Lichtfestival in den Swarovski Kristallwelten

Von einem virtuellen Cello und einem funkelnden Karussell

Nach Einbruch der Dunkelheit tauchen Lichtinszenierungen derzeit den Garten der Swarovski Kristallwelten in ein magisches Licht. Man erlebt bei diesem Lichtfestival tatsächlich das funkendste Wintermärchen der Alpen! Gemeinsam mit Familie und Freunden kann man ganz einfach durchspazieren und die mystische Stimmung genießen. Oder aber, man wird dank der vielen interaktiven Elemente selbst Teil des Festivals. Bei der Kristallwolke zum Beispiel lassen sich durch Berührung eines virtuellen Cellos Beleuchtung und Ton verändert und man kann gemeinsam eine ganze Licht-Komposition erschaffen. Oder ihr schickt beim Spielturm eure Wünsche als verschlüsselte Lichtbotschaften direkt in den Himmel.

Eines meiner absoluten Highlights ist Jaime Hayons wundervolles Carousel, das selbstverständlich auch im Winter seine Runden dreht. So kann man bei herrlich nostalgischer Musik die winterliche Kulisse genießen und gerne auch noch eine zweite Runde mitfahren.

Ein Blick in die Wunderkammern

Auch ein Rundgang durch die Wunderkammern lohnt sich. Wer in der Blauen Halle internationale Weihnachtsboten bewundert hat, kann – nach einem Kuss unter dem Mistelzweig – den bekannten Kristalldom mal in einem anderen Licht sehen. Und am Ende des Rundgangs findet sich im großen Store sicherlich das eine oder andere Weihnachtsgeschenk für Familie und Freunde.

Weihnachtskeks und Kiachl

Wer jetzt eine Stärkung braucht, den erwarten Glühwein, Punsch und Kiachl bei den beiden Food Trucks im Garten. Im Restaurant Daniels Kristallwelten ist neben den Weihnachtskeksen aus der hauseigenen Patisserie besonders die Tea Time zu empfehlen. Dabei kann man sich durch Sandwiches und Süßigkeiten kosten und dampfenden Tee genießen. Täglich von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Familien aufgepasst!

Bei Adventsonntagen mit offenem Atelier und Kinderworkshops für jedes Alter können Familien und Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wer lieber zu coolen Weihnachtshits tanzt, der ist bei der Schwarzlichtdisco (jeden Samstag von 17:00 bis 20:00) genau richtig. Kinderschminken inklusive.

Das Lichtfestival in den Swarovski Kristallwelten kann bis 6. Januar 2020 täglich von 8:30 bis 21:00 Uhr besucht werden. Viel Spaß beim funkelndsten Wintermärchen der Alpen!

>> Mehr zum Lichtfestival

Der Schatz des Maximilian – Wissensrallye

Die Idee dahinter

Das Jahr 2019 ist geprägt von Ausstellungen und Veranstaltungen zu Ehren des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. Auch in Hall ließ man sich einiges für das junge Publikum einfallen. So spazieren viele Schulklassen und Wissbegierige mit Tablets gerüstet durch die historische Altstadt und meistern bravourös die Wissensrallye „Maximilian go“. Bei dieser interaktiven und spannenden Schatzsuche geht es darum, die von Buchautor Thomas Brezina erdachte Rätselgeschichte, interaktiv zu lösen.

Beschreibung

Im Mittelpunkt steht eine spannende Abenteuergeschichte rund um Kaiser Maximilian I. Die in Kleingruppen eingeteilten TeilnehmerInnen bekommen vom Hofnarren Kunz von Rosen Rätselfragen gestellt, die sie mit Unterstützung von Tablets richtig beantworten sollen. Teamarbeit ist also gefragt! So werden bei dieser modernen Schnitzeljagd Orte und Gebäude aufgesucht, die in Maximilians Leben von Bedeutung waren. Aber Achtung, das Team mit der geringsten Fehlerquote und der höchsten Punktezahl gewinnt. Am Ende der Schatzsuche werden die lustigen Selfies und Videos bei der Abschlussbesprechung begutachtet. Eine unterhaltsame und spannende Beschäftigung mit großem Lern- und Spaßfaktor!

 

Die Rallye und unsere EntdeckerInnen

Neun Mädchen und ein Junge nahmen die Herausforderung an und stellten sich der interaktiven Schnitzeljagd. Nachdem sich die Gruppen „Popcorn“, „Die Bonbons“ und „Maria von Burgund“ gefunden hatten, gab es eine kurze Einführung von Frau Mag. Alexandra Müller-Krassnitzer von der Stadtarchäologie Hall in der Burg Hasegg. Der Countdown begann und die Gruppen machten sich in zweiminütigem Abstand mit den Tablets in der Hand auf den Weg.

Lasst die Suche beginnen!

Ein großer Park, enge Gassen, mittelalterliche Brunnen, verborgene Eingänge sowie historische Häuserfassaden sind wichtige Anhaltspunkte während der Rallye, um die kniffligen Rätselaufgaben zu knacken. An den verschiedenen Stationen befinden sich versteckte Hinweise, wo genau die sind – wird hier natürlich nicht verraten. Nun heißt es kurz überlegen, gemeinsam besprechen und die richtige Antwort antippen.

Bei einer falschen Lösung ertönt ein lauter Piepton. Vorsicht, die Zeit läuft, daher scharf nachdenken, denn jede falsche Antwort bedeutet Punkteabzug. Aber zum Glück gibt es Selfies und Videos, mit denen man den Punkteverlust wieder wettmachen kann.

Und weiter geht’s…

Die glücklichen Gewinnerinnen

Nach gut eineinhalb Stunden hatten alle Gruppen die Aufgaben gelöst und sind in der Burg Hasegg eingetrudelt. In der Stadtarchäologie wurden die Ergebnisse ausgewertet und die strahlenden Siegerinnen erhielten eine Kaiser-Maximilian-Münze. Herzlichen Glückwunsch dem Team “Maria von Burgund”. Dennoch, riesiges Lob an die eifrigen TeilnehmerInnen, alle waren mit großer Begeisterung dabei. Aber mal ehrlich, das Highlight war dann doch die Präsentation der lustigen Selfies und der schon fast profimäßigen Kurzvideos!

 

Hier geht’s zu den Kunstwerken:

 

 

Fortführung Wissensrallye „Maximilian go“ in Hall

Aufgrund des großen Erfolges und der anhaltenden Nachfrage wird die Wissensrallye in Hall bis Oktober 2020 verlängert. Sollte das Entdeckerfieber nun auch euch gepackt haben, dann ab nach Hall in die Burg Hasegg! Und wer besonders ambitioniert ist, hat die Möglichkeit, sich auch in Innsbruck und Kufstein auf Schatzsuche zu begeben. Mehr Infos unter: https://www.stadtarchaeologie-hall.at/2018/11/22/5912/

Spätsommerlicher Zirbenweg am Glungezer

Zugegeben ist der Zirbenweg am Glungezer von Frühling bis Herbst ein Erlebnis. Vor allem zur Almrosenblüte ist der Zirbenweg ausgesprochen beliebt und viel begangen. Aber ich muss sagen, dass die Natur am Zirbenweg jetzt im Spätsommer auch ihre ganz besonderen Reize zum Vorschein bringt. Die klare, zum Teil schon kühle Bergluft, hat das Inntal und das gegenüberliegende Karwendelmassiv in einem intensiven Licht erstrahlen lassen.

Auffahrt mit der Patscherkofelbahn

Vorweg muss erwähnt werden, dass wir die Wanderung mit dem Zirbenweg-Rundwanderticket gemacht haben. Dieses beinhaltet die beiden Bergbahnen Patscherkofel und Glungezer, sowie den Bus entweder von Tulfes nach Igls oder vice versa. Wir haben unsere Wanderung im Westen begonnen, sprich wir sind mit der Patscherkofelbahn hoch gefahren.

Oben angekommen, wurden wir sofort vom Geläut der Kuhglocken in Empfang genommen. Unterhalb der Patscherkofel-Bergstation befindet sich von der Universität Innsbruck der Alpengarten Patscherkofel und ist in jedem Fall ein Besuch wert! Der beschilderte Rundwanderweg im höchstgelegensten Botanischen Garten Österreichs, erzählt uns mehr über das sensible ökologische Gleichgewicht in den Alpen.

Erstes Drittel – bis zum Almgasthaus Boscheben

Die Landschaft auf dem Zirbenweg ist wirklich sehr unterschiedlich: Mal sind es weitläufige Heideböden, dann wieder Abschnitte durch dichten Wald oder Geröllfelder, welche (leicht) zu überqueren sind. Im ersten Drittel ist es vor allem die Heide mit ihren violet leuchtenden Erika-Pflanzen, die uns zur ersten kurzen Rast einlädt. Auf einer Aussichtsbank genießen die Kinder ihre Jause. Die Landschaft hat irgendwie sehr viel Ähnlichkeit mit der Natur im Norden Europas. Außerdem finden wir hier (und immer wieder im Laufe der Wanderung) unzählige Heidelbeeren. Wir halten kurz inne, und pflücken die wunderbaren Früchte.

Von Boscheben aus eröffnet sich uns ein Blick in Richtung Süden, nämlich ins einsame Viggartal und bis zu den ersten Südtiroler Gipfeln.

Zweites Drittel – bis zur ältesten Zirbe Tirols

Nicht umsonst ist der Zirbenweg am Glungezer einer von zehn Kraftorten in der Region Hall-Wattens, denn die Vielfältigkeit dieses Wanderweges ist einzigartig. Nach Boscheben geht es kurz durch einen Wald. Hier ist etwas Vorsicht geboten, da es rechts immer wieder steil abfällt. Danach kehrt das Nordpanorama wieder in unser Blickfeld zurück. Große Steine zum Drüberklettern und diverse Höhlen, bieten den Kindern immer wieder spannende Abwechslung.

Der Panoramaweg führt durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Einige Zirben sind zum Teil über 250 Jahre alt, die älteste Zirbe im „Ampasser Kessel“ sogar mehr als 750 Jahre. Ein aus Holz gestaltetes Fernrohr gibt uns Aufschluss über den Standort dieses Methusalem-Baumes.

Letztes Drittel – bis zur Tulfeinalm

Die Kinder werden schon langsam müde. 7 km sind für die kleinen Beine doch ganz schön anstrengend. Wie die Steinböcke klettern sie auf den großen Felsen herum, die zum Teil am und neben dem Weg liegen. Das ist natürlich doppelt anstrengend! Von der ältesten Zirbe Tirols bis zur Tulfeinalm sind es jetzt noch 3,5 km. Schon von weitem kann man die Alm erkennen. Und heute sogar hören, denn die Schlitterer Sänger versorgen die Gäste mit musikalischen Genüssen. Vorher passieren wir noch zwei Trinkbrunnen, die sich unterhalb der Tulfeinkapelle befinden.

Auf der Alm selbst, darf eine Einkehr natürlich nicht fehlen: Das Essen schmeckt herrlich. Wir – allen voran die Kinder – haben uns das redlich verdient.

Hinab ins Tal – die Nostalgiefahrt

Gestärkt wandern wir hoch zum Sessellift der Glungezerbahn. Dieses Nostalgiestück ist wirklich ein Erlebnis. Unser Rucksack wird mittels Haken auf den ersten Sessel gehängt. Die Kinder sitzen auf unserem Schoß und haben großen Spaß an der aussergewöhnlichen Liftfahrt.

Danach heißt es umsteigen, um mit der neuen Glungezer 10er-Gondelbahn ins Tal nach Tulfes zu gelangen.

Mit dem Bus (Zirbenweg-Rundwanderticket) geht es vom Parkplatz der Talstation Glungezer zurück zum Parkplatz nach Igls. Müde, aber glücklich endet unser Familienwandertag am Glungezer Zirbenweg.

Lamawanderung am Wattenberg

Die Anreise auf den Wattenberg – ein Erlebnis für sich

Gemeinsam mit einer israelischen Urlauberfamilie und meinen Kindern, besuchten wir vergangenen Samstag Hans Geisler und seine Lamas am Wattenberg. Schon von weit unten konnte man die lustigen Vierbeiner ausmachen, als sie über den Zaun ins Tal hinab blickten.

Herzlich begrüßte uns Hans auf seinem Hof. Neben den vier männlichen Lamas namens Shayen, Winny, Berlingo und Balu hat er noch fünf Lamastuten. Nicht nur Lamas, sondern auch einige Hühner sowie Milchkühe, welche den Sommer auf seiner Alm im Wattental verbringen, befinden sich am Oberfelderhof am Wattenberg.

Auf der dortigen Sennerei im Almdorf Melang wird übrigens der köstliche Wattener Almkäse hergestellt, den wir später noch verkosten durften.

Wir holen die Lamas

Gemeinsam mit den vier begeisterten Kindern holt Hans die Lamas aus ihrem Freilauf und richtet sie für unsere Wanderung her. Shayen und Berlingo bekommen einen Packsattel, Balu eine Art Sattel, auf welche wir unsere Rucksäcke hängen beziehungsweise einpacken dürfen. Hans erklärt uns ausführlich, weshalb Lamas zum einen gut für die Berge geeignet sind, und zum anderen auch hervorragende Lastenträger sind.

Lamas stammen ursprünglich aus dem Hochland der Anden. Sie wurden und werden dort noch heute als Tragtiere eingesetzt, da andere Packtiere und Fortbewegungsmittel in den Bergen Südamerikas undenkbar sind. Mit Leichtigkeit und Trittsicherheit bewegen sie sich in schwierigem Gelände, denn die Unterseite ihrer Füße besteht aus zwei lederartigen Kissen (Schwielensohlen). Es braucht keine Hufe oder Schuhe, um diese erstaunlich widerstandsfähigen Füße zu schützen. Lamas haben einen geringen Proteinbedarf und kommen deshalb auf extensiv bewirtschafteten Böden sehr gut zurecht. Es ist also ein Tier, das mit dem an Ort und Stelle gewachsenen Futter auskommt.

Die Wanderung geht los

In der großen Packtasche von Shayen verstaut Hans seine persönlichen Sachen. Danach starten wir unsere Tour. Die Kinder sind begeistert, denn sie können jetzt ganz allein diese gutmütigen und intelligenten Tiere führen und somit eine große Verantwortung übernehmen.

Der Kampf mit den fressenden Lamas

Zuerst geht es der Straße entlang Richtung Wald. Anfangs ist das Rudel (Kinder und Lamas) noch wenig harmonisch, was vor allem daran liegt, dass die Tiere ständig vom saftigen Grün am Wegesrand verführt werden. Hans erklärt uns, dass sie nicht regelmäßig frisches Gras zu fressen bekommen, da sie ansonsten zu dick werden würden. Immer wieder helfen wir den Kindern, um die lustigen Lamas zum Weitergehen zu animieren. An einem kleinen Brunnen erfrischen wir uns alle, bevor es weiter aufwärts geht.

Traumhafte Ausblicke

Unsere Gäste sind ganz begeistert vom Ausblick und der atemberaubenden Landschaft. Obwohl ich selbst schon oft am Wattenberg und Umgebung war, kann ich dies nur bestätigen. Der Blick auf das gegenüberliegende Karwendelgebirge und ins Inntal laden zum Innehalten ein. Es hat fast den Anschein, als würden selbst die Lamas die Stille und Aussicht genießen.

Die wohlverdiente Jause

An einer Lichtung im Wald legen wir eine Pause ein. Hans holt aus den Packtaschen eine wunderbare regionale Jause hervor: selbstgemachtes Brot und Käse sowie Hollundersirup, hauseigene Tomaten, Gurken und Eier, Wurst  – all dies liebevoll garniert mit essbaren Blüten.

Während der kurzen Rast taucht unweigerlich die Frage auf, ob Lamas denn spucken. Hans bejaht dies, und erklärt, dass das Spucken eine Ausdrucksform der Rangordnung innerhalb der Herde ist. Menschen spucken Lamas äußerst selten an. Dies tun sie nur dann, wenn sie extrem gereizt werden oder sich von Menschen bedroht fühlen.

Auf dem Rückweg durch den Wald

Nach der Stärkung wandern wir auf einem Forstweg weiter. Zum Ende hin geht dieser steil hinab und Hans bittet uns, den Kindern beim Führen zu helfen. Obwohl Lamas sehr rücksichtsvoll sind und gut auf die Kinder aufpassen, sind sie auf dem Rückweg doch sehr zügig unterwegs. Immer wieder treffen wir unterwegs auf Wanderer oder Radfahrer, die von unserer lustigen Gruppe begeistert sind.

Zum Abschluss eine Runde auf dem Lama

Bald sind wir wieder in der Nähe des Hofes angekommen. Die Kinder dürfen auf Balu noch eine kurze Runde reiten. Das macht allen unglaublich viel Spaß!

Danach verabschieden wir uns von Hans und seinen Lamas. Es war ein herrlicher Tag in der Natur, welcher dank dieser einzigartigen Tiere unvergesslich bleiben wird.

Wollt ihr mehr über Hans, seine Lamas und Touren erfahren, dann schaut auf seine Homepage unter Tyrollama.

Auf Entdeckungsreise mit Kindern im Halltal

Kinder lieben die Natur und sind am liebsten draußen unterwegs. Für sie ist es der ideale Entwicklungsraum. Deshalb haben wir am Sonntag mit unseren Zwillingen das Halltal im Naturpark Karwendel erkundet. Zugegeben nicht das gesamte Tal, denn es gab bereits im unteren Abschnitt so viel zu entdecken und erleben, dass wir für die gesamte Halltallänge vermutlich eine gesamte Woche gebraucht hätten. Und so beschränkte sich unsere Tour vom Halltal – Eingang bis zur Bergerkapelle, von dort nahmen wir rechts den kurzen, etwas steilen Weg hinunter zum Halltalbach, überquerten diesen und folgten dem Wanderweg bis hinunter zum Besinnungsweg. Von dort aus ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Aber alles der Reihe nach:

Spielplatz am Halltal-Eingang

Am großen Parkplatz angekommen und aus dem Auto gesprungen, haben Mathilda und Adele natürlich sofort den Spielplatz entdeckt und in Beschlag genommen.

Brücke

Und so hieß es zuerst einmal verweilen und den Blick auf die imposante Bergkette des Bettelwurfmassivs bzw. auf der gegenüberliegenden Südseite die Tuxer Alpen zu genießen. Der Spielplatz ist im Vergleich zu anderen bewusst minimalistisch gehalten. Wasser und Holz sind die Hauptelemente, die ihn ausmachen und dadurch das Naturjuwel Halltal widerspiegeln soll. Schließlich waren es in der Vergangenheit Wasser und Holz, die den Salzbergbau im Halltal massiv mitbestimmt haben. Zahlreiche Schautafeln informieren den interessierten Besucher über Geschichte, Natur, Berghütten etc.

Information am Eingang

Information am Eingang

Links unterhalb der Brücke gibt es ein tolles Wasserspiel mit verschiedenen Bahnen, Wasserrädern sowie einen Bereich zum Sandspielen.

Wasserspiel 1

Das tolle Wasserpiel lädt zum Plantschen ein.

Im oberen Teil des Spielplatzes lädt vor allem das Kneippbecken zum Plantschen ein – hier können auch Erwachsene ihre müden Wanderfüße in das kühle Nass tauchen.

Kneippbecken 1

Wie gemacht für müde Elternfüße….

In der Sprungbahn der Olympiasieger können sich größere Kinder im Weitsprung üben.

Sprungbahn 2

Adele hat es für ihr Sandspiel „zweckentfremdet“ 🙂

Ein Holzzug mit Glocke, unterschiedliche Klettermöglichkeiten und Balancierbalken aus Holz sowie ein von Kindern gestaltetes Insektenhotel runden das Angebot noch zusätzlich ab.

Jausenstation für Minis

Obwohl erst knapp eine Stunde vergangen ist, haben die Kleinen bereits Hunger – aber klar: entdecken macht hungrig. Obwohl es genügend Sitzgelegenheiten gibt, haben sich unsere Kinder für das kleine Holzhäuschen entschieden, und wollen dort ihre Jause verzehren.

Jausenstation für Minis

Jausenstation für Minis

Nachdem wir wieder gestärkt sind, geht es mit der eigentlichen Entdeckungsreise los. Wuchernde Sträucher, hohe Bäume, Tannenzapfen, raschelndes Unterholz, Blumen und vor allem der Halltalbach mit seinem kristallklaren Wasser lässt die Kinder in ihre Welt – die der Natur – eintauchen. Auch wenn Spielplätze toll und unverzichtbar sind, so ist es doch die Natur selbst, die den perfekten Spielort für Kinder ausmacht.

im Wald

Der kurze Steig führt zum Bach.

Entlang des asphaltierten Weges bis zur Bergerkapelle folgen wir einmal einem kurzen Steig, der uns zum Bach hinunter bringt. Unten angekommen, entledigen sich Mathilda und Adele natürlich sofort ihrer Schuhe und Socken und wollen das Wasser erkunden.

Füße Adele

Ui, ist das kalt!

Eiskalter Wasserspaß

Doch sie merken schnell, daß trotz der fast sommerlichen Temperaturen an diesem wunderschönen Maitag, das Wasser bitterkalt ist. Aber dies tut der Freude keinen Abbruch. Nur unser Hund freut sich über die erfrischende Abkühlung und will das Bachbett nicht mehr verlassen.

Sonnenhut u Bach

Den Badespaß heben wir uns für den Hochsommer auf.

Nach diesem Zwischenstopp „klettern“ wir wieder hinauf Richtung Straße und gehen weiter bis zur Kapelle. Dort zweigen wir rechts in den Weg ab, der uns auf die östliche Bachseite bringt. Von dort geht es hinab zum Besinnungsweg und zurück zum Ausgangspunkt.

Unsere müden Mäuse freuen sich nun auf eine Kugel Eis und schlafen heute Nacht bestimmt sehr gut. 🙂

Brunnen Halltal

Eine willkommene Erfrischung am Brunnen

Wo man sich am besten abkühlt Teil 1: Schwimmbad Wattens

Die erste Hitzewelle des Jahres kündigt sich an – solche Meldungen lassen mich sofort an ein kühles, frisches Nass denken. Heute stelle ich euch ein Schwimmbad vor, in denen man herrliche Sommertage verbringen kann (oder auch Abende, nach der Arbeit kurz reinspringen)…: Das Freischwimmbad in Wattens.

Schwimmbad Wattens 1(c)hall-wattens.atA propos Reinspringen: Dies gelingt vorzüglich von den drei Ebenen des beliebten Sprungturms. Mein Tipp: mit dem Ein-Meter-Brett anfangen und dann langsam steigern… und vor allem: auch unter Wasser eine gute Figur machen! Vom darunter gelegenen Restaurant hat man nämlich eine direkten Blick auf das Sprungbecken Unterwasser 😉

Das Freischwimmbad in Wattens liegt wunderbar am Ortsrand und hat herrliche Liegewiesen mit großen, alten Bäumen, die natürlichen Schatten spenden.Schwimmbad_Wattens (c)hall-wattens.at (2)

Für Kleinkinder gibt es ein tolles, großes (und beschattetes!) Kinderbecken zum Plantschen, Spritzen und Spielen. Neben dem Becken gibt es auch einen kleinen Spielplatz.

Schwimmbad Wattens Kinderbereich (c)hall-wattens_bearbeitet-1Die größeren Kids sind vor allem beim Rutschenbecken anzutreffen:

Schwimmbad_Wattens (c)hall-wattens.at (17)Fein für die Eltern: Das Schwimmbad Café und Selbstbedienungsrestaurant liegt direkt an diesem Becken. So können die Kinder rutschen und schwimmen was das Zeug hält, während die Großen entspannt einen Capucchino oder ein Eis (oder beides) genießen und dabei die Kleinen im Blick haben.

Natürlich gibt es auch ein Sportbecken für “richtige” Schwimmer und ein weiteres großes zum Abkühlen. Schwimmbad_Wattens (c)hall-wattens.at (12)

Alle Infos zum Freischwimmbad Wattens

Die Eintrittspreise sind sehr familienfreundlich: Kinder zahlen für einen Badetag €2,30, Erwachsene € 4,60. Für alle Freizeitticket-InhaberInnen ist der Besuch kostenlos.

Öffnungszeiten: 
an Wochentagen             9-19 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag 8-19 Uhr

Das Wasser hat eine konstante Temperatur von 26 Grad Celsius. Angeschlossen an das Schwimmbad sind ein Beachvolleyballplatz und eine Skateranlage.

Adresse:

Dr.Karl-Stainer-Str. 32
6112 Wattens

Schwimmbad_Wattens (c)hall-wattens.at (28)

 

Neue Attraktionen am Piepmatzweg

Mit dem großen Piepmatz-Kinderfest wurde die Sommersaison 2016 am Vögelsberg eingeläutet: Knapp 1000 begeisterte Kinder und Erwachsene nutzten die Gelegenheit für einen Besuch des attraktiven Erlebnisweges.

Piepmatz Kletterburg

Piepmatz Kletterburg

 

 

 

Drei neue tolle Attraktionen warten am Piepmatzweg diesen Sommer. Die imposante Piepmatz-Kletterburg lässt die Herzen der kleinen Kletterfans höherschlagen. Über ein dichtes Kletternetz lässt sich der Gipfel der Kletterburg erstürmen. Für Adrenalin sorgt ebenfalls der Flying Piepmatz: Passend zum Namen können Kinder frei wie ein Vogel entlang des neuen Flying Piepmatz schweben. Herrlich ausspannen lässt es sich dagegen am neune Piepmatz Picknickplatz. An außergewöhnlichen Steintafeln und witzigen Holzsitzen lässt sich hier genüsslich eine kleine Jause genießen.

Flying Piepmatz

Flying Piepmatz

Der beliebte Piepmatzweg bietet darüberhinaus zwölf weitere Stationen entlang der Naturrodelbahn. Mittels themenbezogener Spielinstallationen wird die Legende vom Vögelsberg – also die Geschichte der Piepmatze und der Riesen – zum Leben erweckt.Wandern, Entdecken, Staunen, Spielen und die Natur erleben – lautet das Motto.

Piepmatz Picknick Platz

Piepmatz Picknick Platz

Der Aktivpark Vögelsberg bietet darüberhinaus unter anderem einen abwechslungsreichen Fitnessparcour, Nordic Walking – Strecken, die prähistorische Siedlung Himmelreich und den beliebten Historischen Rundwanderweg.

Aussichtsplattform Wattens

Aussichtsplattform Wattens

 

 

 

 

 

Zuletzt ein Geheimtipp: Keinesfalls verpassen sollte man einen Besuch auf der fantastischen Aussichtsplattform hoch über Wattens mit beeindruckenden Fernblick über das Inntal. Außerdem lässt sich eine spannende Zeitreise machen, da mittels historischer Aufnahmen die Siedlung Wattens im Jahre 1920 und heute aus der Vogelperspektive verglichen werden kann.

 

 

Let the children play – Tolles Projekt für Kinderrechte

Wir müssen uns nicht lieben, aber wir müssen uns respektieren!” Starke Worte von SOS-Kinderdorf Präsident Helmut Kutin anlässlich der Ausstellungseröffnung „Das Recht ein Kind zu sein“ in der Haller Burg Hasegg. Den Kindern von heute Respekt und Würde zu vermitteln, waren die vorrangigen Ziele eines aktionistischen Kunstprojektes von ubuntu- der Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf.11_Fotograf Lukas Hüller und SOS-Kinderdorf Präsident Helmut Kutin

In Zusammenarbeit mit dem internationalen Künstlerteam VISUAL BAND / KulturSpiel fanden im September 2015 zahlreiche Kreativ-Workshops in den Räumen des Haller Franziskanergymnasiums statt, die für eine komplexe Bildinszenierung am Oberen Stadtplatz in Hall in Szene gesetzt und aus der Vogelperspektive fotografiert wurden.

Rund 500 Kinder und Jugendliche des Franziskanergymnasiums, des Kindergartens Schlöglstraße und des BIWAK (Einrichtung von SOS-Kinderdorf für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge) haben daran teilgenommen und ließen ein „fantastisches Dorf der Kinderrechte“ entstehen. Sie bauten und bemalten Häuschen, die den 10 Grundprinzipien der Kinderrechte entsprechen und erarbeiteten figurative Szenen dazu.1_Visuelle Stimmen für Kinderechte Inszenierte Fotografie von Lukas M. Hüller

DAS RECHT EIN KIND ZU SEIN ist eine kunstvolle Visualisierung von ubuntu-Werten zum Schutz und zur Verbreitung der Kinderrechte sowie der aktuellen Thematik „Kinder auf der Flucht.“

Visuelle Stimmen für Kinderrechte
Mit Freunden spielen, auf Bäume klettern, gemeinsame Feste feiern – alle Kinder dieser Welt haben ähnliche Freuden. Für einen Großteil der Kinder dieser Welt stehen allerdings Rechte nur auf dem Papier. Es gibt noch immer viele Kinder, die statt in der Schule zu lernen, in einer Fabrik arbeiten müssen. Leider gibt es auch viele Kinder, die vor dem Krieg aus ihrer Heimat flüchten müssen, manchmal auch ohne Eltern. Seit 1992 ist in Österreich die „Konvention über die Rechte des Kindes“ in Kraft und seit der aktuellen Flüchtlingsproblematik wird auch wieder vermehrt über Kinderrechte gesprochen. Aber wie gefestigt sind die Rechte der Kinder wirklich? Wie lassen sich Kinderrechte darstellen und vor allem – Kinderrecht Prinzip 8 Das Recht auf Schutzwie sehen die Kinder selbst ihre Rechte?

All diese Fragen motivierten die beiden Künstler Lukas M. Hüller und Hannes Seebacher zu einer künstlerischen Projektentwicklung mit dem Titel “Let the children play” und zur Gründung des Vereines KulturSpiel, um einen nachhaltigen Beitrag zur Sensibilisierung für Kinderrechte zu leisten. Ihr wesentliches Anliegen ist die gezielte Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen auf bildender und kreativer Ebene sowie die Einbindung von soziohumanitären Organisationen. Mit ubuntu – die Kulturinitiative von SOS-Kinderdorf, deren Namensgeber die afrikanische Lebensphilosophie ist, fanden sich zwei symbiotisch agierende Partner mit gleichen Zielen: Menschliche Werte kunstvoll darzustellen und „visuelle Stimmen“ für Kinderrechte zu erheben.

Kinder auf der Flucht

Neben der zentralen Thematik der 10 wichtigsten Kinderrechte und den ubuntu-Werten von SOS-Kinderdorf (Vertrauen, Verantwortung, Gemeinschaft, Liebe, Respekt), wurde innerhalb des Projektes – aktiv und bildlich – der besondere Fokus auf das Thema „Kinder auf der Flucht“ gelenkt:SOS -Boat of Hope 2

Die SOS-Kinderdorf-Initiative „SOS Boat of Hope“, ein fünf Meter langes Holzboot, das mit Jugendlichen aus dem BIWAK gebaut wurde und als Signal für junge Menschen auf der Flucht zur Mithilfe aufruft, war dabei wesentlicher Bildinhalt. Doch in der Inszenierung wird das Boot nicht als „Flüchtlingsboot“ dargestellt, vielmehr wurde es zu einem Symbol für ein gelingendes Miteinander: Eine multikulturelle, in weiß gekleidete Familie steht für Gleichheit. Das Segel auf dem Boot ist eine Zeder, als Anspielung auf deren geographischer Herkunft und als Symbol für Wachstum. Das Boot gleitet auf einem Fluss – dem Fluss der Menschheit und der Zukunft – der von Kindern in blauen T-Shirts dargestellt wird.

DAS RECHT EIN KIND ZU SEIN – Ausstellung bis 27. März 2016 in der Burg Hasegg

Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Letzter Einlass: 16 Uhr / Montag geschlossen
Von der 3. Januar-Woche bis zur 2. März-Woche nur nach Voranmeldung geöffnet:
Kontakt: +43 / 5223 / 5855520
Achtung: Für Eltern und Angehörige der teilnehmenden Kinder ermäßigter Museums-Eintritt: € 2 statt €5,50

www.letthechildrenplay.info

www.ubuntu-kulturinitiative.com

Bücher binden für Kinder: Sprachsalz-Mini 2015

Der Sprachsalz- Mops freut sich auf den Workshop.

Der Sprachsalz- Mops freut sich auf den Workshop.

Für kleine Bücherwürmer, alle, die es noch werden wollen, aber auch für Kinder, denen die letzten Ferientage ohne Beschäftigung lang werden, bietet das Literaturfestival Sprachsalz einen tollen kostenlosen Workshop an.

Zeit: Samstag 12.09. und Sonntag 13.09. – jeweils von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr

Ort: Jugendzentrum Park In, Thurnfeldgasse – gleich gegenüber dem Parkhotel

In dieser Werkstatt lernen Kinder, wie man Bücher unkompliziert mit Nadel und Faden bindet. Dazu braucht es neben Nadel und Faden noch Zeichenpapier und einen Fotokarton sowie ein wenig Geduld.

Mit Buntstiften, Wasserfarben oder einer Collage werden die fertigen Bücher dann gestaltet. Danach wird noch mit mit verschiedenen Textsorten experimentiert – Zum Beispiel werden Elfchen, Stabreime, Haiku, Schnitzltexte oder die sogenannte “visuelle Poesie” in der Praxis ausprobiert. Natürlich können die Kinder ihre Bücher mit nach Hause nehmen.

Eine Auswahl von Texten und Bildern, die bei Sprachsalz-Mini enstanden sind, werden, mit Einverständnis der Eltern, auch in einem eigenen Buch übernommen! Während der Sprachsalz-Mini Buchwerkstatt wird es kurze Leseeinheiten von Sprachsalz Autorinnen und Autoren mit Texten für Kinder geben.

Auch Kinder oder Erwachsene, die kein Buch basteln wollen sind dazu herzlich eingeladen! Eine genaue Leseliste mit den Beginnzeiten erscheint zeitgerecht zu Beginn von Sprachsalz.

Anzahl: 20 Kinder im Alter von 7 12 Jahren
Für die Teilnahme bei Sprachsalz-Mini sind keine Vorkenntnisse notwendig!

Zeit: Samstag 12.09. und Sonntag 13.09. – jeweils von 12.00 bis ca. 18.00 Uhr

Ort: Jugendzentrum Park In, Thurnfeldgasse – gleich gegenüber dem Parkhotel

Freier Eintritt!

Eine Anmeldung zu Sprachsalz-Mini ist grundsätzlich nicht notwendig, aber empfehlenswert! Zur Anmeldung

Mehr Infos zum Literaturfestival Sprachsalz

Ein kleines Märchenbuch übers Skifahren

Skischule Total, Tulfes – Rinn feiert Jubiläum mit Märchenbuch

Anlässlich des 25 jährigen Bestehens der Skischule Total, Tulfes-Rinn hat sich Skischulleiter Urs Weber etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Alle Kursteilnehmer in der heurigen Saison erhalten das kleine Märchenbuch „Schifahren ist Super“!Peter 2

Das von der Südtirolerin Erika Mair liebevoll gestaltete und geschriebene Märchenbüchlein in Pixibuchformat dreht sich um den Braunbären Peter, einem Schilehrer aus Tirol, der um die Welt reist und seine Freunde Eggi Schneggi, Funny Bunny, Wanda Panda und Co. kennenlernt. Nach vielen Erlebnissen, beschließen sie gemeinsam nach Tirol  zu kommen und den Wanda Panda Kinderclub der Skischule Total zu gründen.

Mehr Infos hier

Foto Präsentation

Autorin Erika Mair und Skischulleiter Urs Weber präsentieren das Märchenbuch übers Skifahren.