Entlang der grünen Berge: Inntaler Höhenweg

Unsere kulinarische Inntaler Höhenweg Runde startete mit einer wunderbar cremigen Buttermilch auf der Außermelan Alm im Wattental.

Nur eine Stunde vorher hatte uns das Taxi am Lager Walchen ausgespuckt, doch kaum angekommen in diesem verwunschenen Almdorf, an der sich Hütte an Hütte schmiegt, fühlen wir uns schon fernab vom hektischen Alltagstrubel.

Irgendwann mussten wir uns losreißen, schließlich wollten wir pünktlich zum Abendessen die Lizumer Hütte erreichen. Wieder retour auf den Lizumer Zirmweg und weiter hinein in das Wattental zur Lizumer Hütte.

Nach einem herzlichen Empfang auf der Hütte, genossen wir weiter unsere kulinarische Reise. Prädikat: SEHR GUT!

Die Sonne genossen wir bis zum letzten Sonnenstrahl in vollen Zügen. Wunderbar bei 30 Grad im Tal hier auf 1.799 m neben dem rauschenden Gebirgsbach.

Tourenmöglichkeiten hält die Lizumer Hütte, die seit Sommer 2019 von Lukas und Tobias geführt wird, genug für mehrerer Tage bereit: Sommer wie Winter!

Weiter hinein in die stillen Tuxer Alpen ging es am nächsten Morgen um 8:00 Uhr los. Eine Strecke von 5 Stunden sollte vor uns auf dem Weg zur Weidener Hütte liegen. Vorerst ging es eine gute Stunde am Hang entlang, unterhalb von Eiskarspitze und Torspitze, zwischen Moosbeeren, Almrosen, Heide und Zirben. Dazu eine wunderbare Aussicht immer wieder wechselnd zwischen der Wattener Lizum, dem Karwendel, Murmeltieren und Schafen.

Nach Überschreitung des Krovenzjoch/Grafennsjoch wechselte der Ausblick. Über den Gilfert bis zum Kellerjoch und sogar der Rastkogel zeigte sich manchmal. Leider blieb uns der Extra Anstieg zum Hippold verwehrt, das Wetter zog zu…

So ging es nach einer kurzen Rast weiter hinab über weite Almwiesen und über einen steilen Steig zwischen kleinen Rinnsalen, durch kleine Felsbuchten und Kuhherden hindurch zur Grafennsalm.

Ab hier führt der Weg durch einen wunderbar urigen, nach Harz riechenden Zirbenwald zum nächsten kulinarischen Etappenziel: die Weidener Hütte! Nicht nur kulinarisch eine wunderbare Hütte, in der man bei Kaffee und Kuchen die Radlfahrer auf dem Weg Richtung Geiseljoch anfeuern kann.

Am nächsten Tag war unser Wetterglück vorbei. Regen, Wolkenstau, Sicht gleich Null. Schweren Herzens entschieden wir uns für den Abstieg. Ein großer Vorteil des Inntaler Höhenweges: Abstieg in das Inntal von jeder Hütte möglich – in unserem Fall nach 4 ½ Stunde wieder in Weer. Die Rastkogelhütte muss warten – vielleicht eh besser für die Bikini Figur 😉

Fasnacht in den MARTA-Dörfern

 

Fasnachtsumzug der MARTA-Dörfer

Bei Kaiserwetter ging der diesjährige Fasnachtsumzug der MARTA-Dörfer in Absam über die Bühne. Die Absamer Matschgerer legten sich mächtig ins Zeug und rund 9000 begeisterte Schaulustige säumten dichtgedrängt die Strassen.
Zoggeler, Spiegeltuxer, Bären, Hexen und viele andere Fasnachtsgestalten waren mit vollem Einsatz mit von der Partie.
Im kommenden Jahr ist die Nachbargemeinde Thaur wieder als Fasnachtshochburg an der Reihe: Am Sonntag, 3. Februar 2013 steigt der große Regionsumzug der Thaurer Muller.

Zu den Fasnachtsbräuchen in der Region Hall-Wattens: http://www.hall-wattens.at/de/fasnachtsbraeuche.html
Weitere Veranstaltungshöhepunkte im Jahreskreis: http://www.hall-wattens.at/de/veranstaltungshoehepunkte.html

 

2012 ist das Jahr der Wallfahrt

Blick auf die Absamer Wallfahrtsbasilika

Die Wallfahrt nach Absam gehört zu den bedeutensten Wallfahrten in Tirol

Pilgern heißt vor allem, in sich zu gehen!
Wer eine Auszeit sucht, zu sich finden und neue Gedanken in seinen Kopf bringen will, dem bietet sich ein besonderer Weg, der in der Absamer Basilika in Tirol beginnt: Hier können sich Suchende ihr ganz persönliches Bild – besonders der Heiligen Muttergottes – machen.
Auf einem Seitenaltar ist ein Bildnis der heiligen Maria ausgestellt, das am 17. Jänner 1797
auf wundersame Weise im Fenster eines Bauernhauses erschienen war. Schließlich fand das Gnadenbild auf Drängen der Bevölkerung seinen Platz in der Absamer Pfarrkirche. “Maria Absam” – die wichtigste Marienwallfahrt Tirols – ist für viele eine Stätte des Trostes und der Hoffnung.
Am völlig neu und beeindruckend gestalteten Marienvorplatz vor der Basilika findet sich der einzigartige Bilderzyklus „Der Engel des Herrn“. Auch die westseitige Kapelle wurde neu gestaltet und erhielt einen besonderen Glasaltar und Glasfiguren, die eine thematische Verbindung mit der Bilderreihe im Freien darstellen.

Auf den Spuren des Hl. Jakobus nach Santiago de Compostela
Auf den Spuren jahrhundertealter Tradition wandert der Pilger entlang des
„Jakobsweges“ durch die Region Hall-Wattens und kann auch hier innere Ruhe und
Ausgeglichenheit finden. Wer die Alternative such, dem kann der Besinnungsweg von Absam nach Gnadenwald kann helfen, Abstand vom Alltag zu nehmen. Etwa eine Stunde führt der Weg von Absam nach Gnadenwald über neun Stationen der „Seligpreisungen“ Jesu Christi. Schlusspunkt des Weges ist das meditative Steinlabyrinth beim Kloster St. Martin.

Ausführliche Informationen zum Wallfahrten und Pilgern: http://www.hall-wattens.at/de/wallfahrt-marienbasilika-absam.html
Die Wallfahrt zur Marienbasilika Absam: http://www.hall-wattens.at/de/wallfahrt-marienbasilika-absam.html
Kirchen und Klöster von Absam bis Wattens: http://www.hall-wattens.at/de/kirchen-und-kloester.html