Ich packe meinen Tourenrucksack

Eine gute Vorbereitung ist das Um und Auf

Man kann noch so gut ausgerüstet und motiviert sein, fehlt es an der entsprechenden Vorbereitung der nächsten Skitour, nützt einem das beste Equipement nichts. Unser erstes Fazit lautet somit: Eine Skitour ist nur so gut, wie die vorherige Tourenplanung. Ob und wie ihr sie schlussendlich plant, ist natürlich jedem selbst überlassen. Auch in Bezug auf die Auswahl der Ausrüstung und wie man den Tourenrucksack packt. Im folgenden Beitrag möchten wir euch unsere Checklisten und Tipps für eine gute Tourenplanung mit auf den Weg geben.

Unsere Checkliste für die Planung der Tour an sich

  • plant die Tour gemäß Wetterbericht, Lawinenwarndienst und eurem Können
  • informiert euch auf der Plattform alpine auskunft, vielleicht ist jemand die ausgesuchte Tour in den letzten Tagen schon gegangen! HINWEIS: Auf diese Plattform kann jeder seine Tour reinstellen, also immer Vorort eine eigene Abschätzung der Lage treffen – auch ein Anruf im ortsansässigen Alpenverein kann bei der Planung nützlich sein
  • plant genügend Zeit für die Tour und Pausen ein – es kann immer etwas unvorhergesehenes Eintreten und wenn es nur die falsche Spurwahl ist
  • Handy aufladen nicht vergessen und auch die Batterien des Lawinenverschüttungsgerätes (LVS) überprüfen
  • unbedingt am Tag selbst erneut die Wetterlage sowie den Lawinenwarndienst checken
  • Tourenrucksack am Vorabend packen (am besten auch die Jause schon vorbereiten)

Die Ausrüstung per se

Jedem ist es schon einmal passiert, dass er die Skitourenfelle zuhause vergessen hat – ärgerlich! Zu einer Skitour gehört eben auch entsprechendes Equipement: Ski, Skitourenschuhe. Teleskop Skistöcke sowie Felle. Am besten noch zu Hause vor Abfahrt die Felle auf die Ski kleben – wobei sich hier die Geister scheiden!

Die Frage der richtigen Kleidung, muss im Enddefekt jeder selbst für sich herausfinden. Häufig ist man bei der ersten Skitour viel zu warm gekleidet, den man kommt ordentlich ins Schwitzen! Der Zweibellook ist sicherlich der beste – oft ist es am Start noch recht „zapfig“, denn kaum kommt der erste Anstieg muss schon die erste Jacke häufig weichen. Wie viele und welche Socken, Unterhemden, atmungsaktive Longsleeve, Weste etc. man benötigt, ist ganz unterschiedlich und hängt von jedem selbst ab.

EIN ERPROBTER TIPP VON UNS: für den Aufstieg ein atmungsaktives Longsleeve und Weste. Für den Windschutz gibt es beim Starten oder bei Wind noch eine Hardshelljacke. Das LVS darf nicht fehlen – das kommt unter die Weste und so nah an den Körper wie möglich. Um Blasen vorzubeugen, schwören manche auf 2 Paar Socken, andere auf Blasenpflaster, wieder andere haben einfach nur Glück 🙂 …

Der Tourenrucksack

Die Packliste für den Rucksack fällt schon etwas länger aus:

  • Lawinenschaufel, Lawinensonde und Lawinenverschüttetengerät – das LVS unter der Weste sprich eng am Körper tragen
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Brille, Sonnencreme und besonders im Frühling eventuell an eine Schildkappe denken
  • Mütze, Handschuhe (dünn – Aufstieg/dick – Abfahrt), Halstuch und Helm nicht vergessen – es gibt fürs Skitourengehen schon eigens entwickelte leichtere Helme
  • Wechselkleidung nicht vergessen: Shirt / Unterhemd, warme Daunenjacke und Windshell für den Auf- und Abstieg
  • Tee und Jause am besten schon am Vortag vorbereiten: ausreichend Trinken und vor allem an kalten Tagen ist ein Tee sehr empfehlenswert; am Gipfel oder Ziel angekommen, hat eine gute Jause übrigens noch nie so gut geschmeckt! Schokolade oder ein Energieriegel sollte auch niemals fehlen! TIPP: ein wenig Kleingeld einstecken, schon bei möglichen Parkkosten
  • Kleines Erste-Hilfe-Set mit Wärmedecke (!)
  • Karten, Kompass und eventuell GPS-Gerät dürfen auch nicht fehlen, besonders wenn man neue Touren geht und sich im Gelände nicht gut zurechtfindet: Verlasst euch nicht auf eine Handyapp – zu schnell kann der Akku hier leer werden!
  • Handy mit vollem Akku mitnehmen – aber beachtet, dass man dieses am Besten direkt am Körper trägt, damit die Batterie länger hält

WICHTIG: Das LVS auf keinem Fall im Rucksack lassen, sondern wie erwähnt eng am Körper tragen vor dem Start das Gerät unbedingt einschalten oder je nach Modell auf “Senden” schalten und einen Partner bzw. Gruppencheck machen.

Tourentipp für die ersten Versuche im freien Gelände

Der Largoz von der Krepperhütte bietet sich auf Grund seiner Tourenlänge und der Hangneigung gut für die erste Tour im freien Gelände. Die Orientierung ist recht leicht und skitechnisch weißt diese Tour auch keine besonderen Schwierigkeiten auf! Mehr zur Tour findet ihr unter https://www.hall-wattens.at/de/tours/skitour-auf-den-largoz-zwischen-traumhaften-haengen-waldabfahrten.html

HINWEIS: Es reicht nicht aus, die Ausrüstung einfach nur dabei zu haben, man muss auch wissen wie sie bei einem Notfall „Lawine“ anzuwenden ist. Hierzu gibt es immer wieder auch Kurse vom Alpenverein Sektion Hall in Tirol!

Ein paar Impressionen von der Tour

Spätsommerlicher Zirbenweg am Glungezer

Zugegeben ist der Zirbenweg am Glungezer von Frühling bis Herbst ein Erlebnis. Vor allem zur Almrosenblüte ist der Zirbenweg ausgesprochen beliebt und viel begangen. Aber ich muss sagen, dass die Natur am Zirbenweg jetzt im Spätsommer auch ihre ganz besonderen Reize zum Vorschein bringt. Die klare, zum Teil schon kühle Bergluft, hat das Inntal und das gegenüberliegende Karwendelmassiv in einem intensiven Licht erstrahlen lassen.

Auffahrt mit der Patscherkofelbahn

Vorweg muss erwähnt werden, dass wir die Wanderung mit dem Zirbenweg-Rundwanderticket gemacht haben. Dieses beinhaltet die beiden Bergbahnen Patscherkofel und Glungezer, sowie den Bus entweder von Tulfes nach Igls oder vice versa. Wir haben unsere Wanderung im Westen begonnen, sprich wir sind mit der Patscherkofelbahn hoch gefahren.

Oben angekommen, wurden wir sofort vom Geläut der Kuhglocken in Empfang genommen. Unterhalb der Patscherkofel-Bergstation befindet sich von der Universität Innsbruck der Alpengarten Patscherkofel und ist in jedem Fall ein Besuch wert! Der beschilderte Rundwanderweg im höchstgelegensten Botanischen Garten Österreichs, erzählt uns mehr über das sensible ökologische Gleichgewicht in den Alpen.

Erstes Drittel – bis zum Almgasthaus Boscheben

Die Landschaft auf dem Zirbenweg ist wirklich sehr unterschiedlich: Mal sind es weitläufige Heideböden, dann wieder Abschnitte durch dichten Wald oder Geröllfelder, welche (leicht) zu überqueren sind. Im ersten Drittel ist es vor allem die Heide mit ihren violet leuchtenden Erika-Pflanzen, die uns zur ersten kurzen Rast einlädt. Auf einer Aussichtsbank genießen die Kinder ihre Jause. Die Landschaft hat irgendwie sehr viel Ähnlichkeit mit der Natur im Norden Europas. Außerdem finden wir hier (und immer wieder im Laufe der Wanderung) unzählige Heidelbeeren. Wir halten kurz inne, und pflücken die wunderbaren Früchte.

Von Boscheben aus eröffnet sich uns ein Blick in Richtung Süden, nämlich ins einsame Viggartal und bis zu den ersten Südtiroler Gipfeln.

Zweites Drittel – bis zur ältesten Zirbe Tirols

Nicht umsonst ist der Zirbenweg am Glungezer einer von zehn Kraftorten in der Region Hall-Wattens, denn die Vielfältigkeit dieses Wanderweges ist einzigartig. Nach Boscheben geht es kurz durch einen Wald. Hier ist etwas Vorsicht geboten, da es rechts immer wieder steil abfällt. Danach kehrt das Nordpanorama wieder in unser Blickfeld zurück. Große Steine zum Drüberklettern und diverse Höhlen, bieten den Kindern immer wieder spannende Abwechslung.

Der Panoramaweg führt durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Einige Zirben sind zum Teil über 250 Jahre alt, die älteste Zirbe im „Ampasser Kessel“ sogar mehr als 750 Jahre. Ein aus Holz gestaltetes Fernrohr gibt uns Aufschluss über den Standort dieses Methusalem-Baumes.

Letztes Drittel – bis zur Tulfeinalm

Die Kinder werden schon langsam müde. 7 km sind für die kleinen Beine doch ganz schön anstrengend. Wie die Steinböcke klettern sie auf den großen Felsen herum, die zum Teil am und neben dem Weg liegen. Das ist natürlich doppelt anstrengend! Von der ältesten Zirbe Tirols bis zur Tulfeinalm sind es jetzt noch 3,5 km. Schon von weitem kann man die Alm erkennen. Und heute sogar hören, denn die Schlitterer Sänger versorgen die Gäste mit musikalischen Genüssen. Vorher passieren wir noch zwei Trinkbrunnen, die sich unterhalb der Tulfeinkapelle befinden.

Auf der Alm selbst, darf eine Einkehr natürlich nicht fehlen: Das Essen schmeckt herrlich. Wir – allen voran die Kinder – haben uns das redlich verdient.

Hinab ins Tal – die Nostalgiefahrt

Gestärkt wandern wir hoch zum Sessellift der Glungezerbahn. Dieses Nostalgiestück ist wirklich ein Erlebnis. Unser Rucksack wird mittels Haken auf den ersten Sessel gehängt. Die Kinder sitzen auf unserem Schoß und haben großen Spaß an der aussergewöhnlichen Liftfahrt.

Danach heißt es umsteigen, um mit der neuen Glungezer 10er-Gondelbahn ins Tal nach Tulfes zu gelangen.

Mit dem Bus (Zirbenweg-Rundwanderticket) geht es vom Parkplatz der Talstation Glungezer zurück zum Parkplatz nach Igls. Müde, aber glücklich endet unser Familienwandertag am Glungezer Zirbenweg.

1. Zirbentage am Glungezer

Die ersten Zirbentage am Glungezer

Um die Zirbe gebührend zu feiern, finden von 20. – 23. Juni erstmals die Zirbentage am Glungezer statt. Euch erwarten von naturkundlichen Führungen über Workshops und Vorträgen im Wald, Vorstellungen von Zirbenholz-Schnitzern und Musik, abwechslungsreiche Thementage:

  • Donnerstag, 20. Juni 2019: “Genuss und Gesundheit” rund um die Zirbe
  • Freitag, 21. Juni 2019: Wenn Zirbenholz zu leben erwacht: Schnitzern über die Schulter g’schaut
  • Samstag, 22. Juni 2019: Aufg’spielt am Glungezer – Volksmusik und gute Laune auf den Hütten und Almen am Glungezer
  • Sonntag, 23. Juni 2019: Unterwegs im Zirbenwald: Naturkundliche Themenführungen

Das Detailprogramm findet ihr direkt auf unserer Homepage unter “Zirbentage am Glungezer”!

© Sebastian Schels/Tirol Werbung

Die Zirbe im Sommer: der Zirbenweg und der Kugelwald am Glungezer

Das Erlebnis rund um die Zirbe könnt ihr nicht nur an diesen Tagen, sondern auch während des Sommers erleben: am Zirbenweg oder im Kugelwald am Glungezer.

Spaziert man den Zirbenweg am Glungezer entlang, steigt einem immer wieder ein ganz besonderer, aber dennoch vertrauter Geruch in die Nase – es ist der Duft der Zirbe! Sieht man sich genauer um, bemerkt man, dass man von hunderten, wenn nicht tausenden Zirben umgeben ist. Kein Wunder, am Glungezer befindet sich der größte Zirbenwald Mitteleuropas. Der Zirbenweg bietet einen Wandergenuss auf 2.000 Meter Seehöhe. Während der gesamten Wanderung blickt man hinunter auf den Talboden des Inntales und geniesst die atemberaubende Kulisse der gegenüberliegenden Karwendelkette.

© Daniel Zangerl

Die Zirbe reicht nicht nur gut, sondern aus ihr wurde am Glungezer eine ganze Bergerlebniswelt gebaut: der Kugelwald. Den spielerischen Umgang mit der Zirbe als Holzart können vor allem die Kleinsten dort erleben. Die weltweit einzigartige Kugelbahn sorgt für Bewegung, Spielfreude und kreatives Gestalten in freier Natur.

© hall-wattens

Die Zirbe und ihre Wirkung auf Mensch und Natur

Die Zirbe wird zu Recht liebevoll “Die Königin der Alpen” genannt: die wohltuenden Auswirkungen der Zirbe sind seit Jahrhunderten bekannt. Wertvolle Schätze können aus ihr gewonnen werden wie Öle, Liköre, Truhen, Betten oder Kissen. Nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tier- und Pflanzenwelt ist die Zirbe von großer Bedeutung. Vor allem für den Tannenhäher spielt sie eine tragende Rolle. Mehr dazu sei noch nicht verraten! Was es mit dieser Vogelart und der Zirbe auf sich hat, erfährt ihr bei einer der kostenlosen Führungen im Rahmen der Zirbentage.

© hall-wattens.at

 

Ein winterlicher Familientag am Glungezer

Mit der neuen Glungezerbahn wird das Leben einfacher…wir haben die neue 10-er Gondelbahn auf ihre Familientauglichkeit getestet.

Wir waren mit unseren dreijährigen Zwillingen am vergangenen Wochenende dort – und waren begeistert. Das Personal war ausgesprochen hilfsbereit und freundlich. Wir waren mit den Rodeln unterwegs, und haben uns auch einen Teil vom neuen Premium Glungezer Winterwaldweg angesehen.

Die neue 10er-Gondelbahn: Perfekt für Kind, Hund und Kegel

Zugegeben, wer nostalgisch ist, dem wird der alte Sessellift hinauf zur Mittelstation des Glungezers bestimmt fehlen. Doch seien wir mal ehrlich – gerade uns Familien mit Kindern hat man damit das Leben ungemein erleichtert. Egal ob Sommer oder Winter, man braucht nun für einen Tagesausflug zum Glungezer keine akribische Planung mehr. Denn egal ob Rodel, Klumper, Kinderwagen, Hund, Ski oder Snowboard: nun hat alles gemeinsam mit Mama und/oder Papa in einer Gondel Platz.

Obwohl die Fahrt nur sechseinhalb Minuten dauert, kann man – gerade als Elternteil – in der Kabinenbahn den tollen Rundumblick auf Tulfes, das Inntal und die imposante Bergwelt ganz entspannt genießen, ohne zu befürchten, dass eines der Sprösslinge auf dumme Gedanken kommt.

 

Ein Traum: Glungezer Premium Winterwaldweg

Nachdem die Fahrt bereits so toll und aufregend war, mussten wir zu allererst eine kleine (frühe) Mittagspause einlegen. Wir überquerten die Piste und haben beim Start des Winterwaldweges unsere mitgebrachte Jause verzehrt. An diesem traumhaften Tag, konnte man dort die Sonne ausgiebig genießen. Gut gestärkt konnten wir dann unsere Wanderung beginnen. Der Weg ist bestens präpariert und bietet teilweise unglaubliche Ausblicke auf die Tuxer Alpen.

Lustiger Rodelspaß

Danach ging es auf der Rodelbahn hinab ins Tal. Dazu muss man wieder auf die Nordseite wechseln und fährt zuerst ein Stückchen der Piste entlang, bis dann hinter dem Ausstieg des Schleppliftes die eigentliche Bahn beginnt. Die Abfahrt ist recht lange und macht sehr viel Spaß.

Da es sich um keine offizielle Rodelstrecke handelt, ist die Strecke nicht gesichert und es wird auch keine Haftung übernommen. Unten angekommen befindet man sich nicht direkt bei der Talstation der Bahn, sondern etwas weiter westlich davon. Jedoch kann man hier ganz wunderbar die sogenannte Klumperwiese überqueren, und ist in wenigen Minuten wieder am Parkplatz bzw. der Talstation angekommen. Auf der Wiese lässt es sich mit den Kindern in der Sonne wunderbar spielen und verweilen.

 

Wer nicht schon am Berg beim Gasthof Halsmarter eingekehrt ist, könnte dies zum Beispiel auch im Larchnhittl unterhalb der Glungezerbahn nachholen. Es werden dort neben regionalen Köstlichkeiten auch hausgemachte Kuchen serviert. Eine Sonnenterasse und ein Kinderspielplatz runden das Angebot noch zusätzlich ab.

Fazit: Für uns war es ein entspannter und traumhaft schöner Familientag am Glungezer – wir kommen sicher bald wieder!

Alle Infos und Preise für die Glungezerbahn findet ihr hier: www.glungezerbahn.at

Das Freizeitticket Tirol ist gültig!

Glungezer Winterwaldweg

Eine Winterlandschaft wie aus dem Märchen – die findet man am neuen Glungezer Winterwaldweg.

Kennt ihr den neuen Premium Winterwanderweg schon? Er startet nahe des Alpengasthofs Halsmarter und der Mittelstation der neuen Glungezerbahn. Das heißt, man kann bequem fast bis zum Start “hinaufgondeln” und spart sich dadurch anstregende Höhenmeter. Der Glungezer Winterwaldweg selbst dann ist fast eben – auf 1600 Metern Seehöhe.

 

Immer wieder bieten sich von hier beeindruckende Ausblicke ins Voldertal, das Inntal und den verschneiten Volderberg.

 

Vorbei an Fichten, Lärchen und Tannen gelangt man nach ca. eineinhalb Kilometern zum Wendepunkt. Von dort geht es auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Fazit: Ein herrlicher Ausflug in die Winternatur! Herrlich klare Luft und die angenehme Stille werden nur vom Knirschen des Schnees und dem Rauschen eines nahen Gebirgsbachs unterbrochen.

Tourdaten Premium Glungezer Winterwaldweg

Schwierigkeit: leicht
Länge: 3,2 km
Dauer: ca. 60 Minuten
Aufstieg: 69 hm
Abstieg: 69 hm
Anreise:

Mit dem Bus Nr. 4134 nach Tulfes

Ein Parkplatz ist an der Talstation der Glungezerbahn vorhanden.

Alle Infos zum Glungezer Winterwaldweg gibt es hier.

Winterliche Veranstaltungen am Glungezer

Am Glungezer weht ein frischer Wind! Neben der neuen, topmodernen 10er-Gondelbahn, die in nur sechseinhalb Minuten direkt ins Skigebiet fährt, gibt es auch neue Veranstaltungen am “Hausberg der Tiroler”.

NEU: Tiroler Abende am Glungezer

Nach der Auffahrt mit der Gondel erwarten die Besucher im Alpengasthaus Halsmarter traditionelle Tiroler Gerichte und Livedarbietungen mit den „Tulfeiner Schuhplattlern“ und der Inntaler Gruppe „Die Unbezahlbaren“.

Wann? 11. | 18. | 25. Feber 2019

Beginn: 20.00 Uhr

Sonder-Betriebszeiten 10er-Gondelbahn von 17.30 bis 23.00 Uhr (letzte Talfahrt)
Tarif Berg- und Talfahrt: € 14,50 /Erw., € 8,50/Kind*
Bei Gruppen sind Essensreservierungen erbeten – Gasthof Halsmarter, Tel. +43 5223 78361

*Jahres-, Saisonkarten sowie Freizeitticket und Snowcard sind an diesen Abenden nicht gültig.

Faschingsdienstag am Glungezer

Der Faschingsausklang wird am Glungezer so richtig gefeiert! Alle Maskierten erhalten an der Kassa einen Konsumationsgutschein für die teilnehmenden Hütten im Skigebiet, außerdem gibt es ein Kinderprogramm von 14 bis 17 Uhr beim Alpgengasthof Halsmarter.

Programm:

Kinderschminken, Schneerallye (Start 14:30 & 15:30), Schneespiele, mit dabei sind auch das Maskottchen „Wanda Panda“ von der Skischule Total, außerdem stehen zwei SkilehrerInnen für Anfänger und Fortgeschrittene zum Ski-Schnuppern zur Verfügung.

Kosten: Freiwillige Spenden, durchgeführt wird das Kinderprogramm vom Kindergarten Team Tulfes – Volderwald

Auf den Hütten gibt es Auftritte der Brauchtumgsgruppe “Tulfer Huttler”:

  • Ab 13 Uhr Musik auf der Tulfeinalm
  • Ab 16:30 Musik im Alpengasthof Halsmarter
  • Verlängerte Öffnungszeiten der 10er-Gondelbahn

Der Winter in der Region Hall-Wattens in Bildern

Dieser Winter ist einfach der Wahnsinn. Fantastisch, mit viel Schnee- und wunderschön. Aber seht selbst:

Tiefschnee am Glungezer

Schneeschuhwandern

Tolle #Rodelparty am #Glungezer yääh 😍

A post shared by Daniela Erlacher (@bub_appartements_glungezer) on

Rodelspaß auf schnellen Kufen

Stimmt!

DSC04268

Skitourentipp: Der Geier in der Wattener Lizum

 

Weil i will Schifoan …. am Glungezer

„… weil Schifoan isch des leiwaundste, was man sich nur vorstellen kann“… er hat ja so recht, der Ambros! Pulverschnee und Sonnenschein…. was braucht man mehr für einen perfekten Schitag. Der Glungezer – „mein Berg“ schon von Kindesbeinen an.

Auch wenn der Lift seine 50 Jahre auf dem Buckel hat – treu und zuverlässig bringt er mich hinauf bis auf 2.300 m und die Abfahrt ist nirgends so ein Genuss 🙂 Die perfekt präparierten Naturschneepisten am Glungezer sind legendär.

Beatrix Glungezer08

Beatrix Glungezer07

Beatrix Glungezer05

Dieser Ausblick vom Schartenkogel über das Voldertal und die zig Berggipfel der Tuxer Alpen begeistert mich immer wieder aufs Neue.

Beatrix Glungezer04

Die Piste zu Füssen des 2.677 m hohen Glungezer Gipfels – ein Blick hinauf und ich möchte am liebsten die Tourenschi anschnallen … von hier wären es „nur“ 300 Höhenmeter.

Beatrix Glungezer03

Keine Angst vor der „Kalten Kuchl“ – es gibt wohl keinen Schleppflift mit so einer Steigung! Ein kleiner Nervenkitzel ist schon immer dabei, aber das sind wohl nur die Kindheitserinnerungen 😉 die Piste da hinunter ist mein Geheimtipp!

Beatrix Glungezer06

Das steile Stück lässt aber man aber gleich hinter sich 🙂 und ich genieße die Wintersonne in vollen Zügen. Traumhaft!

Glungezer10

Zu guter Letzt noch ein Einkehrschwung auf der Hütt’n  – perfekt! Treffender kann Wolfgang Ambros es in seiner „Hymne“ nicht beschreiben:

Beatrix Glungezer09

„Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn’ scheint, dann hob’ i ollas Glück in mir vereint. I steh’ am Gipfel schau’ obe ins Tal. A jeder is glücklich, a jeder fühlt sich wohl.“ 🙂

(Wolfang Ambros/„Schifoan“)

 

Tulfer Hütte – Tiroler Hüttenzauber

Die Tulfer Hütte befindet sich im Naturschneeskigebiet “Glungezer” in Tulfes. Direkt an der Skipiste gelegen ist diese ein beliebter Terffpunkt für Alpinskifahrer, Tourengeher und Feinschmecker.

Der atemberaubende Ausblick ins Tal, die gemütliche Atmosphäre der Gaststuben und eine ausgezeichnete Küche sorgen in der Tulfer Hütte für Tiroler Hüttenzauber-Flair. Nach einem entschleunigten Skitag im Naturschnee-Skigebiet Glungezer findet man in der Tulfer Hütte den perfekten Platz, um den Skitag kulinarisch ausklingen zu lassen oder sich für weitere Abfahrten zu stärken.

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (2)

Seit 1980 wird die Tulfer Hütte bereits von Familie Schulz bewirtschaftet. Brigitte und Hansjörg Schulz führen die Hütte in der zweiten Generation und bieten in den Wintermonaten kulinarischen Hochgenuss auf einer Seehöhe von 1.335 Metern.

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (8)

Traditionelle Gerichte in gemütlicher Atmosphäre lassen Skifahrerherzen höher schlagen.

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (3)

Hansjörg Schulz ist der Küchenchef auf der Tulfer Hütte und sorgt mit seiner Mutter, welche ihn tatkräftig in der Küche unterstützt, für das leibliche Wohl der Gäste. Egal, ob Cordon Bleu der Tiroler Art (gefüllt mit Speck und Graukäse), Kasspatzln, Schnitzel oder eine Brettljause – Feinschmecker kommen in der Tulfer Hütte voll auf ihre Kosten!

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (1)

Zu den Spezialitäten der Tulfer Hütte zählen Wildgerichte. Der passionierte Jäger Hansjörg kocht leidenschaftlich gerne Rehgulasch und Hirschrücken. Wildgerichte, wie zum Beispiel der Hirschrücken im Bild, überzeugen nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich.

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (5)

Die Tulfer Hütte wird nur in den Wintermonaten bewirtschaftet.

Stets gut gelaunt und zuvorkommend bewirtet Brigitte (Gitti) die Gäste in der Tulfer Hütte. Als Mutter, Wirtin und Kellnerin ist Brigitte auch als Krankenschwester tätig. Hansjörg arbeitet neben seiner Tätigkeit als Koch als selbständiger Baggerfahrer.

Den Betrieb bewältigen Brigitte und Hansjörg mit der Unterstützung der Großeltern. Wie es sich für einen richtigen Familienbetrieb gehört, packen alle mit an. Sei es in der Küche oder beim Aufpassen auf die Enkelkinder Max und Felix.

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (7)

Gemütliche Stuben laden zum Verweilen. Mit Liebe zum Detail hat Brigitte die Hütte dekoriert.

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (6)

TIPP: Jeden Donnerstag ist Genusstag im Skigebiet Glungezer!

Tulfer Hütte im Skigebiet Glungezer in Tirol (10)

Für alle Feinschmecker die nicht auf Skiern unterwegs sind ist die Tulfer Hütte auch mit dem Auto erreichbar.

Eine Einkehr lohnt sich! Mahlzeit!

 

Der Glungezer-Höhenweg: Wanderung auf der ruhigen Seite des Hausberges

Entschleunigt, bevor wir überhaupt einen Schritt gegangen sind. Der Pulsschlag schon ruhig und regelmäßig obwohl wir nicht den Zirbenweg entlang gehen…

Es war ein Traumtag, letzten Sonntag, Mitte August, am Glungezer- Höhenweg.

Vereinfacht gesagt findet man diesen traumhaften Weg mit seinen atemberaubenden Ausblick auf der anderen Seite des Berges parallel zum Zirbenweg verlaufend. Ein bisschen mehr Kondition und Kräfte verlangt er uns schon ab, als eben dieser, aber es lohnt sich!

bty

Der nostalgische Glungezer-Einzelsessellift

Hinauf geht es mit der Glungezerbahn von Tulfes aus, der gemütliche Teil dieser Höhenweg – Runde. Nach dem Ausstieg bei der Bergstation verlassen wir die Gruppen an Wanderern, die sich heute auf unserem Hausberg tummeln und zweigen gleich links in einen kleinen Weg ab. Dieser führt uns über den Rücken des Schartenkogels in eine immer bizarrer werdende Landschaft hinauf zum Schartenkogel.

dav

Ausblick vom Schartenkogel

Anfangs zwischen einzelnen Zirbenbäumen, Latschen und Heidekraut wandernd, finden wir uns weiter oben zwischen riesigen Gesteinsblöcken wieder, bis wir nach gut 45 Minuten den Schartenkogel erreichen.

dav

Ausblick auf die Nordkette

Von hier sehen wir schon, welcher Anstieg uns nun noch hinauf zum Glungezer erwartet. Der Weg ist allerdings sehr kurzweilig und so bringt man auch diese Dreiviertelstunde recht zügig hinter sich.

dav

Schartenkogel

Angekommen auf dem Glungezer finden wir an diesem Tag ein traumhaftes Panorama vor. In alle Richtungen des Inntals können wir weit blicken und selbst Richtung Süden und in das Viggartal schweift der Blick heute ungetrübt.

dav

Blick Richtung Unterland

Nach einer kurzen Rast auf der Glungezerhütte folgt ein kurzer Abstieg auf die Seite des Viggartals. Hier treffen wir nun auf den leider viel zu wenig beachteten Glungezer – Höhenweg, der parallel zum Zirbenweg, nur eben auf der anderen Bergseite verläuft. Ganz anders als der Zirbenweg ist man hier nahezu alleine auch an diesem Tag und kann die Murmeltiere zwischen den Felsblöcken suchen.

dig

Viggarspitze

Nach gut 1 ½ Stunden ohne große Höhenunterschiede kommen wir an der Abzweigung zur Viggarspitze an. Nach weiteren zehn Minuten stehen wir auch schon oben und genießen den Blick herunter in das Inntal. Hier oben ist nun wirklich Zeit für eine ausgiebige Rast.

dav

Gipfelkreuz Viggarspitze

Der Abstieg von der Viggarspitze fällt uns heute schwer. Zu schön ist die Aussicht und die Ruhe und nach dem Abstieg stoßen wir schon bald auf den Zirbenweg. Hinaus geht es nach Boscheben und weiter zur Patscherkofelbahn. Noch einmal lassen wir uns entschleunigen und gondeln zufrieden ins Tal hinab…

sdr

Blick Richtung Patscherkofel