Point Break: Actionkracher mit Tiroler Beteiligung – Filmdreh in Hall in Tirol

Klappe ab uuuuuuuund Action! In China bereits auf Platz 1 (!) der Kinocharts, kommt er diesen Donnerstag auch in die österreichischen Kinos: Der (zumindest von uns) lang ersehnte Kinofilm „Point Break – Gefährliche Brandung“, ein Remake des Actionklassikers mit Patrick Swayze und Keanu Reeves.

Dreh_Point Break_0714_(c)hall-wattens.at (48)

In der Haller Altstadt wurde eine riesige Filmkulisse aufgebaut.

Eine der Schlüsselszenen des Films, ein spektakulärer Banüberfall, wurde in Hall in Tirol gedreht. Wochenlang wurde in unserer schönen Altstadt eine täuschend echte Kulisse aufgebaut und ein Teil der Altstadt in eine italienische Kleinstadt verwandelt:

Dreh_Point Break_0714_(c)hall-wattens.at (39)

In dieser Gasse hatte Hauptdarsteller Luke Bracey einen Auftritt – er verfolgt die Bankräuber und es kommt zu einer wilden SchießereiDreh_Point Break_0714_(c)hall-wattens.at (16):

Die Requisiteure bereiteten die Kulisse bis ins kleinste Detail durchdacht vor – so wurden sogar die üblichen Straßenschilder abgeschraubt und „italienische“ montiert:

Dreh_Point Break_0714_(c)hall-wattens.at (6)

Hall in Tirol als „Filmhauptstadt Tirols“ genießt als international anerkannter Drehort bereits einen sehr guten Ruf in der Filmbranche. So wurden schon Filme für Bollywood, ein Tatort-Krimi, Szenen aus „Der Bergdoktor“ und das Historiendrama „Die Hebamme“ in Hall gedreht.

Action Jackson 7 (c)hall-wattens

Bollywood war begeistert von Hall in Tirol.

Die Haller Altstadt ist im Gegensatz zu vielen anderen historischen Ortskernen behutsam erhalten und restauriert worden, sodass man sehr leicht historische Szenen nachstellen kann.

Weitere Informationen zum Filmstandort Hall findet ihr hier. Sehr interessant für alle Filmfreaks und Cineasten: Jeden Freitag bieten wir die Führung „Filmhauptstadt Hall in Tirol“ an- hier entdeckt ihr mit unserer Stadtführerin die Drehorte der wichtigsten Filme und Serien und erfährt, was sich hinter den Kulissen abspielt. Alle Infos zur Filmführung gibt es hier.

Wenn ihr den Film „Point Break“ mit Haller Beteiligung sehen wollt: Am Donnerstag, den 18.01.2016 läuft er in den österreichischen Kinos an. Hier als Vorgeschmack der offizielle Trailer:

SOKO Kitz mit Kristina Sprenger dreht in Hall in Tirol

Zwei Drehtage verbrachte das Filmteam rund um Kristina Sprenger (alias Karin Kofler) und Jakob Seeböck (Lukas Roither) in der Burg Hasegg in Hall in Tirol. Die Burg diente dabei als Kulisse für ein ehemaliges Kinderheim, in dem ermittelt wird.

Die Ausstrahlung der Folge, in der die in Hall gedrehten Szenen zu sehen sind, ist für 2014 geplant. Diese Folge ist gleichzeitig auch die letzte, in der Kristina Sprenger als Karin Kofler mitwirkt. Die bekannte Tiroler Schauspielerin, übrigens die am längsten ermittelnde Fernsehkommissarin Österreichs, hatte im Juli ihren Ausstieg aus der Erfolgsserie angekündigt.

Soko Kitzbühel läuft nun seit mehr als 12 Jahren erfolgreich auf ORF eins; mit einer Einschaltquote von bis zu 1,3 Mio. Zuschauern ist sie eine der erfolgreichsten Krimiproduktionen in Österreich.

TIPP: Ab Frühjahr 2014 wird es in Hall in Tirol eine Führung zu den bekanntesten Drehort – Schauplätzen in Hall geben mit dem Namen „Krimitour – Tatort Hall in Tirol“.  Weitere Infos folgen!

Vom Zahnstocher zum Auto – auf den Spuren des Alltagsdesigns

Der Dokumentarfilm „Objectified“ macht sich auf die Spuren von Industriedesignern.

Gemeindemuseum Absam am Freitag, 27. Juli um 20 Uhr, Eintritt frei

Nach dem Film: Gespräch mit dem Wiener Architekten und Designer Michael Embacher

Keine Zahnbürste, kein Messer, keine Fernbedienung, keine Türklinke verlässt heute die Produktionshalle, ohne dass ein Industriedesigner zuvor Form, Farbe, Material und Funktionalität überlegt, ausprobiert und gestaltet hätte. Hinter fast allem, was wir täglich in die Hand nehmen, steckt mehr als die Absicht, etwas rein Funktionales herzustellen. Ästhetisch und unaufdringlich soll das Produkt sein, zeitgemäß und wiedererkennbar. Produkte sollen zu einem selbstverständlichem Teil des Lebens werden, über den niemand mehr nachdenkt. Gary Hustwit: »I’m interested in industrial designers because their work influences so many aspects of our world yet most of the time it’s taken for granted.«

Der Film kommt ohne einen Erzähler und ganz ohne klassische Interviewsituationen aus und zeigt dem Zuschauer dafür mit ausdrucksstarken Bildern und emotionalen Sprechern, welche Design-Überlegungen hinter dem Post-it oder einem Zahnstocher stecken können. So erzählt unter anderem der deutsche Braun-Designer Dieter Rams über seine legendärsten Entwürfe.

Hustwits Film begnügt sich jedoch nicht mit der Glorifizierung der kreativen Köpfe, die der Welt der Produkte zu einer facettenreicher Ästhetik verhelfen. Hustwit zeigt auch die Kehrseite des immer härter und schneller werdenden Wettbewerbs um das neueste, schönste und beste Produkt auf dem Markt: Riesige Müllberge aus Elektroschrott, alte Zahnbürsten, die an bisher unberührte Strände angeschwemmt werden, und die durch den Konsum geförderte Vergänglichkeit von Produkten.

Englisch mit Untertiteln, 75 Minuten

Weitere Infos unter www.museumabsam.at oder www.hall-wattens.at

Salz vom Himmel im Halltal? Ein Filmnachmittag im Gemeindemuseum Absam

Kam das Salz im Halltal wirklich vom Himmel? Dieser Frage wird am Sonntag, dem 20. Mai, ab 16 Uhr im Gemeindemuseum Absam nachgegangen.

»Nahe am Gipfel der Alpen, ringsum von nichts als nahen Felswänden eingeschlossen, keine Aussicht, als die Berge und den Himmel über sich, und die steil abfallende Tiefe des Hallthales unter sich, mit kümmerlicher Vegetation, umgeben von dem Schweigen einer wilden Alpennatur, welches nur von Zeit zu Zeit durch die Erscheinung eines aus- oder einfahrenden Bermanns und das periodische Auslaufen der Hunde unterbrochen wird, auf dieser so einsamen Höhe fühlt man recht die Würde des Bergbaus.« – aus einem Bericht über den Salzbergbau im Halltal aus dem Jahr 1814.

Die Herrenhäuser in St. Magdalena

Am Beginn des Programms werden zwei historische Filme aus den Jahren 1926 und 1935 gezeigt. Der erste mit dem Titel „Hall in Tirol – Die alte Salinenstadt“ ist ein Stummfilm aus dem Jahr 1926. Damals versuchte man, Hall als Fremdenverkehrs- und Kurort zu etablieren. Zwischen den zahlreichen gestellten und damit auch geschönten Szenen dieses Films aus der Haller Altstadt finden sich auch einige Aufnahmen von der Arbeit am Salzbergbau in Absam. Und auch der zweite Film, bereits ein Tonfilm aus dem Jahr 1935, behandelt kurz den damals touristisch genutzen Schaubetrieb im Halltal.

Karl Feistmantl aus Absam hat von 1949 bis lange nach der Schließung im Jahr 1967 im Salzbergbau in Absam aber auch in der Saline in Hall gearbeitet und kennt als ehemaliger Steiger die gesamte Betriebsanlage. Zusammen mit dem Publizisten Günter Amor wird er die Filmszenen erläutern und besonders über die in Jahrhunderten im Halltal entstandene Industrielandschaft und die dort angewandten Techniken berichten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

Mehr Infos unter http://www.hall-wattens.at oder www.absammuseum.at

Hall als Schauplatz einer internationaler Filmproduktion – Hollywood lässt grüßen

In den letzten Wochen wurden zahlreiche Szenen für das Bergsteigerdrama „K2 – The Italian Mountain“ an verschiedenen Schauplätzen in der Region Hall-Wattens unter der Regie von Robert Dornhelm gedreht. Nun sind die Dreharbeiten mit zahlreichen bekannten italienischen Schauspielern fast beendet. Das Team des TVB Region Hall-Wattens durfte bei den Dreharbeiten dabei sein und spannende Einblicke gewinnen:

Für fast acht Wochen hat das international besetzte Filmteam in Tirol seine Zelte aufgeschlagen, für den Fernsehfilm, der später auch in die Kinos kommen wird, sind 4,5 Millionen Euro Budget veranschlagt. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein!

Mehr Infos zur Region und bald auch News zum Film gibts unter www.hall-wattens.at