Eine lebendige Tiroler Tradition: das Krippeleschaug’n – Teil II

Unsere Reihe Krippeleschaug’n geht weiter: in den Dörfern Absam und Thaur besichtigten wir jeweils die Krippen in den beiden Pfarrkirchen, sowie zusätzlich in Absam die moderne Krippe am Dorfplatz und in Thaur die Krippe in der Romedikirche.

Das Krippendorf Thaur und seine bekannten Künstler

Bildhauer und Figurenschnitzer

Die berühmtesten Thaurer Krippenschnitzer waren Johann Giner d. Ä. und der gleichnamige Sohn Johann Giner d. J.. Der erfolgreichste Imitator von Giner-Figuren war Johann Laimgruber, genannt Mundi. Mundi war hauptberuflich Salzbergarbeiter und wendete seine gesamte Freizeit für die Schnitzerei von Krippenfiguren auf. Weiters haben sich noch Johann Plank und Romed Riedmüller als Schnitzer einen Namen gemacht. Einer der bekanntesten ortsansässigen Bildhauer der jüngeren Zeit war Meister Romed Speckbacher sen.. Sein gleichnamiger Sohn führte die Tradition der alten Krippenschnitzer und der Thaurer Krippenkunst fort.

Künstler von Krippenbergen und Hintergründen

Über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist der Thaurer Einsiedler Felix Zimmerling. U.a. hat er auch den Krippenberg der Absamer Kirchenkrippe gestaltet. Durch seine Reise nach Palästina im Jahre 1852 wurden die Tiroler Krippenberge und -hintergründe in orientalischem Stile beeinflusst und verändert. Als Maler von Krippenlandschaften (Hintergrund) sind folgende Thaurer Künstler besonders erwähnenswert: Andrä Leitl, Pranz Pernlochner III. sowie dessen Sohn.

Die Weihnachtskrippen in Thaur

Neben den wunderbaren Krippen in der Pfarrkirche sowie der Schlosskirche finden wir in Thaur die älteste Hauskrippe, die uns in Tirol erhalten blieb, nämlich beim Maxenbauern. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts!

Wegen des Prunkes der Kleider und der reichen Stickereien zählt die Barockkrippe in der Romedikirche zu den größten und wertvollsten Kirchenkrippen. Die geschichtlichen Hintergründe zur Romedikirche oder Schlosskirche, wie sie auch genannt wird, kann auf der Seite unserer Kraftorte nachgelesen werden. Die große Weihnachtskrippe füllt den gesamten Altarraum aus und wird aufgrund des großen Aufwandes nur im Zweijahresrhythmus aufgestellt. Insgesamt umfasst die Krippe ca. 150 Figuren (inklusive Tiere). Manche Figuren sind doppelt vorhanden, wie zB die Hl. Familie: einmal im Nazarenerstil und einmal im Barockstil. Die ältesten barocken Figuren der Krippe sind die Engel mit Wachsköpfen und Glasaugen von 1740, die aus diversen Damenstiften stammen. Alle weiteren bekleideten Figuren (ebenfalls mit Wachsköpfen und Glasaugen versehen) stammen von Johann Giner d.Ä., Franz Pernlochner I. und Johann Höpperger. Ende des 19. Jahrhunderts schuf Johann Farbmacher einen völlig neuen Krippenberg. 1880 malte der Künstler Franz Pernlochner den Hintergrund für die Barockkrippe.

Weihnachtsdarstellung nach einer Idee von Erich Steinlechner und Pfarrer Haider

In den anderen Jahren wird in der Romedikirche am rechten Seitenaltar eine Weihnachtsdarstellung auf einem gemalten Kulissenaufbau von Erich Steinlechner aus den Jahr 2010 gezeigt. Neben dem damaligen Pfarrer Paul Haider (+ 2014), war Steinlechner der Ideengeber für diese kleine Krippe, um jährlich das Weihnachtsgeschehen anschaulich darstellen zu können. Die 40 cm hohen Figuren wurden bei der Firma Heide (Heinrich Demetz) in Gröden (Südtirol) in Auftrag gegeben. Sie bestehen aus hölzernen Gliedmaßen, die auf einem Drahtgestell montiert sind und anschließend mit leimgetränkten Stoffen bekleidet und bemalt bzw. gefasst wurden. Dadurch wirken die Figuren sehr realistisch. Eine Besonderheit stellen auch die mit echter Schafwolle ausgestatteten Schafe dar. Johann Staud hat sich für uns Zeit genommen und erzählt uns in einem Video spannende Details zur kleinen Weihnachtskrippe:

Die Romediuskirche ist an Sonn- und Feiertagen vom 1. Adventsonntag bis zum Weißen Sonntag (Sonntag nach Ostern) von 13:00 bis 17:00 Uhr für eine Besichtigung der Krippen (Fastenkrippe) zugänglich.

Weihnachtskrippe in der Thaurer Pfarrkirche

Die figurale Ausstattung der Krippe der Pfarrkirche in Thaur stammt im Wesentlichen von Johann Giner d. Ä.. Johann Laimgruber ergänzte einige Figuren. Der heutige Krippenberg stammt aus der Hand von Johann Farbmacher und den Hintergrund dazu schuf Franz Pernlochner III. am Ende des 19. Jahrhunderts. Bei dessen Restaurierung konnte man eine weitere Landschaftsmalerei entdecken, welche auf Andrä Leitl zurück geht.

Das Krippendorf Absam

In Absam wollen wir euch heute zwei Krippen präsentieren:

Erstens die traditionelle Kirchenkrippe in der Absamer Basilika und zweitens die moderne Dorfkrippe beim Gemeindeamt.

Weihnachtskrippe in der Basilika

Alle Jahre wieder ist das Krippeleschaug’n in Absam in der Basilika ein Höhepunkt für “Krippeleschauger”. Glücklicherweise ist die aus 70 Figuren bestehende Krippe die ganze Woche hindurch von 7.30 Uhr morgens bis 19.30 Uhr abends zugänglich. Vielen Dank dafür, liebe Absamer! Außerdem können interessierte BesucherInnen hautnah mitverfolgen, wie sich die Krippe im Laufe des Geschehens wandelt und fast auf Tuchfühlung gehen.

Wow! Selten sieht man beim Krippeleschaug’n eine Krippe dieses Ausmaßes! Gesichert durch eine Alarmanlage und geschützt hinter einer gläsernen Abschrankung sind die von Johannes Nepomuk Giner d. Ä. (1756 – 1833) geschnitzten Figuren auf Augenhöhe und aus nächster Nähe zu bestaunen. Die bis zu 40 cm hohen, aus Holz geschnitzten und gefassten Figuren bestechen vor allem durch ihr „echtes“ G´schau: So hat Giner die Figuren mit Glasaugen ausstaffiert und demnach sehr lebendig und echt aussehen lassen. Prächtig sind weiter vor allem Giners Engel, halbnackt oder schulterfrei und in voller Bewegung, quasi beflügelt und dank einer Porzellanfassung wahrlich himmlisch anmutende Figuren. Halleluja! Übrigens, wer suchet, der findet in der Gestalt eines Müllers einen wichtigen Sponsor der Krippe, wie wir heute sagen würden. Ein Gönner der früheren Zeit, vergleichbar mit einem Stifter.

Felix Zimmerling (1812 – 1869), ein Eremit aus Thaur, war wohl einer der ersten Pilger, der 1852 ins Heilige Land gereist ist. Er hat den Absamer Krippenberg geschaffen. Kein Wunder also, dass sich das Heilsgeschehen vor orientalischer Kulisse präsentiert. Nur durch die Erzählungen von Pilgern und Reisenden konnte eine orientalische Krippe entstehen. Ein wichtiger und interessanter Wandel in der Tiroler Krippentradition.

Besonderer Hintergrund für die Krippe

Bemerkenswert ist auch der Hintergrund der Krippe: Der als Maxenmaler bekannte Josef Strasser (1827 – 1890) aus Absam zeichnet sich dafür verantwortlich. Oftmals geschnitzt und über dem Hintergrund angebracht hat er die Gloriole mit Gott Vater und den Engeln direkt auf den Hintergrund gemalt.

Einzigartig sind die neuen, im barocken Stil geschaffenen Vitrinen links der Krippe. Sie zeigen zwei Szenen, die Beschneidung Jesu sowie die Verehrung des Namens Jesu durch die damals bekannten vier Erdteile Europa, Amerika, Asien und Afrika (Australien war zu diesem Zeitpunkt noch nicht entdeckt): Ein bekanntes Frauengesicht ist in der Gestalt von Europa zu erkennen, keine geringere als Maria Theresia stand sozusagen Patin für unseren Kontinent!

Ein großer Dank sei an dieser Stelle erstens an Waltraud Willard und auch an Werner Willard vom Absamer Krippenverein ausgesprochen. In unserem Video erzählt uns Werner für das Krippeleschaug’n in Absam mehr von der Absamer Kirchenkrippe:

Schon wieder begegnen wir Josef Bachlechner…

Über dem Hauptaltar der Basilika ist übrigens (schon wieder!) ein von Josef Bachlechner d. Ä. geschnitztes Jesukind zu bewundern. Der in Hall um 1900 werkende Bildschnitzer war im ganzen Land bekannt und hat überall seine Jesukinder, äh… Spuren, hinterlassen.

Krippeleschaug’n in Absam: Die Absamer Dorfkrippe

Wem noch nicht zu kalt ist und noch Lust auf mehr hat, empfehlen wir, einen Spaziergang von der Absamer Basilika zum Dorfplatz zu machen. Dort ist eine moderne Krippe von Johannes Obleitner zu sehen, die in jedem Fall reizvoll, wenn auch anders ist. Ein völlig neuer Zugang zum Heilsgeschehen ist hier vom Absamer Künstler gewählt worden. Die 2007 geschaffene Skulpturengruppe verzichtet ganz bewusst auf Sentimentalität. Materialien wie Beton und Stahl verleihen der Krippe eine kühle Eleganz, die den Betrachter in eine nachdenkliche Stimmung versetzen. Außerdem ist das Jesukind ist auf ein Kreuz gebettet, Vorzeichen des bevorstehenden Schicksals des göttlichen Kindes? Die drei Weisen aus dem Morgenland in Gestalt eines Astronomen, Mystikers und Glaubenden bieten mittels Symbolik verschiedene Wege an, die Komplexität des Geschehenen zu verstehen: So lässt eine Glaskugel in der Hand eines Königs in die Zukunft blicken. Gloria in excelsis deo!

Das Krippeleschaug´n geht weiter…

Nach dem Krippeleschaug’n in Absam und Thaur besuchen wir nächste Woche die Dörfer Baumkirchen, Fritzens, Volders und Wattens und sind schon gespannt, welche Krippenschätze uns dort erwarten.

Eine lebendige Tiroler Tradition: das Krippeleschaug’n

In der Region Hall-Wattens – genauer gesagt in Tulfes, Hall und Thaur – gibt es alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit einen ganz besonderen Schatz zu bestaunen: Die drei ältesten Krippen des Landes, ja und wahrscheinlich sogar Mitteleuropas befinden sich in der Pfarrkirche von Tulfes (1608), der Jesuitenkirche in Hall (1609) und dem Maxnhof in Thaur (1. Hälfte 17. Jh.). Normalerweise können diese Krippen auch beim Krippeleschaug’n bewundert werden.

Die drei ältesten Krippen Mitteleuropas

Die Entstehung dieser Krippen reicht also zurück in die Barockzeit und in die Zeit der Gegenreformation. Umso weniger erstaunlich ist es, dass die Jesuitenkirchen bzw. -klöster in Hall und Innsbruck die ersten waren, die im Besitz einer solchen waren.

Von der Tiroler Krippe bis zur orientalischen Krippe

Diese Krippen wurden im Tiroler Stil geschaffen, erst mit den ersten Pilgerreisen entstanden Krippen im orientalischen Stil. Der Thaurer Einsiedler Felix Zimmerling war einer der ersten, dessen Reise ihn im Jahre 1852 ins Gelobte Land führen sollte.

Auch waren die ersten Krippen Kloster- oder Kirchenkrippen. In adeligen oder großbürgerlichen Haushalten gab es in seltenen Fällen private Krippen. Die älteste noch erhaltene, private Krippe ist jene am Maxnhof in Thaur, der ganze Stolz der Familie Huetz.

Die Tradition des Krippeleschaug’ns

Seit Jahrzehnten wird das Krippeleschaug´n in Tirol gepflegt und führt interessierte BesucherInnen von Nah und Fern üblicherweise zwischen dem Stefanitag (26.12.) bis Mariä Lichtmess (2.02.) in private Haushalte. Stolze KrippenbesitzerInnen gewähren Einlass in ihre guten Stuben und erzählen, wie ihre Krippen in den Haushalt gelangt sind. Dabei erfährt man viel Wissenswertes über Entstehungszeit, Bauart, Hintergrund, Berg und Figuren, deren Schnitzer und Bedeutung. Bei selbstgebackenen Keksen oder Stollen und einem gemeinsamen Gloria wird angestoßen und auf aller Wohl getrunken. So will es der Brauch!

Da es in dieser Weihnachtszeit keine Krippenausstellungen und Umgänge in den privaten Wohnhäusern geben wird, möchten wir mit diesem Blog einen kleinen Eindruck der Schätze vermitteln, die es trotz Covid-19 an den Sonn- und Feiertagen in den jeweiligen Kirchen zu entdecken gibt. Einzelne Persönlichkeiten aus den Dörfern Tulfes, Thaur und Absam erzählen uns in einem Video über ihre jeweiligen Krippen:

Restaurator Willi Ghetta erzählt über die Tulfer Dorfkirche

Josef Bachlechner der Ältere

Ist von Krippen und Tiroler Brauchtum und Tradition die Rede, so darf ein ganz besonderer Mann und Künstler nicht vergessen werden: Josef Bachlechner der Ältere (1871-1923). Der in Bruneck geborene Südtiroler Bildhauer unterhielt in Hall eine große Werkstätte (ehem. Dietl), nach ihm ist heute noch die Bachlechnerstraße benannt. Der vor allem in neugotischem Stil schaffende Künstler hat die Krippe in Tirol mehr oder weniger in jeden Haushalt gebracht.

Eine kleine Anekdote über Bachlechner

Als tiefgläubiger Mensch soll er jeden Arbeitsgang mit „In Gottes Namen“ begangen haben. Seine zukünftige Frau wollte Bachlechner prüfen und erzählte ihr während eines weihnachtlichen Spaziergangs durch Tulfes, dass er hier im Ort ein fünfjähriges Büblein hätte, das keine Mutter mehr hätte. Die junge Frau zögerte angeblich nur kurz und meinte, gemeinsam würde man das Kind schon schaukeln. Woraufhin Bachlechner seine Braut zum Hochaltar der Pfarrkirche geführt haben soll, wo das fünf Jahre zuvor geschnitzte Jesukind zu sehen war. Natürlich waren die beiden glücklich bis ans Ende ihrer Tage!

Tipp: Das Jesukind in der Pfarrkirche Tulfes ist seit 24.12. zu bewundern.

Besondere Krippen in Hall

Spaziert man von der Krippgasse westwärts Richtung Bachlechnerstraße, kommt man am Wohnhaus der Familie Bachlechner vorbei, an dem noch heute ein bemerkenswertes, neugotisches Kruzifix zu bestaunen ist.

Krippeleschaug’n: Pfarrkirche St. Nikolaus

Betritt man die Pfarrkirche St. Nikolaus über den Haupteingang im Westen, kann man weitere Arbeiten des Bildschnitzers beim Krippeleschaug’n bewundern: Am Katharinenaltar im nördlichen Seitenschiff ist eine Krippe des Künstlers zu sehen, die 2017 von Michael Schretthauser restauriert wurde: Das in eine Windel gehüllte, in der Krippe liegende Christuskind wird von zwei Engeln beschützt, die vor allem durch kunstvolle, Pfauenfedern nachempfundenen Flügel bestechen. Ganz im Sinne der Neugotik sind Haare, Locken und Gewandfalten zackig ausgeführt.

Die beiden Engel in der Kapelle zu Ehren Unserer Lieben Frau (Waldaufkapelle) am Ende des nördlichen Seitenschiffes, die den Schutzmantel der Madonna halten, wurden der um 1480 aus der Pacherschule stammenden Marienfigur von Josef Bachlechner hinzugefügt, also über 400 Jahre später (!). Das Gesamtkunstwerk besticht durch ganz besondere Harmonie und Liebreiz.

Tipp: Auch in der Haller Franziskanerkirche am Stadtgraben erwartet den Liebhaber des Krippeleschaug’n ein Bachlechner´sches Werk: Gleich rechts nach dem Haupteingang ist eine liebliche, großflächige Darstellung der Geburt Christi als Wandmalerei zu finden!

Bretterkrippe von Andreas Crepaz

Ebenfalls sehenswert ist die Bretterkrippe von Andreas Crepaz (1923) am Hochaltar der Pfarrkirche von Hall. Bretterkrippen entstanden vor allem in Zeiten der Not, des Hungers, vielfach aus Mangel an finanziellen Mitteln. Die Krippe des ladinischen Künstlers wird jedes Jahr am Hochaltar der Pfarrkirche aufgestellt und besteht aus 11 Teilen. Neben der Hl. Familie, Ochs und Esel, vier Hirten und drei Schafen sind außerdem fünf Engel dargestellt. Die insgesamt 17 Figuren sind auf Holzbrettern gemalt und noch immer in sehr gutem Zustand. 

Ein wertvoller Tipp für BastlerInnen: Die Krippe ist noch immer als Ausschneidebogen erhältlich! Vor allem für jene, die wenig Platz haben, eine Möglichkeit, nicht nur Krippeleschaug’n zu gehen, sondern sich auch eine historische Krippe ins Haus zu holen.

Gotische Schnitzkunst

In der Magdalenenkapelle südöstlich der Pfarrkirche, der ehemaligen Friedhofskapelle von Hall, ist ein weiteres Kleinod der Krippenkunst zu bewundern: In der Prädella des Flügelaltars (2. Hälfte 15. Jh.) ist gotische Schnitzkunst vom Feinsten zu entdecken. Nach Beendigung der Fastenzeit, zu der eigentlich auch die Adventzeit gehört, in der die Flügel des Altars traditionell verschlossen bleiben, ist der Blick auf die Heilige Familie nun wieder frei. Außerdem treten Ochs und Esel im Halbrelief aus dem Hintergrund hervor. Weiter gibt eine männliche Figur rechts hinten bis heute Rätsel auf. Handelt es sich hierbei um die Figur des Altarstifters? Flankiert wird die Geburt Christi durch die Hll. Barbara und Agnes, zu erkennen an ihren klassischen Attributen, dem Turm für die Hl. Barbara, und dem Lamm für die Hl. Agnes.

Krippeleschaug’n: Jesuitenkirche

Die wohl wertvollste Haller Krippe, weil zweitälteste Barockkrippe Tirols (1609), ist von FR bis SO jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Jesuitenkirche am Stiftsplatz zu sehen. Sie befindet sich in der linken Seitenkapelle (2. Hälfte 17. Jh.), welche dem Hl. Franz Xaver geweiht ist. Die Krippe wird alle Jahre wieder von der Haller Sakramentsgarde, den „Partisanern“, aufgestellt. Die dem Pestheiligen geweihte Kapelle wurde in ihren Maßen sogar nach der Krippe konzipiert, welche auf eine Stiftung durch die Marianische Kongregation der Herren und Bürger zurückzuführen ist.

Holzkopf statt Wachskopf

Die Heilige Familie stellt die älteste Figurengruppe dar und datiert in die Ursprungszeit der Stiftung. Besonders ist der Umstand, dass das Jesukind und die Köpfe von Maria und Josef aus Wachs geschaffen wurden. Der Kopf des Hl. Josef ging allerdings 1890 zu Bruch und wurde durch einen hölzernen ersetzt. Die Krippe besteht aus insgesamt 17 bekleideten Figuren und dem Jesukind. Aufwändig sind vor allem die barocken Gewänder der drei Engel. Selten ist auch die Darstellung von Ministranten, die sich um einen Hohepriester scharen. Der Umstand, dass die Dienerschaft kleinfigurig gehalten ist, hat weniger mit der Aufstellung bzw. Platzierung der Figuren innerhalb der Szenerie zu tun als vielmehr mit ihrer geringer eingeschätzten Bedeutung zu tun. Umso prächtiger und größer sind die Figuren der Heiligen Drei Könige ausgefallen!

Der Haller Kunstmaler und Restaurator Franz Xaver Fuchs gestaltete 1938 den Hintergrund der Krippe und passte ihn der Gewölbesituation der Kapelle an. Weiter war er selbst treues Mitglied der Marianischen Kongregation.

Fein, dass ihr im ersten Teil dabei wart. Im zweiten Teil von unserem virtuellen Krippeleschaug’n entführen wir euch in die beiden Dörfer Thaur und Absam.

Die Fastensuppe

Am Beginn der Fastenzeit steht der Aschermittwoch. In vielen Tiroler Gemeinden wird die traditionelle Fastensuppe zubereitet.

Ausgiebiges Feiern und kulinarische Köstlichkeiten gehören zum Fasching wie das Verkleiden selbst. Der Aschermittwoch läutet nach dem Ende der Faschingszeit die 40-tägige Fastenzeit ein. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern, dem höchsten Fest in der christlichen Kirche. Auch wenn inzwischen der religiöse-kirchliche Charakter der Fastenzeit in den Hintergrund tritt, ist für viele Menschen die Fastenzeit dennoch Anlass zum Verzicht – ganz egal wie dieser aussieht.

Tradition am Aschermittwoch

In Tirol hat am Aschermittwoch die Fastensuppe Tradition! Kirchliche Institutionen und oder Vereine kochen gemeinsam mit freiwilligen Helfern die Fastensuppe. Diese wird meist gegen freiwillige Spenden ausgegeben. Das Geld kommt sozialen Projekten zugute. Auch in Hall und den umliegenden Orten wird dieser Brauch sehr lebendig gelebt.

Zubereitung der Fastensuppe

Die Zubereitung ist sehr einfach und von Region zu Region unterschiedlich. Wir stellen euch heute eine Variante mit Wurzelgemüse vor.

Folgende Zutaten werden dazu benötigt:

  • 30g Butter
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 30g Mehl
  • 1/2kg mehlige Kartoffeln
  • Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, Lauch)
  • gut 1 Liter Wasser zum Aufgießen
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Suppenwürze, Lorbeerblatt, Majoran, Petersielie und Schnittlauch

Die klein geschnittenen Zwiebel in Butter goldgelb anrösten. Das Mehl dazu geben und ebenfalls kurz rösten. Dabei immer gut umrühren, damit es keine Klumpen bildet. Danach mit Wasser aufgießen und würzen. Die Kartoffeln in Würfel schneiden, dazugeben und solange kochen, bis sie weich sind. Das klein geschnittene Gemüse dazu geben. Die Suppe nochmals abschmecken und anrichten.

Mahlzeit!

Sakramentsgarden in Tirol

Entstehungsgeschichte der Sakramentsgarden in Tirol

Am 31. Oktober 2013 wurde der “Bund der Sakramentsgarden in Tirol” gegründet. Hall in Tirol, Schwaz, Thaur und Volders tragen das Erbe der Tiroler Geschichte in diesem Bund weiter. Trotz der Unterschiede innerhalb der Garde haben sie einen Auftrag, das Ehrengeleit für das Allerheiligste zu sein.

Patron des Bundes ist der Selige Carl Lampert aus Vorarlberg. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Lampert wurde aufgrund seines bekennenden Widerstands gegen den Nationalsozialismus zum Tode verurteilt. Gleichzusetzen auch mit der Sakramentsgarde, welche zu Hitlers Zeiten verboten wurde.

Immaterielles Kulturerbe

Noch einen Monat zuvor wurden die “Sakramentsgarden in Tirol” in den Reigen des Immateriellen Kulturgutes aufgenommen. Der Weg dorthin war kein leichter. Der erste Antrag wurde abgelehnt. Doch die Garde ließ sich ein erneutes Mal nicht vom Weg abbringen. Mittels historischer Fakten und überzeugender Argumentation wurden die Garden aus Tirol am 25. September 2013 in die Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Das Fronleichnamsfest und die Fronleichnamsprozession

Juliana von Lüttich spielt eine wichtige Rolle in Verbindung mit dem Fronleichnamsfest. Als Oberin der Klosterfrauen von Cornillon offenbarte sie ihre Visionen den geistlichen Herren. Ihre Offenbarung zeigte einen dunklen Riss in der Mondscheibe. Ein Zeichen dafür, dass im Kirchenjahr ein Fest zu Ehren des Heiligsten Altarsakraments fehlte. Seither feiert man 60 Tage nach Ostern beziehungsweise 10 Tage nach Pfingsten das Fronleichnamsfest – und zwar immer an einem Donnerstag. In Hall belegt eine Urkunde aus dem Jahre 1326 das erste Fest für die “Nikolauskirche in Hall”. Von dort aus verbreitete sich das Fest im ganzen Land.

Prunkvolle Schützenkompanien und Musikkapellen begleiten die Fronleichnamsprozession seit jeher. Herkunftsland der Prozession ist Spanien, welches als Vorbild für die Prozessionen in Tirol diente. An den verschiedensten Punkten in den Städten standen schön geschmückte Altäre, Straßen wurden mit Teppichen ausgelegt und Laub wurde am Boden verstreut. Dieses wurde nach der Prozession eingesammelt und verbrannt. Die Asche wurde über die Felder gestreut und sollte vor Hagel schützen.

Wordherkunft “Partisaner”

Erste Corporis-Christi-Bruderschaften gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Die Bruderschaften begleiten das Allerheiligste bei Prozessionen und verfolgen karitative Zwecke. Florian Ritter von Waldauf wurde bei der Überstellung der Reliquiensammlung in die Haller Pfarrkirche von einer Schar Bewaffneter und Knappen mit Helmbarten begleitet. So steht es im Haller Heiltumsbuch geschrieben.

Aufstände, neue Bewegungen und Angriffe des Altarsakraments führten dazu, dass vermehrt religiöse Aufzüge von bewaffnetem Geleit stattfanden. Viel später entwickelten sich Bezeichnungen wie “Partisaner”, “Hellebardiere” oder “Scharnägel” für die Gruppen. Nicht mehr zum Schutz, sondern als schmückendes Beiwerk für die Prozessionen sind sie heute zu sehen.

Die Partisaner Garde zu Hall in Tirol

Die Sakramentsgarde hat in Hall eine lange Tradition. Erste Aufzeichnungen gehen ins Jahr 1326 zurück. Sei es bei Versehgängen oder Sakramentsbegleitungen. Nicht immer war die Partisaner Garde gern gesehen, in Zeiten der Monarchie und des Nationalsozialismus sogar verboten. Erst danach wurde die Tradition wieder belebt. Wobei auch nicht lange. Aufgrund von “Überalterung” stand die Garde im Jahr 1972 erneut vor dem Aus. Das Anwerben neuer und junger Gardisten stand an. Und das mit Erfolg. Die Tracht der Garde wurde damals vom Haller Künstler Franz-Xaver Fuchs entworfen. Aufgrund des Herkunftslandes Spaniens wurde sie an das Vorbild des spanischen Hofs angelehnt.

Die Partisanen Garde heute

Mit 30 Mitgliedern erfreut sich die Partisaner Garde zu Hall in Tirol heute großer Nachfrage. Im Kirchenjahr gibt es drei Pflichttermine, an denen ausgerückt wird: Mariä Verkündigung (25. März), Fronleichnam (60 Tage nach Ostern an einem Donnerstag) sowie am Vorabend zu Allerheiligen (31. Oktober), dem Patroziniumstag der Partisaner. Tradition ist es auch, dass Gardisten im Beisein der Partisanenkollegen ihre Hochzeit in der Jesuitenkirche feiern. Zudem sind die Kinder der Gardisten Ministranten und begleiten die Partisaner.

Die Waffen der Sakramentsgarde

Trabantenhelme aus Volders, Sponton des Leutnants aus Thaur, Löwenkopfsäbel der Salva Guardia aus Schwaz oder Sponton der Offiziere aus Hall in Tirol. Die Waffen der Garden waren und sind auch heute noch einzigartige Kunstwerke. Der gewichtige Sponton aus Hall an sich hat eine stolze Länge von 212,5 cm und ist teils aus Metall und teils aus Holz gefertigt.

TIPP: Um die Gardisten in Amt und Würden und hautnah zu erleben, sind alle interessierten BesucherInnen herzlich eingeladen, am Festgottesdienst anlässlich des Patroziniums der Sakramentsgarde am 31. Oktober um 19 Uhr in der Haller Jesuitenkirche teilzunehmen.

Da ist was los! Vorschau Veranstaltungen 2018

In der Region Hall-Wattens ist stets für Abwechslung gesorgt. Dieser Artikel gibt euch einen kurzen Ausblick auf Vereinsfeste und große Sport-Veranstaltungen im Sommer und Herbst 2018.

Vereinsfeste

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15.06. – 17.06.18              Vereine Dorffest in Tulfes mit Highland Games

Das Tulfer Dorffest erfreut sich seit eh und je großer Beliebtheit. Dieses Jahr finden außerdem die “Highland Games Tulfes” statt. Hier werden in verschiedenen kernige Disziplinen wie Fasslrolen, Baumstamm werfen oder Seilziehen die jeweiligen Sieger Innen ermittelt. Ein tolles Spektakel für das Publikum!

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Das ausführliche Programm gibt es hier.

23.06. – 24.06.18              Bezirksschützenfest Baumkirchen

Die Schützen des Schützenbezirkes Hall i.Tirol veranstalten an zwei Tagen ein Fest mit vielen Attraktionen und Musik.

29.06. – 01.07.18              Bezirksmusikfest Thaur

Bei diesem großen Musikfest wird das 225-Jahre-Jubiläum der Musikkapelle Thaur gefeiert.

(c)Studio für Fotografie

(c)Studio für Fotografie

30.06. – 01.07.18              Fest der Vereine Volders

Beim Fest der Verein in Volders präsentieren sich die Vereine des Ortes mit einem abwechslungsreichen Programm zum Mitmachen sowie Standln mit g’schmackiger Kulinarik. Am Samstag spielen die “Mooskirchner” und am Sonntag gibt es einen Frühschoppen.

17.08. – 18.08.18              Dorffest Absam

Beim Dorffest in Absam, das im Zweijahres-Rythmus stattfindet,  wird eine bunte Mischung aus Musik, Attraktionen und Kulinarik geboten.

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14.09. – 16.09.18              Bezirkstrachtenfest Thaur

Zwei Tage lang lädt Thaur zum Bezirkstrachtenfest ein.

Großveranstaltungen im Sport

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26. 05. 18                          Raiffeisen Halbmarathon Hall-Wattens

Start – und Zielgelände: Bachlechnerstraße
13 bis 20 Uhr

Die Strecke des Raiffeisen Halbmarathon Hall-Wattens führt von der Haller Altstadt den Inn entlang bis nach Wattens und über die Dörfer wieder zurück nach Hall, wobei es auf der abwechslungsreichen Strecke auch einige Höhenmeter zu bewältigen gilt.

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16.09.18                       Raiffeisen Turmlauf Hall in Tirol
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486 Meter, 2 Türme, 1 Tunnel und 590 Stufen: es gilt den bekannten Haller Münzerturm – das Wahrzeichen der Stadt Hall in Tirol – und den gegenüberliegenden Medienturm in Bestzeit zu “erlaufen”. Spannung verspricht auch der Feuerwehrlauf, bei dem fitte Feuerwehrmänner in voller Montur den Münzerturm bezwingen. www.turmlauf.at
9 bis 18 Uhr
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22.09. – 30.09.18       UCI Straßenrad – WM 2018

Im September 2018 werden die UCI Road World Championships – das sich jährlich wiederholende Top-Event im internationalen Straßenradsport – in Tirol zu Gast sein. Mehr als 1.000 Athleten werden an acht spannenden Wettkampftagen im Einzel- und Mannschaftszeitfahren sowie im Straßenrennen an den Start gehen. Mehr

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17.11. – 18.11.18       Österreichische Turnmeisterschaften in Wattens

Der Allgemeine Turnverein Wattens organisiert die Österreichische Meisterschaft in der örtlichen Sporthalle. Es werden rund 700 Turnerinnen und Turner aller Altersklassen erwartet, die in spannenden Wettkämpfen um die Titel turnen.

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Krippenschauen in Tirol

Ein gemütlicher Brauch der besinnlichen Zeit. Seit Jahrhunderten begibt man sich nun schon in Tirol zur Weihnachtszeit auf Krippenschau. Bewundert werden dabei Hauskrippen jeglicher Art.

Egal, ob es sich um eine heimatliche oder orientalische Krippe handelt, bei einer Einkehr in den Stuben der Krippenbesitzer gibt es so manches Schmuckstück zu entdecken. Die wertvollen Krippen werden behutsam von Generation zu Generation weitergegeben und befinden sich meist schon viele Jahre in Familienbesitz.

Von Weihnachten bis Maria Lichtmess (2. Februar) öffnen manche Krippenbesitzer der Region ihre Pforten und gewähren einen Blick auf deren Krippen. Neben wissenswerten Informationen zu den jeweiligen Krippen werden auch Neujahrswünsche ausgetauscht. Manches Mal gibt es Weihnachtskekse oder einen Schnaps.

Die Krippen der Region Hall-Wattens

Der Krippengedanke war besonders in den Bergwerksgegenden Tirols und im Salzkammergut weit verbreitet. In vielen Dörfern wird die Tradition vom „Krippeleschauen“ nach wie vor gelebt. Aktive Krippenvereine sorgen dafür, dass die Handwerkskunst als auch die Tradition und der Geist von den nachkommenden Generationen weitergetragen wird.

Das Krippendorf Thaur

Aufgrund einer Vielzahl an aufgestellten Krippen und dem damit verbundenen Brauchtum wurden im Laufe der Jahre einige Tiroler Orte mit dem Titel „Krippendorf“ geadelt. So auch das traditionsreiche Dorf Thaur. Im Krippendorf Thaur findet man die älteste in Tirol erhaltene Hauskrippe. Die Krippe vom Maxenbauer geht auf die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück. Ebenfalls gilt es zu erwähnen, dass Johann Giner Senior als auch sein gleichnamiger Sohn mit ihren selbstgeschnitzten Ginerfiguren zu den wohl bekanntesten Schnitzern in Tirol gehören.

Krippe in Thaur

In Tulfes findet man eine der ältesten Krippen Tirols

Die Figuren der Kirchenkrippe wurden im Jahre 1608 für die Spitalskirche in Innsbruck angefertigt und später von der Gemeinde Tulfes erworben. Die Krippe ist in der Pfarrkirche zum heiligen Thomas in Tulfes zu bestaunen.

Die Krippe in der Marienbasilika Absam besteht aus original Ginerfiguren. Die Weihnachtskrippe mit Figuren von Johann Giner d. Ä. aus Thaur stammt aus dem Jahr 1796 und zählt zu den schönsten Krippen Tirols.

Der Krippenverein Absam feiert heuer sein 90-jähriges Jubiläum. Es gibt eine Krippenausstellung (Öffnungszeit: 03., 08., 09. und 10. Dezember von 10.00 – 18.00 Uhr sowie am 06. und 07. Dezember 2017 jeweils 18.00 – 21.00 Uhr) im Gemeindemuseum Absam. Am 08. Dezember findet im KIWI Absam um 20:00 Uhr die Festveranstaltung “90 Jahre Krippenverein” statt.

Eine der wohl bekanntesten Krippen in Hall in Tirol ist die in der Jesuitenkirche.

Bereits 1609 erfolgte die Aufstellung einer Weihnachtskrippe in der Jesuitenkirche Hall in Tirol. Diese kann in der Weihnachtszeit nahezu im Originalzustand besichtigt werden. Es handelt sich um ca. 80 cm große Krippenfiguren. Abgesehen vom Hl. Josef bestehen alle Köpfe der Krippenfiguren aus Wachs. Die Josef Figur besitzt einen nachgebauten Kopf aus Holz.

In den Dörfern Wattens, Baumkirchen und Fritzens können wunderschöne Dorfkrippen besichtigt weden. 

Neben der Krippenausstellung in Absam sind uns noch folgende Termine bekannt:

Krippenausstellung (Neue Mittelschule) Volders:
Samstag 09. Dezember 2017 von 9:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 10. Dezember 2017 von 9:00 bis 17:00 Uhr
Am Samstag um 18:30 Krippenhoangart mit “Schwaizer Zwoagsang”

Krippenausstellung (Neue Mittelschule) Wattens:
Freitag 08.Dezember 2017 von 9:00 bis 19:00 Uhr
Samstag 09.Dezember 2017 von 13:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag 10.Dezember 2017 von 9:00 bis 19:00 Uhr

Krippenführungen in der Region Hall-Wattens

Alle Jahre wieder bietet der Tourismusverband auch Krippenführungen in kleinen Gruppen für seine Gäste an. Begleitet von einem erfahrenen Krippenkenner lernen wir sowohl orientalische als auch Tiroler Krippen kennen und erfahren von der Faszination und Tradition des Tiroler Krippenbaus.

Dauer: ca. 2,5 Stunden
Preis: kostenlos (nur für InhaberInnen der Gäste-Schatzkarte der Region Hall-Wattens)
Anmeldung: TVB Hall-Wattens (office@hall-wattens.at oder +43/5223/455440)
Start: 13.30 Uhr
Treffpunkt: Pfarrkirche Thaur

Termine:
30.12.2017
05.01.2018

Interessantes zum Thema “Krippe”:

Tipp: Seid ihr auf der Suche nach Krippenfiguren? Am Haller Adventmarkt findet ihr bestimmt passende Figuren für eure Krippe!

Krippenvereine der Region Hall-Wattens:

 

 

Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Sommer …

… heißt es am kommenden Samstag, den 17.09.2016 für die Kühe der Region! Feiern Sie mit den Bauern der Region Hall-Wattens die Rückkehr ihrer Tiere von der Alm. Zum Dank für die unfallfreie Zeit am Berg werden die Tiere mit Glocken und Blumen geschmückt. Musikalisch und kulinarisch umrahmt begehen wir gemeinsam mit euch die gesunde Heimkehr der Tiere:

  • Am Ornt Hof (Klein-Volderberg-Str. 24, 6111 Volders) findet das Hoamfohrerfest ab 12:00 Uhr statt.
  • Am Friedrichshof (Semmelweisstraße 33, 6067 Absam) feiern wir den Almabtrieb ab 11:00 Uhr.

Almabtrieb in der Region Hall-Wattens

Tierisch was los – am Mittwoch, den 26.10.2016 dreht sich beim Milser Pferdeherbst alles um das Pferd.

Ein Fest für die ganze Familie und ein Muss für alle Pferdefans!

Neben dem Swarovski Gedächtnistunier am Schindlhof (Internationales Dressurtunier), den Tiroler Meisterschaften im Westernreiten am Kohlerhof und dem in den letzten Jahren veranstalteten Martiniritt in Gnadenwald wird es in der Region Hall-Wattens im Herbst 2016 eine weitere Veranstaltung geben, bei der sich alles rund ums Pferd dreht.

Informationen zur diesjährigen Veranstaltung finden Sie unter: www.pferdeherbst-mils.at
Pferdeherbst - Festumzug - Mils in Tirol

Die Veranstaltung „Pferdeherbst Mils“ findet am Mittwoch, den 26.Oktober 2016 statt und lädt Pferdebegeisterte aus Nah und Fern zu einem geselligen Zusammentreffen in Mils ein.

Programm “Pferdeherbst Mils”:

11:00 Uhr Panoramaritt über die Felder Mils mit feierlichem Aufmarsch durch das Dorf
12:00 Uhr Tiersegnung am Pferdehof Tiefenthaler
12:30 Uhr Bieranstich und Frühschoppen mit der Musikgruppe „Volderer Buam“ im Festzelt
Ab ca. 14:00 Uhr Schauvorführungen diverser Reitgruppen am Reitplatz

Erlebt historische Wägen wie zum Beispiel den Salzwagen, traditionelle Kutschen und einen bunten Mix aus vorgeführten Pferderassen und Reitern.

Pferdeherbst in der Ferienregion Hall-Wattens

Die Formation von Reitern und Kutschen kommt vom Panoramaritt über die Oswald Milser Straße zurück ins Dorf und hin zum Pferdehof Tiefenthaler, bei dem der Festumzug endet. Im Oberdorf beim „Schiachl-Brunnen“ werden die Brauchtumsgruppen, Pferdegespanne und Freizeitreiter von Moderator Dr. Rainer Dierkes vorgestellt. Voraussichtlich werden ca. 130 Tiere erwartet.

Pferdehof Tiefenthaler in Mils - Pferdeherbst Mils 2016

Die Organisation der Veranstaltung „Pferdeherbst Mils“ wird vom Team um Ossi Tiefenthaler und Lois Kaltenböck sowie dem Reitverein URV Volgger Mils getragen.

Egal, ob hoch zu Ross, auf einem Gespann sitzend oder in den Zuschauerreihen – wir freuen uns auf euer Kommen und eine tolle Veranstaltung!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – es wird trainiert, geputzt, gestriegelt und geschmückt. Am Mittwoch, den 26. Oktober soll nichts dem Zufall überlassen werden!

Kiachlfest in Hall inTirol

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber alleine beim Wort “Kiachl” seufze ich sehnsüchtig auf. Zu köstlich sind sie, diese goldgelben rund geformten Köstlichkeiten, süß oder pikant genossen. Wer sich selbst am Kiachl- Backen versuchen will, dem lege ich unser erprobtes Rezept für Kiachl ans Herz.

Wer lieber nur Kiachl isst, für den ist der 10. Oktober 2015 ein Termin, den er sich im Kalender fett anstreichen sollte: Dann nämlich findet In Hall ein Fest rund um den Kiachl statt. Gleichzeitig wird das 25 Jahre – Jubiläum des Haller Bauernmarkts gefeiert.Tiroler Kiachl in Hall in Tirol

Haller Kiachlfest & 25 Jahre Haller Bauernmarkt am Samstag, den 10. Oktober 2015

Kulinarisch wird einiges geboten: An den Kiachlständen verführen verschiedene Sorten von pikanten (mit Kraut, Letscho, Pilzsoße) und süßen Kiachln (mit Staubzucker, mit Honig und Mohn, mit Preiselbeeren) und natürlich jede Menge dazu passende Getränke.

Die Bindertanzgesellschaft erweitertes dieses Kiachlfest um die verführerische Speise des süßen „Apfelkiachl“, dessen Äpfel vom Standl „gegenüber“ kommen.

Für Fischliebhaber gibt’s die geräucherte Forelle aus der Zucht von Vereinsmitgliedern zum Genießen vor Ort oder zum Mitnehmen.

Vor nunmehr 25 Jahren erinnerte man sich an die Bedeutung von Hall als  Marktplatz und rief den Haller Bauernmarkt ins Leben. Dass inzwischen ein allgemeiner Trend zu Regionalität und

Originalität als Antwort auf die Globalisierung und ihre Folgen entstanden ist, wertet den Markt zusätzlich auf.

Neben dem traditionellen Bauernmarkt werden saisonale landwirtschaftliche Erzeugnisse und Schmankerln aus der Region präsentiert, außerdem gibt es Aktionen für Einlagerungsprodukte, Glücksradl und für die musikalische Gestaltung sorgt Lokalmatador Franz Posch und seine Innbrüggler.

Kinder haben die Möglichkeit zusammen mit dem Zwerglparadies NiMa’s ihr gestalterisches Potential auszuleben und das alles mit den Produkten, die der Herbst zu bieten hat.

Wieder mit dabei ist die Haller Bindertanzgesellschaft, deren Jugendgruppe ihr Können unter dem Motto „Alte Tänze für junge Leute“ zeigen wird. An einem Infostand wird die Haller Bindertanzgesellschaft vorgestellt und es wird versucht, das Interesse für Brauch und Volkstanz in unserer traditionsreichen Stadt zu wecken.

Infos:

Haller Kiachlfest & 25 Jahre Haller Bauernmarkt

Oberer Stadtplatz Hall in Tirol

Kiachlfest (10 bis 17 Uhr)

Bauernmarkt (9 bis 13 Uhr)

Kinderprogramm NiMa´s (10 bis 13 Uhr)

Flohmarkt von und für Kinder (14 bis 17 Uhr)

Franz Posch & seine Innbrüggler (10 bis 13 Uhr)

Heuboden Trio (13 bis 17 Uhr)

 

Almabtrieb in Tirol – wer hat den schönsten Almschmuck?

Tirol-Kenner wissen es: Jedes Jahr im September, wenn die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, kommt das Weidevieh, das den Sommer auf der Alm verbracht hat, wieder zurück ins Tal. Als Ausdruck der Dankbarkeit, dass alle Tiere wohlauf wieder in den heimatlichen Stall zurückgekehrt sind, werden sie vor dem Abtrieb kunstvoll geschmückt. Den Schmuck herzustellen bedarf es viel Zeit, Kreaitivität und Geschick. Höchste Zeit also, diese Arbeit zu honorieren!PK Bio-Bergbauernfest 2015 3 300dpi

Prämierung des schönsten Almschmucks

BIO vom BERG prämiert den schönsten Almschmuck Tirols: Bauern aus ganz Tirol stellen in der Volksschule am Stiftsplatz in Hall ihre kunstvoll gefertigten Aufstecker von den Almabtrieben aus. Eine Jury belohnt am Freitag, 11. September, die schönsten drei mit einer handgegossenen Glocke, gesponsert von der Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol. Die Ausstellung des Almschmucks ist dann während des Bio-Bergbauernfestes am Samstag, den 12. September 2015, ganztägig zugänglich.

Das Bio-Bergbauernfest ist nicht nur Ausstellungsort des schönsten Almschmucks, sondern auch Treffpunkt für alle Freunde von Bio-Produkten und einfach guten Essens. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf “Milch & Käse”.

Das traditionelle Bio-Bergbauernfest ist eines der schönsten Biofeste Westösterreichs und der Treffpunkt für die ganze Familie. Am Stiftsplatz, am Oberen Stadtplatz und in den Gassen dazwischen präsentieren Tirols Biobauern ihre nachhaltige und zukunftsfähige Arbeitsweise, vor allem aber ihre g’schmackigen Produkte.

Einkaufsmeile & Schmankerlpfad

Rund 40 Stände bilden eine Einkaufsmeile der Bio-Vielfalt. Neben schmackhaften Speisen wie Gegrilltem vom Hochlandrind, Germkiachl, Brodakrapfen oder Gemüsegröstl findet sich an den Marktständen eine Vielzahl an Tiroler Bio-Produkten: Tiroler Kuh-, Schaf- und Ziegenkäse, regionales Gemüse, Brot, Eier, Speck und Würste, Brot, verschiedenste Kräuter, Gewürze, Sirupe, Marmeladen, Honig, Säfte und Wein. Alles selbstverständlich in kontrollierter BIO AUSTRIA-Qualität und serviert auf kompostierbarem Geschirr.

Open Air Schaukäserei

Passend zum diesjährigen Motto können die BesucherInnen den Käsern in einer Open Air Schaukäserei bei der Arbeit über die Schulter schauen und erfahren dabei viel Wissenswertes über das „weiße Gold“ der Bio-Bergbauern, die Milchverarbeitung zu Butter, Käse, Joghurt und vieles mehr. Viele milchverarbeitende Bio-Betriebe bieten entlang eines Weges der Sinne Köstlichkeiten zum Gustieren an.

Kinderprogramm, viel Musik & Gewinnspiel

Das Rahmenprogramm startet pünktlich um 10.00 Uhr mit Speis und Trank in BIO AUSTRIA-Qualität. Das musikalische Programm bestreiten die Fidelen Milser, die Familie Runggatscher und das Duo „Ross und Mo“. Den ganzen Tag über kümmert sich „Schmatzi – Essen mit allen Sinnen genießen“ – eine Organisation der Landwirtschaftskammer Tirol – mit einem betreutem Rahmenprogramm um die kleinsten Besucher.

Bei einem Gewinnspiel gibt es heuer wieder schöne Preise zu gewinnen. Als Hauptpreis winkt ein verlängertes Familien-Wochenende am Bio-Bauernhof. Dazu einfach die Frage auf der am Fest aufliegenden Gewinnkarte richtig beantworten und um 16.00 Uhr bei der Ziehung mit dabei sein. Außerdem wird der schönste Stand von kompetenten JurorInnen prämiert.

Weitere Informationen:

www.biovomberg.at

www.bio-austria.at

Alle Veranstaltungen im Überblick gibts hier