

Harold und Maude – eine Komödie mit Trauerrand

Beim Besuch eines Freilufttheaters ist es immer gut, auf alle Wetterkapriolen gefasst zu sein. Dick eingepackt in warme Kleidung ging es am Montagabend auf die Ruine, wo uns der Vollmond schon entgegen lachte. Nach der vielen Recherche im Vorfeld, war ich gespannt auf die Kulisse und das Schauspiel an sich. Und als symbolisch der Vorhang fiel, vergingen die zwei Stunden Spielzeit wie im Flug. Immer wieder wurde die Bühne umgebaut und als Unterhaltung spielte ein Trommler für uns. Nicht nur hinter der Bühne kamen die Schauspieler*innen hervor, sondern auch durch den Mittelgang. Das Theaterspiel war zum Greifen nahe! Mein Respekt ging vor allem an alle Mitwirkenden. Trotz sternenklarer Nacht, war es für September doch recht kühl. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch nach der Aufführung war der Theaterverein zum Greifen nahe. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Regisseur sowie Obman war klar: alle Mitglieder sind mit Herzblut bei der Sache und nur so kann Theatergeschichte geschrieben werden.

Nach der Saison ist vor der Saison

Auch wenn die Thaurer Schlossspiele heuer langsam zu Ende gehen, für den Theaterverein gibt es noch einiges zu tun. Die Vorbereitungen für das nächste Jahr sind schon im Gange. Erste Vorschläge und Ideen wurden schon eingebracht. So viel sei verraten: Märchenliebhaber könnten auf ihre Kosten kommen! Neben der Organisation von Ausflügen und Kulturveranstaltungen, ist der Verein auch sozial engagiert.

Mehr Informationen zum aktuellen Stück, sowie zum Theaterverein Thaur gibt es hier!

1. Zirbentage am Glungezer

Die ersten Zirbentage am Glungezer

Um die Zirbe gebührend zu feiern, finden von 20. – 23. Juni erstmals die Zirbentage am Glungezer statt. Euch erwarten von naturkundlichen Führungen über Workshops und Vorträgen im Wald, Vorstellungen von Zirbenholz-Schnitzern und Musik, abwechslungsreiche Thementage:

  • Donnerstag, 20. Juni 2019: “Genuss und Gesundheit” rund um die Zirbe
  • Freitag, 21. Juni 2019: Wenn Zirbenholz zu leben erwacht: Schnitzern über die Schulter g’schaut
  • Samstag, 22. Juni 2019: Aufg’spielt am Glungezer – Volksmusik und gute Laune auf den Hütten und Almen am Glungezer
  • Sonntag, 23. Juni 2019: Unterwegs im Zirbenwald: Naturkundliche Themenführungen

Das Detailprogramm findet ihr direkt auf unserer Homepage unter “Zirbentage am Glungezer”!

© Sebastian Schels/Tirol Werbung

Die Zirbe im Sommer: der Zirbenweg und der Kugelwald am Glungezer

Das Erlebnis rund um die Zirbe könnt ihr nicht nur an diesen Tagen, sondern auch während des Sommers erleben: am Zirbenweg oder im Kugelwald am Glungezer.

Spaziert man den Zirbenweg am Glungezer entlang, steigt einem immer wieder ein ganz besonderer, aber dennoch vertrauter Geruch in die Nase – es ist der Duft der Zirbe! Sieht man sich genauer um, bemerkt man, dass man von hunderten, wenn nicht tausenden Zirben umgeben ist. Kein Wunder, am Glungezer befindet sich der größte Zirbenwald Mitteleuropas. Der Zirbenweg bietet einen Wandergenuss auf 2.000 Meter Seehöhe. Während der gesamten Wanderung blickt man hinunter auf den Talboden des Inntales und geniesst die atemberaubende Kulisse der gegenüberliegenden Karwendelkette.

© Daniel Zangerl

Die Zirbe reicht nicht nur gut, sondern aus ihr wurde am Glungezer eine ganze Bergerlebniswelt gebaut: der Kugelwald. Den spielerischen Umgang mit der Zirbe als Holzart können vor allem die Kleinsten dort erleben. Die weltweit einzigartige Kugelbahn sorgt für Bewegung, Spielfreude und kreatives Gestalten in freier Natur.

© hall-wattens

Die Zirbe und ihre Wirkung auf Mensch und Natur

Die Zirbe wird zu Recht liebevoll “Die Königin der Alpen” genannt: die wohltuenden Auswirkungen der Zirbe sind seit Jahrhunderten bekannt. Wertvolle Schätze können aus ihr gewonnen werden wie Öle, Liköre, Truhen, Betten oder Kissen. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tier- und Pflanzenwelt ist die Zirbe von großer Bedeutung. Vor allem für den Tannenhäher spielt sie eine tragende Rolle. Mehr dazu sei noch nicht verraten! Was es mit dieser Vogelart und der Zirbe auf sich hat, erfährt ihr bei einer der kostenlosen Führungen im Rahmen der Zirbentage.

© hall-wattens.at

 

Auf der Spur der Biene: Wildkräuterspaziergang

Welche Bedeutung hat die Biene für Fauna und Flora? Und welche Rolle spielen Wildkräuter dabei?

Bienen spielen eine größere Rolle für uns Menschen, als die meisten wissen.

Diese Fragen werden auf dem kurzweiligen Kräuterspaziergang, der jeden Dienstag in den Urlaubsaktivitäten der Region Hall-Wattens angeboten wird, beantwortet. Dazu gibt es für euch zwei leckere Rezepte mit Honig.

Dieses Jahr liegt das Augenmerk beim Kräuterspaziergang auf einem der wichtigsten Tiere für Flora, Fauna und den Menschen: Der Honigbiene. So entdeckt man unter fachkundiger Anleitung Wildbienen-Behausungen, lernt diese zu identifizieren und zu beobachten. Nebenbei werden im Gehen Kräuter, die für Mensch und Biene schmackhaft sind, gesammelt, unter anderem auch Spitzwegerich. Aus diesem wird dann beim Endpunkt des Spaziergangs aromatischer Spitzwegerichhonig zubereitet.

Biene auf Löwenzahn

„Die meisten Menschen sind sich gar nicht bewusst, wie essentiell das Fortbestehen der Bienen auch für uns Menschen ist.“, betont Claudia Pyka, zertifizierte Kräuterpädagogin und leidenschaftliche Imkerin. „Aber, und das ist überaus positiv einzuschätzen, viele beginnen sich vermehrt für die Honigbiene zu interessieren und wollen zum Beispiel wissen, wie man der Bienenpopulation helfen kann, sich zu behaupten.“

Claudia bei der Arbeit

Die Antwort darauf hat Bienenliebhaberin Claudia auch gleich parat: „Hier gilt die Devise: Zurück zum Ursprung! Eine Naturblumenwiese anlegen statt englischem Rasen, Wildbäume, Wildsträucher pflanzen – all das hilft, um zur Bienengesundheit beizutragen.“ Und hübsch anzusehen ist‘s obendrein.

Ein bunter Kräutergarten ist der ideale Lebensraum für Bienen.

Tipp: der Spur der Bienen: Unterwegs am Tulfer Kräuterweg

Jeden Dienstag um 10 Uhr (01.05. – 31.10.2019)

Dauer: ca. 2 Stunden

Treffpunkt: Tourismusbüro Tulfes, Schmalzgasse 27

Gästetarif: kostenlos

Normaltarif: EUR 5, – pro Person

Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen mit Gästekarte

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen

Anmeldung: bis spätestens Montag 18.00 Uhr im Tourismusbüro Hall in Tirol

Da die Kräuterwanderungen sehr gefragt sind, ist eine Voranmeldung beim Tourismusverband Region Hall-Wattens unbedingt notwendig.

Rezept Spitzwegerich-Honig

Eine Handvoll junge Spitzwegerichblätter waschen und trocken tupfen. Mit einem Messer klein aufschneiden und mit einem Nudelholz zerdrücken, bis grüner Saft austritt. Saft und Blätter mit echtem Bienenhonig (500 g) vermischen, in kleine Gläser abfüllen und zwei Woche kühl lagern.

Tipp: Der Honig ist auch ideal als Hustensaft verwendbar, da er keinen Alkohol enthält, ist er auch gut für Kinder verwendbar. Der fertige Honig kann eingefroren werden und dann in der kalten Jahreszeit verwendet werden.

Rezept Honig-Eis

Zutaten Honig-Eis (für 4 Portionen)

75 g Blütenhonig

250 ml Schlagsahne

1 Ei

2 Eidotter

½ EL Kristallzucker oder Agavendicksaft

Zubereitung Honig-Eis

Eine Schüssel über ein Wasserbad hängen. Eidotter, Eiweiß, Zucker und 2 EL Honig in die Schüssel geben. Schaumig rühren.

Anschließend die Schüssel in eiskaltes Wasser setzen und schlagen, bis die Masse lauwarm ist. Den restlichen Honig unterschlagen. Schlagsahne steif schlagen und unter die abgekühlte Masse heben. Für ca. fünf Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.

Statt Schlagsahne kann auch Jogurt verwendet werden, dann ist das Eis etwas leichter.

 

 

Musik im Riesen 2019

Kammermusikfestival “Musik im Riesen”

Das Kammermusikfestival “Musik im Riesen” bildet seit mehr als 15 Jahren einen Fixpunkt im kulturellen Veranstaltungskalender von Tirol. Dieses Jahr steht das Klavier im Mittelpunkt der Konzertreihe.

(c)Swarovski Kristallwelten

Vom 22. bis 26. Mai 2019 prägt das Piano das Programm des Kammermusikfestivals “Musik im Riesen”: Das Klavier im Konzert mit Orchester und als Soloinstrument, Musik an der Schnittstelle zwischen regionalem Schaffen und internationaler Ausstrahlung und sakrale Chormusik. Die Konzerte finden in Wattens und in Innsbruck statt.

Ein Hoch auf das Klavier

„Das Klavier scheint alle Instrumente im Orchester nachmachen zu können“ Yuja Wang, Starpianistin
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Höhepunkt des Festivals ist der Auftritt zweier junger Weltstars am 25. Mai 2019: Pianistin Yuja Wang und Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla kommen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra nach Innsbruck.

Superstar Yuja Wang (c)Norbert Kniat

Klavier mit Orchester

Die unbändige Spielfreude von Yuja Wang wird auch zu hören sein, wenn die gebürtige Chinesin und Wahl-New-Yorkerin als Solistin in Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 4 mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) bei „Musik im Riesen“ auftritt. Am Dirigentenpult steht dann ein anderer junger weiblicher Superstar: die Litauerin Mirga Gražinytė-Tyla, seit 2016 Musikdirektorin des CBSO und damit eine der jüngsten Dirigentinnen eines führenden Orchesters.

City of Birmingham Symphony Orchestra (c) Upstream Photography

Für das Festival der Swarovski Kristallwelten Wattens, dessen Hauptaugenmerk auf Kammermusik liegt, ist ein Orchesterkonzert dieser Größenordnung zwar ungewöhnlich, aber durchaus schlüssig: Man knüpft damit an frühere Konzerte für Kammerorchester an.

Als zweite Aufführung in großer Besetzung ist die Missa Omnium Sanctorum a-Moll für Soli, Chor und Orchester von Jan Dismas Zelenka geplant. Der Barockkomponist gilt heute als musikalischer Vorreiter, der schon bei Zeitgenossen wie Johann Sebastian Bach höchstes Ansehen genoss. Auf der Bühne erhielt er aber erst in den letzten Jahrzehnten die gebührende Aufmerksamkeit.

Musik für Klavier solo

Für eine Mitwirkung am Masterclass-Programm „Impuls“ konnten 2019 die Pianisten Paul Lewis und Aaron Pilsan gewonnen werden, die beim Festival jeweils ein Solokonzert geben. Zuerst eröffnet Paul Lewis „Musik im Riesen“ unter anderem mit Beethovens letzter Komposition für Klavier solo, den berühmten „Diabelli-Variationen“, und einem Spätwerk von Johannes Brahms. Dann spannt Aaron Pilsan mit Solowerken von Joseph Haydn bis Karol Szymanowski einen Bogen von der Klassik hin zum Impressionismus.

Paul Lewis (c)Jan Liebeck

Abschiede, Übergänge, (Neu-)Anfänge

Ein Thema, das alle Konzerte des Festivals berührt, ist jenes der Abschiede, Übergänge und (Neu-)Anfänge. Es findet sich in Antonín Dvořáks letztem vollendeten Streichquartett, das er in den USA begann und in Prag abschloss. Ebenfalls eindrucksvoll von Abschieden erzählt zwei Streichquartette von Dmitri Schostakowitsch. Das eine ist seiner verstorbenen Frau Nina gewidmet, das andere von ihm im Stillen als Nachruf auf sich selbst komponiert. Aufgeführt werden diese letztgenannten Werke vom Pavel Haas Quartet, dass sich durch seine klangschönen, farbenreichen Interpretationen auszeichnet.

Pavel Haas Quartet (c)Marco Borggreve

Den wohl wichtigsten Beitrag zum Thema Neuanfang leistet Knoedel, ein Ensemble, dass sich nach 17 Jahren wieder zusammengefunden hat. Die acht Musiker haben seit Auflösung von DIE KNÖDEL im Jahr 2000 jeweils eigene Wege beschritten. Sie pflegen aber nach wie vor einen frischen Zugang zu Klassik, Jazz und Volksmusik. Dies demonstrieren sie im Konzert und auf einer neuen CD, die sie im Rahmen des Festivals präsentieren.

Das wiedervereinte Oktett Knoedel (c)Ines Kapferer-Seebacher

Programmübersicht Musik im Riesen 2019

Mi., 22. Mai 2019, 20 Uhr: Paul Lewis (Klavier)

Do., 23. Mai 2019, 20 Uhr: Knoedel

Fr., 24. Mai 2019, 20 Uhr: Pavel Haas Quartet

Sa., 25. Mai 2019, 20 Uhr: CBSO, Mirga Gražinytė-Tyla, (Dirigentin), Yuja Wang (Klavier)

So., 26. Mai 2019, 11 Uhr: Aaron Pilsan (Klavier)

So., 26. Mai 2019, 20 Uhr: Choropax Kammerchor Wattens, Marini Consort Innsbruck, Ewald Brandstätter (Dirigent), Maria Erlacher (Sopran), Markus Forster (Altus), Willi Rogl (Tenor), Jakob Peböck (Bass)

Burgsommer Hall in Tirol: Programm 2019

Der Burgsommer Hall in Tirol gehört schon zum Sommer dazu – schließlich ist es bereits die 11. Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe in einer der wohl stimmungsvollsten Kulissen, die Tirol zu bieten hat: Dem Burghof der historischen Burg Hasegg. Beim Burgsommer Hall wird ein abwechslungsreiches Programm geboten – von Musik, Schauspiel und Festen bis zu einem einmaligen Zirkusprojekt. Auf in den Sommer!

Hier findet ihr das Programm im Detail:

Ab Donnerstag, 23. Mai 2019, Hofratsgarten: CIRCO PANIKO

Im Rahmen des Projektes „#kon.serviert – 30 Jahre Stromboli“

Manege frei für den CIRCO PANIKO! Der zeitgenössische Zirkus aus Bologna tourt mit hochwertigen und gleichsam unterhaltenden Programmen, die Zirkusartistik, Live-Musik, Tanz und Akrobatik miteinander verbinden. Die ArtistInnen, SchaustellerInnen und MusikerInnen entführen das Publikum in eine Welt voller Magie, Phantasie und feinsinnigem Humor. Der Zirkus gastiert erstmals in Österreich!
Weitere Spieltermine 24./25./26./27./28./29./30./31. Mai und 01./02. Juni 2019

Kartenvorverkauf: www.stromboli.at

Mittwoch, 05. Juni 2019, Burghof: Konzert mit FLO’S JAZZ CASINO

15 Jahre Universitätsstadt Hall: Sommerfest für Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freunde der UMIT mit Flo´s Jazz Casino und DJ in-style.

Donnerstag, 06. Juni 2019, Burghof: Konzert von HIGH SOUTH

Die Sensationsband aus den USA, die den Spirit der 70er-Jahre in die Zukunft führt. Reminiszenzen an The Eagles, The Byrds oder Crosby – legendäre Bands, die nie durch Modeerscheinungen zerrieben wurden. HIGH SOUTH knüpfen genau daran an und klingen nach Sonne, Freiheit und den Südstaaten.

Freitag, 07. Juni 2019, Burghof: Konzert von NO RISK NO FUNK

Die 11köpfige Funk-, Soul & Pop-Band NO RISK NO FUNK mit Bläsersatz, groovenden Rhythmen, mehrstimmigen Background-Vocals und einer stimmgewaltige Leadsängerin. Das Motto der Band: „The one thing that can solve most of our problems is dancing” (James Brown).

Samstag, 08. Juni 2019, Burghof: Sommerfest SALSA LIBRE mit LA BANDA DEL SOL

Karibische Vibes zum Salsa-Schwung – es soll getanzt werden beim Burgsommer Hall: Die Musiker von LA BANDA DEL SOL, deren Herkunftsorte von Hötting bis Havanna reichen, spielen authentischen Salsa von traditionell bis modern, in eigenen, jazzigen Arrangements, sowie Boleros und Chachachas.

Donnerstag, 13. Juni 2019, Burghof: TOUR DEL VINO 2019 & MAGNUMPARTY

Verschiedene Winzer präsentieren ihre Weine aus der Magnumflasche. Zu den ausgewählten Weinen werden besondere Köstlichkeiten serviert. Die Magnumparty in der Burg ist der Auftakt zur TOUR DEL VINO.

Weitere Informationen www.salzgast.at

Freitag, 14. Juni 2019, Burghof: Konzert von STRINGTANGO

Die reiche Vielfalt argentinischer Musik, mit einer Prise Jazz, einem Löfferl Kreisler, einem Hauch Nostalgie und ein wenig Gitarrenrock. Das sind die Zutaten von STRINGTANGO mit Florian Wilscher, Violine und Martin Wesely, Gitarre. Das Duo gibt Konzerte rund um den Globus, u.a. im Teatro Colon de Buenos Aires, im Radiokulturhaus in Wien und im Austrian Cultural Forum in New York.

Mittwoch, 19. Juni 2019, Burghof: Konzert von THE WESTERN COUNTRY BAND

Countrymusik – ein so vielseitiges Musikgenre: Die beliebte THE WESTERN COUNTRY BAND präsentiert Countrymusik, darunter Originale von Johnny Cash, Willie Nelson, John Denver oder Elvis Presley und zeigt was man aus diesen Klängen so alles rausholen kann. Ganz nach dem Motto: „Komm als Zuhörer und geh als Countryfan“!

Donnerstag, 20. Juni 2019, Burghof: Theater mit dem FEINRIPP ENSEMBLE:
R.I.P. – ei
nmal Hölle und zurück ermäßigt!

Die drei Schauspieler THOMAS GASSNER, BERNHARD WOLF und MARKUS OBERRAUCH reißen in Unterhosen die Tür ins Jenseits auf, um in der Unterwelt ihre Abenteuer zu bestehen. Nach vier Produktionen, in denen sie sich großen Büchern widmen wie der Bibel, den Märchen der Gebrüder Grimm und der Literatur Shakespeares, widmen sie sich nun einem ernsten Thema: dem Tod. Die Herangehensweise ist natürlich eine humoristisch-kabarettistische. Fein gerippt eben. Im Hades ist die Hölle los – so viel ist sicher!

Freitag, 21. Juni 2019, Burghof: Konzert von ZWEIKANALTON

Die Brüder Markus und Thomas bilden das Duo ZWEIKANALTON, das sich mit der neuen Single „Zukunfts-Ich“ einen musikalischen Brief schreibt. Mit „Ohne Dich kann das kein Sommer sein“ veröffentlichen sie ihren ersten Sommersong. Sie gehören zu den Puls4-Musiktipps und zählen zu den vielversprechenden, deutschen Nachwuchsstars.

Sonntag, 23. Juni 2019, Hofratsgarten: Konzert von CONCHITA

Klaren Geschlechterzuschreibungen hat sich CONCHITA schon immer neckisch entzogen und ist damit zu einer Ikone geworden. Die Liebe zur Verwandlung und zu großen Gefühlen bleiben und sind garantiert, wenn Conchita bekannte Pop-Balladen und hingebungsvolle Diven-Songs meisterlich interpretiert. Melodien, Bilder und Geschichten werden neu zusammengesetzt. Klassiker wie „Rise like a Phoenix“ dürfen natürlich nicht fehlen, auch „Have I ever been in Love“ oder „Heroes“. Mit im Gepäck sind einige frische, elektronische Sounds. Ein sympathischer Abend beim Burgsommer Hall mit fesselnder Live-Musik und pointiertes Entertainment.

Donnerstag, 27. Juni 2019, Museum Münze Hall: Ausstellung des Tiroler Künstlers GEORG LOEWIT

In „Solbad“ reflektiert Georg Loewit auch die touristische Entwicklung der Stadt Hall.

www.kunst-konzepte.at

Ab Freitag, 28. Juni 2019, Burghof: Theater Premiere HALLER GASSENSPIELE beim Burgsommer Hall

Diesen Sommer wird beim Burgsommer Hall das Stück „Bürger Schippel“ von Carl Sternheim aufgeführt: Dem Gesangsquartett der Besitzbürger Hicketier, Krey und Wolke ist der Tenor weggestorben. Einzig Paul Schippel, ein unehelich geborener, ungebildeter Proletarier, könnte mit seiner strahlend hellen Stimme die Lücke im Quartett füllen, für das zudem ein Gesangswettbewerb vor der Tür steht. So entschließen sich die wohlanständigen Bürger, Schippel in ihren Kreis aufzunehmen. Dieser macht seinerseits zur Bedingung, auch die Rolle des Verlobten der Witwe des Verstorbenen zu übernehmen…

Spieltermine: 30.06. / 4. / 5. / 7. / 11. / 12. / 14. / 18. / 19. / 21. / 24. / 25. / 26. / 27. Juli 2019

Vorverkauf bei Skribo-Moser in Hall ab Mai 2019

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Karten gibts bei allen ÖTicket-Vorverkaufsstellen und bei uns: TVB Region Hall-Wattens | Unterer Stadtplatz 19 | 6060 Hall in Tirol
Tel: +43 / 5223 / 45544-0

info@hall-wattens.at

Alle Infos zur Veranstaltung auch noch einmal hier: www.hall-wattens.at/burgsommer

Viele weitere Veranstaltungshöhepunkte findet ihr hier: www.hall-wattens.at/events

 

Frühlingsausflug zum Romedikirchl in Thaur

Irgendwie ließ der Frühling heuer etwas auf sich warten, findet ihr nicht? Und ist er dann endlich für ein paar Tage eingetroffen. Ob das schöne Wetter anhält? So sicher kann man sich das im März nicht sein! Aus diesem Grund nutzen wir gerade jede sonnige Minute im Freien und haben uns am vergangenen Samstag zu einem Ausflug nach Thaur aufgemacht. Genauer gesagt: Hinauf zum idyllischen Romedikirchl. Reist man mit dem Auto an, kann man wahlweise am Parkplatz Thaurer Alm (vom Gasthof Stangl links hinauf) oder beim Wasserstollen in Thaur parken. Bei Letzterem führt ein kurzer Kreuzweg durch den Wald hinauf zum Kirchl.

Spannender Weg zur Burgruine

Wir haben diesmal allerdings die andere Variante gewählt und sind gemütlich vom Parkplatz Thaurer Alm losmarschiert. Die kurze Gehzeit ist eigentlich nicht der Rede wert, ist man jedoch mit zwei Dreijährigen unterwegs, so kann sogar ein solch kurzer Weg zu einem endlosen Erlebnis werden 🙂

Vor allem, wenn es dort so spannende Dinge zu entdecken gibt wie ein Bienenhaus, niedliche Ponys und natürlich die geheimnisvolle Schlossruine Thaur. In den alten Gemäuern auf Entdeckungsreise zu gehen, ist für Kinder ein echtes Highlight!

Im Jahr 1232 wurde die Burg Thaur erstmals erwähnt und war damals die größte Burg im Inntal. 2003 wurde die heutige Burgruine dann restauriert und wissenschaftlich untersucht. Seit 2001 werden im Rahmen der Thaurer Schlossspiele immer wieder tolle Theaterstücke aufgeführt, u.a. Goethes „Faust“ 2005 oder „Die Geierwally“ im Jahr 2017.

Der Heilige Romedius von Thaur

Unterhalb der Ruine liegen das Romedikirchl und die Gaststätte Romediwirt. Die Burg und das Kirchlein sind eng mit dem Heiligen Romedius verbunden. Er wurde am Schloss Thaur als Sohn des „Grafen von Thaur“ geboren. Er war sehr fromm und gottesfürchtig und ließ die Kapelle zu Ehren des Apostels Petrus erbauen. Nach dem Tod seiner Eltern verschenkte er seinen gesamten Besitz und gründete eine Einsiedelei im Nonstal in Trient. Heute führt der Romedius- Pilgerweg von Thaur nach San Romedio im Nonstal. Die detaillierte Geschichte und Legende rund um den Heiligen Romedius könnt ihr hier nachlesen.

Das Romedikirchl ist auch eines der neuen “Kraftorte” der Region Hall-Wattens. Die besondere Magie des Ortes spürt man sofort, da waren wir uns einig.

Nach unserer spannenden „Wanderung“ sind wir hungrig beim Romediwirt eingekehrt. Dieser wurde vor einem Jahr neu eröffnet. Die Bauweise ist modern, trendig und trotzdem traditionell. Die Sonnenterrasse bietet einen wunderbaren Ausblick auf das Inntal und die gegenüberliegende Bergwelt. Das Essen war hervorragend und es wurde uns versichert, dass frische und saisonale Produkte aus der Region bzw. aus Österreich sowie Nachhaltigkeit für die Betreiber des Romediwirts an erster Stelle stehen. Während wir Eltern die Frühlingssonne genießen konnten, haben sich unsere Kinder am kleinen angrenzenden Spielplatz ausgetobt.

Obwohl die Ruine, das Kirchlein und der Platz an sich schon Attraktion genug sind, bietet der Ort noch etwas ganz Besonderes: nämlich das Besucherzentrum „rundumthaur“ im ersten Stock des Gasthofs mit einem Museum zur 6.000-jährigen (!) Thaurer Siedlungsgeschichte sowie einer Eulenausstellung des Alpenpark Karwendel. Unseren Kindern haben die ausgestellten Eulenarten – vom Uhu bis zum Raufußkauz – besonders gut gefallen. Für Schulkinder bietet der geschichtliche Aspekt eine tolle Ergänzung zum Schulunterricht.

Weil wir das Wetter ausnutzen wollten und es unseren Kindern so gut gefallen hat, genossen wir dann auch noch einen wunderbaren selbstgemachten Kuchen mit Kaffee und waren schließlich eine der letzten Gäste, die diesen tollen Platz verließen.

Winterliche Veranstaltungen am Glungezer

Am Glungezer weht ein frischer Wind! Neben der neuen, topmodernen 10er-Gondelbahn, die in nur sechseinhalb Minuten direkt ins Skigebiet fährt, gibt es auch neue Veranstaltungen am “Hausberg der Tiroler”.

NEU: Tiroler Abende am Glungezer

Nach der Auffahrt mit der Gondel erwarten die Besucher im Alpengasthaus Halsmarter traditionelle Tiroler Gerichte und Livedarbietungen mit den „Tulfeiner Schuhplattlern“ und der Inntaler Gruppe „Die Unbezahlbaren“.

Wann? 11. | 18. | 25. Feber 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Sonder-Betriebszeiten 10er-Gondelbahn von 17.30 bis 23.00 Uhr (letzte Talfahrt)
Tarif Berg- und Talfahrt: € 14,50 /Erw., € 8,50/Kind*
Bei Gruppen sind Essensreservierungen erbeten – Gasthof Halsmarter, Tel. +43 5223 78361

*Jahres-, Saisonkarten sowie Freizeitticket und Snowcard sind an diesen Abenden nicht gültig.

Faschingsdienstag am Glungezer

Der Faschingsausklang wird am Glungezer so richtig gefeiert! Alle Maskierten erhalten an der Kassa einen Konsumationsgutschein für die teilnehmenden Hütten im Skigebiet, außerdem gibt es ein Kinderprogramm von 14 bis 17 Uhr beim Alpgengasthof Halsmarter.

Programm:

Kinderschminken, Schneerallye (Start 14:30 & 15:30), Schneespiele, mit dabei sind auch das Maskottchen „Wanda Panda“ von der Skischule Total, außerdem stehen zwei SkilehrerInnen für Anfänger und Fortgeschrittene zum Ski-Schnuppern zur Verfügung.

Kosten: Freiwillige Spenden, durchgeführt wird das Kinderprogramm vom Kindergarten Team Tulfes – Volderwald

Auf den Hütten gibt es Auftritte der Brauchtumgsgruppe “Tulfer Huttler”:

  • Ab 13 Uhr Musik auf der Tulfeinalm
  • Ab 16:30 Musik im Alpengasthof Halsmarter
  • Verlängerte Öffnungszeiten der 10er-Gondelbahn