40 Jahre Theaterverein Thaur

Die erste Theaterspielgruppe in Thaur

Durchforstet man das Tiroler Landesarchiv, findet man Plakate von Theateraufführungen in Thaur aus dem 18. Jahrhundert. Die Spielstätten waren früher meist alte Bauerntennen, die vor allem mit Besuchern aus Innsbruck und Hall gut besucht waren. Besonders beliebt waren Ritter- und Musikstücke, die zum Besten gegeben wurden. Erst in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts traute man sich an Singspiele wie “Im weißen Rößl” oder “Der Vogelhändler” heran. In der Festschrift des Theatervereins Thaur wird erwähnt, dass um diese Zeit die erste Theaterspielgruppe Thaur gegründet wurde. Auf der Bühne im Gasthaus Giner spielte die Gruppe einige Theateraufführungen, bis es zum Abbruch dieser kam. Nachdem es die Spielstätte im Gasthaus nicht mehr gab, war es auch mit dem Theaterspielen im Ort vorbei. Mit der Gründung des Theatervereins Thaur kam es erst viele Jahre später wieder zur Belebung dieser alten Tradtion.

Die Gründung des Theatervereins Thaur

Ing. Josef Giner hatte in den Zeiten der Theaterspielgruppe Thaur erste Bühnenerfahrung gesammelt. Sein Theaterfieber war ausschlaggebendes Motiv für die Gründung des Theatervereins Thaur. Die unermüdlichen Bestrebungen einen Verein zu gründen, schienen anfangs aussichtslos. Als sich die Gemeinde Thaur dazu entschloss, das alte Schul- beziehungsweise Gerichtsgebäude in ein Veranstaltungshaus umzubauen, konnte er sein Vorhaben in die Tat umsetzen. Am 31. Mai 1979 war es dann soweit und gesamt 13 Personen gründeten im Gasthof Stangl den Theaterverein Thaur.  Das erste Stück mit dem Titel “Warum-Darum” wurde im darauffolgenden Jahr aufgeführt. Heute ist er Ehrenobmann des Vereins und stets bemüht, jede Vorstellung zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Die Schlossruine Thaur als Spielstätte

Eigentliche Spielstätte ist das “Alte Gericht in Thaur”. Dennoch wurde mit den ersten “Jedermann-Rufen” die sogenannten “Thaurer Schlossspiele” ins Leben gerufen. Der Name kommt von der besonderen Spielstätte. Im Rythmus von zwei Jahren wird die Schlossruine oberhalb von Thaur zum Freilufttheater umgestaltet. Die Burgruine ist schon von weit unten sichtbar. Oben angekommen, bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Region Hall-Wattens. Kein Wunder, dass das Schloss einst als Unterkunft für damalige Landesfürsten diente. Im Laufe der Zeit verlor die Anlage jedoch immer mehr an Bedeutung. Der Verfall machte vor der Ruine keinen Halt. Für die Thaurer jedoch war die Schlossruine schon immer ein magischer Ort. Auch der Theaterverein erkannte schnell, dass man diesen Ort besonders gut für Theateraufführungen nützen kann. Nach unzähligen Stunden harter Arbeit sowie der Installierung notwendiger Infrastruktur, wurde aus der Burgruine ein Freilufttheater. Die Schlossruine lockt seit jeher unzählige Kulturbegeisterte an. Gespielt wird im Innenraum, welcher sich ideal anbietet. Im vorderen Bereich ist die Bühne aufgebaut und dahinter ist Platz für 170 Theaterbesucher.

Wissenswert: Die Schlossruine Thaur ist einer von zehn Kraftorten der Region Hall-Wattens.

Die Auswahl der Stücke und der Schauspieler*innen

Die Auswahl der Stücke erfolgt sehr familiär. Jeder ist eingeladen, seine Vorschläge einzubringen. Nach vielen Sitzungen, Diskussionen und Überlegungen entscheidet schlussendlich der Ausschuss, welches Stück gespielt wird. Die Idee zum aktuellen Stück “Harold und Maude” kam von Rainer Bachor – liebevoll “Mastermind” genannt. Er hat das Stück nicht nur vorgeschlagen, sondern auch adaptiert. Seit dem Gründungsjahr gab es gesamt 84 Produktionen und 365 Vorstellungen. Ist das Stück einmal fixert, braucht es noch Schauspieler, Statisten und Helfer. Aufgrund der langlährigen Geschichte des Theatervereins in Thaur, gibt es einen großen Pool nicht nur an Schauspieler*innen. Auf der Spielerliste befinden sich gesamt 69 Namen. Das älteste Mitglied ist bereits 90 Jahre alt und immer noch aktiv am Geschehen beteiligt. Man muss nicht zwingend aus Thaur stammen, dennoch sind alle Mitwirkenden im aktuellen Stück aus ebendieser Ortschaft.

Geheimtipp: Wer schon immer mal Bühnenluft schnuppern wollte, hat nun die Gelegenheit. Der Theaterverein Thaur sucht immer nach Nachwuchs und Interessierten!

Harold und Maude – eine Komödie mit Trauerrand

Beim Besuch eines Freilufttheaters ist es immer gut, auf alle Wetterkapriolen gefasst zu sein. Dick eingepackt in warme Kleidung ging es am Montagabend auf die Ruine, wo uns der Vollmond schon entgegen lachte. Nach der vielen Recherche im Vorfeld, war ich gespannt auf die Kulisse und das Schauspiel an sich. Und als symbolisch der Vorhang fiel, vergingen die zwei Stunden Spielzeit wie im Flug. Immer wieder wurde die Bühne umgebaut und als Unterhaltung spielte ein Trommler für uns. Nicht nur hinter der Bühne kamen die Schauspieler*innen hervor, sondern auch durch den Mittelgang. Das Theaterspiel war zum Greifen nahe! Mein Respekt ging vor allem an alle Mitwirkenden. Trotz sternenklarer Nacht, war es für September doch recht kühl. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch nach der Aufführung war der Theaterverein zum Greifen nahe. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Regisseur sowie Obman war klar: alle Mitglieder sind mit Herzblut bei der Sache und nur so kann Theatergeschichte geschrieben werden.

Nach der Saison ist vor der Saison

Auch wenn die Thaurer Schlossspiele heuer langsam zu Ende gehen, für den Theaterverein gibt es noch einiges zu tun. Die Vorbereitungen für das nächste Jahr sind schon im Gange. Erste Vorschläge und Ideen wurden schon eingebracht. So viel sei verraten: Märchenliebhaber könnten auf ihre Kosten kommen! Neben der Organisation von Ausflügen und Kulturveranstaltungen, ist der Verein auch sozial engagiert.

Mehr Informationen zum aktuellen Stück, sowie zum Theaterverein Thaur gibt es hier!

Spätsommerlicher Zirbenweg am Glungezer

Zugegeben ist der Zirbenweg am Glungezer von Frühling bis Herbst ein Erlebnis. Vor allem zur Almrosenblüte ist der Zirbenweg ausgesprochen beliebt und viel begangen. Aber ich muss sagen, dass die Natur am Zirbenweg jetzt im Spätsommer auch ihre ganz besonderen Reize zum Vorschein bringt. Die klare, zum Teil schon kühle Bergluft, hat das Inntal und das gegenüberliegende Karwendelmassiv in einem intensiven Licht erstrahlen lassen.

Auffahrt mit der Patscherkofelbahn

Vorweg muss erwähnt werden, dass wir die Wanderung mit dem Zirbenweg-Rundwanderticket gemacht haben. Dieses beinhaltet die beiden Bergbahnen Patscherkofel und Glungezer, sowie den Bus entweder von Tulfes nach Igls oder vice versa. Wir haben unsere Wanderung im Westen begonnen, sprich wir sind mit der Patscherkofelbahn hoch gefahren.

Oben angekommen, wurden wir sofort vom Geläut der Kuhglocken in Empfang genommen. Unterhalb der Patscherkofel-Bergstation befindet sich von der Universität Innsbruck der Alpengarten Patscherkofel und ist in jedem Fall ein Besuch wert! Der beschilderte Rundwanderweg im höchstgelegensten Botanischen Garten Österreichs, erzählt uns mehr über das sensible ökologische Gleichgewicht in den Alpen.

Erstes Drittel – bis zum Almgasthaus Boscheben

Die Landschaft auf dem Zirbenweg ist wirklich sehr unterschiedlich: Mal sind es weitläufige Heideböden, dann wieder Abschnitte durch dichten Wald oder Geröllfelder, welche (leicht) zu überqueren sind. Im ersten Drittel ist es vor allem die Heide mit ihren violet leuchtenden Erika-Pflanzen, die uns zur ersten kurzen Rast einlädt. Auf einer Aussichtsbank genießen die Kinder ihre Jause. Die Landschaft hat irgendwie sehr viel Ähnlichkeit mit der Natur im Norden Europas. Außerdem finden wir hier (und immer wieder im Laufe der Wanderung) unzählige Heidelbeeren. Wir halten kurz inne, und pflücken die wunderbaren Früchte.

Von Boscheben aus eröffnet sich uns ein Blick in Richtung Süden, nämlich ins einsame Viggartal und bis zu den ersten Südtiroler Gipfeln.

Zweites Drittel – bis zur ältesten Zirbe Tirols

Nicht umsonst ist der Zirbenweg am Glungezer einer von zehn Kraftorten in der Region Hall-Wattens, denn die Vielfältigkeit dieses Wanderweges ist einzigartig. Nach Boscheben geht es kurz durch einen Wald. Hier ist etwas Vorsicht geboten, da es rechts immer wieder steil abfällt. Danach kehrt das Nordpanorama wieder in unser Blickfeld zurück. Große Steine zum Drüberklettern und diverse Höhlen, bieten den Kindern immer wieder spannende Abwechslung.

Der Panoramaweg führt durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Einige Zirben sind zum Teil über 250 Jahre alt, die älteste Zirbe im „Ampasser Kessel“ sogar mehr als 750 Jahre. Ein aus Holz gestaltetes Fernrohr gibt uns Aufschluss über den Standort dieses Methusalem-Baumes.

Letztes Drittel – bis zur Tulfeinalm

Die Kinder werden schon langsam müde. 7 km sind für die kleinen Beine doch ganz schön anstrengend. Wie die Steinböcke klettern sie auf den großen Felsen herum, die zum Teil am und neben dem Weg liegen. Das ist natürlich doppelt anstrengend! Von der ältesten Zirbe Tirols bis zur Tulfeinalm sind es jetzt noch 3,5 km. Schon von weitem kann man die Alm erkennen. Und heute sogar hören, denn die Schlitterer Sänger versorgen die Gäste mit musikalischen Genüssen. Vorher passieren wir noch zwei Trinkbrunnen, die sich unterhalb der Tulfeinkapelle befinden.

Auf der Alm selbst, darf eine Einkehr natürlich nicht fehlen: Das Essen schmeckt herrlich. Wir – allen voran die Kinder – haben uns das redlich verdient.

Hinab ins Tal – die Nostalgiefahrt

Gestärkt wandern wir hoch zum Sessellift der Glungezerbahn. Dieses Nostalgiestück ist wirklich ein Erlebnis. Unser Rucksack wird mittels Haken auf den ersten Sessel gehängt. Die Kinder sitzen auf unserem Schoß und haben großen Spaß an der aussergewöhnlichen Liftfahrt.

Danach heißt es umsteigen, um mit der neuen Glungezer 10er-Gondelbahn ins Tal nach Tulfes zu gelangen.

Mit dem Bus (Zirbenweg-Rundwanderticket) geht es vom Parkplatz der Talstation Glungezer zurück zum Parkplatz nach Igls. Müde, aber glücklich endet unser Familienwandertag am Glungezer Zirbenweg.

Kraftort Schwarzbrunn im Voldertal – Kraftort 01/10

Kraftorte der Region Hall-Wattens

Kraftorte sind besondere Orte: Spirituelle Stätten, Kulturdenkmäler und besondere Naturschauplätze in Berg und Tal. An diesen Orten lässt es sich innehalten, verweilen und neue Energie tanken. Sie inspirieren und erzählen Geschichten, von Vergangenem und Neuem, Vergänglichem und Ewig währendem.

Beim Wandern durch die Region Hall-Wattens trifft man an zehn verschiedensten Plätzen auf die Kennzeichnung “Kraftort Region Hall-Wattens”. Auf unserem Blog stellen wir euch diese zehn besonderen Plätze am Berg und im Tal vor. Den Anfang macht ein Naturschauplatz mit historischer Bedeutung: Schwarzbrunn im Voldertal.

Kraftort Schwarzbrunn im Voldertal

Schwarzbrunn im hintersten Voldertal ist unter den zehn Kraftorten der Region Hall-Wattens vermutlich der unbekannteste, aber einer der schönsten und einsamsten unter allen. Allein schon die Anreise ist spektakulär, denn das Voldertal bietet neben einer atemberaubenden Aussicht hinab ins Inntal auch zahlreiche wunderschöne Bauernhöfe, Almen und das Volderwildbad. Das Gebäude des Wildbads führt uns zurück in die Geschichte, als es dort noch einen Kurort gab.

Zur Geschichte von Schwarzbrunn

Im Jahre 1753 unternahmen drei Mitglieder der Innsbrucker Gelehrtenakademie einen Forschungsritt nach Schwarzbrunn. Neben der Untersuchung des “Gesund- oder Schwarzbrunnenwasser im Volderbad” war das eigentliche Ziel der Forschung die Untersuchung des erstmals im Voldertal bekannt gewordenen “Veilchensteins” sowie der “Brunnenkresse”. Die Kresse bei Schwarzbrunn sei vom ersten Frühjahr an bis in den rauhen Winter zu finden. Sie wurde gesammelt, geschnitten in Wasser gelegt und danach eine zeitlang gesotten, um sodann ihre Wirkung zu entfalten. Kein Wunder, dass dieser alten Heilpflanze viele positive Eigenschaften zugeschrieben werden wie Aphrodisiakum, Entschlackung von Leber, Lunge und Magen. Der Wasserstrahl des Schwarzbrunnens fließt nicht unmittelbar aus dem Boden, sondern aus schwarzer Kohlenmeilererde. Diese Besonderheit könnte Grund für die Namensgebeung “Schwarzbrunn” sein.

Hippolyt Guarinoni und das Volderwildbad

“Im Voldertal quillt ein Wasser, das schwefelsaure Erde enthält und gegen Rheuma, chronische Ausschläge, Leiden der Unterleibsorgane und Neurosen nicht selten hilfreich ist, wozu die angenehmen Umgebungen, die reine Luft, die Güte der Einrichtungen das ihrige beitragen.” (Auszug aus dem “Boten für Tirol und Vorarlberg” im Jahr 1830 zur Bewerbung des Volderwildbads)

Der Badbesuch wurde für alle möglichen und unmöglichen Leiden, an denen “alle Doktoren verzweifelt sind”, empfohlen. Der berühmte Haller Stiftsarzt Arzt Dr. Hippolytus Guarinoni hatte die Quelle untersucht und hatte darin Eisen, Salpeter, Vitriol, Schwefel und Alaun gefunden. Nicht nur ein wahrer Jungbrunnen, sondern auch Kriegswunden, wie aus dem Leib gezogene Flintenkugeln, konnte das Wasser heilen. Obwohl das Volderwildbad als typisches “Bauernbadl” zu bezeichnen ist, verbrachten auch Adel und angesehene Persönlichkeiten aus dem Großbürgertum dort ihren Kuraufenthalt. Heute befindet sich das Volderwildbad in Privatbesitz und wird für Veranstaltungen insbesondere für Hochzeiten genutzt. Ein durchaus magsicher und kraftvoller Ort, um den Bund des Lebens einzugehen.

Spannende Sagen und Geschichten

Es ranken sich unzählige Geschichten und Sagen rund um das Voldertal. Die Sage vom “Glungezer Riesen und Schwarzer Brunn” lässt erahnen, woher der Kraftort seinen Namen hat. Einst wohnte dort ein König mit vier wunderschönen Töchtern. Als ein Riese um die Hand einer seiner Töchter anhielt und kläglich abgewiesen wurde, übte der Riese Rache. Haushohe Felsblöcke welzte er vom Glungezer hinab auf den Palast, welcher schlußendlich in den Tiefen des Wildsees mit all seinen Bewohnern versank. Nachfolgende Steine füllten den See bis zur Gänze und was davon noch übrig blieb, nennt man heute den “Schwarzen Brunn”. Den Riese vom Glungezer überkamen nicht lange nach seiner grauenhaften Tat schreckliche Schuldgefühle, diesen ausgeliefert stürtzte er sich in die Tiefen des Sees, um sein brenndes Herz abzukühlen.

Das geheimnisvolle Volderwildtal

Das Voldertal stand in der Vergangenheit in enger Verbindung mit der Haller Saline und deren Waldämtern. Um 1543 wurden die Wälder des hinteren Voldertals von Vorberg bis Steinkasern von der Haller Saline für den eigenen Bedarf und für den der Münzstätte und der Glashütte in Hall in riesigen Kahlschlägen entholzt. Neben der Holztrift war seit Mitte des 16. Jahrhunderts im Voldertal schon früh die Holzkohlenerzeugung im Köhlereibetrieb ein wichtiger Erwerbszweig der dortigen Bauern. Bis ins 19. Jahrhundert benötigten die Metall verarbeitenden Betriebe und die Salinen zur Feuerung Holzkohle in großen Mengen. Neben der Holztrift und den Kohlebetrieben kam noch ein weiterer Wirtschaftszweig im Voldertal hinzu, nämlich die Mühlen. Der Bereich des Volderwildbad bis hinunter zur Au war das alte “Mühlviertel”. Dort standen bis in die ersten Jahrzehnte unseres Jahrhunderts fünf Bauernmühlen: Badmühle, Traxlmühle, Lumper- oder Heißlmühle, Guggenbichler- oder Hauswurzmühle und Auermühle.

Intensive Almwirtschaft einst und heute

Dass im Voldertal so viele Almen anzutreffen sind, hat vor allem einen wichtigen geschichtlichen Aspekt: die Hochweideflächen und deren Bauten sind seit jeher ein bedeutender Teil unseres Kulturlandschaft und sind in mühevoller Arbeit von den Bergbauern errichtet worden. Obwohl noch heute viele Almen und Wirtschaftsgebäude im Voldertal anzutreffen sind, sind trotzdem einige dem Verfall preisgegeben. Westlich des Voldertalbaches, gab es allein im Gebiet rund um die Stalsinsalm und Steinkasernalm früher insgesamt 31 Bauten aus der Weidewirtschaft und dem Bergbau. Oberhalb der Stalsinsalm auf knapp 2.000 m Höhe erkennt man heute noch sehr gut den verfallenen Oberleger der Alm, denn die Trockenmauern beim Eingangsbereich sind noch gut erhalten.

Alle Kraftorte der Region findet ihr unter: www.kraft-ort.at

Woche der Artenvielfalt – Raus in die Natur!

Während der Woche der Artenvielfalt vom 14. bis zum 22. Mai 2018 finden zahlreiche Aktionen im größten Naturpark Österreichs statt.
Der Tag der Artenvielfalt ist ein wichtiger Tag zum Nachdenken, Aufrütteln und Mitmachen: Schließlich geht Naturschutz uns alle etwas an – und die unglaubliche Vielfalt von Tiere und Pflanzen zu erhalten, sollte uns am Herzen liegen.
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Woche der Artenvielfalt
Das Team des Naturpark Karwendel hat ein tolles, abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt – die Woche der Artenvielfalt.NPK_WALD_Sperlingskauz_W.Kühn_NPK_preview

Angefangen vom traditionellen Saisonauftakt am Haller Stadtplatz über interessante Vorträge bis zu kostenlosen geführten Naturexkursionen rund ums Karwendel.

Freitag, 18. Mai 2018: Den Naturpark auf dem Teller

Ein kulinarischer und naturkundlicher Gaumenschmaus bildet den Auftakt zur Woche der Artenvielfalt

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Am 18. Mai  ab 19 Uhr wartet im Gourmet-Hotel Karwendel in Pertisau eine kulinarische Reise durch die verschiedenen Höhenstufen des Naturparks auf Euch, vom Fluss unten im Tal bis in die Felsregion, aufgelockert durch naturkundliche „Zwischengänge“ serviert durch Hermann Sonntag, GF und Biologe des Naturparks. Ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus!Das Menü gibt es hier.
Eine Reservierung unter 05243 5284 ist erforderlich.

Samstag, 19. Mai 2018: Saisonauftakt im Naturpark Karwendel

Der Naturpark startet wieder in die Saison – traditionell mit der Veranstaltung „Der Naturpark zu Gast in Hall“.

Am 19. Mai 2018 ist der Naturpark Karwendel von 9 bis 13 Uhr mit einem kunterbunten Angebot für die ganze Familie im Bachlechnerpark in Hall vertreten. Ebenso abwechslungsreich sind die zahlreichen Partner, die auch dieses Jahr wieder mit dabei sind: die anderen vier Tiroler Naturparks, das Tiroler Steinöl, der Schindelmacher Astner, die Bergwacht und das Waldmobil der Bundesforste uvm. Um das leibliche Wohl sorgen sich die Engalm-Bauern mit ihrem ausgezeichneten Käse vom Großen Ahornboden, BIO vom BERG und die Pfeishütte mit regionalen Köstlichkeiten sowie unser Partner AlpPine Spirits mit ihrem Latschenlikör – der ersten Naturparkspezialität aus der Region! Neu dabei ist Swaroski Optik mit ihrem brandneuen Erlebnis-Truck.

Tipp: Die Veranstaltung soll möglichst ressourcenschonend durchgeführt werden. Ach du  kannst einen wesentlichen Beitrag zu diesem nachhaltigen Event leisten. Beispielsweise durch Anreise per Bus/Bahn oder mit dem Fahrrad. Alle Informationen dazu findest du unter www.karwendel.org/anreise.

Donnerstag, 17. Mai 2018:  Vortrag “Bäume”

Vortrag mit Dr. Erwin Thoma um 19:30 Uhr im Naturparkhaus Hinterriß

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Wussten Sie, dass die Inhaltsstoffe des Holzes von jedem persönlich als Schutz gegen Zivilisationskrankheiten eingesetzt werden können und ausgerechnet die Baukunst der Ameisen das Modell für Passivhäuser ohne Dämmstoff und Haustechnik liefert? Erleben Sie Dr. Erwin Thoma bei diesem besonderen Vortrag und erfahren Sie Spannendes aus der Welt der Bäume und des Massivholz-Bauens.

Anmeldung erforderlich; Eintritt 10 €

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Freitag, 25. Mai 2018: Schmuckkästchen Karwendel

Vortrag mit Hermann Sonntag und Franz Straubinger um 19:30 Uhr im Romediwirt Thaur

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Vom Jagdgebiet Kaiser Maximilians zum größten Naturpark Österreichs – eine bildhafte Zeitreise, präsentiert von Hermann Sonntag und Franz Straubinger.

Blick ins Naturschutzgebiet Karwendel

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Ab Sonntag, 20. Mai 2018: Geführte Wanderungen

Ab dem 20. Mai finden täglich geführte Wanderungen für interessierte Einheimische und Gäste statt, die kostenlos angeboten werden. Ziel ist es, die Naturschätze vor der Haustür rund ums Karwendel auf den Wanderungen erlebbar zu machen. Die Angebotspalette reicht dabei von Nature Watch entlang der Karwendelschlucht über eine Alpenkräuterwanderung auf die Grasbergalm bis hin zur Steinadlerbeobachtung am Achensee.

Alle Termine der geführten Wanderungen findet ihr hier.

Zum Tag der Artenvielfalt:

Der Tag erinnert an den 22. Mai 1992, an dem in Nairobi Einigkeit über den Text des UN-Übereinkommens über Biologische Vielfalt erzielt wurde. Dieses Übereinkommen wurde im Rahmen des „Erdgipfels“ im Juni 1992 in Rio de Janeiro zur Unterzeichnung vorgelegt. Heute ist es mit über 190 Vertragsstaaten eines der erfolgreichsten Übereinkommen der Vereinten Nationen. Der Internationale Tag der Artenvielfalt steht am Ende der Woche der Artenvielfalt, in der es über 250 Veranstaltungen zum Naturerleben in Österreich gibt.

Blütenwanderung am Tiroler Jakobsweg

Der Jakobsweg gehört wohl zu den bekanntesten Pilgerwegen der Welt und führt nach Santiago de Compostella in Spanien. Der Tiroler Jakobsweg beginnt in Waidring und endet in St. Christoph am Arlberg. Ich wandere mit euch heute auf dem Teil des Jakobsweges, der durch unsere Region Hall-Wattens führt. Ich nenne diese Wanderung deshalb “Blütenwanderung”, weil man gerade jetzt im Frühling unglaublich viele Blumen- und Pflanzenblüten entdecken kann.

Wir beginnen beim Kloster St. Martin in Gnadenwald und spazieren bis zum Eingang ins Halltal. Links und rechts am Wegesrand gibt es allerhand an Blühendem zu sehen.

1             Kloster St. Martin in Gnadenwald

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Blütenwanderung – Löwenzahn

Wiesen-Löwenzahn

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“Hänsel und Gretel”

Lungenkraut oder Hänsl und Gretl

Diese spezielle Pflanze enthält sehr viel Kieselsäure. Mit derartigen Pflanzen behandelte man früher Lungenkrankheiten.

Blütenwanderung

Lichtnelke

Lichtnelke

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Vergissmeinnicht

Wald-Vergissmeinnicht

Diese zarte Pflanze hat die kleinsten Pollenkörner unserer heimischen Flora.

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Waldveilchen

Wald-Veilchen

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Felsenbirne

Felsenbirne

Die Felsenbirne wächst gerne in lichten Kiefernwäldern, auch auf Fels –und Steinböden. Ihre Früchte sind essbar und dienten früher als Rosinenersatz.

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Zypressen-Wolfsmilch

Zypressen- Wolfsmilch

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Buchsblättrige Kreuzblume

Buchsblättrige Kreuzblume

Die kleinen Blüten sind auffallend hübsch mit ihren gelb-weiß bis rosa gefärbten Fahnen. Ohne Blüten sind sie leicht mit der Preiselbeere zu verwechseln.

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Aussamender Huflattich

Aussamender Huflattich

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Bach-Nelkwurz

Bach-Nelkwurz

Die Wurzel der Bach-Nelkwurz wurde früher als Nelkenersatz verwendet.

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Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume

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Wolliger Schneeball

Wolliger Schneeball

Der Wollige Schneeball (ein drollige Name, findet ihr nicht auch?) trägt im Herbst schöne rote Früchte.

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Gänseblümchen

Gänseblümchen

Ihr habt es vielleicht selbst auch schon einmal beobachtet: Die Körbchen der allseits bekannten Gänseblümchen schließen sich nachts und bei kühlem Wetter.

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Jakobsweg in Gnadenwald

Der schöne breite Weg, der hauptsächlich durch den Wald führt ist auch sehr geeignet für Familienspaziergänge, weil er kinderwagentauglich ist. Ein lohnendes Ziel zu jeder Jahreszeit – auch wenn die Blütezeit der Pflanzen vorüber ist.

Blumen sind das Lächeln der Erde! Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will!

Der Winter in der Region Hall-Wattens in Bildern

Dieser Winter ist einfach der Wahnsinn. Fantastisch, mit viel Schnee- und wunderschön. Aber seht selbst:

Tiefschnee am Glungezer

Schneeschuhwandern

Tolle #Rodelparty am #Glungezer yääh 😍

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Rodelspaß auf schnellen Kufen

Stimmt!

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Skitourentipp: Der Geier in der Wattener Lizum

 

Herbstliche Hüttentour zur Bettelwurfhütte – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wie festgeklebt trohnt sie da. Als Wächterin des Halltals. Vom Bürofenster aus sehe ich sie jeden Tag, nun wurde es Zeit sie einmal zu besuchen: Die Bettelwurfhütte!

sdr

Herbstlich im Halltal

Start der Wanderung war dieses Mal bei den Herrenhäusern im Halltal. Hier geht`s zur Tourenbeschreibung

sdr

Die Herrenhäuser im Halltal

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Goldene Wand

Da ich die Karwendelrunde mit dem Bike am Vortag noch in den Beinen hatte, haben wir uns zuerst bis hierhin fahren lassen mit dem Halltal-Shuttle. Der Zustieg zum Issanger war traumhaft, einen schöneren Herbsttag kann man sich kaum vorstellen.

Stempeljoch

Stempeljoch

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, dazu die Herbstfärbung der Lärchen im Kontrast zu den grauen, schroffen Wänden um uns herum.

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Goldener Herbst

Nach fünf Minuten standen wir schon in T-Shirt und kurzer Hose vor der kommenden siebenstündigen Wanderung.

Anschließend an den Issanger folgte die Hitzeschlacht… rauf ging es über groben Schotter und zwischen Latschen zum Lafatscher Joch.

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Lafatscherjoch und Speckkarspitze

Die wohl heißeste Stunde des ganzen Sommers. 😀 Kein Lüftchen, kaum Schatten, nicht nur der Hund verschwand sofort in den Schneemulden oben am Joch. 🙂 Zum Glück gab es viele Foto-Steh-Ausreden bis hierherauf.

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Lafatscherjoch

Das Lafatscherjoch belohnte uns mit einem kühlen Lüftchen und einem Traumausblick.

Lafatscherjoch

Lafatscherjoch

Danach sollte es noch 1 1/2 Stunden auf einem “Panoramaweg” zur Bettelwurfhütte gehen.

Bettelwurfhütte Panoramaweg

Bettelwurfhütte Panoramaweg

Dieser Weg glänzt wirklich durch sein Panorama! Allerdings sollte man die Augen auf alle Fälle auf den Weg richten und lieber ab und an stehen bleiben – zum Staunen!

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Aussicht genießen!

Der Bettelwurfgipfel im Aug`

Den Bettelwurfgipfel und den Wegverlauf im Aug`

Anschließend ging es im leichten Auf und Ab, die Bettelwurfhütte im Blick, das Inntal und unzählige Berggipfel im Ausblick, dahin. Mal über Geröll, Fels, kleine Wiesenabschnitte…

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… begleitet von einigen Gämsen.

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Danach war es  bald geschafft und die Bettelwurfhütte inzwischen schon ziemlich nah. Dreißig Minuten sollte es aber noch dauern.

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Die Bettelwurfhütte zum Greifen nah

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Die letzte knifflige Hangquerung

Dann: Ausrasten – Panorama genießen – TRINKEN!

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Bettelwurfhütte

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Mittagsschlaf!

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Genießen!

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Schließlich muss aber auch das schönste Platz irgendwann wieder verlassen werden – auch wenn dieser einer der Tage war, an dem es besonders schwer fiel. So machten wir uns wieder auf den Rückweg… glücklich, sonnengebadet und mit vielen tollen Herbsteindrücken!

Bettelwurfhütte

Bettelwurfhütte

Achtung: Leider ist der direkte Anstieg über den “Normalweg” Nummer 222 immer noch wegen Steinschlaggefahr offiziell gesperrt! Für An- und Abstieg bietet sich daher nur der Weg über das Lafatscher Joch an, oder der Aufstieg über den Klettersteig!

 

Wunderschöner Bergherbst in Bildern

Der Bergherbst ist da! Wir genießen ihn in vollen Zügen und möchten euch in Bildern davon erzählen, wie wunderschön er bei uns in den Tiroler Bergen ist.

Von Beeren, aus denen sich köstliche Marmelade, Säfte und Gelees zubereiten lassen.

#autumn is here… #hallwattens #austriantime #lovetirol #nature

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Vom Indian Summer jenseits des Atlantiks.

Von atemberaubenden Sonnenaufgängen.

Und dem Aufstieg davor.

Von Erntedankfesten und dem Bauernherbst.

Another day, another festival in #tyrol #austria This time to say #thankyou for the #harvest

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Und Kühen, die wehmütig von der Alm Abschied nehmen.

Where is the cow? #lovetirol #hallwattens #wattenerlizum #cow #hiking #austria

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Und, wie sieht euer Herbst in den Bergen aus? Taggt eure Fotos auf Instagram mit #hallwattens, dann nehmen wir sie gerne in unsere Herbst-Galerie mit auf…

Der Glungezer-Höhenweg: Wanderung auf der ruhigen Seite des Hausberges

Entschleunigt, bevor wir überhaupt einen Schritt gegangen sind. Der Pulsschlag schon ruhig und regelmäßig obwohl wir nicht den Zirbenweg entlang gehen…

Es war ein Traumtag, letzten Sonntag, Mitte August, am Glungezer- Höhenweg.

Vereinfacht gesagt findet man diesen traumhaften Weg mit seinen atemberaubenden Ausblick auf der anderen Seite des Berges parallel zum Zirbenweg verlaufend. Ein bisschen mehr Kondition und Kräfte verlangt er uns schon ab, als eben dieser, aber es lohnt sich!

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Der nostalgische Glungezer-Einzelsessellift

Hinauf geht es mit der Glungezerbahn von Tulfes aus, der gemütliche Teil dieser Höhenweg – Runde. Nach dem Ausstieg bei der Bergstation verlassen wir die Gruppen an Wanderern, die sich heute auf unserem Hausberg tummeln und zweigen gleich links in einen kleinen Weg ab. Dieser führt uns über den Rücken des Schartenkogels in eine immer bizarrer werdende Landschaft hinauf zum Schartenkogel.

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Ausblick vom Schartenkogel

Anfangs zwischen einzelnen Zirbenbäumen, Latschen und Heidekraut wandernd, finden wir uns weiter oben zwischen riesigen Gesteinsblöcken wieder, bis wir nach gut 45 Minuten den Schartenkogel erreichen.

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Ausblick auf die Nordkette

Von hier sehen wir schon, welcher Anstieg uns nun noch hinauf zum Glungezer erwartet. Der Weg ist allerdings sehr kurzweilig und so bringt man auch diese Dreiviertelstunde recht zügig hinter sich.

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Schartenkogel

Angekommen auf dem Glungezer finden wir an diesem Tag ein traumhaftes Panorama vor. In alle Richtungen des Inntals können wir weit blicken und selbst Richtung Süden und in das Viggartal schweift der Blick heute ungetrübt.

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Blick Richtung Unterland

Nach einer kurzen Rast auf der Glungezerhütte folgt ein kurzer Abstieg auf die Seite des Viggartals. Hier treffen wir nun auf den leider viel zu wenig beachteten Glungezer – Höhenweg, der parallel zum Zirbenweg, nur eben auf der anderen Bergseite verläuft. Ganz anders als der Zirbenweg ist man hier nahezu alleine auch an diesem Tag und kann die Murmeltiere zwischen den Felsblöcken suchen.

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Viggarspitze

Nach gut 1 ½ Stunden ohne große Höhenunterschiede kommen wir an der Abzweigung zur Viggarspitze an. Nach weiteren zehn Minuten stehen wir auch schon oben und genießen den Blick herunter in das Inntal. Hier oben ist nun wirklich Zeit für eine ausgiebige Rast.

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Gipfelkreuz Viggarspitze

Der Abstieg von der Viggarspitze fällt uns heute schwer. Zu schön ist die Aussicht und die Ruhe und nach dem Abstieg stoßen wir schon bald auf den Zirbenweg. Hinaus geht es nach Boscheben und weiter zur Patscherkofelbahn. Noch einmal lassen wir uns entschleunigen und gondeln zufrieden ins Tal hinab…

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Blick Richtung Patscherkofel

Steinkasern mit dem E-Bike

Unsere begeisterten E-Bike Freunde haben uns am letzten Sonntag zu einer E-Bike Tour nach Steinkasern im Voldertal eingeladen. Da wir selbst keine E-Bikes besitzen haben wir uns zwei Räder ausgeliehen. (Bike Box Hall in Tirol)

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Das E-Bike Team bei einer kleinen Fotopause am Klausboden im Voldertal. Rechts im Bild rauscht der Volderwildbach ins Tal.

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“… ohne E-Bike wäre mir die Tour vielleicht zu anstrengend geworden. Gott sei Dank habe ich Strom!” So kann ich die wunderbare Almrosenblüte besser bewundern.

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Angekommen im malerischen “Almdörfl” – alle Anstrengung wert!

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Die traditionellen “Stoanhütten” im Voldertal.

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Es gibt auch kühle Getränke! Speziell an einem Heißen Tag genießt man bei einer atemberaubenden Aussicht Kaltes aus dem Brunnen.

Tipp: der Brunnen eignet sich auch perfekt als Kneippbecken.

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Von hier aus geht es weiter zum Naviser Jöchl. Im Sommer werden auf dem höher gelegenen Plateau die Kühe gemolken (Melkplatz).

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Auch zu Fuß kann man das Almdorf über einen Steig von der Voldertalhütte aus gut erreichen. Markierung über Schwarzbrunn. Eine besonders schöne grüne Ebene.

Voldertalhütte

Das Wiener Schnitzel hat nach der Anstrengung besonders gut geschmeckt.

Wer denkt “Eine E-Bike Tour sei nicht anstrengend” hat sich geirrt. 😉

Wander- und Radkarten erhalten Sie in allen Informationsbüros der Tourismusregion Hall-Wattens.