Was macht eine Skischule im Sommer?

Ohne unsere Partner könnten wir unseren Gästen kein interessantes Sommer- oder Winterwochenprogramm anbieten. Wer steckt nun aber dahinter? Diese Frage werden wir euch im Laufe der nächsten Zeit immer wieder beantworten. Start macht die SKISCHULE TOTAL in Tulfes.

Felix Plaikner stellt sich vor

Mein Name ist Felix Plaikner. Ich komme aus Innsbruck, bin aber alles andere als ein Stadtkind. Schon früh zog es mich mit Skifahren und Golfen aufs Land und in die Berge. Dadurch bin ich dann auch in Rinn gelandet. Im Sommer arbeitete ich neben der Schule am Golfplatz, im Winter in der Skischule Total im Kinderland Rinn.

2017 übernahm ich von Urs den Skiverleih und bin seither als sein Stellvertreter mit Skischule, Skiverleih, Skiservice und Bootfitting im Winter zu 100% ausgelastet. Mit dem Skiservice und Bootfitting habe ich in den technischen und materiellen Elementen des Skifahrens meine Leidenschaft gefunden. Nicht nur, dass mir das „Basteln“ Spaß macht, es macht mir auch Freude, Menschen, denen der Schuh drückt, zu helfen und ihnen mit individuellen Bottfitting-und Skiservice die Gaudi am Skifahren zu vermitteln.

Skischule im Winter – Bikeverleih und Guides im Sommer

Damit wir aber als Team das ganze Jahr über professionell arbeiten können, mussten wir eine Möglichkeit schaffen, um das Team auch das ganze Jahr über halten können. Mit dem E-Bike Verleih und Bikeservice kann ich einerseits meiner Leidenschaft nachgehen, andererseits aber wird die Professionalität des Teams aufrechterhalten, da jeder genau seine Aufgaben kennt und schon Erfahrungen mitbringt. Auch ist es leider sehr schwierig Menschen, die eine Begeisterung für Skiservice, Bootfitting und Bikeservice und auch schon Erfahrung mitbringen, zu finden. Deshalb stehen bei uns die MitarbeiterInnen immer an erster Stelle und wir versuchen ein angenehmes und freundschaftliches Arbeitsklima aufrechtzuhalten.

Wie es zum E-Bike Verleih kam

Immer wieder beobachtete ich ältere Menschen auf niedergelegenen Almen und war fasziniert, dass diese trotz ihres Alters die Natur weiter oben genießen können. Gleichzeitig beschäftigte es mich, als ich darüber nachdachte, wie viele andere ältere oder unfitte Menschen, ganz egal aus welchen Gründen, die Augenblicke von schönen Sonnenaufgängen beziehungsweise -untergängen und unberührte Naturjuwele nicht erleben können.

Als ich dann zufällig ein E-Bike testete und sofort begeistert war, überall hinzukommen, ohne sich großartig anstrengen zu müssen, kam mir sofort der Gedanke, einen E-Bike Verleih zu eröffnen. Wer mich kennt, weiß, dass ich auch technisch sehr forciert bin und das „Basteln“ liebe. Daher ist das Bikeservice auch eine meiner Leidenschaften und mit dem E-Bikeverleih die perfekte Kombination. Die Skischule Total gibt es ja nun seit 30 Jahren deshalb passt etwas Neues immer gut 🙂 …

Tipps von Felix fürs Biken

Es gibt schon einige Punkte auf die man beim E-Biken achten sollte. Das Bremsen vermehrt mit der Vorderbremse, aufgrund des höheren Gewichts der E-Bikes, ist für viele Neuland. Auch ist das Anfahren im Steilen oder bei Weidegittern beim ersten Mal nicht immer einfach. Auf unserer Homepage findet ihr aber einige Tipps und Tricks rund ums E-Biken!

Immer im Rucksack dabei sein sollte:

  • etwas zu trinken
  • einen Ersatzschlauch
  • Werkzeug
  • Luftkartusche oder Minipumpe
  • Handy für Notrufe
  • Panzertape
  • Kabelbinder
  • ein Erste Hilfe Set

Mit diesen Hilfsmitteln ist es immer möglich zurück ins Tal zu kommen und im Notfall ist man richtig ausgerüstet.

Sein Geheimtipp, seine Kraftorte

Mein Geheimtipp ist immer das Voldertal. Umgeben von wunderschönen Wäldern,  hört man neben den Rauschen des Baches nur seinen eigenen Atem und die Reifen auf der Schotterstraße. Umso weiter man hinauf kommt umso weniger Menschentrubel findet man dort. Kombiniert man das E-Biken mit einer Wanderung kann man die schönsten Orte und Ausblicke abseits vom ganzen Trubel genießen und einfach mal abschalten. Viele Naturjuwele und Gipfel werden euch begeistern.

Meine Kraftorte in der Region sind unberührte Plätze in der Natur am Glungezer. Beim Schwammerlsuchen finde auch ich meinen Chill-Mode, bin ich ja sonst eher der angespannte Typ 🙂 … Am liebsten fahre ich so weit wie möglich mit dem E-Bike und wandere dann ganz entspannt abseits der Menschenmengen in der schönen Bergkulisse der Region. Im Frühjahr gibt es nichts tolleres als ein „Bike-Hike-Ski“ Abenteuer.

Mit dem e-Drahtesel durch die Tiroler Bergwelt

Als Bike-Guides bieten Matze und ich geführte E-Bike Touren an. Für Firmen, die einen Ausflug  mit ihren Mitarbeitern planen, übernehmen wir gerne die Tourenplanung, bringen die E-Bikes an den gewünschten Ort und unterstützen sie mit Tipps und Tricks auf ihrer Tour. Natürlich übernehmen wir auch für private Gäste gerne die Tourenplanung und zeigen ihnen die schönsten Orte in der Tourismusregion Hall-Wattens.

TIPP: Im aktuellen Sommerwochenprogramm der Region Hall-Wattens könnt ihr mit uns jeden Samstag um 15 Uhr durch die Tiroler Bergwelt radlen. Mehr Informationen gibt es beim Tourismusverband der Region Hall-Wattens – um Anmeldung wird gebeten!

Richtig Langlaufen: Tipps vom Profi

Wer sich bewegt, hat schon gewonnen. Eine Devise, die es beim Langlaufen auf den Punkt trifft. Die Weltcup-Disziplin mag wie eine Kunst wirken – erlernen kann sie aber jeder. Profi Michael Bucher erklärt, wie Einsteiger ganz einfach in der Spur bleiben.

Michael Bucher vom Nordic Team Absam lehrt Anfängern und Fortgeschrittenen das Langlaufen.

In Gnadenwald weht ein ganz besonderer Wind: Nämlich eine steife Brise Erfolg! In der 800 -Einwohner-Gemeinde in der Region Hall-Wattens trainiert das Nordic Team Absam kleine Langlauf-Könner zu echten Profis. Der Verein fokussiert sich auf die Ausbildung von Kindern im Bereich Langlaufen und Biathlon sowie Skisprung. Hier laufen, springen und schießen also schon die Sieger von Morgen.

Auch wer dem Kindesalter schon entwachsen ist, kann noch (s)ein ganz persönlicher Langlauf-Champion werden. Vereins-Obmann Michael Bucher, 48, Familienvater, verrät Tipps und Tricks, wie Einsteiger in der Spur bleiben. Voraussetzung: „Ein guter Gleichgewichtssinn und ein bisschen Körperbeherrschung“, lacht Michael. „Langlaufen ist eine perfekte Kombination für Geist und Fitness. Man schult Koordination, Gleichgewicht und Ausdauer. Und das alles in der freien Natur!“ 

Die Sportart kann jeder erlernen, egal auf welchem Fitnesslevel. „Man kann Langlaufen als leichtes Ausdauertraining oder in Form von Sprinten ausüben.“ Vor allem für ältere Menschen wichtig: Langlaufen ist überaus gelenkschonend.

Klassisch oder Skaten?

Langlaufen gibt es in zwei Formen: Klassisch und Skaten. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Ausführung, sondern auch in der Ausrüstung: Beim Skaten reichen die Stöcke bis zur Nase, bei der klassischen Variante bis zur Schulter. Die Skilänge ist gewichtsabhängig und muss vom Fachverkäufer bestimmt werden. Die körperliche Belastung ist beim Skaten deutlich höher  als zum Beispiel beim Spazierengehen– das bedeutet auch, bei der Kleidung die richtige Wahl zu treffen. „Meistens sind EinsteigerInnen viel zu warm angezogen, Langlaufen ist ein schweißtreibender Ganzkörpersport.“ Michael empfiehlt eine Softshelljacke und Thermounterwäsche darunter. Dazu Handschuhe und ein Stirnband. „Ähnlich wie beim Joggen im Winter.“

Tipps für EinsteigerInnen

AnfängerInnen beginnen am einfachsten mit der klassischen Variante in der Spur. Die Skier werden im Wechsel nach vorne geführt, sodass ein Gefühl des Dahingleitens entsteht. Das fordert zwar eine gute Balance, ist aber weniger anstrengend. Je kräftiger man sich mit Armen und Beinen abstößt, desto schneller ist man. „Den Oberkörper leicht nach vorne, über den Ski, neigen“, rät Michael. „Bloß nicht zu stark nach hinten lehnen, sonst verliert man schnell die Balance und fällt hin.“

Anfänger beginnen am besten mit dem klassischen Stil.

Skaten: Langlauftechnik für Ambitionierte

Das Skaten ist schon etwas schwieriger – und vor allem anstrengender! Auch deshalb, weil der Ski nicht in der Spur geführt wird, sondern im Wechseln nach vorne außen. Die Skier nehmen eine V-Stellung ein, der Armschub ist kräftig. „Je steiler das Gelände, umso mehr V-Stellung! Und: Je weniger Schritte ich mache, desto weniger Energie ist nötig und umso weniger anstrengend ist es.“

Die Skatingtechnik ist anstregender und eher für Fortgeschrittene zu empfehlen.

Gebremst wird beim Langlaufen ähnlich wie beim Skifahren: Mittels der Schneepflugstellung. Ist man klassisch in der Spur unterwegs, wird ein Ski aus der Bahn genommen und in Schneepflugstellung außerhalb der Spur gestellt.

Langlaufen in der Region Hall-Wattens

In der Region Hall-Wattens finden Langläufer tolle Loipen, teils sogar beleuchtet.

In Gnadenwald, in der Region Hall-Wattens, wo das Nordic Team Absam trainiert, kann jeder kostenlos in die Loipe steigen. Die sonnenverwöhnte Strecke in Gnadenwald ist für klassische Läufer auf einer Länge von zehn Kilometern gespurt und für Skater auf acht Kilometern präpariert. Von Montag bis Donnerstag wird Langlaufen bei Nacht angeboten, die Loipe ist dann ab der Dämmerung bis 19:30 Uhr beleuchtet.

Alle Infos zum Langlaufen unter www.hall-wattens.at/langlaufen

 

Das war die Klumper WM 2015 – der Nachbericht

Am Wochenende hat die 3. Internationale Klumper WM am Glungezer in Tulfes stattgefunden und zwei neue Weltmeister gekürt – aber alles der Reihe nach.

Am Freitag, den 06. Februar wurde vom engagierten Freiwilligenteam des Klumpervereins Tulfes schon alles vorbereitet:

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Das Wetter war noch nicht ideal, aber für den Renntag besser gemeldet.

Auch zwei Fernsehteam (SAT1 und SWR/ARD) begleiteten die Klumper WM und besuchten Klumperbauer Fritz in seiner Werkstatt:

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Am nächsten Morgen war es soweit: Pünktlich zur Streckenbesichtigung präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite:

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Pünktlich um 09:45 Uhr ging es dann los mit der Klumper WM – rasante Duelle inklusive! Insgesamt 75 Teilnehmer aus vier Nationen waren am Start.

Nach packenden Parallelslalom – Rennen wurden dann ab 13 Uhr die Sieger gekürt; es blieb spannend bis zuletzt! Gegen 13:30 Uhr stand dann fest: Die neuen Weltmeister heißen Desirée Egle aus Rinn und Patrick Felder aus Olang/Südtirol. Lokalmatadorin und Weltmeisterin 2010 Biana Schweitzer wurde Zweite.

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Alle Resultate, Ergebnislisten und vieles mehr findet ihr hier

 

3. Internationale Klumper WM in Tulfes

Nächstes Wochenende ist es endlich soweit: Die 3. Internationale Klumper – Weltmeisterschaft geht in Tulfes in Tirol über die Bühne.

Das “Klumpern” ist eine der originellsten Wintersportarten überhaupt. Für all jene unter euch, denen dieser Sport nichts sagt, hier die Erklärung:

Nach einem Besuch bei der Rodel-WM 1972 in Südtirol fiel den Tulfer Besuchern ein besonderes Gefährt auf, das die Einheimischen “Rennböckele” nannten. Hierbei handelte es sich um eine Art einkufige Rodel. Unter dem Träger-Brett war eine Eisenschiene angebracht und quer darüber eine Sitzfläche aus Holz montiert. Die Tulfer waren derart begeistert, dass das Gerät zu Hause nachgebaut wurde.

Da sich keiner mehr an den eigentlichen Namen dieses Wintersport-Gefährtes erinnerte, erfand man in Tulfes kurzerhand den Begriff “Klumper” dafür. Noch im selben Jahr wurde der “Klumperverein Tulfes” gegründet. Kurze Zeit später ersetzten die Tulfer die ursprüngliche Eisenschiene durch einen Ski – diese Form der Klumper wird bis heute beibehalten.

Die meisten Modelle sind in Handarbeit gefertigt und individuell verziert. Wer sich selbst eines dieser besonderen Sportgeräte bauen will, für den gibt es eine ausführliche Bauanleitung für eine WM-taOLYMPUS DIGITAL CAMERAugliche Klumper.

Heute hat der Klumperverein Tulfes über hundert Mitglieder, bei den jährlichen Klumperrennen gehen im Durchschnitt siebzig Teilnehmer an den Start. Ein besonderer Höhepunkt ist die Weltmeisterschaft im Klumpern.

WM 2015: Das originellste Wintersportevent des Jahres!

Zur letzten WM im Jahr 2010 pilgerten über 100 Klumper-Enthusiasten aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, der Niederlande, Belgien, Tschechien, Kroatien und sogar Neuseeland nach Tulfes. Und lieferten sich dort packende Parallelslalom – Duelle in einem atemberaubenden Tempo von bis zu 100 km/h.

Am Samstag, den 07. Februar 2015 findet die nun die 3. Klumper – WM in Tulfes in Tirol statt.

Kinder- und Jugendrennen am 06. Februar 2015

Das Kinder- und Jugendrennen findet auf der Klumperwiese in Tulfes statt. Es wird ein einfacher Slalom in zwei Durchgängen gefahren.

15:30 Uhr Startnummernausgabe in der Klumperhütte

17:00 Uhr Rennstart

Nach dem Rennen gibt es ein großes Feuerwerk.

Das schnellste Mädchen und der schnellste Bub sind automatisch für die 3. Klumper-WM am 7. Februar startberechtigt. Sie starten jeweils in der ersten Paarung bei den Damen und Herren.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

WM-Tag am 07. Februar 2015

8:30 Uhr Startnummernausgabe bei der Talstation Glungezerbahn Tulfes
8:30 – 9:30 Uhr Streckenbesichtigung
9:45 Uhr Rennstart Halsmarter-Schusshang
ca. 11:00 Uhr bzw. nach dem ersten Qualifikationslauf evtl. ein Promi-Rennen
ca. ab 12:00 Uhr Finalläufe
ab 17:00 Uhr Einlass zur WM-Party im VZ Tulfes
20:00 Uhr Preisverteilung Kinder-Rennen
20:30 Uhr Siegerehrung der WM-Teilnehmer

anschließend WM-Party mit “Tirol Sound”, Disco mit TomZon und den Volderer Mullern. Bei der WM-Party gibt es auch eine große Tombola.

Alle weiteren Infos hier oder hier auf der Vereinsseite des Klumpervereins

 

Sonnenskilauf am Glungezer

Aufgrund des herrlichen Wetters zum Wochenende hin hier ein kleiner “Appetithappen” – so toll ist es derzeit beim Sonnenskilauf am Glungezer!

Spuren im unberührten Schnee

Auf der frisch geschaufelten Sonnenterasse  der Glungezerhütte kann das wunderschöne Bergpanorama entspannt genossen werden:

Relaxen auf der "Sonnenterasse"

Eine besonders originelle Idee feierte vergangenes Wochenende Premiere: Der kleine “Korblift” bringt Erfrischungen und kleine Snacks direkt zu den Gästen  – man muss seinen Platz an der Sonne also nicht mehr verlassen… 😉

Eine originelle Idee: Der Korblift bringt Erfrischungen direkt zu den Liegestühlen!

Weitere Infos zu Schneelage, Wetter und Pisten gibts unter: www.glungezer.at oder www.hall-wattens.at/de/ski-alpin.html