Florale Feinheiten neu interpretiert

Florale Feinheiten

„Florale Feinheiten aus der Natur“: Ein Name mit einem klaren Statement. Bei der Wahl ihres Firmennamens wollte Melanie die Werte „Freiraum” und „Natur” kombinieren. Nicht nur der Name, sondern auch ihr Atelier stehen für Freiraum im Arbeiten mit der Natur. Für die Floristin eine komplexe, aber schöne Herausforderung. Auf die Frage, was ihren Beruf ausmacht und warum sie sich gerade für diesen entschieden hat, bekam ich folgende Antwort: „Ich liebe es kreativ zu sein, mich immer wieder von neuen Trends inspirieren zu lassen und doch meiner Linie sehr treu zu bleiben.“

Ihr Beruf ist ihre Leidenschaft

Schon bei den ersten Worten strahlt die Melanie über das ganze Gesicht und man spürt, dass sie ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Melanie ist seit rund 20 Jahren Floristin. Zu den Fertigkeiten für dieses Berufsbild zählen ihrer Meinung nach: Gerne mit der Natur zu arbeiten, ein besonderes Augenmerk auf Trends zu legen und Designs zu haben. Zudem sollte man noch gute handwerkliche Fähigkeiten mitbringen. Als Tipp für alle angehenden Florist*innen hat sie folgenden: „Nach der Lehre unbedingt als Florist*in im Ausland arbeiten, um viel Neues zu lernen, nicht stehen zu bleiben und sich immer zu weiterbilden.“ Melanie absolvierte ihre Lehre in Innsbruck und danach zog es sie, sowohl zum Arbeiten als auch zum Unterrichten, in die Schweiz.

Das Zusammenspiel mit Mutter Natur

Das Arbeiten mit der Natur ist eine Besonderheit. Jedes Material ist einzigartig und braucht eine individuelle Verarbeitung, damit es – in Kombination mit den modernen Elementen – seine Natürlichkeit und Einfachheit nicht verliert. Materialien aus der Natur spielen bei Melanie ihren floralen Feinheiten eine große Rolle. Bei Wanderungen oder Spaziergängen wird sie von der Natur inspiriert und baut diese in ihre Arbeiten ein. Ein behutsamer Umgang mit der Natur ist ihr ein großes Anliegen. Es wird nicht alles mitgenommen, sondern nur „was die Natur freiwillig abgibt“ nimmt die Floristin mit. Das Zusammenspiel mit den Materialien aus der Natur in Kombination mit Holz, Ton oder Glas weiß Melanie gekonnt zu verbinden.

Das Arbeiten mit Blumen oder Sträuchern bereitet nicht nur ihrem Auge schöne Momente. Natürlich habe ich sie auch nach dem schönsten Erlebnis in ihrer bisherigen Laufbahn gefragt: „Meine schönsten Augenblicke sind immer dann, wenn ich meinen Kunden mit meinen floraren Feinheiten eine Freude bereiten kann. Ein ganz besonderer Moment ist natürlich, wenn ich einer Braut ihren Brautstrauß überreichen darf.“

Ein normaler Arbeitstag im Atelier

“Meine Tage sind immer sehr gut durchorganisiert. Als Mutter von zwei Kindern (Lukas 11 Jahre und Amelie 9 Jahre) muss ich mir meine Arbeitszeit sehr gut einteilen. Jeder Tag ist anders: Einmal fülle ich 100 verschiedene Gläser mit Blumen für eine Hochzeit. An einem anderen Tag bereite ich mein Atelier für eine Ausstellung vor. Und am nächsten Tag bin ich unterwegs, um ein Hotel zu dekorieren.” Eines wird gleich klar: Jeder Tag ist anders und das stört die florale Künstlerin keineswegs. Monotone Arbeitstage gibt es schließlich auch bei Mutter Natur nicht! 🙂

Florale Momente

Hochzeiten, Taufen und weitere Festlichkeiten werden von Melanie floral ausgestattet. Eine Auflistung, wie viele Anlässe es in den letzten Jahren waren, hat sie nicht. Die jährliche Kapazität beläuft sich auf rund 15 Hochzeiten. Melanie fügt in einem Beisatz hinzu: „Mehr geht leider nicht. Die restliche Zeit bereite ich meine Ausstellungen sowie sonstige Dekorationen vor. Für meine vielen Bräute, die keinen Termin mehr bekommen, tut mir das immer sehr leid!”

STECKBRIEF: Melanie Erhart

Mein persönlicher Kraftplatz ist: Gnadenwald. Hier kann ich abschalten, Energie tanken und ebendort ist auch meine Inspirationsquelle. Wir leben umgeben von Natur, den Bergen und in einem wunderschönen Ort.

Ich freue mich sehr über: Besuche in meinem Atelier, das auch zugleich meine Werkstatt sowie Verkaufsraum ist. Zweimal im Jahr gibt es dort einen großen Verkauf. Meine “Floralen Feinheiten aus der Natur” kann man aber auch am Haller Ostermarkt oder beim Adventmarkt in Gnadenwald bewundern. Hier bin ich jeweils mit einem Stand vertreten.

Meine nächsten Ausstellungen finden statt: Jeweils im Mai und Juni.

Ich freue mich über jeden, der vorbei schaut!

Mehr Informationen zu “florale Feinheiten aus der Natur” und Melanie gibt es unter www.melanie-erhart.at/.

rundumTHAUR: Neue Ausstellung im Romediwirt

Im Romediwirt in Thaur kann man nicht nur ausgezeichnet essen und trinken – seit kurzem ergänzt eine interessante neue Ausstellung die Vorzüge des Ausflugsgasthofes: “rundumTHAUR”.

Im Obergeschoss des neu erbauten Gebäudes wandert man in abwechslungsreich gestalteten Räumlichkeiten durch 6000(!) Jahre Siedlungsgeschichte in Thaur, zur Thaurer Burg und dem Dorfpatron von Thaur, dem Heiligen Romedius. Außerdem erfährt man mehr über die geheimnisvollen Eulen, die das Gebiet “rundumTHAUR” besiedeln.

6000 Jahre Menschen in Thaur

Schon in der Jungsteinzeit war Thaur ein beliebter Siedlungsraum. Besonders interessant, aber auch berührend ist zu sehen, dass die Menschen schon in frühen Zeiten Freude an Dingen wie Schmuck, Zierbeschlägen oder schön verzierten Ofenkacheln hatten.

Auch weniger friedliche Gegenstände sind ausgestellt, wie zum Beispiel das Panzerhemd eines Ritters aus dem Mittelalter.

500 Jahre altes Panzerhemd

Besonders interessant sind auch die Mauerreste einer vermutlich ottonischen Burganlage am Kiechlberg, die über 1000 Jahre alt ist. Es dürfte sich hier überhaupt um die erste Burganlage im gesamten Tiroler Raum handeln.

Einer, der auf  Bären reitet

Der Heilige Romedius ist der Sage nach auf einem Bären nach Trient geritten.

Der Heilige Romedius ist in Thaur allgegenwärtig. Nicht nur als Dorfpatron, der der Legende nach auf einem wilden Bären zum Bischof von Trient gereist ist, sondern auch als Namensgeber für die zahlreichen “Romeds” des Dorfes. Der für viele speziell klingende Vorname wird in dieser Häufigkeit nur in diesem Ort gegeben – aber dafür seit Generationen! In der Ausstellung wird kurzweilig erklärt, was es mit dem Heiligen Romedius auf sich hat und vor allem, wieso er trotz intensiver Recherchen stets ein Mysterium bleiben wird.

Bereits im 17. Jahrhundert wurde ausführlich über den Dorfheiligen berichtet.

Es “uhut” im Karwendel

Der Naturpark Karwendel hat die Gestaltung des Schwerpunktes “Eulen” übernommen, von denen es rund um den Gasthof und im gesamten Gebiet des Naturparks sehr viele gibt. Dabei gibt es auch erfreuliche Nachrichten: Wusstet ihr, dass sich der Bestand von der größten heimischen Eule, dem Uhu, wieder erholt hat? Er gilt zurzeit nicht mehr als gefährdet. Dies ist umfangreichen Schutzbemühungen zu verdanken.

Der grimmige Blick täuscht: Die Population des Uhus in Österreich hat sich zum Glück wieder erholt.

Interaktiver Outdoor-Rundgang

Die Entdeckungsreise kann im Freien fortgesetzt werden: Hier geht man mithilfe einer kostenlosen “rundumTHAUR” – Smartphone-App auf eine vertiefende Entdeckungsreise zu den Themen, die im Schauraum präsentiert werden. Kindern erklärt der lustige “Knappe Kunibert”, was auf der Burg damals alles passiert ist.

Info zur Ausstellung “rundumTHAUR” im Obergeschoss des Romediwirts

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Barrierefreier Eingang auf der Hinterseite des Hauses

Eintritt kostenlos

 

Wir, die Saline: Zeitzeugen erzählen

Seit dem 11. September gibt es im neu renovierten Stadtmuseum in der Burg Hasegg in Hall eine interessante Ausstellung zum Thema Saline Hall – viele ehemalige Bergleute, aber auch deren Frauen und Kinder kommen zu Wort.Ausstellung Saline

In der Saline Hall wurde über 700 Jahre lang das “weiße Gold”, das früher noch einen viel höheren Stellenwert und auch Preis hatte, abgebaut. Hier könnt ihr alles zum Salzabbau lesen.DSC06873

Als ältester Industriebtrieb Tirols wurde die Saline dann zwar 1967 geschlossen, aber die Geschichten der letzten ZeitzeugeInnen dokumentiert. In der Ausstellung kann man die Porträts der ZeitzeugInnen ansehen, ihre Geschichten lesen und auch über ein Audiosystem anhören. So erzählen die Bergleute von der anstrengenden Arbeit im Berg, aber auch von simplen Freuden wie einem guten Essen und einem frisch überzogenen Bett daheim.DSC06864

Neben spannenden Einblicken in den Alltag der Bergleute gibt es in der Ausstellung auch einen Blick in die Entwicklung des Salzbergbaus in Hall und dessen Einflüsse auf den örtlichen Tourismus. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Hall den ersten “Verschönerungsverein”, also Vorläufer der heutigen Tourismusverbände, in Tirol gegründet hat?DSC06867

Ausstellung „Wir, die Saline. ZeitzeugInnen erzählen von der Haller Salzproduktion”

Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Jänner 2016 besichtigt werden, der Eintritt ist frei!

Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, So von 14 bis 17 Uhr

Tipp: Wer Lust hat, sich selbst wie ein Bergmann unter Tage zu fühlen, für den ist das Bergbaumuseum Hall in Tirol genau das Richtige. Alle Infos hier.

 

Bundeslehrlingswettbewerb der Gärtner und Floristen in den Swarovski Kristallwelten

Bundeslehrlingswettbewerb in WattensEinen besonders “blumigen” Tipp präsentieren wir euch heute: In diesem Jahr findet nämlich der Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen nach 9 Jahren wieder in Tirol statt. Er wird vom 26. bis 29. Juni 2014 in den Swarovski Kristallwelten in Wattens abgehalten.

An den Tagen Freitag, 27. Juni, Samstag, 28. Juni und Sonntag, 29. Juni werden insgesamt 27 Lehrlinge – die drei Bestplatzierten des Landeslehrlingswettbewerbes eines jeden Bundeslandes – ihre Werke rund um das Thema „Florale Reflexionen“ während der laufenden Ausstellung gestalten.

Die Werkstücke können im Rahmen der Ausstellung in den Swarovski Kristallwelten vom Publikum besichtigt werden. Zusätzlich wird es am Sonntag das jährlich stattfindende Familienfest im Park der Swarovski Kristallwelten geben, das viele heimische Familien anlockt.

Mehr Veranstaltungen in der Region hier

Querverweiler im Kristall-Riesen

Heinz Weiler in den Swarovski Kristallwelten: „Fliegen Sie mit Ihren Gedanken“

Bis 3. November 2013 ist das CAFÉ-terra in den Swarovski Kristallwelten Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Der Tiroler Maler Heinz Weiler präsentiert mit seiner Werkschau „Querverweiler“ ein farbenprächtiges Potpourri hintersinniger Formenlandschaften. Sie laden dazu ein, für einen Moment inne zu halten und die in den Bildern versteckten Symboliken zu entschlüsseln. Die Ausstellung ist frei zugänglich im CAFÉ-terra in den Swarovski Kristallwelten zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung der Werkschau „Querverweiler“ ins CAFÉ-terra: Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, unter ihnen Monika und Carina Schiestl-Swarovski, Daniela Rochelt, IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider und Designer Markus Spatzier.   Für Stefan Isser, Geschäftsführer der d. swarovski tourism services gmbh, ist die Ausstellung eine Ergänzung zum bestehenden kulturellen Angebot in den Swarovski Kristallwelten: „Heinz Weiler passt ausgesprochen gut zu den Swarovski Kristallwelten, weil man sich in seinen Bildern verlieren kann. So wie auch wir mit unseren facettenreichen Angeboten in den Swarovski Kristallwelten in der Region Hall-Wattens Raum für Selbstinterpretation geben, schafft Heinz Weiler dies mit seinen Bildern. Er baut die Welt um ihn herum auf sehr eigensinnige und tiefgründige Art und Weise wieder zusammen und schafft damit einen Gegenpol zu unserer oft so normierten, digitalisierten Welt.”   Heinz Weiler wiederum bedankte sich bei Swarovski für die „große Zuneigung und Offenheit“ gegenüber seinen Werken und zeigte sich von der Location begeistert: „Hier im Zentrum des Riesen, wo sich die Sinnlichkeit entwickelt, können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen, getreu dem Motto ‚Fliegen Sie mit Ihren Gedanken!‘“   Ein Versteckspiel hinter Farben und Formen   Seine Kunst ist komplex, aber nicht kompliziert. Der Tiroler Maler Heinz Weiler ist kein Freund von einfacher Gegenständlichkeit. Ein Bild mag zwar „Wildnis mit Fuchs“ heißen – das bedeutet bei Weiler jedoch noch lange nicht, dass es auch einen Fuchs darstellt. So trägt seine neue Ausstellung „Querverweiler“, die ab 21. Februar 2013 im CAFÉ-terra in den Swarovski Kristallwelten zu sehen ist, ihren Titel zu Recht: Die Bilder von Heinz Weiler fordern den Betrachter zum Verweilen auf, damit er den Inhalt begreift, der sich hinter einem rhythmischen Mosaik aus Farben, Formen und verschiedenen Pinseltechniken verbirgt. Auch das Bild „Querverweiler“, das der Ausstellung ihren Namen gab, ist solch ein typisches Werk: ein munteres Versteckspiel verschiedenster Dinge, ein Auge, eine Blume und vieles mehr. In Weilers Malerei muss jeder Betrachter selbst auf Entdeckungsreise gehen, für einen Moment innehalten und sich so „sein eigenes Bild“ machen.   Spur eines Grenzgängers   Das ist das künstlerische Prinzip von Heinz Weiler: Er wirft einen ironischen Blick auf die Welt und setzt sie auf seine eigene Weise neu zusammen. Diesen Blick zu verstehen verlangt Kunstinteressierten eine gewisse Denk- und Interpretationsleistung ab. Aus Weilers Bildern spricht eine augenzwinkernde Grundfröhlichkeit. „So wie jeder die Welt um uns herum anders sieht, wird auch jeder meine Bilder anders sehen“, sagt Weiler. „Für den einen sind Spinnen erschreckend, für den anderen sind sie Glücksboten. Der eine sieht in meinen Bildern bunte Farben, der andere sieht in ihnen bunte Welten.“ Der Künstler, der in Hall in Tirol lebt und arbeitet, ist übrigens ein bekannter Gast in den Swarovski Kristallwelten: Bereits 2008 war er hier mit der Ausstellung „Indivisuelle Vielfalt“ vertreten. Nun ist er zurück mit einem neuen Œuvre wider den Ernst der Welt. Insgesamt 16 Werke zeichnen die farbintensive Spur eines humoristischen Grenzgängers.   HEINZ WEILER   Heinz Weiler wurde am 9. April 1951 in Innsbruck geboren. Er diplomierte 1972 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Schon unmittelbar nach seinem Studienabschluss stellte Heinz Weiler in Innsbruck aus, knüpfte Kontakte nach Italien und präsentierte seine Werke im österreichischen Kulturinstitut in Rom sowie in der Galerie „Il Mercante“ in Mailand. 1989 lud man Weiler ein, als künstlerischer Vertreter des Landes Tirol den Kunstkalender von Landis+Gyr zu gestalten. Es folgten Ausstellungen in Wien, Innsbruck und Hall, darunter der vielbeachtete Zyklus „Neues auf 70×100 cm“ von 1995, die Werkschau anlässlich des Europäischen Forums Alpbach 2004, aus der das „Alpbach-Album“ entstand, und natürlich „Indivisuelle Vielfalt“ 2008 und „Querverweiler“ 2013 in den Swarovski Kristallwelten.

Heinz Weiler: „Querverweiler“  Zu sehen im CAFÉ-terra, Swarovski Kristallwelten, Wattens  Ausstellungsdauer: 21. Februar 2013 bis 3. November 2013 Öffnungszeiten: Täglich 9 bis 18:30 Uhr  Der Eintritt ist frei.

 

Bilder vom Salzberg

Offizielle Ausstellungseröffnung am Freitag, den 11.01.2013 um 20:00 Uhr im Gemeindemuseum Absam

Frau Marianne Mair aus Absam ( 1926 – 2011 ) hat ein umfangreiches
Bildarchiv mit über 5.000 Farbdias hinterlassen. In ihren Diakästen sind
neben Naturaufnahmen, Blumenmotiven und Landschaftsaufnahmen auch zahlreiche
Aufnahmen aus dem Halltal rund um den Salzbergbau zu finden. Bereits Anfang
der 1960er Jahre hat sie das Leben und die Arbeit im Absamer Halltal – über
Tag und unter Tag – ausführlich dokumentiert, wobei sie nicht Bilder » geknipst «,
sondern viele ihrer Motive bewusst gewählt und fotografiert hat. In den letzten
Jahren vor der Schließung des Salzbergbaus und der Saline 1967 sind so fast 700
Dias entstanden: Ein Laugwerk von innen mit technischen Details, der legendäre
Unimog, die Schmiede im Halltal, Ausflüge der Salzberger mit Ehefrauen, die Verwüstungen im Herrenhaus Anfang der 1970er Jahre, die Thermokompression in
der Saline Hall, Lawinen- und Murenabgänge, Faschingsfeiern, Umzüge … Aus
diesem Fundus hat das Gemeindemuseum Absam ca. 200 Bilder ausgewählt, die
ab 11. Jänner im Dachboden auf zwei Leinwänden gezeigt werden. Mit den Kommentaren,
Erinnerungen, Anmerkungen und Auskünften der Besucherinnen und
Besucher zu diesen Fotos soll nach der Ausstellung ein kleiner Fotoband entstehen.

Eintritt frei

ÖffnungsZeiten
Freitag ……..18 bis 21 Uhr
Samstag ……14 bis 18 Uhr
Sonntag ……14 bis 18 Uhr

Tag des Denkmals in der Region Hall-Wattens

Denkmal hat seine Geschichte. Diese unsichtbare Komponente bietet den
Besuchern am heurigen Tag des Denkmals am 30. September 2012 an 15 Standorten
in ganz Tirol besondere Einblicke in unser kulturelles Erbe.

Unter diesem Gesichtspunkt werden sowohl öffentlich zugängliche als auch
normalerweise der Öffentlichkeit verschlossene Objekte präsentiert. Im Mittelpunkt stehen eine landesfürstliche Stadtburg und Münzstätte mit ihrer wechselvollen Geschichte bis zur heutigen Klosternutzung, bäuerliche Objekte als Angelpunkt der Dorfgeschichte und des Dorfbildes, Entdeckungen in Altstadthäusern und Restaurierungen als Teil der jeweiligen Objektgeschichte, interessante Aspekte zur Bahngeschichte Westösterreichs, archäologische Einblicke bis hin zu Orts- bzw. Stadtrundgängen, die unter vielfältigen Blickwinkeln von der Vergangenheit in die Gegenwart führen. Doch nicht nur Objekte können ihre Geschichten erzählen, an einigen Orten wissen auch Bewohner ihre eigenen Geschichten im und mit dem Denkmal zu berichten.

Bei freiem Eintritt erwartet die BesucherInnen an mehreren Orten ein generationsübergreifendes Angebot mit tollen Aktivitäten und abwechslungsreichem Rahmenprogramm.

Wie jedes Jahr bietet auch heuer Hall in Tirol sensationelle Einblicke in Objekte mit
reicher Geschichte: Das Kloster der Töchter des Herzen Jesu im Haller Damenstift
öffnet zum 100-Jahr-Jubiläum ausnahmsweise die Klostertüre für Besucher, die Haller Stadtarchäologie erklärt in der Arbesgasse die Erkenntnisse für Haus- und Stadtgeschichte aus Latrinenfunden und Baubefund. Den ehemaligen Festsaal im Dachboden des Nordosttraktes des ehemaligen Jesuitengymnasiums, heute Volksschule am Stiftsplatz, mit seinen Freskenresten kennt wohl kaum ein Haller.

Das von der Renaissance geprägte Schloss Aschach in Volders, ansonsten im Gegensatz zu Friedberg kaum beachtet, öffnet ausnahmsweise nach umfassender Gesamtrestaurierung seine Pforten für Besucher.

Weitere Informationen unter http://www.tagdesdenkmals.at/tirol/ oder http://www.hall-wattens.at

Ausstellung “Asche zu Asche” in der Münze Hall

Für Kunstinteressierte: Vom 6. – 27. Mai 2012 findet in der Burg Hasegg im Mai die Ausstellung „Asche zu Asche“ der Tiroler Künstlerin Heidi Holleis statt.
 

Heidi Holleis

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Ausstellungseröffnung:  Am Samstag, 5. Mai 2012 ab 19 Uhr in der Burg Hasegg

Eröffnung: Vizebürgermeisterin Dr. Eva Posch
Einführende Worte: Dr. Elisabeth Larcher

Lesung mit Brigitte Jaufenthaler im Rahmen der Eröffnung

Ausstellungsdauer:

6.–27.Mai 2012, Dienstag-Sonntag von 10-17 Uhr (spätester Einlass 16 Uhr)

Zur Ausstellung:

Manchmal entsteht Kunst völlig unerwartet.
Aus Gedanken die seit langer Zeit den Geist beschäftigten oder solchen,
die tief im Unterbewusstsein verborgen waren. Und plötzlich und ganz
unvorhergesehen bahnen sie sich einen Weg, sie kommen an die Oberfläche,
durchbrechen diese. So wie die in dieser Ausstellung gezeigten Bilder
von Heidi Holleis aus Holzasche in Eitempera auf Baumwolle, 2011-2012.
Sie lassen dem Betrachter viel Freiraum für eigene Empfindungen.
 
Die Künstlerin selbst verbindet verbranntes Holz vor allem mit Metamorphose,
neuem Leben und dem Prozess der Reinigung. Holleis‘ Bilder und Installationen
strahlen tiefe Ruhe aus. Insofern symbolisieren sie auch eine der großen Sehnsüchte
der heutigen Gesellschaft, in der sich die Menschen Beständigkeit, Klarheit
und Kontemplation erhoffen.

Weitere Infos:

www.hall-wattens.at

Fahrräder im Wandel der Zeiten

 

wheels of change - Fahrräder aus der Sammlung Embacher

„Wheels of change“ – eine sehenswerte Fahrrad-Sonderausstellung zu besichtigen noch bis 15. Januar 2012 im Museum Absam. Exotische wie abenteuerliche Zweiräder aus der weltberühmten Sammlung Embacher finden sich unter den Exponaten: Beispielsweise das Rétro-Direct, mit dem der Radler im Steilen rückwärts tretend vorankommt oder nun passend im Winter für die eisige Jahreszeit das Capo Elite – eine gelungene Mischung aus Schlittschuh und Fahrrad.
„Die spielerischen, experimentellen und kreativen Elemente eines Fahrrades sind (…) ebenso wichtig wie jene Rolle, die es in der Geschichte gespielt hat,“ so der Wiener Architekt und Designer Michael Embacher, welcher die außergewöhnliche Fahrräder für die Ausstellung in Absam zur Verfügung stellte. Das Kugellager, die Rollenkette, Drahtspeichen, Luftreifen, Stahlrohre und Differenzialgetriebe und vieles mehr, zahlreiche technische Erfindungen haben einen Ursprung – das Fahrrad.
Vielleicht bestand aber seine größte Wirkung darin, dass es um 1900 die bis dahin rigiden Schranken zwischen Klassen und Geschlechtern aufbrach – dem Fahrrad haftet etwas Demokratisches an: damals wie heute stillt das Fahrrad die Sehnsucht nach Unabhängigkeit und Mobilität. Diese Sehnsucht kann im Museum Absam derzeit nachempfunden werden.
Zum Museum Absam: www.museumabsam.at
Weitere Museen in der Region Hall-Wattens: www.hall-wattens.at/de/highlights-museen.html