Brunch am Berg

Frühstücken oder Brunchen – wortwörtlich – in aller Munde

Angebote für einen Brunch am Berg in Tirol sind vielfältig und ganz unterschiedlich. Und überaus beliebt – suchen wir doch alle am Wochenende den gemütlichen Start in den Tag, oder nicht?

Manchmal gönnen auch wir uns als Familie den Luxus eines Frühstücks außerhalb der eigenen vier Wände. Ist man mit Kindern unterwegs, zählt vorrangig das Angebot für die Zwerge, damit sie ausgiebig herumtollen können, während wir Eltern entspannt ihren Kaffee schlürfen.

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Brunch am Berg

Ein ganz besonderes Angebot in dieser Hinsicht bietet das Haus Gufl am Tulferberg. Der Speisesaal ist reich gedeckt mit vielen unterschiedlichen Köstlichkeiten. Vom Spargel-Erdbeer-Salat bis hin zu Eierspeisen und frischen Flammkuchen: Es ist wirklich alles geboten, was das Herz begehrt. Von Gastgeber Gregor Drewes wird man herzlich empfangen, auf Wunsch wird auch eine Hausführung gemacht. Es gibt Tische vor dem Haus, um sich sein Frühstück mit nach draußen zu nehmen. Das Gelände rund um die Gufl bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Kinder, um sich so richtig austoben zu können: Spielplatz, Kletterwand und Sportplatz, sowie der tolle Wald rundherum lassen die Zeit vergessen.

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Anreise zur Gufl

Allein schon die Anreise zur Gufl ist spektakulär, denn die Aussicht hinab ins Inntal ist einfach atemberaubend. Mit dem Auto kann man direkt bis vor die Gufl fahren; es besteht jedoch auch die Möglichkeit einer Wanderung: Entweder von Tulfes aus oder mit der Glungezerbahn bis zur Mittelstation Halsmarter und dann den Weg über die Skipiste hinab zur Gufl. Da wir nach dem Frühstück noch den Kugelwald am Glungezer besuchen wollen, sind wir dieses Mal mit dem Auto bis zur Gufl gefahren. Ansonsten ist eine Wanderung aber absolut empfehlenswert!

Die Gufl und ihre Geschichte

Die Gufl liegt idyllisch mitten im Wald – vielen Einheimischen ist sie ein Begriff und aus der eigenen Kindheit in lebendiger Erinnerung geblieben. Ursprünglich wurde die Gufl als Jugendheim der Pfarre Hall geführt, Initiator des Jugendgästehaus Gufl war der Haller Kooperator Josef Lambichler (1883-1956). Er wollte einen Ort schaffen, wo bedürftige Kinder Erholung finden und eine warme Mahlzeit bekommen, denn vielerorts herrschte während und auch nach dem 2. Weltkrieg große Hungersnot. Er ließ 1936 an der heutigen Stelle die ersten Baracken erbauen. Von den Nationalsozialisten 1938 enteignet, wurde die Gufl nach dem Krieg wieder zurückgegeben und dient seither als Erholungs- und Ferienheim für Kinder und Jugendliche. Ab 1957 war sie in Besitz der Pfarre Hall. 2002 übernahm Gregor Drewes als Geschäftsführer die Leitung der Gufl, bis er sie schließlich 2012 kaufte.

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Brunch am Berg: Die letzte Chance

Gregor bietet auch nach wie vor Schullandwochen und MinistrantInnenlager an, hat aber sein Angebot um viele tolle Aktivitäten, wie z.B. Waldpädagogik erweitert. Und eben auch den „Brunch am Berg“ – wie er sein Frühstück auf der Gufl getauft hat. Zwei Termine gab es bereits, einmal besteht noch die Gelegenheit, sich selbst von dem wunderbaren Frühstück und der Umgebung zu überzeugen: am 30. Juni 2019.

Alle Infos zum Brunch am Berg findet ihr hier.

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Einzigartige Kunstaktion in Hall in Tirol – Heinz Weiler, Halls Farbenschwarm

Halls Farbenschwarm – einfach toll, einfach farbenprächtig! Seit Herbst 2015 zieren genau siebzehn Druckwerke die Haller Altstadt. Heinz Weiler, akademischer Maler, Bildhauer und Restaurator in Hall, hat mit dieser Privatinitiative gezeigt, wie schnell und unbürokratisch Dinge geschehen und möglich gemacht werden, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen: Der Künstler mit seiner Idee, die Sponsoren, die für Druck und Montage der Werke aufkommen, die Stadt Hall und sein Bauamt, das Bundesdenkmalamt, der Tourismusverband der Region Hall-Wattens.9_Freya

17_Das 64. Frühjahr

Die Folder liegen seit kurzem im Tourismusbüro und den Geschäften der Haller Kaufleute bzw. Sponsoren auf. Interessierte können so selbständig von Gasse zu Gasse spazieren, sich die Bilder anschauen und ihre Entstehungsgeschichte erfahren. Schon Goethe hat gemeint, man sieht nur, was man weiß: So bekommt das ein oder andere Bild eine ganz andere Bedeutung, wird ganz anders verstanden, wenn man nachlesen kann, was sich der Künstler dabei gedacht hat. Teilweise sind die Geschichten echt witzig und regen zum Schmunzeln an.

Cool! In der Krippgasse stoßen wir beim Betrachten der „Blinden Kuh“ auf der NMS Europahauptschule (Nr. 3 im Folder) auf ein neues Frühstückscafé! Das verbinden wir doch gleich mit einem gemütlichen Kaffeehausbesuch und frischen Waffeln! Mmh, schmeckt das lecker! Die Rede ist vom „Morgenbrot“ in der Krippgasse 10.

Auch im Süden der Altstadt, wo wir über die Schergentorgasse und das „64. Frühjahr“ (Nr. 17 im Folder) auf die Tuxer Voralpen blicken und tatsächlich sehen, wie nah Winter, Frühjahr und Sommer in unserer Region beieinander liegen, entdecken wir eine Haller Oase, das Café Post: In gediegener, ruhiger Atmosphäre lässt es sich leben, in Ruhe Zeitung lesen, guten Kaffee trinken, einfach entschleunigen.1_Frieda

Hall hat einiges an Geschäften und Lokalen zu bieten, die im Rahmen eines „geführten Rundgangs“ entdeckt werden wollen: Der neue Folder hilft dabei und lenkt den Blick gleichzeitig und immer wieder in die Höhe, die Fassaden der alten Mauern entlang zu Heinz Weilers bunten Werken, die Farbe und Leben in den oft regnerischen Alltag bringen.

Im Rahmen des diesjährigen Haller Nightseeings wird Heinz Weiler sein Oeuvre mit einem Festakt abschließen. Näheres dazu später… alles wollen wir noch nicht verraten!